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PC kommt nicht ins POST

Natsurei

Cadet 1st Year
Registriert
Dez. 2019
Beiträge
15
1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
Prozessor (CPU): Ryzen 5 3600
Kühler: arctic freezer 33
Arbeitsspeicher (RAM): Aegis G skill 2x8 DDR4 3000 (beim ersten "Durchlauf" wurde xmp noch aktiviert, dann nicht mehr)
Mainboard: Matx a520m-a pro // ASUS Prime B550M-A
Netzteil: sharkoon shp bronze 700 // bequiet System Power 11 650
Gehäuse: uralter coolermaster (für matx) // ASUS Prime AP202
Grafikkarte: Radeon RX 6600 xt

2. Beschreibe dein Problem.
Ich bekam plötzlich kein Signal mehr beim Boot, nachdem das Setup genau so einige Tage lief. Der PC kommt nicht mehr ins POST (kein Boot-Beep), keine Debug-Leuchten an, Tastatur und Maus leuchten nicht. Die Gehäuse-LED für das Laufwerk leuchtet dauerhaft, auch bei nicht-angeschlossenem Laufwerk. Lüfter drehen sich alle (Gehäuse, Kühler, PSU, GPU). CPU wird warm. Auch stundenlanges warten (RAM-Initialisierung?) bringt keine Veränderung. Zwischendurch ging es plötzlich für einige Tage wieder.

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
1. Alle Teile einzeln in meinem eigenen System (
Ryzen 5 5600, arctic 33
Corsair vengeance 2x16 DDR4 3600
Rtx 5080ti
Strix b550-f
Toughpower gt 1000)
ausprobiert. Parallel dazu das entsprechende Teil aus meinem PC in den 'neuen' eingebaut, und versucht zu booten. Alle Teile funktionieren in meinem Setup. Lediglich beim Einbau der GPU in den Zielrechner kam ich einmalig ins BIOS, danach OHNE etwas an Hardware oder BIOS zu ändern wieder nicht mehr.
Aus "man weiß ja nie" habe ich die CPU und das Gehäuse mit anderen (gebrauchten) ersetzt, das Mainboard und das Netzteil komplett neu gekauft. Mit dem neuen Mainboard war wieder EIN Bootvorgang möglich, dann wieder kein Signal mehr (Daher sind tw. oben auch mehrere Komponenten gelistet. Erst die eigentlichen, dann die neu dazugekauften)

2. Nullmethode - scheint ja bei AM4 nicht so sinnvoll zu sein, auch wenn ich alles abstecke passiert das selbe.
A2 und B2 RAM Slots mit 3 verschiedenen RAM-Riegeln durchprobiert.

2. Alles aus dem Gehäuse raus, selbes Problem. An den Kabelhaufen habe ich dann nochmal meine eigene GPU gebaut "aus Spaß" (und Verzweiflung) - der PC hat einmalig wieder gebootet, bei einem Neustart wieder nicht mehr.

3. Auf Anraten eines Freundes habe ich den PC nur mit aufliegendem Kühler gestartet - ging nach ca 10 Minuten (weiterhin vor POST) wieder aus, der CPU war ziemlich heiß, aber zumindest macht er was.

4. Endlose Male das CMOS zurückgesetzt (per Jumper + Batterie), sogar erst eine neue Batterie fürs alte Mainboard gekauft.

5. Mehrere Bildschirme und Anschlüsse ausprobiert

6. Das ganze Setup an zwei verschiedenen Standorten aufgebaut - der PC sollte eigentlich an einen Freund gehen. Irgendwann nach all diesen Versuchen wollte ich schon aufgeben, dann lief der PC plötzlich wieder mit den eigentlich vorgesehenen Teilen. Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich hin und her getauscht hatte. Dann habe ich den RAM entfernt, beeper und EZdebug funktionieren auf jeden Fall und haben dann auch korrekt angeschlagen. Beim Kollegen lief er dann zwei Tage, in denen kurioserweise alles in Ordnung war. An Tag drei tritt wieder das selbe Problem auf.

7. Sitz aller Stecker & Pins überprüft - nachdem ich beide Computer mittlerweile 10+ Mal in alle Einzelteile zerlegt habe und die Komponenten ersetzt habe, schließe ich aber einen Hardwaredefekt vorsichtig aus.


Als der PC beim Kollegen lief waren Performance, Temperaturen etc. auch unproblematisch. Wahrscheinlich habe ich noch einiges vergessen aufzulisten, was ich probiert habe. Mir geht langsam meine Riesentube MX4 aus - ich dachte, das wäre eine Lebensaufgabe :(

Der Computer liegt gerade noch bei meinem Kollegen, Bilder (von was genau? Konnektoren und eingesteckten Steckern?) liefere ich morgen nach. Vielleicht übersehe ich auch einfach etwas ganz offensichtliches?
 
Sind das gebrauchte Teile frisch gekauft?
 
