Pentium I 233 MMX, wie prüfen?

Jesterfox

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Hi,

Ich hab grad meinen Retro-PC ein kleines Upgrade gegönnt: einen Pentium I MMX 233MHz.

Das Board unterstützt auf jeden Fall die dual Voltage, steht auf 66MHz Bustakt und läuft auch hoch. Allerdings will mir das Bios etwas von einem Pentium-S mit entweder 133MHz oder 166MHz erzählen (je nach Multiplikator-Jumper)

Laut http://www.heise.de/ct/Redaktion/as/cpus.htm muss ich beide Jumper auf "1" stellen, damit die CPU auf 233 läuft. Aber wie kann ich das prüfen, dass er wirklich auf dem Takt läuft?

Momentan versuch ichs mit nem alten Linx (Mandrake 7). Ein "cat /proc/cpuinfo" gibt schon mal Pentium MMX aus, aber beim Takt die Werte vom Bios... Kann man anhand der "Bogomips" abschätzen, wie schnell die CPU läuft? (die liegen entweder bei 266 oder 333, die CPU scheint nur auf einen der 2 Jumper zu reagieren, kommt mir aber von früher noch sehr bekannt vor das Verhalten)

Oder kennt jemand einen besseren Weg festzustellen, ob die CPU richtig läuft? Bios-Update ist übrigens nicht drin, hab kein Eprom-Brenner da ;-)
 
Wie siehts aus mit Internet an dem High End Rechner ( Pentium MMX) ??

Wenn es geht, dann kannste ja mal mit CPU-Z prüfen, weiß aber nicht ob die CPU unterstützt wird^^
 
Leckomio das waren Zeiten. :D Der 233er war das Flagschiff der 1er Reihe oder ? Ich hatte damals den 133er und war zu dem Zeipunkt Gehobene-Mittelklasse.

War das Sockel 7 ? :D
 
Also Everest sollte es eigendlich auslesen - geht nur schlecht mit Linux :D
Hast du vllt eine möglichkeit die eine XP LiveCD zu erstellen ?

Edit: Oder besser 2000 oder 98 ;) - falls Everest damit läuft
 
Also... der 233er ist Sockel 7 und der schnellste Pentium 1. Auf dem Rechner läuft ein Windows 98, das Linux hab ich nur von CD gestartet um Infos zu holen.

CPU-Z und Everest sagen leider auch nur die Taktrate die das Bios anzeigt... ich hab leider keinen Anhaltspunkt ob diese stimmt.

Übrigens: entgegen meiner Annahme kann man das Bios doch flashen.. inzwischen ist die aktuellste Version drauf. Das Bios zeigt nun eine Pentium MMX CPU an... leider immer noch mit diesen komischen MHz Werten... meiner Meinung nach können die nicht stimmen... aber vielleicht lieg ich ja falsch

Ich versuch grade mit Crystalmark herauszufinden, wie ich mit der CPU-Performance so liege... allerdings liegen die Werte momentan gar nicht in dem Bereich, was man online so in der Liste findet...



Update: die Crystalmark-Werte liegen laut Tabelle eigentlich nicht ganz in dem Bereich die ein 233er haben sollte (ALU-Wert von 480 vs. 570) zeigen aber, dass die CPU bei angeblichen 133MHz schneller ist als bei den angeblichen 166MHz (da sinds nur ca. 380 gewesen). Damit sind die Bios-Werte definitiv falsch. Ob die CPU tatsächlich ihre Leistung bringt muss ich aber wohl anders testen. Mal schauen ob ich irgendwo noch den alten PC-Player Benchmark incl Tabelle finde...
 
Zuletzt bearbeitet: (Update)
Ich für meinen ca. 6€ ;-)

Aber hat nicht noch jemand eine Idee, wie ich herausbekomme, ob die CPU richtig läuft? Gibts sowas wie einen "offiziellen" Benchmark für CPUs, wo man auch entsprechende Vergleichslisten findet?

