Performanter Rechner Videoschnitt, keine Spiele, kein OC, QuickSync, ca. €2.000

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Guten Tag, dies ist mein erster Forumsbeitrag, ich bitte um Nachsicht.

1. Was ist der Verwendungszweck?
Videobearbeitung, Fotobearbeitung, Office, keine Spiele

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität?

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Videobearbeitung - Edius 9 - derzeit HD, perspektivisch 4 K
(Verwendung von QuickSync-Hardware-Decoder und Encoder für H.264,H265, den Intel in seine prozessorinterne HD-Grafik integriert)
Fotobearbeitung - voraussichtlich Photoshop
MS Office


1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, mehrere Monitore, ein besonders leiser PC, …)?
- kein Overclocking
- ein Monitor (voraussichtlich 34 Zoll, 3440 x 1440)
- Ich habe mich bewusst für Intel entschieden
- möglichst keine Wasserkühlung

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
nein

3. Wieviel Geld bist du bereit auszugeben?
max. 2.200 (ohne Monitor, inkl. Montage)

4. Was ist die geplante Nutzungszeit (in Jahren)?
möglichst langfristig > 4 Jahre

5. Bis zu welchem Zeitpunkt soll gekauft werden?
schnellstmöglich < 10 Tage

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Montage durch mindfactory

Nach längerer Recherche habe ich bei mindfactory folgende Konfiguration erstellt:
https://www.mindfactory.de/shopping...22197b960d1fbbc5046886dc32667489531ce76f131aa

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Die SSD 970 Pro ist für das System
Die SSD 1000 860 Evo ist die Renderplatte
Die WD Blue ist das Datengrab.

Der Gesamtpreis liegt derzeit bei ca. Euro 2.100.
Passt das System so? Irgendwelche Empfehlungen?
Vielen Dank für eure Unterstützung
 
wuerde einen besseren luefter nehmen, mugen pcgh edition z.b. aber sonst passt das so.
 
Wozu ein Z-Board, wenn OC keine Rolle spielt?
Wozu ein 600W Netzteil, wenn nicht einmal eine dezidierte GPU verbaut wird?
 
Eher AMD 2700X (Warum bewusst Intel, die integrierte Grafikeinheit kann man getrost vernachlässigen? ), anstatt der 970 Pro eine Evo, besserer Cooler (z.B. ein Macho), schnellerer Ram, Grafikkarte kann kleiner ausfallen, kein Asus Board, anderer Anbieter (die beiden letzten Punkte langfristig zu beachten wegen eventueller Gewährleistungsanspüche).

@SKu: Es ist eine 1060 eingeplant

Achso, wenn man noch eine Windows 7 oder 8 Lizenz übrig hat, kann man damit auch ein aktuelles Windows 10 installieren!
 
Ich sehe bei Edius aktuell gar nciht, dass Intel iGPU unterstützt werden für Quicksync (vielleicht habe ich es auch übersehen). Grafikkarten machen an sich kaum einen Unterschied bei der Render-Time für die meisten Videoediting Software, weshalb auch eine GTX 1050Ti vollkommen reichen sollte.
Beim Netzteil könnte man eines mit 80+Gold effizienz nehmen, außerdem reichen 500Watt vollkommen aus :)
 
Ich würde gar keine dedizierte Grafikkarte kaufen und ein 400W Netzteil kaufen.
Welchen Sinn soll denn die dedizierte Grafikkarte haben?
 
Bei Nutzung der iGPU für QSV brauchst du eigentlich gar keine dediz. GPU.
Netzteil sollten 400W ohne dediz. GPU locker reichen.

Ansonsten würde ich eher überlegen eine 1TB 970 Pro M.2 als Projektplatte zu nehmen und ne kleinere EVO als Systemplatte. Gerade bei 4k Material sollte die Performance bei den größeren Dateien auf der M.2 besser sein.
 
Beschleunigung in Photoshop ;)
Ich würde das Intel-System nur nehmen wenn Deine Software 100% QuickSync unterstützt.
Falls sie auch OpenCL oder Cuda etc. unterstützt wäre das sogar egal, da Du ja eh noch eine Graka nutzt.
Und lass die Finger von einem 400W Netzteil wie einige hier empfehlen. Nacher willst doch mal daddeln und deine dicke Grafikkarte nachrüsten, dann könntest damit in einen Engpass laufen.
Das Seasonic 550W Gold NT ist auch eine Empfehlung wert.
 
