Office PC, bis etwa 400€

Snaptrax

Cadet 4th Year
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Guten Tag.

Mein Vater will für seine Praxis ein paar neue PCs kaufen. Deshalb hoffe ich hier auf Unterstützung, eine gute Zusammenstellung zu finden.

Vorabinformationen
Eine Zusammenstellung eines"Profis", der sich normalerweise um die PC-Beschaffung kümmert, sieht wie folgt aus. Das ganze sollte auf tecstore.net bestellt werden, mir kommt der ganze Shop und die Zusammenstellung von Teilen, von denen ich noch nie gehört habe, jedoch komisch vor.

Gehäuse: Midi-Tower - TSN-8301 USB3.0 (schwarz/silber)
Netzteil: 500W SL-500 Plus NT 120mm Fan
Mainboard: Gigabyte GA-78LMT-S2P (AM3+)
Prozessor: AMD FX-4300 (AM3+) (Vishera) (4x 3,8GHz)
Kühler: boxed
Arbeitsspeicher: "4 GB DDR3", mehr Infos habe ich nicht
Festplatte: Toshiba DT01ACA 500GB, SATA 6Gb/s (DT01ACA050)
Grafikkarte: GeForce GT 610 passiv, 1GB
Laufwerk: "Marken Dual-Layer DVD-Brenner SATA", mehr Infos habe ich nicht
Betriebssystem: Win 7 Home Premium
________________________
404,90€

Mich hat diese Zusammenstellung jedoch etwas stutzig gemacht. Vor allem das 500W Netzteil lies mich fragen, ob das wirklich ein "Profi" ist. Auch die Marke von Netzteil und Gehäuse ist bei namhaften online-shops scheinbar nicht erhältlich - kommt mir komisch vor.

Die Zusammenstellung, die ich hier suche sollte sich also ungefähr in dem Leistungsbereich des oben vorgestellten Systems befinden.

Preisspanne
Ein Preis bis 450€ ist akzeptabel. Aufgrund der niedrigen Anforderungen an den PC denke ich jedoch, dass es auch billiger geht.

Verwendungszweck
Der PC wird in der Praxis meines Vaters von Personal und Ärzten benutzt. Die typischen Anforderungen sind also:

-einfache Office-Anwendungen
-drucken
-turbomed
Mindestanforderungen:​
Prozessor (CPU): Dual Core 2,0 GHz
Arbeitsspeicher (RAM): 2 GB
Festplatte (HD): 40GB
CD/DVD-Combi-Laufwerk mit Schreibfunktion
Netzwerk 100Mbis/s

Geplante Nutzungszeit
Der PC soll einige Jahre benutzt werden. Am besten 4-5 Jahre oder mehr. Es gibt erstmal kein Aufrüstungsvorhaben.

Besondere Anforderungen und Wünsche
Notwendig sind:
6 USB-Anschlüsse
4GB RAM
Schlichter schwarzer Tower, eben so, wie er in eine Praxis passt.
500GB Festplatte
integrierte Soundkarte
Netzwerk-, jedoch keinen Internetzugang

Sonstiges
Den Zusammenbau werde ich übernehmen können.
Der Zeitpunkt des Kaufs ist flexibel. Ich könnte ihn in einer Woche kaufen, in 2 Monaten wäre jedoch auch möglich.



Danke im Voraus für die Hilfe! :-)

Mit freundlichen Grüßen,

Snaptrax
 
Würde hier auf eine AMD APU setzen und dementsprechend dann die Grafikkarte wieder rausschmeißen. Zudem, damits auch etwas zukunftssicherer wird und dem PC beim Multitasken nicht die Puste ausgeht 8 GB RAM verbauen


Hier mal ein Vorschlag:

Bei Bedarf kannst du ja, wenn das Budget das zulässt die Festplatte durch eine SSD tauschen

1 x Western Digital WD Blue 1TB, 64MB Cache, SATA 6Gb/s (WD10EZEX)
1 x AMD A8-7600, 4x 3.30GHz, boxed (AD7600YBJABOX)
1 x TeamGroup Vulcan Series blau DIMM Kit 8GB, DDR3-2133, CL10-12-12-31 (TLBED38G2133HC10QDC01)
1 x ASUS A88X-Plus (90MB0H60-M0EAY0)
1 x Samsung SH-224DB schwarz, SATA, bulk (SH-224DB/BEBE)
1 x Cooler Master Elite 371 (RC-371-KKN1)
1 x be quiet! Straight Power E10 400W ATX 2.4 (E10-400W/BN230)
1 x Microsoft: Windows 8.1 Pro 64Bit, DSP/SB (deutsch) (PC) (FQC-06942)
 
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Hallo zusammen!

