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News PocketBook Q: Kompakter E-Reader mit 5,84 Zoll startet für 199 Euro

@SirSinclair In der Vergangenheit wurden öftrs schon Ebook Reader gehacked, es handelt sich nicht um ein fingiertes Szenario.

2021 haben Sicherheitsforscher von Check Point auf der DEF CON eine Schwachstelle in Amazons Kindle-Software vorgestellt. Ein Hacker musste den Nutzer nur dazu bringen, ein einziges manipuliertes E-Book herunterzuladen und danach hätte der Angreifer jede auf dem Gerät gespeicherte Information stehlen können, von Amazon-Zugangsdaten bis zu Rechnungsinformationen. Der Schadcode lief dabei in den wenigen Sekunden, die das Gerät braucht, um das E-Book vor der Anzeige zu verarbeiten, und machte den Kindle danach für Hacker fernsteuerbar. Inklusive Nutzung als Sprungbrett für Angriffe auf andere Geräte im selben Netzwerk.

Und falls du denkst "ok, einmaliger Ausrutscher, längst Geschichte", das ist falsch. Im Dezember 2025 hat ein Sicherheitsanalyst von Thales gleich zwei neue Lücken gefunden. Er baute ein komprommittiertes E-Book, das beim Laden auf den Kindle Software-Schwachstellen ausnutzte und ihm vollen Zugriff auf das verknüpfte Amazon-Konto verschaffte. Amazon stufte die Lücken selbst als "kritisch" ein, patchte sie und zahlte dem Herren 20.000$ Bug-Bounty dafür.

Also nein, es geht nicht darum, dass ich "echt übertrieben paranoid bin" (übrigens ein Adjektiv). Es geht darum, dass dein E-Reader ein vollwertiger vernetzter Computer mit deinen Kontodaten drauf ist, unabhäbgig ob das ein Kindle ist oder ein anderes Gerät. Aber klar, weiter schlafen und auf Sicherheit pfeifen ist auch eine Option.

Quellen, falls du die auf deinem ZX Spectrum öffnen kannst:
 
Ich habe auf meinem EBook Reader überhaupt kein Konto und keine Kontodaten, die Ebooks besorge ich mir auf dem PC (wo ich sie auch archiviere) und übertrage dann eine Kopie auf den Ebook Reader wenn es lesen möchte.

Aber auch wer sie direkt auf dem Ebook-Reader kauft ist so gut wie nie hackbar da das WiFi nur für den Kauf eingeschaltet wird, 99% der Zeit ist es aus da es nicht benötigt wird und nur den Akku leer saugen würde.

Insofern sind solche Hacks reine theoretischer Natur und die Artikel nur Klickbait bzw. dienen dazu das sich irgendwelche "Sicherheitsforscher" einen Namen machen.

Abgesehen davon, wer sich auf den Kindle/Amazon goldenen Käfig einläst ist selbst schuld, in diesem Artikel geht es um einen freien Ebook-Reader, nicht um Amazon Ramsch.
 
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@SirSinclair Das freut mich für dich. Es gibt genügend Leute, die Ihre Ebooks direkt über die Store Integrationen kaufen.


Aber ja, das ist nur Klickbait und Theoretischer Natur. 🐟
 
Uuuh, da bin ich gespannt drauf. Der X4 Pro ist mir ein bisschen zu klein, auch wenn er eine nette Spielerei ist. Der hier könnte richtig passend sein. Hoffentlich auch mit Backgroundlight und wie abgebildet ohne eingelassenes Display.
 
Der "günstige Preis" erschließt sich mir bei 200€ nicht so recht. Der Verse Pro von Pocketbook, der mindestens ebenso gut ausgestattet sein dürfte, ist schon für 170€ zu haben - bei Pocketbook direkt.
Und die einfacheren Modelle nochmals günstiger.

