Plötzlich chaotisches Bootverhalten auf 20 Jahre altem Rechner

Waldschrat2026

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Hallo!

Folgendes Problem. Mein Rechner, 20 Jahre alt, Win XP, ASRock ALiveSATA2-GLAN (AMD Athlon 2.8 GHz, VIA K8T890 chipset), ohne Internetanschluss (reine Musikmaschine) war vormittags noch in Betrieb. Abgeschaltet und nach dem Mittag fror der Rechner ca. 1 Minute nach dem Booten ein, während ich noch auf dem Desktop war. Tastatur & Mouse tot, Monitore zeigten noch an (Grafikkarte für 1x VGA-Moni, 1xHDMI-Moni).

Hab den Rechner per Fronttaster abgeschaltet (3Sek. drücken). Wieder eingeschaltet, selbes Spiel, dauerte ca. 1 Minute. Beim nächsten Versuch blieb der Rechner bereits beim Booten hängen, auf dem Hauptschirm das XP Win Logo und der Fortschrittsbalken.

Hab ein ähnliches Problem vor längerem gehabt, der Austausch der Onboard-Zelle genügte und es ging weiter. Habe dementsprechend auch hier die Zelle gewechselt. Alte Zelle 2,65V, neue Zelle aus dem Laden frische 3,2V.

Leider das selbe Ergebnis, der Rechner blieb weiterhin direkt beim Booten hängen. Hab dann nach und nach die RAMs reduziert, auch mal die Slots gewechselt. Bei meinem System sind alle 4 DDRII RAM Slots belegt. Aber es tat sich nichts. Dann die Audio-Karte entfernt, auch mal den einen und den anderen Monitor von der GF-Karte abgezogen, keine Änderung.

Da ich kein Fachmann bin und wenigstens eine Dokumentation über das weitere Vorgehen und die Ergebnisse chronologisch haben wollte, hab ich den Kollegen GPT als (mit Vorsicht zu genießenden, aber immerhin in diesem Sachverhalt wesentlich kompetenteren) Hinweisgeber und Dokumentator der Vorgänge dazugenommen und das System bis aufs Skelett abgestrippt. Festplatten, Floppy, CD-Laufwerk, alles ab. Inzwischen läuft nur das Motherboard und der VGA-Monitor.

Netzteil ist ok, 11,7V / 5,2V / 3,3V.

Nun sollte kein peripheres Gerät mehr am Ausfall schuld sein, es wurden alle potentiellen Variablen entweder entfernt, bzw. die noch verbliebenen auf Funktion überprüft; Grafikkarte und nur ein RAM in den Slots.

Nun war mein Ansatz, im Bios nachzusehen, ob es da was Auffälliges gäbe. Ab dem Moment wurde klar, das würde das eigentliche Problem werden, denn ich kam nicht einfach ins Bios. Weder F1/F2/F11 wurde angenommen, weder "gehackt", noch dauerhaft gedrückt. Die Tastatur war schon vorher tot. Nun fiel auf, dass der Bootvorgang eigentlich jedesmal etwas anders verlief. Mal hing der Rechner schneller, mal später, mal blinkten die LEDs für Num Lock/Caps Lock/Scroll Lock auf, einmal, zweimal, manchmal dreimal.

Nun nahm ich etliche Starts vor, mit und ohne Knopfzelle auf der Platine. Das Ergebnis blieb weiterhin erratisch. Irgendwann war die Schlussfolgerung, im Bios könnte "Undefiniertes" stehen, ein Reset wäre zumindest eine Möglichkeit, um ins Bios zu kommen und einen stabilen Startvorgang zu ermöglichen. Das war inzwischen Tag 2...

War keine leichte Entscheidung, da ich später alle möglichen Settings für mein altes System händisch einstellen müsste und ich mich auch da auf Input von außen verlassen müsste. Wie gesagt, ein altes System, Hardware und Bios-Rumgefusche ist nicht mein Kompetenzgebiet. Aber irgendwas musste jetzt passieren, es ging schließlich gar nicht mehr vorwärts.

Also CLRCMOS1 kurzschließen und hoffen, dass sich das Bios jetzt zeigt. Tat es aber nicht....

