Office PC ~500€

Nightfly09 schrieb:
Wenn du die FAQ gelsen hast, warum dann das schlechter ausgestattete Mainboard und warum die teurere SSD?
Was die Gehäuse betrifft, sollte ich vielleicht der FAQ noch mal einen Absastz hinzufügen, der das übliche Lüfungskonzept von einem Office-PC näher erklärt und verdeutlicht, warum ein Gehäuse, welches sehr gut für einen Spiele-PC ist, nicht zwangsläufig auch eine gute Wahl für einen Office-PC darstellt.

Sorry dann habe ich vlt was überlesen, ich checke idr immer erst die FAQs. Ist das Mainboard so viel schlechter, ich habe sie jetzt nicht einzeln verglichen!?

Du meinst also ich solle zum ASRock B450M Pro4 tendieren ?

Mit M2 hatte ich noch keine Erfahrung gemacht. Hatte bis dato immer auf Samsung / Crucial gesetzt.
Wenn ihr sagt die WD Blue passt auch, teste ich das gern.

Das mit dem Lüftungskonzept würde mich auch interessieren.

Gibt es einen Grund für das ausgewählte Silverstone SST-PS09B, optisch sagt mir das gar nicht zu :-(
 
Toprallog schrieb:
Da hat der barmbekersurfer schon Recht. 16 GB für nen Office Rechner sind eigentlich zu viel. Oder planst du mittelfristig doch das ein oder andere Spiel zu spielen?

Was willst Du heutzutage noch mit 8 GB? Auch wenn viele Notebooks übelst unterdimensioniert sind, sind 16 GB niemals ein Fehler! So ein Schwachsinn zu schreiben macht mich echt wütend, vor allem weil die RAM-Preise so weit unten im Keller sind, dass der Aufpreis lediglich ca. 30 Euro sind.

@Nighfly09 Warum eine SSD mit 5 jähriger Garantie, bei ca. 15 Euro Aufpreis, gegenüber einer mit 3 jähriger Garantie?

Dann doch lieber bei der CPU sparen, warum ein 2400G, wenn ein 2200G oder sogar ein Athlon 200GE vollkommen ausreichen würden außerdem bin ich mal gespannt, wie er ein noch leiseres System zusammenstellen soll. Das gewählte Gehäuse und die Komponenten sind äußerst leise, vor allem, wenn Du meine Konfig anschaust und keinen Boxed Kühler siehst, sondern den sehr sehr guten Scythe Kotestsu Mark II.

Schreibt ihr eigentlich nur, damit irgendwas geschrieben ist und ihr mehr Beiträge habt oder lest ihr ab und an auch mal einen Thread durch?
 
Firesign schrieb:
So ein Schwachsinn zu schreiben macht mich echt wütend
Dann spring halt im Dreieck! Who cares? :king:

Ein Office Rechner für ein bisschen Word, Excel, Outlook und surfen ist mit 8 GB RAM mehr als ausreichend bestückt. Mit ein bisschen mehr Ahnung wüsstest du das.
Stimmt, RAM ist billig wie lange nicht, aber 30€ sind 30€ und die kann man nur einmal ausgeben.
Sollten 8 GB nicht reichen, kann man immer noch nachrüsten. Und weil die Marktprognosen weiter fallende Preise sehen, ist RAM jetzt auf "Vorrat" kaufen, nicht die beste Idee.

Firesign schrieb:
Schreibt ihr eigentlich nur, damit irgendwas geschrieben ist und ihr mehr Beiträge habt oder lest ihr ab und an auch mal einen Thread durch?
Genau das hab ich beim Lesen deines Beitrags auch gedacht. Denn dort steht zwar viel Polemik, aber keinerlei neuer beratender Inhalt.
 
