PC für Trader?

andy_0 schrieb:
Display Port ist ein neuer stecker, der sieht ähnlich aus wie so ein HDMI stecker. Ohne gehen nicht ganz so viele pro karte, aber immer noch mindestens zwei.

Hier eine beispielkonfiguration:

220 euro für CPU (AMD A8) mit integrierter GPU (http://www.alternate.de/html/product/AMD/A8-3850/883408/?) + ASRock Mainboard (http://www.alternate.de/html/product/Asrock/A75_Pro4/888568/?)
65 euro für 16 GB RAM (gehen wir mal auf nummer sicher ;) ) (http://www.alternate.de/html/product/Mushkin/DIMM_8_GB_DDR3-1333_Kit/791826/?
40 euro für 1 TB Samsung HDD (http://www.alternate.de/html/product/Samsung/HD103SJ_1_TB/136219/?)
50 euro gehäuse
20 euro dvd brenner (http://www.alternate.de/html/product/LiteOn/iHAS122/795532/?)
40 euro für ein 400 W bequiet (http://www.alternate.de/html/product/be_quiet!/Straight_Power_E8_400W/745700/?)
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Zusammen: ~ 450 euro

andy_0 vielen dank für deine tipps! Ich hoffe, dass das system stark genug ist. ich meine 9x Programme laufen gleichzeitig. wird der pc die infos schnell bearbeiten? was glaubst du?
 
http://geizhals.at/?cat=monlcd19wide&xf=99_23~100_DisplayPort&sort=p
diese Monitore besitzen display port, sie sind aber zu anderen Monitore ohne Displayport teurer.
Man kann bei Grafikkarten meist max 2 monitore betreiben. AMD hat Eyefinity eingeführt und somit kann man mit displayport weitere monitore ansprechen.
Also 2 monitore auf einer grafikkarte (oder bei llano am mainboard) über hdmi/vga/Dvi, und jeder weitere monitor über Displayport.
Die Sapphire FX kann aber 3 Monitore über HDMI/VGA/DVI ansprechen
 
Ich hab meinen beitrag eins weiter vorne überarbeitet. Es enthält jetzt auch beispiele für billige monitore.

Das system sollte stark genug sein. Mit der konfiguration und der zusätzlichen GPU kannst du mindestens sechs monitore anschließen (1x VGA, 1xHDMI/DVI über die interne, 2x DVI und 2x Display Port über die externe). Wenn du wirklich nur bis zu vier monitore möchtest, kannst du zu einem ähnlichen preis zu einem Core i5 system greifen. Der AMD A8 sollte dir aber auch so ausreichend power liefern. Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass die anwendungen soviel leistung ziehen, aber vlt. ist das nur ignoranz ;).

Eine bessere empfehlung könnte man dir geben, wenn du beispiele nennen könntest, wie die software unter anderen PC konfiguration läuft.

Wenn du zweifel hast, greif ruhig zum Core i5, die haben enorme leistung. Der AMD A8 macht nur sinn, wenn du dessen integrierte GPU auch verwendest. Der billiste (Core i5 2400) ist absolut ausreichend. Die Sapphire Flex bietet dir ja schon mindestens anschluss für 4 monitore (zwei DVI, einen über HDMI bzw. HDMI-> DVI adapter, alles andere über Display Port).

Hier nochmal eine Core i5 konfiguration:
Asus board für 90 euro (http://www.alternate.de/html/product/ASUS/P8H67-V_R.3.0/826326/?)
Core i5 2400 für 160 euro (http://www.alternate.de/html/product/Intel(R)/Core(TM)_i5-2400/736372/?)
Dies in kombination mit der HDD, Gehäuse, NT, GPU und RAM von vorns. Hiermit kommst du auf 550 euro oder so (CPU ist teurer und die Sapphire Flex GpU kommt noch dazu).
 
Zuletzt bearbeitet:
P0tap0v
Naja die Programme sind liveticker oder ähnliches? berechnet im den sinn wird ja nichts, oder täusche ich mich ?
Aber denke das ein quadcore sicher reichen wird, so langsam ist der nicht

der http://www.trading-pc.de/tpc/datastation-value-serie.html
hat auch nur einen i3, der nicht wirklich schneller ist als der A8, somit sollte die Leistung reichen

Shaav
Naja klar ist das damit auch drinnen, würde aber den Rahmen sprechen, befürchte ich
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum die bei Trader PCs versuchen ein i7 anzudrehen.
Kay Brendel hat auf einem Uralt Laptop gezockt und ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein Laptop sonderlich von dem Tradeprogramm beeindruckt war...