Hab dann noch ein paar Mal ein und ausgeschaltet, mit zeitlichen Abständen von ein paar Minuten, mal mit Zelle, mal ohne. Irgendwann bekam ich endlich einen Bootscreen, der F1/F2/F11 anbot (und diverse Infos wie Bad Checksum), aber immerhin, ich kam ins Bios!

Hab testweise das Datum auf 2026 eingestellt, F10 und Exit. Das blieb leider für eine ganze Weile das einzige Mal, dass ich bis dahin kam. Habe dann diverse Messungen am Board vorgenommen, ob Spannungen da ankommen, wo sie sein sollten. Hab u.a. den ATX Stecker abgezogen, den CPU-Stecker, es soll ja Oxide geben.....

Es blieb chaotisch, kein erkennbares Muster, warum jeder Start anders war und quasi immer im Einfrieren endete, statt wenigstens auf dem Bootscreen. Hab dann längere Zeiten gewartet zwischen Ein- und Ausschalten, mal mit angeschaltetem Netzteil (wegen +5VSB).

Und endlich zeigte sich ein Muster; blieb der Rechner ca. 25-30 Minuten aus, egal ob Netzteil an oder aus war, es erschien zuverlässig der Bootscreen und ich kam weiter ins Bios.

Nun meine Frage, was zur Hölle steckt da für eine Logik dahinter, dass (vermutlich!) irgendwas auf dem Motherboard eine Spannung hält, die erst abgebaut sein muss, damit der Rechner beim nächsten Einschalten nicht einfriert? Ich hätte ja vermutet, dass entweder die Knopfzelle eine "falsche" Spannung halten würde, aber die Zelle war ja jetzt bei all den letzten Tests draußen. Oder ein Kondi im Netzteil? Aber dessen Spannungen waren schon nach Sekunden runter gegen 0V.

Ebenso unverständlich für mich; selbst, wenn das Netzteil an blieb, also +5VSB noch aktiv war, es war kein Hindernis dafür, den Rechner nach 25 Minuten starten zu können und den Bootscreen zu sehen! Macht alles für mich keinen Sinn, aber ich hab leider vom Bios und dem Motherboard selbst sowieso nur oberflächliches Wissen.

Kann mir jemand anhand der obigen Schilderung wenigstens aus dder Praxis heraus eine Vermutung anbieten, wo der Fehlerteufel zu suchen ist? Ich weiß momentan ja noch nicht mal, ob ich später, wenn das Bios korrekt eingestellt sein sollte, das System auf der Festplatte überhaupt zum laufen bekomme. Aber da sehe ich eher bessere Chancen.

Lediglich, die Ursache für das plötzliche Einfrieren nach dem Start und warum ich erst ne gute halbe Stunde warten muss, um STABIL einen Bootscreen zu bekommen, das muss mir jemand PLAUSIBEL erklären, damit ich ab da weitermachen kann. Mit viel Glück......

Waldschrat
 
Schon der Post übersteigt den Rechnerwert. Selbst ein 50 Euro-Gebrauchtrechner ist schneller. Beispielsweise kannst Du ohne Lastmessung nicht sagen, ob das Netzteil in Ordnung ist.. Dazu fehlen vollständige Hardwareangaben
 
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20 Jahre, instabiles Verhalten, muss längere Zeit aus aber am Strom bleiben

Erster Gedanke: Nen Kondensator aufm Board oder das Netzteil.

Daher nach Möglichkeit mit nem anderen Netzteil testen oder mal auf dem Mainboard gucken, ob ein Kondensator aufgeplatzt/gewölbt ist.
 
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TorenAltair schrieb:
Schon der Post übersteigt den Rechnerwert. Selbst ein 50 Euro-Gebrauchtrechner ist schneller. Beispielsweise kannst Du ohne Lastmessung nicht sagen, ob das Netzteil in Ordnung ist.. Dazu fehlen vollständige Hardwareangaben
Leider ist der Rechner goldwert. Ich arbeite damit AKTIV seit 20 Jahren, du kannst dir sicher vorstellen, all die bestehenden Pfade und Programme würden ewig dauern, sie neu einzurichten. Zumal viele der Programme auf neueren Systemen nicht laufen. Mir ist selbstverständlich klar, dass ich hier mit einem Opa arbeite, aber bis dato lief alles perfekt. Nie Abstürze, nie Viren. Sämtliche Projekte, an denen ich gerade arbeite sind auf der Maschine. Daher MUSS ich das Ding zum Laufen bekommen. Das Netzteil scheint io zu sein, da das Bios alle Werte im Normbereich anzeigt, sämtliche Hardware hatte abgezogen oder angesteckt keine Veränderung am Nichtbooten bewirkt. Aber klar, ein Restrisiko kann auch da liegen. Es erklärt nur nicht, warum ich 25 Min warten muss, denn danach reagiert die Maschine vergleichsweise normal.
Ergänzung ()

