News Preiserhöhung von Amazon Prime in 2022: Betroffene können sich jetzt bei Sammelklage anmelden

WilliTheSmith schrieb:
@Nerdpatrol Ist ein Kunde mit Altvertrag nicht mehr wirtschaftlich, kündigt man ihm oder bietet ihm eine Vertragsanpassung an, der er zustimmen muss.
Ist bloße opportunistische Wortklauberei. Auf elektrische Energieversorgung kann man eben nicht verzichten. Und so MUSS man jeglicher BS-Klausel im Vertrag "zustimmen". Aber wenn eben 24 Monate vereinbart sind, und ich nicht vorzeitig kündigen kann, darf es andersrum auch nicht gehen. Da haben sich halt Lobbyisten wieder die passenden Gesetze gekauft, und dann heißt es am Ende "ist alles regelkonform". Ja, die Regeln sind das Problem, die einseitige Benachteiligung zulassen.

Wenn z.B. der Stromanbieter flexibel sein will, soll er eben monatlich kündbare, und nicht 2-Jahres-Verträge anbieten. Aber ne, wie's gerade passt, nicht wahr?
Wenn für die die Beschaffungspreise steigen, nenne ich das unternehmerisches Risiko.
 
mischaef schrieb:
Den alten Vertrag mit den alten Konditionen weiterlaufen zu lassen (unwahrscheinlich)
Wenn man ehrlich ist, ist das so unwahrscheinlich jetzt auch nicht.
Wenn man für dat Zeugs (Amazon Prime) nicht zahlen will, werfen sie es einem auch (mehrfach) kostenlos (als Probe) ums Ohr.

Ich jedendalls finde es nur richtig, dass für angedachte bei Preiserhöhungen für laufende Verträge eine aktive Zustimmung seitens Verbrauchern notwendig ist.
Die hier im Thread vorgebrachte Ansicht, dass es verbraucherunfreundlich wäre, wenn der Verbraucher zur Vertragsverlängerung etwas tun muss (aktiv zustimmen muss) teile ich auch nicht. Zum erstmaligen Vertragsabschluss muss er ja auch aktiv bestellen.

Außerdem kann man sich ja nach einer etwaigen Kündigung seitens des Anbieters immer noch umentscheiden und wieder neu bestellen (oder eine Zustimmung dann nachreichen), sofern man den Dienst doch noch haben möchte.
Meiner begrenzten Erfahrung nach kommt dabei übrigens durchaus mal ein "Na gut, wenn Sie nicht zustimmen, dann läuft es halt so wie bisher weiter" bei rum. Und wenn eine Kündigung rum kommt, auch gut.

Wie hier im Thread zu lesen hat es ja anscheinend Spotify letztens auch richtig gemacht. Es geht also auch mit Einhaltung geltenden Rechts. (Auch wenn das rechtskonforme Vorgehen bestimmt ein paar Kunden weniger bringt als die illegale Variante.)
 
Nerdpatrol schrieb:
Auf elektrische Energieversorgung kann man eben nicht verzichten. Und so MUSS man jeglicher BS-Klausel im Vertrag "zustimmen". Aber wenn eben 24 Monate vereinbart sind, und ich nicht vorzeitig kündigen kann, darf es andersrum auch nicht gehen.
Ich sehe jetzt keinen Grund warum ein Stromanbieter dir nicht - unter Beruecksichtigung der Vertragslaufzeiten natuerlich - den Vertrag kuendigen koennen sollte.
Die Bundesnetzagentur bestaetigt das:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE...igungLieferantenwechsel/Kuendigung/start.html

Passiert das, und du schliesst nicht rechtzeitig einen neuen Vertrag ab, faellst du automatisch in die Grundversorgung. Die in den allermeissten Faellen dann aber teurer ist.