Wozu überhaupt ne 1060 wenn du QuickSync nutzen willst? Edius 9 unterstützt auch NVENC, was zumindest theoretisch eine NVIDIA Karte rechtfertigen würde. Weiß allerdings nicht wie es da bei der Performance aussieht da ich das Programm nicht nutze. Mainboard kannst du dir ohne OC auch sparen.
 
Questionmark schrieb:
Warum bewusst Intel
Er möchte Quicksync nutzen, dann bleibt nur eine Intel CPU mit integrierter Grafikeinheit.

Bleiben nicht so viele Optionen übrig, die schnellen Xeons haben meist keine iGPU und kosten das 2-3 fache einer vergleichbaren Desktop CPU.

Willst du die GTX 1060 für Photoshop haben oder warum überhaupt eine dedizierte Grafikkarte?

Im Grunde kannst du auch den i7-8700 nehmen, die beiden CPUs sind im Turbotakt nur 100Mhz auseinander.

Ebenso beim Board den günstigeren B-Chipsatz ohne OC unterstützung nehmen.

Den Vorschlag von @kicos018 mit der großen NVMe SSD würde ich bei den Anwendungen so unterschreiben, vermutlich wird auch eine 970Evo reichen.

Ohne GPU oder mit etwas wie einer GT 1030 oder GTX 1050Ti kommst du mit einem guten 300-400W NT aus, mit stärkerer GPU dürfen es auch 500W sein.
 
Muss Quicksync denn wirklich sein? Würde sonst mal eher Threadripper 1900X und 1060(wenn er auch daddeln will) oder 1050 in den Raum werfen
 
Und warum dann der TR 1900X?
Der taktet niedriger als der 2700x und bietet ansonsten nur ein Quad Channel RAM-Interface, das war's.
Wenn TR4, dann müssen es schon mehr als 8 Kerne sein, rentiert sich natürlich nur, wenn seine Software die Threads auch alle (halbwegs) nutzen kann - mit seinem Edius kenn ich mich aber mal gar nicht aus.
 
Kann man bei Windows 10 denn inzwischen Quicksync von der Intel HD verwenden, auch wenn eine andere Grafikkarte installiert ist? Bei Windows 7 war das früher nicht ohne weiteres möglich, da das System die Intel HD nicht verwenden konnte, wenn eine separate Graka benutzt wird. Ich habe mich vor einiger Zeit mal informiert und eine relativ teure (ca. 200 Euro glaube ich) Software gefunden, die eine Verwendung der iGPU im Wechsel möglich machen sollte, habe das aber nie ausprobiert.

Bei Laptops mit zusätzlicher Grafikkarte wird ja vom Hersteller bereits ein Treiberpaket geliefert, das einen Wechsel zwischen den GPUs ermöglicht, um im 2D Betrieb Strom zu sparen - hier ist also die Verwendung von Quicksync trotz zusätzlicher GPU möglich.

Wie gesagt, ich weiß nicht, wie das jetzt bei Windows 10 aussieht - aber ich würde mich lieber nochmal genau informieren, ob das geht.
 
Also wenn der TE sagt sein Programm nutzt die Intel IGP mit Quicksync ist alles andere als ein i7 8700(K) nicht sinnvoll. Denn dadurch sind die Renderzeiten deutlich kürzer.
Eine dezidierte Graka für Photoshop kann man nehmen, aber dort würde ich nicht mehr als eine kleine GTX1050 nehmen, die teureren Karten bringen fast gar kein Performanceunterschied.

Bei Windows 10 kann man definitiv die IGP und richtige Graka parallel nutzen. Bei Primere Pro (was auch die IGP nutzen kann) bringt auch noch eine kleine zusätzliche Graka was, weil dort manche Effekte schneller berechnet werden können. Das Quicksync unterstützt ja primär die CPU Berechnungen.

