Paradiesische Zustände

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jhoech

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Was sind eurer Meinung nach die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen, und wie können wir denen in der Gesellschaft gerecht werden?

Es wird immer wieder hier im Forum immer mit sogenannten Bedürfnissen argumentiert, und die sogenannten paradiesischen Zustände auf der Erde abgestritten besonders, wenn es um die Schützung gegen von Kapitalismus oder Sozialismus nach Marx geht.

Es stellt sich immer wieder heraus, dass Argumentativ alles daran scheitert. Mit den Bedürfnissen zu kontern ergibt aber auf Dauer keinen oder sogar einen negativen Sinn:

Ich vergewaltige morgen meine Nachbarin, da ich ein Bedürfnis habe...
Müssen wir uns auf Dauer komplett aus der Gesellschaft heraus halten?
 

Froschkönig

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Efaniel

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Was hat das Zitat denn mit Grundbedürfnissen zu tun ?

Für mich sind Grundbedürfnisse:

- Dach übern Kopf
- Arbeit mit entsprechender Planungssicherung fürs Alter
- Information, was passiert um mich herum ?
- Soziale Kontakte
- Die Möglichkeit Geld anzulegen für eventuell eintretende schwere Zeiten. Und da meine ich keine 10€ monatlich oder sowas sondern 50-100€ damit da überhaupt was bei rum kommt.
- Kultur

Denke das sind wohl grundlegende Bedürfnisse. Diese sind nicht da, um anderen zu schaden was man mit einer Vergewaltigung auf jeden Fall machen würde. Wer solche Bedürfnisse hat - es gibt da spezielle Gewerbe die sich mit sowas befassen.

Gerecht werden, kann man solchen Bedürfnissen nur auf eine Art. Entsprechende Entlohnung für erbrachte Leistungen. Unser Sozialstaat bricht zum größten Teil zusammen, weil die Löhne immer weiter in den Keller gehen, ergo, wird weniger in die Kasse eingezahlt und die Bedürftigen müssen mit weniger auskommen. Das ist halt Fakt. Der Unternehmer hat i.d.R. aber deutlich mehr von den Billiglöhnen für die erbrachten Leistungen. Man darf auch nicht vergessen, dass Deutschland trotz der meisten Urlaubstage mit das produktivste Land auf unserer Erde ist. So eine hohe Arbeitsleistung findet man KAUM in einem anderem Staat auf unserem Globus. Diese Leistung gehört entsprechend entlohnt und dann sind die Grundbedürfnisse auch nicht unbedingt schwer zu bewerkstelligen.
 

Nikolaus117

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die Erde ist schon lange kein Paradies mehr wie vor 5000 Jahren.

Wir sind zu viele um das jeder alle seine Bedürfnisse befriedigen kann.

Die erde bietet garnicht die Ressourcen um jeden Menschen überhaupt so wie du und Ich leben zu versorgen.
Nach Forschern sollen kein 1,5 Mrd Menschen so leben können wir Deutsche auf der ganzen Erde.
Deshalb kann es niemals fair zu gehen, wenn jemand viel hat irgendjemand anderes noch viel weniger!

Nur weil der Mensch die Gesellschaft erfunden aht ist er zu dem geworden was er heute ist wie sollen wir uns da raus halten?
 

rony12

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Es ist so, dass "wir" unser glück nur haben, weil wir wissen wie beschissen esanderen menschen auf der welt geht.

Das streben eines jeden menschen ist es, etwas besser zu machen. Nun braucht man dafür einen vergleich.

Sei es, der Rasen des Nachbarn, der besser aussieht, oder später sein haus. Will will nicht so sein wie er, man will besser sein.

Das ist auch bestimmt auch gut so, ich sehe es als sinn des lebens - Jeder mensch sollte die Welt nachhaltig zum besseren ändern.

Leider kann das wort "besser" ziemlich unterschiedlich ausgelegt werden. Denn fast jeder mensch ist egomane, und jeder will für sich das - bessere.
Was natürlich nicht das bessere für die menschen ist.