Oder hat zumindest jemand Erfahrungen mit dem Gigabyte 586 ATV rev 1.0a Board und kann das Verhalten bestätigen? Zu dem Board findet man leider nicht besonders viel im Netz... Handbuch gibts nur für die rev3 und 4, die sich doch erheblich unterscheiden. (Zumindest das Bios hat aber gepasst)
 
hast du einfach mal alle jumperkonfigurationen für den multi durchprobiert? solange fsb und spannungsversorgung stimmen kann ja nix kaputt gehen.
 
Ja, ich hab alle 4 Varianten durchprobiert (sind ja nur 2 Jumper). Auf den einen Jumper reagiert er gar nicht (das hatte ich damals mit meinem 200er aber auch schon) und mit dem anderen springt die Anzeige im Bios (und damit auch bei den Programmen) entweder auf 133 oder 166. Wobei er laut Crystalmark bei "133" schneller ist. Laut der Tabelle bei Heise müsste das auch die richtige Einstellung sein, da der Faktor 3,5 dem 1,5 bei einem nicht-MMX entsprechen soll. Mich verwirrt halt immer noch die falsche Taktangabe, obwohl das Bios die CPU inzwischen als MMX erkennt.
 
Ok, das erklärt schon mal die falsche Anzeige. Ist jetzt die Frage, wie sich das auswirkt, denn eigentlich sollte es der CPU egal sein (ist ja kein Cyrix, die reagieren da etwas "allergisch"). Könnt höchstens sein, dass ich das Board überlaste, weil die CPU zuviel Strom zieht. Aber die CPU selbst sollte trotzdem mit 233MHz laufen.

Aber ich würd halt ganz gern die CPU selbst verifizieren, ist ne gebrauchte aus der Bucht...
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Update: jetzt wirds seltsam...

Hab grad den PC Player Bench ausgepackt. Der testet zwar teilweise die Grafikkarte mit, aber die ET400 sollte da wenig limitieren. Ergebnis: 17,9 FPS bei "133MHz" und 18,8FPS bei "166MHz". Laut Tabelle würden die Werte passen, wenn die CPU tatsächlich auf diesem Takt laufen würde...

Nochmal mit Crystalmark gegenchecken: ich hab da gestern wohl was vertauscht. Bei "166MHz" hab ich 477, wenn man das mit den 580 für einen "echten" 233er in Relation setzt komm ich zu einem Ergebnis: die angezeigte Taktrate ist die reale :-(

Woran liegts? Ich dachte die Sockel 7-CPUs würden den Teiler intern realisieren und somit wäre es egal auf welches Board man sie setzt. Oder ist die CPU kein echter 233er? Beschriftung sagt dies zumindest...

FSB steht auf 66MHz, daran sollts nicht liegen. Bei 166MHz und 3,5er Teiler kämen da auch seltsame Werte raus...
 
Zuletzt bearbeitet:
Steht auf der CPU denn gar nichts drauf ? Evtl. auf der Unterseite ?
 
Auf der CPU steht schon 233MHz MMX drauf. Aber irgendwie hab ich noch in Erinnerung das damals auch Fälschungen unterwegs waren, deshalb wollt ich die CPU irgendwie testen... aber mit dem Board werd ich wohl keine zuverlässige Aussage kriegen obs am Board oder der CPU liegt :-(

Mit den 166MHz hab ich zwar erst mal ne Steigerung gegenüber dem K5 (der eigentlich auch nicht vom Board unterstützt wird), aber nicht in erhoffter Höhe. Wollte eigentlich vermeiden mir noch n anderes Board zu holen...
 
Daalgo schrieb:
Leckomio das waren Zeiten. :D Der 233er war das Flagschiff der 1er Reihe oder ? Ich hatte damals den 133er und war zu dem Zeipunkt Gehobene-Mittelklasse.

Meines Erachtens gab es in der 1er-Familie nichts mehr über 233MMX. Wobei ich noch in Erinnerung habe, das 98/99 noch 266 und 300 Mhz Typen für den mobilen Bereich/Laptop hinterherkamen, weiß ich aber nicht mehr genau.