Flutefox schrieb:
Also nein, es geht nicht darum, dass ich "echt übertrieben paranoid bin" (übrigens ein Adjektiv). Es geht darum, dass dein E-Reader ein vollwertiger vernetzter Computer mit deinen Kontodaten drauf ist, unabhäbgig ob das ein Kindle ist oder ein anderes Gerät. Aber klar, weiter schlafen und auf Sicherheit pfeifen ist auch eine Option.
Das schöne an Pocketbook ist (jedenfalls bisher), du musst da erstmal gar nichts vernetzen, wenn du nicht willst. Bücher kann man auch per USB Kabel aufspielen. Je nach Quelle ist das auch bei deinen gekauften eBooks möglich, so dass du auch keine Shop-Daten eingeben musst.
 
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Clanker schrieb:
Die linke Tasche ist für den Schlüssel, die rechte für das Smartphone.
Als Linkshänder vielleicht umgekehrt.

Aber zusammen mit dem Schlüssel ein solches Gerät? Für mich gehören solche Menschen in dieselbe Kategorie wie diejenigen, die zuerst die Milch und dann das Müsli in die Schüssel geben. :)
gibt ja folien :D

oder wie ich: einfach keinen schlüssel mithaben ansich
 
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Clanker schrieb:
Wer kauft sich so winzige E-Book-Reader und warum?
Leute die die Reclam Gesamtausgabe haben und lesen?
scnr ;)
 
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Flutefox schrieb:
Das ist ein sechs Jahre alter SoC. [...], aber wie sieht es denn mit Security Themen aus? Welches Betriebssystem wird da denn genutzt? Wenn das ein Adnroid uralt ist öffnet das Tür und Tor für Schadsoftware.

Der RK3566 hat stabile Linux Mainlineunterstützung seit Jahren und Rockship und den SBC-Hobbisten pflegen das Ganze derzeit so gut, dass auf absehbare Zeit der SoC wahrscheinlich nicht aus dem Kernel fliegt. Selbst wenn der SoC in neueren Kerneln als "depricated" markiert werden würde, Kernel 6.12 als LTS und CIP Version wird (geplant) bis 2036 kritische Lücken gepatcht bekommen.

Ansonsten nutzt PocketBook für die kleineren eReader in der Regel ein Linuxkernel, zig offene Bibliotheken und eine eigene grafische Oberfläche.

SirSinclair schrieb:
@Flutefox OS Sicherheit?!
Welche Sicherheitsrisiken siehst du denn bei einem Ebook-Reader?
Das dir jemand deine epub Dateien über WiFi löscht?
Manche Leute sind heutzutage echt übertrieben Paranoid...

Das Ding ist ein eigener, netzwerkfähiger Linuxcomputer. Typischerweise haben die Pocketbooks einen Webbrowser auf Chromiumbasis, einen ausgewachsenen Netzwerkstack, einen PDF-Reader[1]. Die Dinger sind also durchaus interessant für Botnetzbetreiber, als Foothold für Hacks von Netzwerken, ...

[1] Das PDF-Format ist gruselig und die Programme die PDFs lesen können fallen immer wieder mit Sicherheitsproblemen auf.

SirSinclair schrieb:
Aber auch wer sie direkt auf dem Ebook-Reader kauft ist so gut wie nie hackbar da das WiFi nur für den Kauf eingeschaltet wird, 99% der Zeit ist es aus da es nicht benötigt wird und nur den Akku leer saugen würde.

Insofern sind solche Hacks reine theoretischer Natur und die Artikel nur Klickbait bzw. dienen dazu das sich irgendwelche "Sicherheitsforscher" einen Namen machen.
Dein Nutzungverhalten in allen Ehren, bei Sicherheitsbetrachtungen geht es aber immer um typische Nutzung bzw. schlecht möglichste Nutzung. Da wird Wifi eben nicht immer ausgeschaltet, zudem der Einfluss von Wifi auf die Batterienutzungsdauer wenig Einfluss hat. Beim Pocketbook wird das Wifimodem ja nur nach Bedarf überhaupt aktiv (da scheint sich schon wer Gedanken gemacht zu haben).