Bezüglich der Zusammenstellung:
Ja 8700K, weil man mit dort den All Core Turbo hochstellen kann mit Z370 Board.
Ja Z370 Board (auch wenn ich eher das Z370 Extreme 4 einbauen würde), damit das mit dem All Core Turbo klappt und damit man RAM auf 3200Mhz laufen lassen kann.
RAM ist es wichtig schnelleren RAM zu haben. Nicht 2666Mhz, sondern 3200Mhz.
CPU Kühler besser den Alpenföhn Brocken 3, der hat mehr Leistung.
Netzteil reichen 400 Watt vollkommen aus. Und Kabelmanagement brauchste bei nem Gehäuse ohne Fenster auch net. Maximal 500W nehmen, wenn man irgendwann stark aufrüsten möchte.
Du brauchst keine extra Render SSD. Die 970 ist so schnell, da ist es kein Problem wenn da noch Windows drauf ist. Als HDD besser ne Seagate Barracuda Compute. Die ist mit 7200rpm schneller.
 
Ich gebe dir sonst vollkommen recht, aber warum man für Videobearbeitung unbedingt so schnellen RAM nehmen soll, erschließt sich mir nicht.
Für das, was am längsten dauert (Rendering), sollte es selbst echt langsamer RAM schaffen, das Material schnell genug zur CPU zu transportieren. Der RAM ist da m.W. kaum ausschlaggebend für den Prozess.

Ne HDD mit 7200rpm bringt auch nur Vorteile, wenn man das darauf gespeicherte Material schneller abrufen will. Als Speichermedium für Rendering gibt es hier hingegen keinen Vorteil gegenüber einer mit 5400rpm, da die Output-Datenrate extrem niedrig ist.
 
Krotus schrieb:
Also wenn der TE sagt sein Programm nutzt die Intel IGP mit Quicksync ist alles andere als ein i7 8700(K) nicht sinnvoll. Denn dadurch sind die Renderzeiten deutlich kürzer. (das habe ich auch so bislang verstanden)
Eine dezidierte Graka für Photoshop kann man nehmen, aber dort würde ich nicht mehr als eine kleine GTX1050 nehmen, die teureren Karten bringen fast gar kein Performanceunterschied. (werde ich berücksichtigen)

Bei Windows 10 kann man definitiv die IGP und richtige Graka parallel nutzen. Bei Primere Pro (was auch die IGP nutzen kann) bringt auch noch eine kleine zusätzliche Graka was, weil dort manche Effekte schneller berechnet werden können. Das Quicksync unterstützt ja primär die CPU Berechnungen.

Bezüglich der Zusammenstellung:
Ja 8700K, weil man mit dort den All Core Turbo hochstellen kann mit Z370 Board.
Ja Z370 Board (auch wenn ich eher das Z370 Extreme 4 einbauen würde), damit das mit dem All Core Turbo klappt und damit man RAM auf 3200Mhz laufen lassen kann.
RAM ist es wichtig schnelleren RAM zu haben. Nicht 2666Mhz, sondern 3200Mhz.
CPU Kühler besser den Alpenföhn Brocken 3, der hat mehr Leistung. (werde ich berücksichtigen)
Netzteil reichen 400 Watt vollkommen aus. Und Kabelmanagement brauchste bei nem Gehäuse ohne Fenster auch net. Maximal 500W nehmen, wenn man irgendwann stark aufrüsten möchte. (werde ich berücksichtigen)
Du brauchst keine extra Render SSD. Die 970 ist so schnell, da ist es kein Problem wenn da noch Windows drauf ist. Als HDD besser ne Seagate Barracuda Compute. Die ist mit 7200rpm schneller.

In fast allen Foren zu Videobearbeitung wird empfohlen eine (kleinere) SSD als Systemplatte (nur Windows und Software) einzusetzen und eine größere SSD für Projektdaten und Render Dateien - dazu evtl. noch eine interne oder externe HDD als Datengrab) - oder hab ich da was falsch verstanden, bin eher Laie

P.S.: Hoffe ich habe die Zitat Funktion richtig genutzt, sonst sorry.
 
ch gebe dir sonst vollkommen recht, aber warum man für Videobearbeitung unbedingt so schnellen RAM nehmen soll, erschließt sich mir nicht.
Für das, was am längsten dauert (Rendering), sollte es selbst echt langsamer RAM schaffen, das Material schnell genug zur CPU zu transportieren. Der RAM ist da m.W. kaum ausschlaggebend für den Prozess.
Schau doch mal was beim Rendern extrem ausgelastet ist. Der RAM. Schneller RAM bringt enorm viel beim Rendern, da hier auch die CPU enorm belastet wird. Schnell genug gibt es dort gar nicht.
Schau Dir zum Beispiel mal dieses Video an:


Ne HDD mit 7200rpm bringt auch nur Vorteile, wenn man das darauf gespeicherte Material schneller abrufen will. Als Speichermedium für Rendering gibt es hier hingegen keinen Vorteil gegenüber einer mit 5400rpm, da die Output-Datenrate extrem niedrig ist.
Die HDD ist als Langzeitspeicher gedacht, denke ich. Wenn ich jetzt Videos von der SSD auf die HDD schieben möchte merkt man den Unterschied schon. Und warum sollte man freiwillig eine langsamere HDD nehmen, wenn es für das gleiche Geld eine Schnellere gibt?

In fast allen Foren zu Videobearbeitung wird empfohlen eine (kleinere) SSD als Systemplatte (nur Windows und Software) einzusetzen und eine größere SSD für Projektdaten und Render Dateien - dazu evtl. noch eine interne oder externe HDD als Datengrab) - oder hab ich da was falsch verstanden, bin eher Laie
Und welchen Vorteil soll das bringen? Du willst mir erzählen das eine Person die an einem Projekt arbeitet 3500Mb/s Read und 370.000 IOPS ausreizen kann? Das bezweifle ich extrem. Es wird sogar noch langsamer sein, da die 860 EVO die hier als Render SSD verwendet werden soll "nur" 550Mb/s Read und 98K IOPS schafft. Außer Du willst versuchen mir zu erzählen das Windows 3000Mb/s und ca. 300.000 IOPS verbrauchen würde, was natürlich vollkommener Mist ist ;)
 
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runningschmiddi schrieb:
In fast allen Foren zu Videobearbeitung wird empfohlen eine (kleinere) SSD als Systemplatte (nur Windows und Software) einzusetzen und eine größere SSD für Projektdaten und Render Dateien - dazu evtl. noch eine interne oder externe HDD als Datengrab) - oder hab ich da was falsch verstanden, bin eher Laie

P.S.: Hoffe ich habe die Zitat Funktion richtig genutzt, sonst sorry.
Der Unterschied bzgl. der SSD in deiner Zusammenstellung liegt allerdings in der unterschiedlichen Art der Platten. Die M.2 hat ne wesentlich höhere Übertragungsrate was bei oftmaligen verschieben und bearbeiten von großen Dateien (4k-Material) wesentlich sinnvoller ist (=Zeitersparnis) als ein starres Betriebssystem.
Das Betriebssystem setzt du auf die SATA-SSD, Projekte bearbeitest du auf der M.2-SSD.

Deswegen sollst du eher eine kleinere SATA-SSD (256/500GB) und eine größere (1TB) M.2-SSD wählen.
 
@ Krotus: Das in dem Video ist natürlich auch ein viel größer Unterschied als von 3200 auf 3000.

Außerdem ist der Vergleich mit den 16GB doch total für die Katz. Offensichtlich wurde mit "zu kleinen" Dateien gearbeitet. Denn wenn die zu verarbeitenden Dateien deutlich die 16GB überschreiten und vom Datenträger nachgeladen werden müssen, wird der Unterschied natürlich sehr signifikant.
Abgesehen davon bringt viel RAM auch erhebliche Vorteile außerhalb des Rendering-Prozesses, etwa wenn mit vielen im RAM befindlichen Videoquellen gearbeitet wird.

Abgesehen davon hat übertriebener OC-RAM für mich in keinem Produktivsystem was zu suchen, ebensowenig wie eine zum erbrechen übertaktete CPU, denn Stabilität sollte da die höchste Priorität sein.

3200er geht sicher klar. Aber der Aufpreis zum 3000er ist den Leistungsunterschied idR kaum wert. Aber das muss jeder selbst wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ob jetzt 3000 oder 3200Mhz ist nicht so wichtig.
Aber der TE hat in seiner Zusammenstellung nur 2666Mhz RAM drin. Das ist dann doch etwas wenig ;)

Ich würde jetzt auch keinen 4000Mhz RAM einbauen, der ist nur unnötig teuer und braucht viel zu teure Mainboards, damit es überhaupt läuft.
 
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