Ich hatte seinerzeit ursprünglich den 200MMX ins Auge gefaßt, welcher Ende 1997 459 DM (incl MwSt) kostete und so stand ich mit anderen Kunden im Laden (bestellen im Rindernetz? Wat is dat??!) und trug meinen Wunsch vor und der junge selbständige (aber natürlich auch verfilzte) Student fragte mich "..oder den neuen 233MMX?" und nu ja, da konnte ich schlecht zurück, man gab man sich dann großkotzig, "..genau, den möchte ich haben!", was mir ein Raunen der anderen Kunden einbrachte und einen neuen Endpreis von dann 669 DM (was mir aber wirklich egal war, habe gut verdient).

Die Geschichte bleibt mir immer im Kopf, aber die Preise weiß ich deshalb so genau, weil ich gerade vor der allmonatlichen Preisliste (hier 12/1997) des kleinen Lädchen sitze, zu dem es in unserer 100000 Einwohnerstadt auch nichts groß anderes gab, was Hardware betraf. Habe ein paar aufgehoben, u.a. halt diese hier.

Und ja, die Frage von oben kann ich ja anhand dessen auch gleich richtig beantworten: Nein, der 233MMX schien wirklich der "größte" 1er damals gewesen zu sein, wobei auch schon die neueren Pentium 200 Pro 256k (1099DM), Pentium II 233MMX (859DM), Pentium II 266MMX (1079DM) und Pentium II 300 MMX (1549DM) bereits gelistet waren.
 
Zum Auslesen der aktuellen Prozessorgeschwindigkeit kannste mal das Tool THG Clock probieren. Funktioniert auch auf nem alten Compaq Armada mit Pentium MMX 233MHz den ich hier noch rumliegen hab.

Und joah, wir hatten damals bloß nen MMX 166. Dieser lief aber von Anfang an bei uns problemlos auf 233MHz. AFAIK gabs damals nen Artikel in ner Zeitschrift vonwegen, dass die 166er zum größten Teil umgelabelte 233er wären bzw. die 233MHz ohne zu murren schaffen. Da haben wir uns den Aufpreis gespart und das mal mit Erfolg getestet ;)

MfG
 
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THG Clock liest 167 MHz aus. Das bestätigt die Benchmarkergebnisse. Die CPU läuft tatsächlich nur mit 166MHz oder 133MHz auf dem Board (je nach Jumper). Die FSB-Varianten des Boards hab ich auch durchprobiert.. damit wirds nur langsamer. Der FSB steht also wirklich auf 66MHz.

Kennt sich jemand damit genauer aus? Ich dachte bisher, dass für den Multiplikator das Board egal wäre, da dies die CPU intern erledigt. Denn schließlich ist die Jumper-Einstellung für 1,5 und 3,5 identisch, die CPU (MMX oder nicht) macht den Unterschied... oder greift hier das Bios ein? Glaub ich eher nicht, dann hätte man sich die Jumper ganz sparen können und das gleich als Softsetup ins Bios verlegen können...

Liegts am Board oder hab ich eine komische CPU erwischt?



PS: ich hatte früher meinen 200MHz MMX auf 250MHz übertaktet... 83MHz FSB hats möglich gemacht ;-)
Allerdings lies der sich per Multiplikator nicht auf 233 stellen... nur 166 oder 200, den 2. Jumper hat er ignoriert.
 
Hat dein Board denn keine "SchaltBox", die z.B. für FSB und Multiplikator je drei ON/OFF Schalter hat, wo man bequem diese Werte einstellen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Board hat nur 2 Jumper pro Einstellung. Damit gehen die Faktoren 1,5(3,5) / 2 / 2,5 / 3 sowie der FSB auf 50 / 55 / 60 / 66.