Nerdpatrol schrieb:
Wenn z.B. der Stromanbieter flexibel sein will, soll er eben monatlich kündbare, und nicht 2-Jahres-Verträge anbieten.
Flexible Stromtarife gibts reichlich. Sowohl welche mit kurzer Laufzeit, aber auch welche bei denen der Strompreis sich am Boersenpreis orientiert.
Das kann aber auch mal nach Hinten losgehen, wie die Norweger letzten Winter erfahren mussten als der Spotpreis pro KW/h zeitweise weit ueber einem Euro lag.
Ich stelle mir grade das Geschrei vor wenn hier der Strompreis auf ueber einen Euro steigen wuerde, und sei es noch so kurz.
 
Nerdpatrol schrieb:
....

Dass man jetzt - 4 Jahre später - große Gerichtsverfahren führt wegen 20€ / Jahr bei einem absolut unnötigen Abo, ist doch an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. ...
Es geht nicht um ein Abo, sondern um hunderttausende Abos, wo genau ein Prozess geführt wird, um geltendes Recht durchzusetzen.
 
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Danke für den Hinweis bin gespannt ob wir die 4 x 20,90€ zurück erstattet bekommen... beim nächsten Login werde ich dann wohl dann bestätigen müssen das ich mit der Änderung einverstanden bin bevor ich weiter mein Prime nutzen kann ?
 
Wenn man sich der Sammelklage anschließt, könnte Amazon dann einen das aktuelle Prime Abo kündigen?
Wie schaut dann die Mitgliedschaft in Zukunft aus?
 
Ebenfalls, wie bei der anderen Klage, direkt angeschlossen. Mal schauen, was dabei raus kommt. Das Geld ist mir eigentlich egal. Es geht ums Prinzip.

mischaef schrieb:
es bleibt die Frage, ob sich der Aufwand für die paar Euro für einen einzelnen lohnt

Welcher Aufwand? Bisher waren das zwei Formulare, die ich automatisch (Dank Browser-Funktion) ausgefüllt habe. Aufwand unter 2 Minuten.

Neodar schrieb:
Nein, da muss geklagt werden. Einfach nur erbärmlich.

Der Netiquette wegen schenke ich mir eine direkte Antwort...

SuperHeinz schrieb:
Das mache ich mir jetzt einfach:

Den Satz direkt darüber, "Unzutreffendes Streichen" hast Du übersehen? :rolleyes:
 
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Wer weiß, wie schnell ein Amazon Account vom Spezialisten geschlossen werden kann, der überlegt es sich 3x, ob es die paar Kröten wert sind ggf. seinen Account geschlossen zu bekommen. Als Grund reicht dann hier die ganzen Retouren etc. vorzuschieben.. und dann überlegt man sich, bei welchem Händler man 200-400€ Nachlass auf eine 5090 bekommt, weil die Spulen fiepen...
 
Neodar schrieb:
Achso, immer schön auf große Konzerne draufhauen ist also erstmal gut, ja?
Aber die Dienstleistungen und Produkte dieser großen Konzerne, die möchtest du dann aber doch bitteschön haben und das möglichst zu niedrigen Preisen, ne?!
Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun, große Konzerne haben teilweise tolle Dienste, na klar. Aber das berechtigt diese Firmen nicht, gültige Gesetze zu brechen. Eine E-Mail mit "ja ich stimme zu" und "nein, abo nicht verlängern" hätte vollkommen gereicht. Aber Amazon war entweder zu geizig für den Anwalt oder hat es einfach mal versucht.

Beides sollten Sie in Zukunft ändern.

Ich wäre trotzdem erstmal auch dafür, das die ganzen US-Konzerne mal ihre Steuern bezahlen.
 
M-X schrieb:
Umziehen musst du dann wohl auch und neues Bankkonto/Kreditkarte brauchst du auch, sie überprüfen das sehr wohl frag mal die Leute die wegen zu vielen Rückgaben gesperrt wurden.