DHundt schrieb:
Erster Gedanke: Nen Kondensator aufm Board oder das Netzteil.

Daher nach Möglichkeit mit nem anderen Netzteil testen oder mal auf dem Mainboard gucken, ob ein Kondensator aufgeplatzt/gewölbt ist.
Sichtprüfung hatte ich natürlich gleich gemacht, da ist alles normal. Halte das Teil auch recht regelmäßig Staubfrei und das NT scheint ok zu sein, werds aber im Hinterkopf behalten und wenn gar nichts anderes mehr geht als mögliche Option, austauschen. Der komische Entladevorgang im ausgeschalteten Zustand ist für mich aber das eigentliche Rätsel. Ich hatte gehofft, dass jemand so ein Verhalten irgendwie mit eigener Praxis assoziieren kann.
 
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Durch die schwache Batterie sind wahrscheinlich wichtige Einstellungen wie Bootmodus AHCI / RAID usw. im BIOS zurückgestellt worden. Diese Einstellungen musst Du durchprobieren um XP wieder booten zu können. Aber lass die neue Batterie jetzt drin.
 
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Waldschrat2026 schrieb:
Es erklärt nur nicht, warum ich 25 Min warten muss, denn danach reagiert die Maschine vergleichsweise normal.
Wie voll ist die Festplatte/SSD?
Wie "gesund" ist die Festplatte/SSD?
Waldschrat2026 schrieb:
Leider ist der Rechner goldwert.
Falls du kein Backup oder wichtige Daten wo anders gespeichert hast, wäre wohl jetzt der richtige Zeitpunkt das zu tun.

EDIT: Wie klingt der PC, beim hochfahren? Eine HDD kann schon komische Geräusche machen, wenn sie gerade viel zu tun oder ein Defekt hat.
 
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Wurde nach Batteriewechsel oder dem CMOS-Reset die Bootreihenfolge und restliche Anschlüsse überprüft?
Beides setzt automatisch alles auf Standard und es erfolgt wiederum das selbige Problem.
Auch abspeichern in einem Biosprofil nicht vergessen nach Einstellungen.
 
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20 Jahre alt. Wann wurde mal was an der Kühlung (Säuberung) bzw. der Wärmeleitpaste getan? Ist das ein Sockel 939? Könnte auch 754 sein. 2.8 GH hatte defacto kein echter 939er, der hier zu erwarten wäre. Athlon 2800+ gab es nur für 754. AM2 gab es noch den 5600+, aber dafür ist der PC wohl knapp zu alt bzw. der Chipsatz passt nicht. Wobei 20 Jahre hier relativ zu sehen. ... jedenfalls sollte die CPU wegen zuviel Hitze abschalten. Aber trotzdem möglich das die damit einen Treffer wegbekommt. Oder schlicht und ergreifend Festplatte defekt (ging bei 754/939 eine SSD reinzufrickeln?).
 
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

  • Festplatte umbauen und auslesen
  • Die gleichen Teile gebraucht zusammenkaufen (erstmal Motherboard, gleiche Revision) und 1:1 umbauen
  • Das gesamte Windows in eine virtuelle Maschine umwandeln
  • Einen "relativ kompatiblen" neueren PC besorgen (z.B. Core i3/i5 bis einschließlich Gen 4)

Oder alles neu machen. Windows 10 ist zwar häßlich wie die Nacht und ästhetisch und funktional eine Strafe, aber in der 32-Bit-Version sollte das meiste zum Laufen zu bekommen sein (am besten bis Version 1809 ohne die verkackte Bildschirmskalierung). Für reine Offline-Aktivitäten könnte Windows 7 Premium, ebenfalls in der 32-Bit-Version, immer noch eine gute Wahl sein.
 