Prozessor (CPU) Ryzen 5 3600 - 2x von mir gebraucht gekauft, beides speziell für den Rechner in den letzten drei Wochen

Kühler: arctic freezer 33 - neu gekauft

Arbeitsspeicher (RAM): Aegis G skill 2x8 DDR4 3600 - gebraucht gekauft, auch vor wenigen Wochen
Meinen alten RAM (Modell habe ich gerade nicht zur Hand) habe ich auch probiert (von mir neu gekauft vor Jahren)

Mainboard: Matx a520m-a pro - gebraucht von mir - ca ein jahr alt

ASUS Prime B550m-a - neu gekauft

Netzteil:
sharkoon shp bronze 700 - gebraucht von mir, ca ein Jahr alt

bequiet System Power 11 650 - neu gekauft

Grafikkarte: Radeon RX 6600 XT - gebraucht von mir, Alter kann ich nicht sagen

Also, "gebraucht von mir" waren Neukäufe vor Jahr(en). Das ganze setup ist ein wilder Mix, ja, ich wollte einfach meine Restbestände mal sinnvoll loswerden. Jetzt liegt hier mehr als vorher. Wäre ja auch zu schön gewesen :^)
 
Zuletzt bearbeitet:
Natsurei schrieb:
ich wollte einfach meine Restbestände mal sinnvoll loswerden
Das macht schon Sinn. Meine Nachfrage war ob man evtl ein ausgelutschtes Board wie das A520 als Ursache sehen könnte. Aber wenn das andere Board neu ist, sollte das nicht die Ursache sein. Genauso beim Netzteil.

Wenn Du den Rechner einschaltest kannst Du mit einem kurzen Druck auf den Einschalter wieder ausschalten oder musst Du mehrere Sekunde gedrückt halten?

UEFI-Update sollte auch kein Thema sein bei einem 550er neu gekauften Board mit einem 3000er Ryzen.

Nachtrag: was Du noch testen könntest.. schalte den Rechner, am besten mit dem neuen Board, mal nachts oder frühmorgens wenn es kühl ist, ein.
 
Hi :)
Also ich würde beim Arbeitsspeicher die Spannung von "AUTO" manuell auf 1,35 V im BIOS setzen, sonst bekommen die RAM-Riegel beim booten nur 1,2 V und es passiert gar nichts weiter wegen zu niedriger Spannung. Viel Erfolg.
P.S. und am besten nur mit einem RAM-Riegel anfangen.
 
TorenAltair schrieb:
Das macht schon Sinn. Meine Nachfrage war ob man evtl ein ausgelutschtes Board wie das A520 als Ursache sehen könnte. Aber wenn das andere Board neu ist, sollte das nicht die Ursache sein. Genauso beim Netzteil.

Wenn Du den Rechner einschaltest kannst Du mit einem kurzen Druck auf den Einschalter wieder ausschalten oder musst Du mehrere Sekunde gedrückt halten?

UEFI-Update sollte auch kein Thema sein bei einem 550er neu gekauften Board mit einem 3000er Ryzen.
Muss ich gedruckt halten.
McFly76 schrieb:
Hi :)
Also ich würde beim Arbeitsspeicher die Spannung von "AUTO" manuell auf 1,35 V im BIOS setzen, sonst bekommen die RAM-Riegel beim booten nur 1,2 V und es passiert gar nichts weiter wegen zu niedriger Spannung. Viel Erfolg.
Das schreibe ich mir auf für den Fall, dass ich wieder ins BIOS komme 👍
 
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mit CMOS-Reset sollten die auf 2133 MT/s und JEDEC-Spannungen laufen. Da sollte das alles funktionieren.

Nachtrag: Da Du an sich alles schon probiert hast (außer bei kühlen Temperaturen). Nutze mal eine andere Steckdose und keine Mehrfachsteckdose dazwischen. Zumindest einen Versuch wäre es wert.
 
Restart001 schrieb:
Sowieso ein BIOS Update machen.
Doch nicht mit einem instabilen Rechner. Szenario: Er kommt dann doch mal ins BIOS/UEFI. Startet das Update. Das rebootet. Dann nur noch schwarzer Bildschirm. Dann weiß wirklich niemand mehr, ob das BIOS überhaupt korrekt geflashed wurde (oder eben nicht, und der Rechner jetzt komplett gebrickt ist), oder ob es doch wieder "nur" das Ursprungsproblem ist.

Ein nicht ganz optimales BIOS sorgt auch nicht dafür, dass der Rechner nach ein paar Tagen des Funktionierens auf einmal nicht mehr tut.

Ich würde mal davon ausgehen, dass schlicht zwei oder mehr Komponenten einen leichten Schaden haben, weswegen dann auch Einzelteile tauschen nichts bringt. Z.B. bisschen Thermal Paste an CPU-Pin und schwupps läuft CPU und Board beides mit Pech nicht mehr 100%ig stabil.

Bei viel Rumgebaue und Probiererei macht man schnell auch im Prozess noch weitere Dinge kaputt leider, und bei so alten Sachen...
 
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