Hack ist Hack. Der Nachweis über Fähigkeiten der Hackenden ist erbracht ebenso wie der Nachweis, dass der Kram hackbar ist.
Bei älteren Kindles war es durchaus beliebt da alternative Software zu nutzen bzw. gleich Linuxkernel + Terminal zu exponieren.
Ergänzung ()

Das Format ist durchaus verständlich. Beim größerem Era ist der Transport in Hosentaschen fraglich, wenn auch das größere Display eher zum angenehmen Lesen taugt. Im Zweifelsfall kann man aber überhaupt erst auf dem eReader lesen, den man dabei hat.
 
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KOReader support scheint mir fast sicher, da der Hersteller schon lange und mit einfacher Installation unterstützt wird. Damit ist ein einfacher Sync möglich, wodurch dieser Reader das perfekte Zweitgerät für unterwegs wird.
 
Piktogramm schrieb:
Die Dinger sind also durchaus interessant für Botnetzbetreiber, als Foothold für Hacks von Netzwerken, ...

Da wird Wifi eben nicht immer ausgeschaltet, zudem der Einfluss von Wifi auf die Batterienutzungsdauer wenig Einfluss hat. Beim Pocketbook wird das Wifimodem ja nur nach Bedarf überhaupt aktiv (da scheint sich schon wer Gedanken gemacht zu haben).
Das WiFI ist üblicherweise automatisch aus und wird nur aktiv wenn es gebraucht wird was eher selten ist. Insofern sind EBook Reader für Hacker und Botnetzbetreiber völlig uninteressant.
Das ist eine Geräteklasse die 99% der Zeit offline ist (beim Kindle mag das anders sein aber der hat nichts mit dem Thema hier zu tun, hier geht es um einen offenen Ebook Reader).
Und für längere Zeit aktives Wifi hat auf die Batterienutzungsdauer sehr wohl einen erheblichen Einfluß, du hast anscheinend mit EBook Readern keine direkte Erfahrung. EBook Reader sind darauf ausgelegt mehrere Wochen mit einer Akku-Ladung zu funktionieren (nicht weil der Akku so groß ist sondern weil sie im Betrieb extrem sparsam sind, zumindest mit ausgeschalteten Wifi), nicht 24-48 Stunden wie ein Handy.
 
SirSinclair schrieb:
Das WiFI ist üblicherweise automatisch aus und wird nur aktiv wenn es gebraucht wird was eher selten ist. Insofern sind EBook Reader für Hacker und Botnetzbetreiber völlig uninteressant.
Also ein Haxor, der mindestens den userspace eines fremden Gerätes übernehmen kann scheitert daran Requests gegen den Netzwerkstack zu werfen, sodass dieser das Wifi aktiviert?

Das ist eine Geräteklasse die 99% der Zeit offline ist ([...] hier geht es um einen offenen Ebook Reader).
Offen sind die PocketBooks nicht. Das wird zwar allerhand FOSS Software genutzt, bedingt kann man da neue Anwendungen in den Userspace bringen. Erweiterte Rechte, Modifikation der Firmware ist aber nicht vorgesehen.
Selbst dauerhaftes offline sein interessiert doch Hacker nicht. Wer 0815 Endverbrauchergeräte angreift muss sich meist nur wenig Gedanken über Entdeckung machen, also etwas Batterie verpulvern geht. Ansonsten ist der technisch mittel begabte Haxor durchaus in der Lage Software zu schreiben, die den Powerstatus abfragt. Sodass all zu viel Energie nur verbraten wird, wenn das Gerät geladen wird.