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Spock37 schrieb:
Windows 10 ist zwar häßlich wie die Nacht und ästhetisch und funktional eine Strafe
Aber Windows XP ist hübsch oder was? Also wenn irgendwas neu, dann fang ich doch nicht mit einem DoA-System an... Hier wurde halt "weil es läuft" ewig nichts unternommen. Da hat jemand "Don't change a running system" nicht verstanden.
 
Waldschrat2026 schrieb:
Ich arbeite damit AKTIV seit 20 Jahren, du kannst dir sicher vorstellen, all die bestehenden Pfade und Programme würden ewig dauern, sie neu einzurichten. Zumal viele der Programme auf neueren Systemen nicht laufen.
Das bestehende System auf einen neuen Datenträger klonen und du hast dein System wieder, wie es momentan ist.
 
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kachiri schrieb:
Aber Windows XP ist hübsch oder was? Also wenn irgendwas neu, dann fang ich doch nicht mit einem DoA-System an... Hier wurde halt "weil es läuft" ewig nichts unternommen. Da hat jemand "Don't change a running system" nicht verstanden.
Windows XP ist im direkten Vergleich eine Wohltat, denn es war das am besten durchdachte Win32-UI, das Microsoft hinbekommen hat. Alle GUI-Elemente waren in weiten Bereichen in der Größe anpassbar, und die zentrale Skalierung (100%-125%-150%...) gab es auch schon. Dazu war der Explorer letztmalig funktional (Knopf für: Verzeichnisbaumfesnter an/aus/an...), und mit einheitlichen Schriftgrößen versehen. Auch gab es letztmalig die horizontale Bildlaufleiste im Verzeichnisbaumfenster. Cleartype wurde erst- und letztmalig vollständig im gesamten System unterstützt. Es wurden auch noch keine Verzeichnisse anders benannt, als im Dateisystem, und es wurden noch keine Einstellungen versteckt. Und das "System32"-Verzeichnis war für 32-Bit-Bibliotheken vorgesehen, und nicht für 64-Bit-Varianten. Und es gibt noch zahlreiche weitere Punkte auf dieser Liste.

Alles danach gleicht einer Müllhalde.

Wenn ich bedenke, dass man den Windows-10-Rotz mit seiner 2D-CGA-Grafik jetzt schon fast genausolange täglich anglotzen darf (und Windows 11 einfach nur eine abgrundtief peinliche Schnecke ist), wie seinerzeit Windows XP, kommen einem fast die Tränen. Microsoft kann gar nicht schnell genug pleite gehen.

Installiert' Dir mal Windows XP in Virtualbox, schalte Cleartype ein, pass' die Skalierung an (auf HiDPI-Bildschirmen geht es allerdings wahrscheinlich nicht so gut, da bräuchte es Windows 7) und installier' Office 2007 dazu. Aber, Achtung: Könnte sein, dass Du morgen Deiner IT-Abteilung ein Ultimatum stellst. Keine andere Firma außer Microsoft hätte eine solche ästhetische Beleidigung der Nutzerbasis, wie sie mit Office 2013 und Windows 10 eingesetzt hat, betriebswirtschaftlich überlebt.
 
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Waldschrat2026 schrieb:
du kannst dir sicher vorstellen, all die bestehenden Pfade und Programme würden ewig dauern, sie neu einzurichten. Zumal viele der Programme auf neueren Systemen nicht laufen.
Einfach eine VM erstellen und in einem aktuellen Rechner ausführen. Spannungen im BIOS haben 0 Aussagekraft.
 
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Ich wäre da auch eher bei @Spock37
Aus der Festplatte eine VM erstellen und dafür einen moderneren PC verwenden.
Und auch Backups erstellen, falls noch nicht vorhanden.

Ich habe auch einen Kollegen, der hantiert mit alten Kisten rum, die teils über 20 Jahre alt sind.
Letztens konnte ich ihn wenigstens dazu bewegen seinen jüngsten PC (weit älter als 10 Jahre alt) mit Linux zu nutzen, da sein Windows 10 total zerschossen war und Probleme machte.
 
