News Patriot P210: Neue SATA-SSD der Billigklasse mit bis zu 2 TB

Stahlseele

Rear Admiral
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Als Datengrab / zweit SSD in einem Notebook oder so nicht das verkehrteste.
Da braucht man keine hohen IOPS, da kommt es lediglich auf stoßfest, kühl, keine beweglichen teile, keine vibrationen, geringerer Energieverbrauch an.
Für OS und Programme sollte man so eine SSD nicht verwenden.
Und wenn die SSD durchgehend die 500mbyte lesen/schreiben schafft, dann is das mit dem fehlenden DRAM Cache völlig in Ordnung und egal.
 

Fritzler

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Irgendwie passt das Produktfoto nicht.
Jemand der sich die Mühe macht am NT die Kabel gegen gesleevte auszutauschen und auch ein gesleevtes SATA Kabel kauft, der kauft doch keine billigst SSD mit Qualitätsproblemen?
Oder soll das die Leute ansprechen, die sich auchn teuren Gaming PC kaufen und dann ein NT von LC Power verbauen?
 

Holt

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Doch, die ist immer ein Fehlkauf, egal wofür man sie nutzen möchte, denn wer billig kauft, kauft meinstens zweimal. Ohne DRAM Cache und dann noch mit QLC NAND, da möchte ich nicht wissen, wie die mit auch nur leicht anspruchsvolleren Workloads, also parallelen Zugriffen über größere Adressräume hinweg, noch klarkommt. Tomshardware hat mal mehrere solcher DRAM less SSDs getestet und schreibt im Fazit:
Das liegt daran das die Controller die Mappingtabelle also den Flash Translation Layer (FTL) und eben nicht Userdaten im DRAM Cache ablegen, also die Information wo die Daten im NAND stehen und wo NAND frei ist um dort schreiben zu können. Die ohne DRAM Cache halten dann immer einen kleinen Teil der Mappingtabelle im interen SRAM des Controller, genug um gut in den Benchmarks abzuschneiden die ja nur über ein oder weniger GB Adressraum benchen und daher tolle Werte ins Datenblatt schreiben zu können. Aber im Alltag muss der Controller dann ständig erstmal wieder den passenden Teil aus dem NAND nachladen, was eben viel länger als ein DRAM Zugriff dauert. Auch die DRAM less TR200 fiel im Reviews bei Computerbase mit Aussetzern negativ auf.
 

ProximaCentauri

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Patriot verspricht zwar „einen strengen Qualitätskontrollprozess“ für die „erstklassigen Komponenten
Schreibt das nicht jeder Hersteller bei all ihren Produkten, das ist doch die übliche 0815 Werbung die doch keiner mehr wahrnimmt oder gar ernst nimmt.
Selbst wenn das Teil der größte Schrott ist, schreibt man diesen PR Quatsch dazu, was sollen die auch sonst dazu schrieben, die Wahrheit 😋
 

Häschen

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Qualitätskontrollprozess gibt es kaum noch bei Hardware( Ausnahme bei Server Hardware ), es wird in der Regel nur noch stichprobenartig getestet.
Daher fallen solche Fehler erst beim Kunden auf und wenn zu viel Reklamiert wird, erst dann wird verbessert und nicht vorher.

Solche billig SSDs ab einer Kapazität von über 1.5TB sind nicht zu empfehlen, da sie meistens ye nach Gebrauch schon ausgelutscht wenn die 1.5TB erreicht sind.
 

Gradenkov

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Ich hab hier die 240GB von Patriot liegen und hatte die als Sytsemplatte.
Allein der fehlende DRAM Cache disqualifiziert die SSD. Schade eigentlich.
Selbst als Datengrab eher unbrauchbar weil bei grösseren Datenmengen die Schreibrate einbricht.
Da frag ich mich echt was sich diese Hersteller denken wenn sie solche Sachen auf den Markt bringen.
 

tochan01

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187€ für 2 TB sind nicht wirklich "billig"....
 

pseudopseudonym

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Naja, bei dem Preis lieber warten, bis die MX500 2TB mal wieder günstig ist.
 

WommU

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Oder die besseren WD/Sandisk. Gab es vor kurzem.
Wer jetzt von Datengrab redet: Ich lege lieber ein paar Euro drauf und habe eine deutlich bessere SSD, die zur Not auch mal als Systemplatte dienen kann. Soll mal vorkommen dass man wegen Defekt sofort Ersatz braucht.
Man ist flexibler mit besseren SSD.
 

Queediab

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Well, you get what you pay for. Simple as that. Kommt mir nicht ins Haus.
Danke, nein danke.
MfG
 

MXE

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Für das Geld gibts auch schon etablierte Qualität, vor allem auch NVMe, den SATA Käse will doch niemand ernsthaft noch haben wenn es nicht unbedingt sein muss.
 

ThePlayer

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Wow QLC und dann rund 190 euro und ohne Chache. Wieso soll das jetzt günstig sein. Für 40-50 Euro mehr gibt es schnelle m2. Pci-e SSDs mit 2TB und TLC Speicher. Selbst wenn da die Datenrate einbricht sind diese SSDs immer noch schneller als die Patriot auf dem Papier.
 

MilchKuh Trude

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Wenn 2tb jetzt 120 € kosten würden, würde ich über alle QLC dramless und was noch Nachteile hinwegsehen. Aber für die Preise, nein danke.
 

Staubwedel

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Nachdem ich Benchmarks von der P200 gesehen und Userbewertungen gelesen habe wäre ich da vorsichtig.

Schade, meine Patriot Blast mit 960GB läuft schon seit über 4 Jahren bei mir, bisher ohne jegliche Probleme. Ich nutze die für hohe Schreibmengen, da steckt die viele neuere TLC-SSDs in die Tasche.
 

deo

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In ein USB-Gehäuse damit und jeder wird froh sein, eine 2,5" Festplatte nicht mehr wie ein rohes Ei durch die Gegend tragen zu müssen.
Ich habe mir dafür aber eine M.2. SATA SSD ausgeguckt. Die ist noch praktischer zum transportieren und nicht so unverschämt teuer wie die NVMe Teile.
 

Dario

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Schon interessant, wie sich die Hersteller auch im unteren Preissegment positionieren. Die Patriot hat in meinen Augen im Moment allerdings keine große Chancen. Die Crucial BX500 ist besser und 7€ günstiger und selbst die Patriot P200 hat die besseren Leistungsdaten und kostet nur marginär mehr. Für die nachfolgende Sandisk muss man aktuell schon 12€ mehr hinblättern...

https://www.heise.de/preisvergleich/?cat=hdssd&xf=252_1920~4832_1
 
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