Natürlich gibt es auch noch eine kleine gruppe mit menschen die anders denken - sie arbeiten nicht für geld, nicht für sich, sondern für alle. Sie Arbeiten um es besser zu machen als es bis jetzt ist, denken dabei aber immer an das wohl der anderen, und lassen selbst die umwelt nicht aus den augen.
Doch selbst dieser Gedanke ist ziemlich egoistisch. Denn man SELBER will, dass es den anderen gut geht, auch wenn man sie dazu zwingen muss (siehe Buthan). Der gedanke ist, weil er so ganz ander ist, springt er aus der riehe, ziemlich komisch.

Aber wie soll man für jeden menschen paradiesische zustände erreichen - nun das geht, wenn (blödes wort -,-) - die menschen lernen weitsichtig zu denken, das eigenen ego nicht mehr im mittelpunkt steht.

Denn heute bassiert das glück der einen, auf dem unglück der anderen.
So wird heute nahrung für 12Millarden (!!!) menschen produziert, dennoch müssen soviele verhungern.

Allein der gedanke, wenn wir alle gleich viel "glück hätten" - kann man drehen zu. Alle haben das selbe mass an pech.

edit:
Nehmen wir doch mal einen Film, der jüngsten vergangenheit - Avatar - dieser film hat gut aufgezeigt, wie man paradiesische zustände erreichen kann - jeder denke an alle, nurnich an sich selber. Natürlich ist das sehr weit an der oberfläche. Denn so hat sich unser technologischer fortschrit daraus begründet, dass wir einfach in einem beschissenem klima leben ^^ - So gibt es im urwald immernoch leute, die im einklang mit der natur leben.
 
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surviver

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Wat is los?!
Fühlen Sie sich unbefriedigt...?
Suchen Sie sich einen Partner!

Nee mal im Ernst,
tut mir ja leid so eine dumme Antwort zu geben, auf ein Thema das Dich anscheinend brennend beschäftigt aber formulierungsbedingt kriege ich bei dem Versuch den Beitrag zu lesen und vorallem zu verstehen Kopfschmerzen :freak:

Ansonsten stimme ich Nikolaus117 zu.
Wir sind einfach zuviele als dass man noch alle zufriedenstellen könnte.
Daher meine Meinung: "WELTKRIEG!"
Das würde unseren Bestand wieder auf ein erträgliches Maß dezimieren und es wär erstmal wieder genug für alle da. Denn das "vernünftig" in den Griff zu bekommen, lassen die Regeln unserer achso "zivilisierten Gesellschaft" nicht zu.
In der Tierwelt regelt sich sowas ganz einfach, das was zuviel ist, wird einfach aus dem Nest geworfen, wir überzüchten uns selber und jammern dann dass die Folgen nicht tragbar sind.

Klingt vll bisschen hart, ist aber meine Meinung.
 

jhoech

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Ersteller dieses Themas
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Wenn es um die Diskussion zwischen Systemen oder Usa-Feindlichkeiten geht interessiert mich das schon, wenn etwas abstrakt gehalten Bedürfnisse ins Feld geführt werden, oder "ich-bin-halt-so"-Argumente.

Gibt es eine Ordnung, die alle befriedigt und wie sieht diese aus?

Wegen den Kopfscherzen: Ja ich habe auch Fehler drin, sehe ich gerade
 

r34ln00b

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Es stimmt schon, dass jeder Mensch versucht, eine Tätigkeit bestmöglich auszuüben. Aber keiner braucht dafür unbedingt einen Mitmenschen! Bestes Gegenbeispiel waren die Bürger Sowjet [CCCP] oder heute noch vergleichbar sind zum Beispiel die Chinesen, oder anderen nicht Super-Industrie-Staaten.
Oder anders gesagt: Indianer kennen (oder kannten...) solch ein Bestreben gar nicht. Der Häuptling hat jährlich sein ganzes Eigentum bei einem Fest wieder unter seines Gleichen verteilt (in diesen Gruppen/Klans), damit eben keine Neid oder andere negative Aspekte sprießen können.