Die Differenz zwischen 'Mindestanforderung' und 'Empfohlener Konfiguration' bei TURBOMED ist erstens heftig groß und zweitens sehr schwammig beschrieben.
Am Rande ein weiterer Hinweis: das Dokument wurde Anfang 2013 erstellt, da dürfte Ivy Bridge gerade aktuell gewesen sein.

@Snaptrax:
Vor diesem Hintergrund wäre es zunächst einmal ratsam mehr Input zu geben.
Wenn (?) die Software in der Praxis schon genutzt wird:
Welche Hardware steht da momentan herum?
Welches Ergebnis (insbes.: flüssiges Arbeiten möglich?) wird damit erzielt?

Für konkrete Empfehlungen sollte man einen solchen (möglichst genauen) Vergleichsmaßstab haben.
Es macht mMn. im Moment absolut keinen Sinn, irgendetwas zu empfehlen,
weil man sich (noch) nicht sicher sein kann, ob die Empfehlung dann nicht sogar einen Rückschritt darstellt und
um die wirklich notwendige Hardware besser abschätzen zu können.

Grüße,
cb-leser
 
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Die bei Turbomed machen es sich schön einfach:
Minimum Dual-Core , optimum i7.
Das ist eine Riesespanne.

Kauf auf jeden Fall eine SSD und 8GB RAM.
Wenn bei euch ein Server vorhanden ist, sollten eigentlich die Patientendaten auf diesem gespeichert sein.Deswegen soll eine 1Gbit-Netzwerkleitung vorhanden sein, um die Daten schnell an den Client-PC zu senden.
Dann reicht eine 256GB SSD für Windows und Programme aus.
Ein Vierkerner mit 3,0GHz sollte ausreichen, egal ob von Intel oder AMD.
 
Da dieser PC ja beruflich genutzt werden soll, würde ich zu einem günstigen Komplett PC raten, inclusive einem gewissen Servicelevel.

Alls privater User kann man kaufen, was man will. Das auch selber zusammen bauen und sowas.

Nutze ich den PC aber gewerblich, benötigt man ganz andere Prioritäten. Das Teil wird dann regelmässig dringend benötigt, Ist er kaputt muss professionelle Hilfe ran, die schnell hohe Kosten verursacht.
Also da würde ich mal mit den dafür Verantwortlichen reden, welche Prioritäten gesetzt werden. Ich denke das 20 Euro mehr oder weniger da keine Rolle spielen. Auch ein billig Gehäuse oder ein Chinaböller als Netztteil ist wenig zu empfehlen in einer Arztpraxis. Dafür gibt es Komplett PC nahmafter Hersteller, vieleicht sogar mit Wartungsverträgen. Weil das wichtig ist, nicht nun über die verbaute Hardware zu diskutieren.
Gewerblich genutze PC kann man von der Steuer absetzen und ähnliches, womit man sein Hauptaugenmerk eben nicht auf den Preis der Hardware legt und da im stillen Kämmerlein was laienhaft zusammen schustert.
 
Bei den Netzteilen würde ich eher ein be quiet! empfehlen, besonders wegen der besseren Ausfallsicherheit gegenüber einem Billig-Netzteil.

Der Mehrpreis wird sich über die Jahre durch eine Stromersparnis (Stichwort Wirkungsgrad!) und eine höhere Ausfallsicherheit amortisieren.
 
Hey Xhool,

sry, dass ich das so sagen muss, aber dein Post ist sehr undifferenziert, pauschalisierend und damit über (sehr) weite Strecken inhaltlich schlicht falsch.