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Waldschrat2026 schrieb:
Sämtliche Projekte, an denen ich gerade arbeite sind auf der Maschine.
Ich hoffe, es gibt dazu Backups. Was sind überhaupt für Laufwerke in dem Museumsstück verbaut?
 
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Ich stimme den Vorrednern zu, VM aus der HDD machen und gut. Außer, du hast irgendwelche Programme in Nutzung, welche durch ne ID basierend auf der Hardware aktiviert wurde, da würde es dann zu Problemen kommen.
 
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Asrock Mainboards waren damals Anfällig für Elko-Probleme, sprich die Kondensatoren haben teilweise schon vor Ende der Gewährleistung aufgegeben.
Am besten mal genau schauen ob die Kondensatoren schon gewölbt sind oder ob schon welche geplatzt sind.
Auch das Netzteil kann die Fehlerursache sein, 11,7 Volt sind schon für meinen Geschmack etwas zu wenig.
Wenn das Netzteil beim Einschalten unter Umständen noch weniger Strom liefert kann das dazu führen das der Rechner nicht bootet bzw so ein diffuses Verhalten zeigt.
Und bei dem Alter kann auch die Festplatte defekt sein, die könnte man gegen eine neuere Austauschen und wenn die alte Festplatte noch nicht komplett defekt ist kann man eventuell den Inhalt der alten Festplatte 1:1 auf eine andere Festplatte klonen mit Software wie True Image.
Möglich wäre auch noch defekter Arbeitsspeicher oder andere defekte Bauteile, wie DVD-Laufwerk, Extra Steckkarten, etc.
 
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Ist halt ein Ratespiel. Nach 20 Jahren kann es fast alles sein.
Ich würde aber auch auf Kondensatoren tippen.

Persönlich würde ich als Allererstes versuchen, die Daten auf der Festplatte zu retten. Dann kannst du auch gleich ausschließen, dass der Fehler durch einen HDD-Defekt auftritt. Sobald die wichtigsten Daten safe sind, würde ich mich um die restliche Hardware kümmern.
 
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Mercator schrieb:
Durch die schwache Batterie sind wahrscheinlich wichtige Einstellungen wie Bootmodus AHCI / RAID usw. im BIOS zurückgestellt worden. Diese Einstellungen musst Du durchprobieren um XP wieder booten zu können. Aber lass die neue Batterie jetzt drin.
Das gesamte System liegt daneben. Das Problem liegt wohl bei der Hardware, ich komm ja nicht mal auf Knopfdruck ins Bios. Wenn das geht, dann läuft auch XP wieder (nach Bios Einstellungen natürlich).
Ergänzung ()

LeahpaR schrieb:
Wie voll ist die Festplatte/SSD?
Wie "gesund" ist die Festplatte/SSD?

Falls du kein Backup oder wichtige Daten wo anders gespeichert hast, wäre wohl jetzt der richtige Zeitpunkt das zu tun.

EDIT: Wie klingt der PC, beim hochfahren? Eine HDD kann schon komische Geräusche machen, wenn sie gerade viel zu tun oder ein Defekt hat.
Steht alles im (seeehr langen, ich weiß ;) Einleitungstext. Das gesamte System ist abgeklemmt, es geht nur um das stabile Erreichen des Bootscreens oder Bios. Selbst das geht erst nach einer halben Stunde Pause. Wenn das wieder läuft, wäre der Zugang zum XP das kleinste Problem. Ist wohl ein Alters-Defekt am Board...
Ergänzung ()

Staplerfahrer schrieb:
Wurde nach Batteriewechsel oder dem CMOS-Reset die Bootreihenfolge und restliche Anschlüsse überprüft?
Beides setzt automatisch alles auf Standard und es erfolgt wiederum das selbige Problem.
Auch abspeichern in einem Biosprofil nicht vergessen nach Einstellungen.
Das Problem ist, dass ich gar nicht auf normalem Wege bis ins Bios komme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Waldschrat2026 schrieb:
Das Problem ist, dass ich gar nicht auf normalem Wege bis ins Bios komme.
Dann würde ich mal alle Laufwerke abklemmen mitsamt Kabel. Ein defektes Laufwerkkabel kann das selbige Problem sein um nicht ins Bios zu gelangen. Ohne Laufwerkszugriff soll ein Bootvorgang ins Bios möglich sein.
 
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