Von daher würde ich einen Office PC kaufen, der möglichst viele Monitore anschließen kann + Monitore kaufen.


pipip schrieb:
Nur wird eyefinity einen großen monitor simulieren glaube ich

Jo, aber somit weiß man auch wie viele Monitore angesteuert werden können, so hab ich gedacht^^


P0tap0v schrieb:
Ich habe gedacht 22 oder 24 Zoll, weil da passen auch mehr Bilder (geöffnete Fenster)

Kommt auf die Auflösung und Sehstärke drauf an^^
 
Die Hardwareanforderungen hängen von den genutzten Programmen und der Art der Nutzung ab. Wenn nur einfache und wenige Order in ein System eingegeben werden und wenn man mit schlichten und wenigen Charts auskommt sind die Anforderungen relativ gering.

Verwendet man Tools, mehrere aufwendige Indikatoren und hat viele Charts gleichzeitig geöffnet, so ist ausreichend Arbeitsspeicher aber auch Rechenleistung des Prozessors wichtig. Besonders der Strategietester des MetaTrader benötigt Rechenleistung.

Ein Trading-PC würde von einer SSD profitieren.

Ich würde auch mal über eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung nachdenken.

Vorschlag von Basiskomponenten:
 
hi,

bin auch auf der suche nach einem trading-pc, die zusammenstellung raubt mir aber gerade den letzten nerv, würde mich deshalb freuen, wenn der ein oder andere mir helfen könnte!

die basis-konfiguration über mir gefällt mir schon mal, bin aber bereit bis zu 1200€ auszugeben. geplant sind min. drei bildschirme, spiele aber mit dem gedanken auf vier auszustocken.

vielen dank!
 
Die obige Konfiguration kann vier Monitore ansteuern, für mehr benötigst du entsprechend eine Display Port fähige Grafikkarte oder aber du installierst eine dritte GPU.

Die Konfiguration oben ist so schon iO, nimm die SSD raus und baue eine reguläre HDD (1 TB, z.B. Samsung oder Seagate) rein, SSD haben deutlich höhere Ausfallraten (vlt. fünffache von regulären Magnetspeichermedien) und bringen bei alltäglichen Arbeiten, wo die Anwendungen schon alle laufen kaum Vorteile. Die 20 Sekunden schnellere Bootzeit benötigt man wohl eher nicht.
Die CPU kannst du auf einen höheren Core i5 aufbauen, jedoch sollte selbst ein Core i3 ausreichend Leistung haben d.h. dort würde ich kein Geld investieren. Den RAM von 8 GB auf 16 GB upgraden hat einen Kostenpunkt von zusätzlich 30 Euro und RAM kann man "nie" genug haben. Vlt. noch nen anders Mainboard, welches USB3 unterstützt aber das ändert preislich nichts.
Dazu noch ein Midigehäuse für 50 Euro, zwei/drei Lüfter von z.B. bequiet (USC) für jeweils 15 Euro.

Fazit: Mehr als 800 Euro kannst du vernünftig für so einen PC nicht ausgeben (200 Euro CPU, 100 Euro Mainboard, 60 Euro RAM, 60 Euro die GPUs, 50 Euro Netzteil, 50 Euro HDD, 100 Euro Sonstiges; Gesamt 620 Euro).
 
andy_0 schrieb:
nimm die SSD raus und baue eine reguläre HDD (1 TB, z.B. Samsung oder Seagate) rein, SSD haben deutlich höhere Ausfallraten (vlt. fünffache von regulären Magnetspeichermedien) und bringen bei alltäglichen Arbeiten, wo die Anwendungen schon alle laufen kaum Vorteile. Die 20 Sekunden schnellere Bootzeit benötigt man wohl eher nicht.

Je nach Anwendung finden aber auch nach dem Programmstart Zugriffe auf die Festplatte statt. Dass Solid State Drives eine fünffach höhere Ausfallrate als magnetischen Festplatten haben ist für mich neu. Und dann soll man bei einem Budget von 1.200 Euro auf eine SSD verzichten?

andy_0 schrieb:
Die CPU kannst du auf einen höheren Core i5 aufbauen, jedoch sollte selbst ein Core i3 ausreichend Leistung haben d.h. dort würde ich kein Geld investieren.

Ohne die genauen Anwendungen zu kennen kann man keine CPU empfehlen.

andy_0 schrieb:
Vlt. noch nen anders Mainboard, welches USB3 unterstützt aber das ändert preislich nichts.

Das vorgeschlagene Mainboard hat USB 3.0 (NEC).
 
Danke erstmal für die schnellen Antworten!