Du vergisst, dass Du das alles nicht absehen kannst und die Gewohnheiten des Users nicht kennst. Hat man mehrere Fenster vom Browser offen, dazu noch Youtube, Word / EXCEL / ACCESS und womöglich sogar noch einem Bildbearbeitungsprogramm, sind 8 GB sehr schnell am Ende. Interessant finde ich , dass die Leute ohne jegliche Ahnung, den Leuten mit Ahnung diese absprechen wollen.

Wie gesagt habe ich auf einen leicht schwächeren Prozessor verwiesen, da ist dann das Geld, welches gespart wurde sinnvoll eingesetzt, da der 2400G im Office Bereich wirklich 0 Sinn macht und von Vorrat von 8 auf 16 GB kann man 2019 nicht wirklich sprechen, aber who cares?

Übrigens macht eine M.2 NVME wirklich gar keinen Sinn ihr Profis.
 
@DLX23:
1. Ja, ich meine du solltest eher das ASRock B450M Pro4 nehmen, da es fast das gleiche Kostet und die bessere Ausstattung hat.
2. Bezüglich der SSD ist Samsung zwar sehr gut, aber derzeit leider oft zu teuer für das gebotene. Mir kommt es so vor, als würde man da mittlerweile die "Samsung" Aufschrift extra zahlen, nachdem die sich in den vergangenen Jahren ihren guten Ruf aufgebaut haben. Crucial hat aktuell teilweise sehr gute SSD's im Angebot, allen vorran natürlich die MX500 und greift genau wie Samsung auf die "eigene" Flash-Produktion (Micron) zurück. Im Vergleich zur MX500 ist die WD Blue aber aktuell ein wenig günstiger, dabei ähnlich schnell und auch Western Digital nutzt dafür seine "eigene" Flash-Produktion (Sandisk), die sicher alles andere als schlecht ist.
Sowohl die MX500, wie auch die WD Blue gibt es übrigens in einer 2,5" und einer M.2 Version, die sich lediglich am Formfaktor und am Preis unterscheiden. Bei ähnlichem Preis, würde ich da auf jeden Fall bei beiden SSD's die M.2 Version bevorzugen, da man sich da die Verkabelung spart, bei größeren Preisunterschieden, würde ich den Formfaktor nehmen, welcher aktuell günstiger ist.
3. Wenn dir das Silverstone SST-PS09B nicht gefällt, dann kannst du dir auch einfach ein anderes Gehäuse raussuchen. Um das mit dem Lüftungskonzept etwas abzukürzen, sei dir schon mal gesagt, das es von Vorteil ist, wenn das Netzteil oberhalb der CPU verbaut wird und (sofern du keine HDD verbauen willst) keine Dämmung vorhanden ist.

@Firesign:
Bezüglich deiner abwertenden Äußerungen zu "nur" 8GB RAM im Office-PC habe ich mal versucht ein Szenario nachzustellen, bei dem mehr RAM Vorteile bringen könnte.
780708
Letztendlich hatte ich dann zwei Instanzen von Firefox mit je 20 Tabs und zusätzlich noch eine Handvoll anderer Anwendungen offen, bis ich dann mit dem insgesammt genutzten Arbeitsspeicher die 8GB Marke erreicht habe. Tatsächlich in Verwendung waren allerdings selbst so nur rund 5GB, so dass sich auch hier nur Vorteile bei den Ladezeiten von Daten ergeben würde, die ich irgendwann vorher schon mal geöffnet hatte. Bis es zu merklichen Verzögerungen durch vermehrtes Auslagern von Daten kommen würde, hätte ich selbst so noch gut 2GB "Luft nach oben".
Wenn ich dann noch bedenke, wie einfach und schnell es möglich ist, bei Bedarf noch zusätzlichen Arbeitsspeicher nachzurüsten, wage ich die Behauptung aufzustellen, dass 8GB in den meisten Fällen ausreichend sind und das es auch kein Problem darstellen würde, wenn sich das in ein paar Jahren mal ändern sollte.