Bzgl. des Post von Repi: Ich glaube der Punkt mit dem sichern von Geld ist erst durch den Kapitalismus in dieser Form entstanden. Zudem ist selbst zurückgelegtes Geld nicht vor Allem sicher. Geld hat ja keinen realen Wert, da von Gold abgekoppelt. Oder anders gesagt: Warum kann jedes Tier, egal ob Säugetier oder Reptil, selbst ohne des Wissen um Geld, weiterhin leben.

Summa summarum: Ist Geld für jeden Einzelnen wichtig? Oder gar ein Grundbedürfnis?

Btw.: Man kann doch auch ein Bedürfnis für das Morden haben. Oder wird ein anderes Bedürfnis angesprochen. Man muss schon klar die Grenzen ziehen.

Edit: @surviver: Nah, das ist ja mal ein Vorschlag! Jemand will über das Leben anderer entscheiden, weil er in seiner Ausübung beeinträchtigt ist? Hört sich verdammt nach Mord/Krieg an.
Zudem kommt noch hinzu: Wenn du für solch eine "Möglichkeit" bist, warum denkst du nicht daran, dein Leben zu Gunsten Anderer zu lassen?
 
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surviver

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Ja so sieht's aus, manchmal muss man eben Opfer bringen um das Wohlergehen der Mehrheit zu sichern. Verstehe deine Argumentatiom, genau solche sind der Grund warum wir sowas nicht selbständig ohne Mord/Krieg (KRieg war btw. meine genaue Wortwahl, daher hört es sich nicht nur so an..) wie Du es nennst in den Griff bekommen.

Und ich hätte ich kein Problem damit mich zu Opfern, wenn ich wüsste damit etwas großes zu bewirken. Ich hab genug gesehen, genug um nicht mehr an mein Leben klammern zu müssen wie ein kleines Kind.

Du hast auch was falsch verstanden, es ging mir nicht um die BEeinträchtigung meiner "Ausübungen" sondern um das allgemeine Wohlergehen.
 
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r34ln00b

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Ich habe angenommen, das allgemeine Wohlergehen ist durch die jeweilige Beeinträchtigung jedes Einzelnen in Bedrohung.
Trotzdem werden die Wenigsten sich selbst opfern, weil das einem Grundbedürfnis, eben dem Leben, widerspricht. Zumal Menschen mit Verantwortungen erst recht nicht im Stande sind, dies zu "leisten", z.B. Eltern o.Ä.

Aber: Es gab Menschengruppen, die friedlich leben konnten. Des Weiteren: Guck dir mal die Chinesen an. Die haben sich längere Zeit aus vielen Kriegen raus gehalten. Haben deswegen sogar Land abtreten müssen, um nicht am Krieg teilzunehmen.
 
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surviver

Gast
Es gibt solang Menschengruppen die friedlich leben, solang genug für alle ist.
Ist dies nicht mehr gegeben, ist der Stress/Chaos vorprogrammiert da einzelne irgendwann nicht noch mehr zurückstecken können/wollen. Und wenn es soweit ist, gibt es sowieso Mord und Todschlag, ich sage nur: "Desto früher, desto besser"

Wir sind da noch nicht an einem Punkt wo wir dieses erreicht haben aber viel fehlt da auch nicht mehr. Hätte es die vielen Kriege der Verganheit nicht gegeben, wären wohl schon längst an diesem Punkt.
Die Geburtenkontrolle der Chinesen ist aber schonmal ein Schritt ind ie richtige Richtung zum vermeiden eines solchen Choas.

Naja aber die Dinge sind wie sie sind und irgendwann ist die Zeit der Menschheit eh abgelaufen, genau wie damals bei den Dino's. Im Sinne des Planeten kann man nur hoffen das dies nicht mehr allzulang auf sich warten lässt. :D

In anbetracht der Daseinsperioden andere Lebewesen haben wir aber wohl noch etwas Zeit.
 
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ToXiD

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