Warum nicht ? Sie wollen ja offensichtlich kein Prime mehr für den genannten Preis? Was sollen sie sonst machen. Für diese Leute den Preis für immer niedrig halten ?
Das sie es technisch irgendwie machen könnten ist klar, ich bezweifle aber weiterhin die Motivation dafür. Zu viele Rückgaben sind ja für AMZ ein dauerhaft wirtschaftlicher Schaden. Hier geht es aber meist um gut zahlende Kunden, die einfach nur nach geltendem Recht informiert werden wollen bei Vertragsänderungen. Also Kunden, die grundsätzlich Gewinn bringen, man darf sich halt nur nicht gegen geltendes Recht wenden. Dein Schluss, dass die Kunden Prime nicht mehr wollen für den Preis dürfte nicht haltbar sein, auch ich zahle ja den höheren Preis, welchen ich ja auch immer noch aktzeptabel finde. Ich finde aber auch, es ist von einem der größten Konzerne der Welt erwartbar, sich an geltendes Recht zu halten.
 
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SuperHeinz schrieb:
Vielleicht ist der Hinweis angebracht, dass sich natürlich nur die Leute der Klage anschließen können, die seinerzeit der Preiserhöhung NICHT zugestimmt hatten.
Im Artikel steht geschrieben das eine Zustimmung nicht eingeholt wurde.
 
Kuristina schrieb:
Hab ich gemacht. Mein Moto Edge 50 Neo, direkt von Amazon. Verkauf und Versand. Easy. Dein S25 gibts auch direkt von Amazon. Ohne Drittanbieter. Sofort gefunden nach Eingabe von "S25" in der Suche. :)
Ok, hab nicht dazugeschrieben, daß ich ein 512GB Modell brauchte...
 
OC Instinct schrieb:
Wenn man sich der Sammelklage anschließt, könnte Amazon dann einen das aktuelle Prime Abo kündigen?
Wie schaut dann die Mitgliedschaft in Zukunft aus?
Amazon kann dir zum Ablauf deiner Abo-Periode sogar ohne Grund kündigen und neue Geschäftsbeziehungen mit dir verweigern.
Aber wenn du so viel Angst davor hast, dein Amazon Konto zu verlieren, solltest du auch nichts mehr zurück schicken. Hier im Thread wird ja auch ständig gewarnt, dass man schon wegen Retouren "einfach so" gesperrt werden kann.

Eigentlich ist es schade, dass die Seite zur Preiserhöhungs-Klage keinen Counter hat.
Ich vermute die Zahl der Teilnehmer ist viel höher, als bei der Werbungsklage.

|Maulwurf| schrieb:
Wer weiß, wie schnell ein Amazon Account vom Spezialisten geschlossen werden kann, der überlegt es sich 3x, ob es die paar Kröten wert sind ggf. seinen Account geschlossen zu bekommen. Als Grund reicht dann hier die ganzen Retouren etc. vorzuschieben..

Also nochmal: Dieses Account schließen während du ein Abo hast mit Verweis auf die Ausübung deines Widerrufrechts ist rechtswidrig. Und ein einzelner Kunde mal hier vor einem David gegen Goliath Problem stehen, aber wenn Amazon hunderttausenden Kunden den Account schließt und ein direkter kausaler Zusammenhang mit der Klage hergestellt werden kann, dann ist Amazon sowas von fällig bei der postwendend eingereichten Klage.

Zudem könnte es dabei dann sogar passieren, dass Amazon eine marktbeherrschende Stellung zugesprochen wird, was Amazon sicherlich um jedene Preis verhindern will, den damit gehen etliche neue Hürden einher.

Amazon kann dir ein erneutes Prime Abo verwehren und deinen Account NACH Ablauf der aktuellen Abo-Periode schließen, ohne sich rechtlich angreifbar zu machen. Wobei hier immer noch die Frage nach dem Plattformzugang der "gekauften" Inhalte bleibt, wenn keine vertragliche Verfehlung deinerseits vorliegt. Auch hier wird es zu einer erneuten (Abhilfe-)Klage kommen, wenn ein kausaler Zusammenhang zwischen Klagebeteiligung und Accountschließung hergestellt werden kann. Auch wieder kein Vergleich zu "Amazon sperrt einen einzelnen Kunden wegen vertraglichen Verfehlungen vom Zugriff auf die "gekauften" Inhalte aus.