Und für längere Zeit aktives Wifi hat auf die Batterienutzungsdauer sehr wohl einen erheblichen Einfluß, du hast anscheinend mit EBook Readern keine direkte Erfahrung.
Normalerweise ist es gob die Reihenfolge beim Energiebedarf: Hintergrundbeleuchtung[1] > SoC > Modem

[1] Die ist bei den Farbdisplays nötig, wenn man nicht in hell beleuchteter Umgebung sitzt (/sitzen will)

EBook Reader sind darauf ausgelegt mehrere Wochen mit einer Akku-Ladung zu funktionieren (nicht weil der Akku so groß ist sondern weil sie im Betrieb extrem sparsam sind, zumindest mit ausgeschalteten Wifi), nicht 24-48 Stunden wie ein Handy.
Also genug Zeit um da 1..2 Stunden so ein Gerät als Endpoint für eigene Zwecke zu nutzen, oder halt unbeschränkt solang /sys/class/power_supply/... darauf schließen lässt, dass externe Energiezufuhr gesichert ist.



Für mich bleiben solche Geräte interessante Angriffsziele für Hacker.
 
Piktogramm schrieb:
Also ein Haxor, der mindestens den userspace eines fremden Gerätes übernehmen kann scheitert daran Requests gegen den Netzwerkstack zu werfen, sodass dieser das Wifi aktiviert?
Du scheinst viel Fantasie und wenig echte Erfahrung zu haben um so etwas zu schreiben...

Piktogramm schrieb:
Offen sind die PocketBooks nicht.
Offen weil es epub Ebook Dateien verwendet (die üblicherweise ohne DRM sind und von vielen verschiedenen Händlern erhältlich sind) anstatt proprietäre und verdongelte Amazon mobi Ebooks.
Mit FOSS hat das nichts zu tun.

Piktogramm schrieb:
Normalerweise ist es gob die Reihenfolge beim Energiebedarf: Hintergrundbeleuchtung[1] > SoC > Modem
Wie schon gesagt du hast offensichtlich keine praktische Erfahrung mit EBook Readern, die Hintergrundbeleuchtung ist nicht mit denen von LCD Displays vergleichbar.
 
Bin mit meinem Kindle nah wie vor sehr zufrieden. Koreader ist drauf, allerdings hatte ich Probleme die Lonewolf Bücher damit zu lesen. Darum noch mit den normalen Reader.
Aber inzwischen überlege ich tatsächlich mir auch einen kleinen 2. Reader zu holen, der immer dabei ist, damit nicht immer auf dem Handy geschaut wird. Rucksack ist nicht jedesmal mit dabei. Der PocketbookQ klingt interessant, aber aktuell tendiere ich eher zu einem XTEINk X4 v2 (sollte der bald kommen)
 
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Was soll der Mist mit den Minidisplays beim eBook immer? So kleine Bücher gab es fast nie. Und dann so teuer.
 
Sieht süß aus, aber ich habe schon 4 Reader und von Pocketbook 2 Stück.
Gerade für unterwegs ist das platzsparend und interessant, denn am Handy lesen mag ich nicht.

Da man vom Amazon Moloch den Kindle wegen der Abhängigkeit und dem schlechten epub Support aber auch wegen dem DRM Zwang noch bei vielen legal gekauften ebooks vergessen kann, von Kobo fast nichts mehr kommt und ich von Tolino ähnlich wie auch irgendwelche asiatischen Hersteller mit schlechter Übersetzung der Menüs nichts halte, mauserte sich Pocketbook mittlerweile zu einer interessanten Alternative.

Gerade der 10 Zoll InkPad One ist das geilste was ich jemals hatte in Sachen Features aber auch Verarbeitung.
Endlich kann ich bei meinen privaten Scans bzw. epub Wandlungen Fehler beim Kontrolllesen markieren, als Notiz abrufen und diese danach bequem beseitigen und wahlweise könnte man das auch exportieren und das Gerät wirkt sehr stabil wie aus einem Guss.

Für was noch ein an der Brust von Amazon hängenden Kindle Scribe oder ein überteuertes reMarkable Modell mit heutzutage peinlich schlechtem ebook Support?
 
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