Meine CPU, die vermutlich ähnlich schnell wie der Ryzen 2200G ist voll auszulasten, fällt mir dagegen recht leicht und es kommt auch relativ häufig vor. Einfach mal eine etwas größere Datenbank in eine Office-Tabelle mit diversen Formeln geladen, schon läuft die CPU mehrere Sekunden voll am Anschlag, beim Laden von einem aufwändigeren Projekt in Sketchup, gleiches Ergebnis. Vom Rendern will ich da mal noch gar nicht anfangen, denn das fällt wohl in der Definition der meisten nicht mehr unter "Office-Anwendung".
780715
Wenn ich mir dann überlege, wie umständlich es ist, eine CPU aufzurüsten, dann kann ich den Gedanken eine stärkere CPU zu nehmen, nur für den Fall, dass die Leistung eventuell mal gebraucht wird, schon recht gut nachvollziehen. Allerdings sei auch hier angemerkt, dass der Ryzen 2200G für die meisten schon mehr als ausreichend schnell sein sollte.

Auch wenn die Anforderungen je nach verwendeter Software und Nutzungsverhalten teilweise sehr stark auseinandergehen, kann ich deine Sichtweise, das man auf jeden Fall mehr RAM nehmen sollte und das selbst ein Athlon schon ausreichend wäre, aus genannten Gründen leider absolut nicht nachvollziehen. Für den Großteil der Nutzer, geht das mit hoher Wahrscheinlichkeit genau in die falsche Richtung.


Was du bei der SSD genau meinst mit 15€ Aufpreis für 5 Jahre Garantie statt nur 3 Jahre, verstehe ich nicht so ganz. Sowol die MX500 aus der Zusammenstellung des TE, wie auch die von mir vorgeschlagene WD Blue haben je 5 Jahre Garantie. Der Vorteil der WD Blue ergibt sich meiner Ansicht nach aus der Tatsache, dass man sich die Verkabelung dort spart und die SSD bei vergleichbarer Geschwindigkeit aktuell rund 9€ günstiger ist. (Preisvergleich bei Warehouse 2)
Das hier jemand eine NVME SSD vorgeschlagen hat, muss ich wohl überlesen haben, in welchem Beitrag war das? Natürlich kann man bei NVME-SSD's über Sinn und Unsinn auch wieder geteilter Meinung sein, je nach Anforderungen an das System, könnte sich eine solche aber auch lohnen. Man sollte sich nur darüber im klaren sein, dass durch die wesentlich höheren Übertragungsraten, die Ladezeiten oft kaum beeinflusst werden und man hauptsächlich bei größeren Kopiervorgängen/Installationen einen Unterschied merkt.

Was deinen Kommentar zu meiner Behauptung betrifft, dass man das System auch noch leiser machen könnte, wird dir beim aufmerksamen lesen sicher aufgefallen sein, das ich mich da auf die Zusammenstellung des TE in #16 bezogen habe und nicht auf deine aus #2.
Die Erklärung, warum sich mit den von mir vorgeschlagenen Komponenten ein leiseres System realisieren lässt, kann man aber tatsächlich auch auf deine Zusammenstellung recht gut übertragen. Bei der Zusammenstellung von mir braucht es keinen Gehäuselüfter und der Lüfter auf dem CPU-Kühler wird sich bei normaler Umgebungstemperatur (und einigermaßen gut eingestellter Lüfterregelung) auch meist nicht bewegen, da dieser erst bei einem PWM-Impuls von 40% anläuft. Die einzige Komponente, die im System Geräusche erzeugt, wäre der sehr leise Lüfter vom PurePower Netzteil.
Sowohl in deiner Zusammenstellung, wie auch in der Zusammenstellung des TE, sollte zumindest der hintere Gehäuselüfter mit laufen, um die warme Abluft der Komponenten abzuführen, da es sonst zu deutlich höheren Temperaturen im Bereich der CPU und der Spannungswandler auf dem Mainboard kommen kann.
Dazu kommt bei der Zusammenstellung des TE noch der lautere Lüfter im gewählten Netzteil und der ständlig laufende Lüfter des AMD-Boxed-Kühler. Ersteres wäre bei deiner Zusammenstellung nicht zutreffend, aber bei dem von dir vorgeschlagenen Kühler wird es je nach verwendeter Lüfterregelung auch schon schwer, den Lüfter zum Stillstand zu überreden.
Man könnte jetzt argumentieren, dass man vom Kotetsu @300 UPM aus dem geschlossenen Gehäuse auch nur in sehr leiser Umgebung etwas hören kann und das auch nur, wenn man sehr genau darauf achtet, der laufende Gehäuselüfter macht sich aber mit ziemlicher Sicherheit auch bei reduzierter Drehzahl akustisch bemerkbar, was die Gehäusewahl in beiden Fällen eher suboptimal macht.
Man zahlt bei den Gehäusen viel Geld, für gute Gehäuselüfter, die man bei einem ATX-konformen Gehäuseaufbau nicht brauchen würde und für eine Dämmung, die beim geplanten System hauptsächlich als Isolierung dient, welche die Wärme im Gehäuse hält.

