Des Rätzels Lösung !?
Wie damals Laplace erkannt hatte liegt einem Wesen, das den GENAUEN Zustand aller Bestandteile des Universums zu einem bestimmten Zeitpunkt kennt und dem gleichzeitig alle physikalischen Gesetze bekannt sind, die Zukunft offen vor Augen. Es kann die Zukunft exakt vorausberechnen.
Das gilt aber wirklich nur dann wenn:
a) alle physikalischen Gesetze eine exakte Lösung besitzen
b) der heutige Zustand aller Bestandteile des Universums mit beliebiger Genaugikeit ermittelt werden kann.
Dieser Traum wurde durch die Quantenmechanik QM zerstört.
In der QM kann man nur noch berechnen mit welcher Wahrscheinlichkeit ein bestimmtes Ereignis eintrifft. Die Gesetze der QM sind keine exakten Gesetze wie die der klassische Mechanik.
Will man z.B. die Kenngrößen von zwei Elektronen in einem Atom bestimmen stellt man in der QM Tabellen mit den möglichen Werten für Ort und Spin beider Elektronen oder Impuls und Spin beider Elektronen auf. Anschließend kann man berechnen wie wahrscheinlich jede dieser Kombinationen ist.
Das Bild zeigt eine solche Tabelle für 2 Elektronen. Die quadrierte Länge des Pfeils ergibt die Wahrscheinlichkeit der jeweiligen Kombination. Die Ergebnisse einer solche Tabelle sind sehr empfindlich gegen äußere Störungen. Bereits ein Photon der Hintergrundstrahlung kann die vollständige Neuberechnung erforderlich machen.
Das häufig in der populär-wissenschaftlichen Literatur erwähnte Katzenparadoxon (die gleichzeitig tote und lebendige Katze) ist daher eine unzulässige Verallgemeinerung in den Makrokosmos. Um wirklich einen solchen Überlagerungzustand herzustellen, müßte man die Katze vollständig von der Umwelt abschirmen. Dann wäre sie aber nach kurzer Zeit gestorben (ohne Luft erstickt).
Leider blick ich da nicht ganz durch, aber evtl. ist das die Lösung.