Den FSB-Jumper hab ich auf 66 (alle anderen Einstellungen führen auch zu einer langsameren CPU) und bei den Multiplikatoren kann ich mich dann entscheiden, ob die CPU auf 166 oder 133 läuft, da nur einer der 2 Jumper zu einer Änderung führt.

Das Porblem ist eben, das trotz korrekter Einstellung die CPU nur mit 133MHz Taktet. Mittels umjumpern komm ich dann zumindest auf 166MHz.
Ergänzung ()

Also, wenn man der c't (http://www.heise.de/ct/Redaktion/as/cpus.htm) glauben darf:

Frage 19. In meinem Mainboard-Manual steht, daß es nur Prozessoren bis 200 MHz unterstützt. Wie kann dann er MII-300 mit 233 MHz darin laufen?

Antwort 19. Solche Angaben sind veraltet, weil der Prozessor damals nicht auf dem Markt war. Bedenken Sie, daß nicht das Mainboard, sondern der Prozessor den Kerntakt von z.B. 233 MHz erzeugt. Der Multiplikator, den man auf der Platine einstellt (1,5, 2,0 oder was immer) ist nichts anderes als bis zu drei Signale, die zum Prozessorsockel führen (sie heißen BF0 bis BF2). Der Prozessor erzeugt dann aus dem Systemtakt von meist 66 MHz den Kerntakt. Wie er die Signale interpretiert, hängt vom Prozessor ab (siehe Frage/Antwort 15). Das Mainboard merkt also gar nicht, daß der Prozessor mit mehr MHz läuft, als es selbst laut Manual unterstützt. Wenn es trotzdem hapert, dann am BIOS. Meldet dieses eine offenkundig falsche Prozessortaktrate, muß das zunächst einmal kein Fehler sein. Ein Programm wie ctcm kann die tatsächlich eingestellte Taktrate unbestechlich messen.

Dann stimmt was mit meiner CPU nicht... :-(

Obwohl:

Frage 20. Ich habe einen Cyrix MII-300 eingebaut. Ich kann ihn aber nicht auf 66x1,5 jumpern, weil die CPU die Jumperstellung für den Faktor 1,5 nicht als 3,5, sondern als 2 interpretiert. Stelle ich den Faktor 2 ein, läuft die CPU erwartungsgemäß mit 133 MHz. Auch der Faktor 2,5 funktioniert. Aber der Faktor 3 wird auch als 2,5 interpretiert. Was kann ich jetzt noch tun?

Antwort 20. Offenbar ignoriert die CPU das Signal BF0 und interpretiert es immer als 0 (Masse). Für die "fehlenden" Faktoren 1,5 bzw. 3,5 sowie 3,0 muß BF0 aber 1 sein. Die Erklärung: Offenbar hat Ihr Mainboard einen kleineren Pulldown-Widerstand als der Prozessor intern einen Pullup-Widerstand hat. Damit "sieht" die CPU BF0 immer als Masse. Die Lösung: Entfernen Sie den Pulldown-Widerstand am BF0-Jumper und ersetzen Sie ihn durch einen größeren (oder lassen Sie ihn ganz weg). Oder: trennen Sie die Verbindung zwischen dem CPU-Sockel und dem Rest des Boards am Pin Y33 auf, verbinden Sie Y33 dann mit Vcc3 (3,3 Volt), zum Beispiel U33.

Evtl. hab ich einfach genau dieses Problem... und das "Ignoriren" des 2. Jumpers ist der eigentliche Fehler. Ich werd dem heut Abend mal nachgehen.
 
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Möge dir ausreichend Glück beschieden sein.

Außerdem vielen Dank für den interessanten Link.
 
Hmm... Es gab doch früher diverse Sockeladapter um offiziell nicht unterstützte Prozessoren doch zum laufen zu bekommen. Hab da sogar noch sowas daheim rumliegen, allerdings fürn Sockel 4 soweit ich weiß.

So wie ich die heise-Antworten deute, müsste es ja reichen wenn man so einen Adapter hätte, der dem Prozessor sagt mit welchem Multi er laufen soll.
 
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