Ps: Zu deinem Kommentar mit Youtube, Word, Excel, Access und "einem Bildbearbeitungsprogramm" habe ich mich erst jetzt durchgearbeitet. Mangels Microsoft Office, kann ich das hier gerade nicht zu 100% nachstellen, aber mit meinem Open Office und folgenden zeitgleich geöffneten Dateien zuzüglich 20 Tabs im Firefox, komme ich nur auf etwa 5GB Speicherbelegung:
128MB / 211 Seiten .pps
53MB .accdb
28MB / 381 Seiten .doc
10MB / 94 Seiten .xlsm
9 MB .jpg (Gimp)
Meine Erfahrungen lassen mich vermuten, dass die Werte mit MS Office ähnlich sind. Beim Browser könne man sicher die Speicherbelegung mit Chrome noch etwas in die Höhe treiben, bei Word, Excel und Access braucht es aber schon sehr extreme Dateien, um die Speicherbelegung nennenswert in die Höhe zu treiben. Da bleibt als Argument für 16GB bei den von dir genannten Anwendungen nur das nicht näher genannte Bildbearbeitungsprogramm, bei dem man natürlich problemlos auch 16GB sprengen könnte, wenn man nur in Photoshop die passenden Projekte öffnet, welche dann aber vom Alltagsbetrieb der meisten Nutzer wieder sehr weit entfernt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Toprallog
Vielen Dank für den informativen ausführlichen Beitrag. Will hier natürlich kein Streit entfachen aber es ist ja eine Diskussionsplattform. Ich finds interessant und lese mit. Vielen Dank euch allen.
 
@Nightfly09

1. Aus rein persönlichen Gründen würde ich niemals ein Asrock Board empfehlen (in der Vergangenheit immer nur Probleme gehabt). Die Ausstattung ist etwas besser, aber bei Übertaktbarkeit und Kompatibilität wäre das MSI Vorne.

2. Bei Samsung kann ich Dir nur voll zustimmen, das bemerkt man nicht nur bei den SSD, sondern auch bei den TV's, Smartphones usw. bei allem anderen stimme ich zu.

3. Ok

Zum Spoiler:

Mir gelingt es recht oft im Unternehmen 10 GB auszulasten mit diversen Anwendungen. Auch Freunde / Bekannte / Kunden kennen längere Stillstandzeiten, weil der RAM vollgelaufen ist.

Auch mit meinen 32 GB Speicher merke ich, wenn ich 20 Tabs und mehr geöffnet habe. Das liegt dann aber ganz sicher nicht am RAM und kann deshalb Dein Argument nicht ganz nachvollziehen.

Rendern fällt gewiss nicht in den Office Bereich und wenn ich rendern würde mit dem 2200G dann würde mir ein 2400G nicht wirklich mehr Performance liefern:

https://www.hardwareluxx.de/index.p...-im-test-die-luecke-ist-gestopft.html?start=2

Sketchup ist eine 3D Design Software - fällt m. e. auch nicht in den Bereich Office. Wenn doch, dann sollte das der TE explizit nennen.