Aber ab Ende des Tages ist Amazon ist ein internationaler Multi-Billionen-Konzern und kein emotionales, nachtragendes, kleines Kind. Man verdient nicht Billionen von Dollar mit kindischem Verhalten.
 
Whoracle schrieb:
WEIL DIE PREISÄNDERUNG SO ODER SO ILLEGAL WAR
Auch Schreien macht die Aussage nicht richtiger. Um Legalität geht es hier gar nicht und das war die Änderung auch gar nicht. Natürlich darf Amazon den Preis anheben, es geht ausschließlich um die Art der Umsetzung.
besseresmorgen schrieb:
Amazon ist hier nicht anders. Sie wussten, dass ihr vorgehen nicht ganz sauber ist aber riskieren es einfach.
Ich glaube nicht, dass das einkalkuliert war. In den meisten Regionen der Welt hat das vermutlich einfach so funktioniert und war erlaubt. Faktisch ist es auch kaum ein Unterschied, man wird benachrichtigt und kann sich frei entscheiden, was man machen möchte. Der einzige Unterschied ist die Folge eines Nichtreagierens.

Mich würde mal interessieren, wie viele der sich Eintragenden das auch gemacht hätten, wenn sie kein Geld dafür bekommen könnten. Also einfach nur eine Umfrage gestartet worden wäre, wie viele sich betroffen fühlen. Vermutlich nur ein Bruchteil, denn es hätte sich ja nicht gelohnt. Wenn es zudem wirklich um die Preiserhöhung an sich gegangen wäre, hätten sie längst gekündigt und würden gar nicht profitieren können.

Dass Verbraucherschützer den Konzernen auf die Finger schauen und dubiose Praktiken gerichtlich überprüft werden ist sicher sinnvoll. Aber da muss es auch wirklich um Dinge zum Nachteil von Kunden gehen, nicht so eine Pille Palle wie hier, denn wie gesagt hätten dann mittlerweile schon alle gekündigt, wenn sie nur den Zeitpunkt am Anfang verpasst hätten.
 
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Amazon ... da kann man echt nur noch den Kopf schütteln. 🙂‍↔️

Es hängt mittlerweile so viel an diesem Unternehmen, wo ich überzeugt von bin, dass das vielen Privatmenschen gar nicht klar ist.

Ich hätte für viel mehr ihrer Geschäftspraxis Verständnis, wenn es nicht so wahnsinnig unverschämt wäre, was sie tun – bzw. was sie unterlassen; Umwelt, Transport & Logistik, Provisionen, Ausbeutung, Auswertung persönlicher Daten, Knebelverträge und was nicht alles. Diese shice Bequemlichkeit übersteigt doch noch fast immer jedes schlechte Gewissen.

Bestellen ist für mich meist eh witzlos, da ich nicht in D lebe, aber die Videoplattform ist für mich von größerem Interesse. Hier war irgendwann ja Prime nicht mehr Prime, sondern auch hier sollte man zusätzlich etwas abdrücken, um werbefrei streamen zu können. Ich meine das muss man sich mal reinziehen ...

[... ]wobei der Gesamtjahresgewinn laut Analystenprognosen deutlich über 70 Milliarden US-Dollar liegen könnte. [...]

Dieses Unternehmen hat das nicht nötig. Vieles andere auch nicht. Jeffrey Preston Jorgensen lacht sich in sein schmutziges Fäustchen, aber was soll's, es macht ja eh jeder, was er will ...

Kleiner Wermutstropfen:
Bin letzte Woche in UK gewesen und dort ist es drastisch schlimmer ... Zwangsunterbrechung durch Werbung alle paar Minuten, übrigens auch in Podcasts. Dagegen ist Deutschland ja geradezu ein Paradies, könnte man meinen. Ekelhaft, so finde ich das.
 