Grüße,
cb-leser
 
Danke für die Antworten.

Die Konfiguration, die ich im ersten Post vorgestellt habe, läuft bereits in der Praxis. Und die Hardware ist "mehr als ausreichend". Deshalb denke ich nicht, dass z.B. 8 GB RAM notwendig sein werden.

Auch eine SSD macht insofern (bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege) keinen Sinn, dass die benötigten Daten vom Server geholt werden und nicht auf dem PC selbst gespeichert sind.

Die einzigen Gründe, weshalb wir die von mir beschriebene Konstellation nicht kaufen, ist also, dass ich, wie auch Burki73 angemerkt hat, Angst habe, dass die no-name Teile aus dem System schlecht sind und schnell den Geist aufgeben. (Am schlimmsten natürlich das Netzteil.) Und ich es werden mehr USB-Anschlüsse benötigt.

Zu den Mindestanforderungen von Turbomed: Aus den eigenen Erfahrungen in der Praxis erschließt sich, dass die Mindestvoraussetzungen angemessen und die empfohlenen Werte maßlos übertrieben sind.


Es geht bei dem gesuchten PC natürlich nicht darum, die letzten 5 Euro zu sparen. Jedoch ist es Fakt, dass die Anforderungen an den PC sehr gering sind.
 
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Der Vorschlag von NameHere gefällt mir ganz gut.
Jedoch fällt mir auf, dass das Motherboard keine integrierte Soundkarte hat. Diese wird leider benötigt.
Ebenso ein integriertes Laufwerk.
 
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Hallo cb-leser, was ist denn genau falsch? Du willst also behaupten, dass ein noname Netzteil im Schnitt genauso lange hält wie ein be quiet oder Enermax? Wenn ein Netzteil ausfällt, sind die Service Kosten eines Techniker höher als die Differenz zu einem besseren Netzteil.
Und das man zumindest einen kleine Stromersparnis durch einen besseren Wirkungsgrad erhält, ist auch nicht richtig?
 
Wofür sind die 2 runden Buchsen z.b. vorne da??

Sound in einer Ärztepraxis??? Software kann man auch vom USB-Stick oder über das Netzwerk installieren...
 
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Oh. Bei dem Sound habe ich mich getäuscht. Ist tatsächlich onboard.
Der Sound ist nunmal benötigt, häng dich nicht dran auf.

Und Patientendaten, Bilder zur Behandlung etc. die regelmäßig auf CD übertragen werden müssen sollen auch direkt abgespielt werden können.
 
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Und für alle anderen Einwände sage ich nur 2 Jahre Vor Ort Service! Gewerblicher Nutzer ;)

Kauf einfach ein passendes DVD-Laufwerk dazu. Von der Preis-Leistung wirst du schwierig etwas vergleichbares finden
 
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ICh würde absolut NICHT einen Komplettpc nehmen. Wenn du keinen Servicevertrag abschliessen möchtest(der realtiv teuer ist), dann ist ein PC aus Standard ATX-Teilen wesentlich besser zu handhaben.
 
marco_f schrieb:
ICh würde absolut NICHT einen Komplettpc nehmen. Wenn du keinen Servicevertrag abschliessen möchtest(der realtiv teuer ist), dann ist ein PC aus Standard ATX-Teilen wesentlich besser zu handhaben.
Du bist auch ein "Privatnutzer" und ausserdem schenk ich dir 2 Jahre Vor Ort Service. Bau mir doch bitte für 299,-€ den gleichen oder vergleichbaren PC mit 2 Jahre Vor Ort Service.....
 
Für 299 bekommst du keinen PC mit Servicevertrag. Das kann sich gar nicht rechnen. Firmen müssen schon wenignstens mit 1000€ rechnen. Nur scheint das ausserhalb des Budgets zu liegen. Mit etwas Fachkenntnis kann man aber die PCs selber warten. Bei 15 und mehr Rechnern führt dann aber an einem Servicevertrag kein weg vorbei, es sei denn man stellt einen eigenen ITler ein.
 
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