Ok, die Crucial gegenüber der WD Blue (Geizhals) sind 5 Euro auseinander. Dementsprechend die Blue nehmen.

Zu den Lüftern im Gehäuse:

Ok. Lüfter erzeugen Geräusche.

aber wie Du beschreibst, die Lüfter vom BeQuiet Netzteil oder der vom Kotetsu Mark II sind bei geringen Umdrehungen in einem gedämmten Gehäuse ganz sich nicht heraushörbar. Klar. Legst Du Dein Ohr dran, dann hört man es sicher - aber ab 50 cm Entfernung nicht mehr, da muss der CPU-Lüfter auch nicht anhalten. Den Boxed sollte man in ein Silent System wirklich nicht verbauen.

Ok. Voraussetzung ist natürlich das Gehäuse. Bspw. sind die Fractal Design Gehäuse sind so gut konzipiert, dass man immer einen sehr guten Luftdurchfluss hat, das kann bei anderen Gehäusen selbstverständlich anders sein.

Speicherbelegung. Schwierig zu sagen. Kommt, wie Du schon sagst auch immer auf die verwendete Software an. Habe ich tatsächlich nur den Browser offen mit ein oder zwei Tabs, dazu Word, Excel und Outlook reichen 8 GB sicherlich aus.
 
Firesign schrieb:
...
aber wie Du beschreibst, die Lüfter vom BeQuiet Netzteil oder der vom Kotetsu Mark II sind bei geringen Umdrehungen in einem gedämmten Gehäuse ganz sich nicht heraushörbar. Klar. Legst Du Dein Ohr dran, dann hört man es sicher - aber ab 50 cm Entfernung nicht mehr, da muss der CPU-Lüfter auch nicht anhalten. Den Boxed sollte man in ein Silent System wirklich nicht verbauen.
...
[/spoiler]

Das heißt ich sollte kein Boxed Lüfter verbauen ?
 
Kann man machen, so schlecht sind die Dinger von AMD nicht (im Vergleich zu Intel). Aber wenn man die 30 - 40 Euro noch im Budget hat, ist ein Tower Kühler vorzuziehen. Dadurch wird die CPU idR besser gekühlt, heißt er kann nen höheren Takt fahren. Leiser sind die Kühler auch meist.
ABER.. das ganze betrifft CPUs, die wirklich Leistung bringen müssen. Also beim Spielen oder anderen Prozessorlastigen Anwendungen. Ein bisschen Office und Surfen wird die CPU kaum merklich belasten. So wird der Lüfter nur mal kurz hochdrehen wenn man ein Programm oder so öffnet. Inwieweit das Geräusch vom Boxed Kühler stört, hängt ja davon ab was du genau mit dem Rechner machst, wo er steht und wie empfindlich du bist.
Du kannst es auch erst mal beim Boxed lassen und wenn dich das dann stört, baust du einen Ben Nevis Advanced ein oder so. Die Installation ist super Easy.
 
DLX23 schrieb:
Das heißt ich sollte kein Boxed Lüfter verbauen ?
Im Prinzip ist es möglich den Rechner mit einem entsprechendem Kühler und Gehäuselüfter selbst unter Last (fast) lautlos zu machen. Ob dir das den finanziellen Mehraufwand wert ist, musst Du selbst entscheiden.
 
Bin mir jetzt immer noch nicht sicher ob das Fractal Design in Ordnung ist und der Boxed Kühler dafür ausreichend ist ?!

nitroxdiver schrieb:
Im Prinzip ist es möglich den Rechner mit einem entsprechendem Kühler und Gehäuselüfter selbst unter Last (fast) lautlos zu machen. Ob dir das den finanziellen Mehraufwand wert ist, musst Du selbst entscheiden.

Unhörbar muss er auch nicht sein.
 