Incanus schrieb:
Faktisch ist es auch kaum ein Unterschied, man wird benachrichtigt und kann sich frei entscheiden, was man machen möchte. Der einzige Unterschied ist die Folge eines Nichtreagierens.
Darin liegt aber auch der Kern der Übervorteilung des Kunden.
Wenn ich nicht aktiv zustimmen muss, kann es schnell passieren, dass ich die Information dazu übersehe und die Änderung erst durch die Abbuchung der neuen Gebühr mitbekomme. Dann bin ich aber schon in einem neuen Vertrag den ich nur regulär zum Ende der Laufzeit kündigen kann, obwohl ich mit den Bedingungen ggf. nie einverstanden war.
 
h00bi schrieb:
Also nochmal: Dieses Account schließen während du ein Abo hast mit Verweis auf die Ausübung deines Widerrufrechts ist rechtswidrig. Und ein einzelner Kunde mal hier vor einem David gegen Goliath Problem stehen, aber wenn Amazon hunderttausenden Kunden den Account schließt und ein direkter kausaler Zusammenhang mit der Klage hergestellt werden kann, dann ist Amazon sowas von fällig bei der postwendend eingereichten Klage.
Joa, interessiert nur keinen. Hausrecht :) Kannst ja den Artikel gern zurückschicken, aber du wirst halt in Zukunft keine weiteren Bestellungen mehr machen können. Dein Abo kriegst du gern anteilig erstattet..

Kannst dann Handstand machen u. den Klageweg beschreiten u. was weiß ich. Wenn Amazon mit dir keine Geschäfte mehr machen möchte, dann machen die auch keine mehr. Selbstverständlich hast du weiterhin Zugang zu deinen digitalen Käufen oder Rechnungen. Nur bestellst du eben nichts mehr bei Amazon, oder guckst auf Amazon Prime Serien etc...

Was für eine Marktbeherrschende Stellung, kauf doch bei MMS, Otto, Quelle, Baur, Aliexpress oder Temu ein.
Amazon lacht dich da aus.. Amazon ist nicht nachtragend, Amazon braucht dich einfach als Kunden nicht. Da ist selbst dein jährlicher Umsatz scheiß egal...
 
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|Maulwurf| schrieb:
Joa, interessiert nur keinen. Hausrecht :)
Hausrecht erlaubt viel, aber nicht alles. Und eine ausserordendliche Kuendigung seitens Amazon definitiv nicht.
Schlimmstenfalls wird dir dein Prime nicht verlaengert. So what.

Muessen vielleicht die Leute mal lernen, das es auch mal maximal Scheisse sein kann, wenn man sich zu sehr von einer Firma abhaengig gemacht hat.
 
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Kampfbiene schrieb:
Dann bin ich aber schon in einem neuen Vertrag den ich nur regulär zum Ende der Laufzeit kündigen kann, obwohl ich mit den Bedingungen ggf. nie einverstanden war.
Aber wir reden da ja nicht von einer lebenslangen Verpflichtung oder einer vierstelligen Summe. Es sind maximal ca. 21€, denn wenn ich das Abo hätte eh kündigen wollen, hätte ich das ja unabhängig davon gemacht.
Kampfbiene schrieb:
Wenn ich nicht aktiv zustimmen muss, kann es schnell passieren, dass ich die Information dazu übersehe und die Änderung erst durch die Abbuchung der neuen Gebühr mitbekomme
Ich kann das Argument nicht nachvollziehen, dass immer davon gesprochen wird, was passiert, wenn man die Benachrichtigung übersieht. Ich muss mich halt um meine Dinge kümmern und wenn mir mein Vertragspartner etwas ankündigt muss ich das schon wahrnehmen. Wie auch schon mehrfach gesagt, im umgekehrten Fall mit notwendiger Zustimmung wäre sonst mein Abo erst mal beendet.
 
|Maulwurf| schrieb:
Dein Abo kriegst du gern anteilig erstattet..
Ich habe einen Vertrag für 1 Jahr. Der kann nicht einfach einseitig aufgekündigt werden. Auch nicht wenn anteilig erstattet wird. Wie sehr kann man seine Verbraucherrechte denn nicht kennen?
Das mag Amazon bei einzelnen Kunden so durchziehen, weil er sowieso nicht klagen wird.
Aber sicher nicht bei mehreren hunderttausend mit dem Verbraucherschutz im Rücken.
 
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