Geplant ist es, den Rechner nur fürs Traden zu verwenden, ich möchte aber auch in absehbarer Zukunft (rechenintensive) Backtests machen - muss mich dazu aber erst noch in das Programm einarbeiten, stehe da noch am Anfang.

i7-2600K mit ASUS SABERTOOTH P67 hatte ich jetzt ein paar mal gelesen, oder auch Martox Grakas, aber wie gesagt, ich kenne mich nicht wirklich aus, was gut und was schlecht bzw. sinnvoll ist...
 
lysander schrieb:
Geplant ist es, den Rechner nur fürs Traden zu verwenden, ich möchte aber auch in absehbarer Zukunft (rechenintensive) Backtests machen - muss mich dazu aber erst noch in das Programm einarbeiten, stehe da noch am Anfang.

i7-2600K mit ASUS SABERTOOTH P67 hatte ich jetzt ein paar mal gelesen, oder auch Martox Grakas, aber wie gesagt, ich kenne mich nicht wirklich aus, was gut und was schlecht bzw. sinnvoll ist...

Das wichtigste für die Backtests ist CPU-Leistung. Insofern ist der von Dir angedachte Prozessor eine gute Wahl.

Ich finde, dass zwei günstige AMD Grafikkarten ausreichend sind.
 
Bitte nicht :D

Quadro-Karten sind für professionelle Grafikbearbeitung, das passt überhaupt nicht ins Nutzungsschema des TE.
Vom Geldbeutel wollen wir gar nicht reden ^^
Für den TE reicht eine Low-Mid Range Karte mit entsprechenden Anschlüssen aus - der TE will nicht spielen oder irgendwelche CAD-Programme nutzen.

Edit: OK, mein Fehler, die NVS-Karten sind prinzipiell für den Nutzungsbereich ausgelegt, aber dennoch bleibe ich bei meiner Aussage: Zu teuer.
 
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Lies dir doch den Thread durch. Und meinen letzten Post bitte auch.

2 Low-End Karten kosten ungefähr 1/4 von der Quadro. Bei dem Anwendungsgebiets des TE sind die Grafikkarte(n) dazu da, ein Bild auszugeben. Es wird nichts gespielt oder auf der GPU berechnet.

Achja, der Gegenvorschlag: 2x GT430 für ~110€
Wobei ich zu AMD greifen würde, da man sich da die Möglichkeit freihält, mehr als 4 Bildschirme anzuschließen, was in der Börse vielleicht nicht ganz abwägig ist.
Aber zu den AMD-Karten muss jemand anders was sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Morphosa
Das Anwendungsgebiet wurde ja mit "Trading" angegeben. Der Threadersteller hatte ja erklärt, was er darunter versteht und was benötigt wird. Insofern kann man sehr wohl eine Aussage treffen. Dass lysander doch mehr als nur "Trading" betreiben möchte, ist etwas anderes. Für solche Aufgaben sind ein Core i7 u.U. sinnvoll.

Klar kann man eine SSD einbauen, jedoch ist deren HAUPTVORTEIL die schnellen Zugriffszeiten bei random access. Wenn ich einfach nur große mengen Daten auf den Datenträger schreiben oder davon lesen möchte, greife ich zu zwei bis vier HDDs im RAID 0/1/10. Damit kommt man, abhängig vom Controller, auf Schreib- und Lesegeschwindigkeiten in der ersten Hälfte auf 500 MB/s+. Dies ist ein größerer Datendurchsatz als die meisten SSDs schaffen, mit einem deutlich größeren Speicher für einen vergleichbaren Preis. RAID Ausfallwahrscheinlichkeit ist eher kein Argument, da die Daten dort nur vorübergehend gespeichert und verarbeitet werden sollen. Auf einem Client sollte man prinzipiell nichts ungesichert lagern (egal ob einzelne HDD, SSD oder RAID).

Die "gnädigsten" Statisitken die ich zu Ausfallhäufigkeiten mit SSDs gesehen habe, waren 2 pro 100 Stück im ersten Jahr. Seagate gibt für einige von deren Heimkundenmagnetspeichermedien eine Ausfallrate von 0,5 auf 100 Stück im ersten Jahr an. Wenn man den Speed der SSD benötigt, kann man das Risiko verschmerzen, wenn nicht würde ich es nicht eingehen.

Er soll also nicht auf SSDs verzichen, wenn sie benötigten werden, jedoch schon, wenn sie unnötig sind und zuverlässige Technik dies für weniger Geld erledigt. IMHO sind 80% aller eingesetzten SSDs an deren wirklichen sinnvollen Einsatzzweck vorbei und nur fürs booten oder mal ne Anwendung starten braucht man nur wirklich keine SSD. Sehr sinnvoll, erachte ich die in Verbindung mit einem Intel Z68? Chipsatz, welche eine SSD als Schreib-/Lesecache verwenden kann.

@ Voltago
Display Port GPUs von AMD fangen erst ab 80 Euro an, mit einer Ausnahme die XFX 5670. Ich würde jedoch zu zwei billigen AMD 5450 oder ähnlichen raten, wie sie von Morphosa gepostet sind.
 
Da hab ich wieder am Thema vorbeigelesen, die GT 430 hat auch keinen Displayport.. Mein Fehler.
 
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