@DLX23

Welches Gehäuse von Fractal Design hast Du denn in die engere Wahl genommen? Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du einen Schacht für einen Brenner benötigst? Ich komme darauf, weil die bisher Genannten diese Option nicht bieten.

Warehouse hat auch Fractal Design-Cases mit Schacht. Aber die finde ich jetzt persönlich auch nicht gerade hübsch ...
 
genau richtig, bräuchte einen Brenner, hab jetzt so nichts direktes bin da für alles offen.
 
CM sieht nicht so berauschend aus was AirFlow angeht. Dann hast du eigentlich fast immer verloren was Lautsärke angeht.
Das PureBase 600 hat eigentlich ein ganz guten Ruf was die Lautstärke angeht. Jedoch sind 70€ für ein Case viel bei einem 500€ build.
Ein ungedämmtes 30-40€ case und einen after market Kühler wie den Macho oder Ninja 5 zu verbauen dürfte ein leiseres System bei gleichem Preis werden. Wo kein Lärm entsteht muss auch nichts gedämmt werden.
 
DLX23 schrieb:
Gedämmt wäre doch dann aber dieses : https://geizhals.de/be-quiet-pure-base-600-schwarz-bg021-a1559571.html ? Dann nehme ich das ?!

Das bequiet gefällt mir optisch etwas besser als das CM MasterBox Lite 3

Alle Be Quiet Pure Base 600 Varianten sind gedämmt und von der Preis- / Leistung her für ein gedämmtes Gehäuse die erste Wahl, auch wegen der sehr guten Gehäuselüfter die mit dabei sind.

Alternativ kannst Du kannst es ja dann machen, wie es Michael-Menten beschreibt und ein ungedämmtes Gehäuse nehmen.
 
Ich weis nicht, wie ihr darauf kommt, dass es für einen Office PC einen besonders guten "AirFlow" braucht und warum ständig wieder die Meinung aufkommt, eine Dämmung wäre sinnvoll. Hier noch mal ein Versuch die Unterschiede beim Lüftungskonzept mit Hilfe von einem Bild zu erklären.
782049

Schwarz -> Gehäuse
Grau -> Komponenten
Rot -> Benötigte Lüfter
Roter Pfeil -> warme Abluft
Orange -> Optionaler Lüfter oder im abgeschaltet wenn PC im Leerlauf

Sucht man im Internet nach fertig PC's, findet man bei Spiele-Systemen relativ unabhängig vom Hersteller zumeist die linke Variante, bei der Suche nach einem leisen Office-PC findet man fast nur die rechte Variante. Weil die großen Hersteller aber laut Meinung einiger anscheinend alle keine Ahnung haben, wie so ein PC aufgebaut sein muss um optimale Ergebnisse zu erreichen, taucht hier im Forum oft die mittlere Variante als "Geheimtipp" auf, bei dem dann frei nach dem Motto "viel hilft viel" ein System mit mehr Lüftern vorgeschlagen wird, welches dann um die zusätzlichen Lüftergeräusche und die Vibrationen etwas zu reduzieren natürlich gedämmt sein muss. Letztendlich führt dies dann zu einem teureren System, welches dann im besten Fall zumindest nicht viel lauter ist als die rechte Variante.
Also nochmal:
Für welches Gehäuse man sich genau entscheidet ist eigentlich relativ egal, es ist aber bezüglich Kosten und Lautstärke von Vorteil, wenn keine Dämmung vorhanden und das Netzteil oberhalb der CPU verbaut ist.

Sollte (trotz der im Bild offensichtlich nicht vorhandenen Hochleistungs-Grafikkarte) noch nicht ganz klar geworden sein, warum es im Office PC keinen besonders tollen "AirFlow" braucht, hilft es meist, wenn man sich einmal kurz vor Augen führt, dass beim Spiele-PC oft ~500W Abwärme aus dem Gehäuse befördert werden muss, während es beim Office-PC meist eher ~50W Abwärme sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben