problem mit arbeitgeber...was nun?

Oh, ich kenne das, in der Brufschule hatte ich auch arge Probleme und kam mit dem Stoff nicht zurecht, habe dann meine Lehre geschmissen und mich als Fahrer erst mal über Wasser gehalten, danach habe ich den Führeschein für die Klasse 2 gemacht und habe im Baustellenferkehr gearbeitet, dann bin ich ins Baugewerbe als Baumaschinist eingestigen und habe dort dann ganz gut Geld verdient.
 
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ja ich hab keinen führerschein mehr...naja danke bis hierhin ich les dann morgen nach dem arbeiten weiter und antworte dann auch auf eventuelle fragen wenns denn welche geben sollte
 
Heutzutage ist ein Führerschein fast schon Pflicht, dann hast Du aber schlechte Karten mit einer Ausweichmöglichkeit.
 
du kannst den betrieb damit unter druck setzten wenn du insolvenz anmeldest sobald dein geld nicht da ist, sobald er es bezahlt hat kannst du den insolvenzantrag zurückziehen.

Wenn dein Chef nicht zahlen kann hat er was falsch gemacht, es ist nicht dein problem was mit der firma ist du hast deine arbeit gemacht und ein recht auf dein geld! Und es ist natürlich sein problem!
 
@Trackballfan:

Er hat keinen Führerschein mehr, was heißt, er hat ihn wohl verloren.

Und zum Thema.
Sprich erstmal mit deinem Chef und schilder ihm deine Situation.
Sollte er uneinsichtig sein, weißt du ihn höflich auf seinen Pflicht zur pünktlichen Zahlung.
Hast du einen Tarifvertrag oder einen normalen Arbeitsvertrag?
Auf jedenfall solltest du dir diesen genau durchlesen.
 
Hi,
da hast du aber wirklich einen egoistischen Chef erwischt. Denkt wohl erst an sich und an sein Hausbau bevor an seine Angestellten denkt. Es gibt Chefs, die würden lieber selber Hungern damit sie ihren Angestellten ihr Gehalt pünktlich zahlen können. Dein Chef hat sich da wohl mit dem Hausbau übernommen.

Was für eine Ausbildung machst du denn?

Wenn ich es richtig verstanden habe wirst du nach deiner Ausbildung nicht übernommen. Von daher kanns dir fast wurscht sein was passiert da du eh nur noch eine begrenzte Zeit in diesem tollen Laden verbringen wirst. Deswegen rate ich dir zu 3 Schritten da die ganzen Versuche mit ihm zu reden nichts gebracht haben. Hier geht es um deine Existenz!!

1. Wende dich an die IHK das du dein Lohn/Gehalt erst immer verspätet bekommst und das die anderen Umstände auch nicht so dolle sind und das du evtl. den Ausbildungsplatz wechseln möchtest.

2. Wende dich an die Berufsgenossenschaft und schildere das dir dein Chef keine neuen Arbeitsschuhe stellen möchte. Dazu ist er verpflichtet! Er hat dir gegenüber eine Fürsorge Pflicht! Die BG wird sich dann schon bei ihm melden.

3. Gehe zum Gericht und hole dir den Schein für die Anwaltskosten. Wenn du ihn hast suche dir einen Anwalt für Arbeitsrecht. Vielleicht stellt dir die IHK auch einen Anwalt und du kannst dir den Gang zum Gericht sparen.

ich habe auch etwas gegoogelt und das kam gleich als erster Treffer.
http://www.wer-weiss-was.de/theme176/article1968182.html
Da stehen ein paar gute Tipps drin gerade das mit dem Sozialamt. Gehe auch mal dorthin vielleicht können sie dir dein Ausbildungsgeld auszahlen bzw. zumindestens deine laufenden Kosten wie Miete, Strom etc..

Diese Schritte haben natürlich einen Haken.
Dein Chef kann dir quasi als Retourkutsche ein schlechtes Ausbildungszeugnis ausstellen was es für spätere Bewerbungen nicht gerade leichter macht gerade zu diesen Zeiten in der Wirtschaft. Das solltest du dir genauer überlegen und auch mal mit einem Freund oder einer Freundin bereden. ich rate dir rede besser mit einer Frau. Die sind meist etwas sensibler. ;)

Zu deiner Wohnung:
Mit wievielen Mieten bist du denn schon in Rückstand? Soweit ich weiß fliegt man erst aus der Wohnung raus, wenn die 3. volle Monatsmiete nicht bezahlt ist. D.h. du kannst 2 ganze Monatsmieten im Rückstand sein. Bist du das schon? Wenn ja isses echt brenzlig denn dann geht es echt um deine Existenz. Ohne Wohnung ist es noch schwerer aus der ganzen Misere rauszukommen vor allem aber auch um deine Ausbildung zu beenden.

Und jetzt wünsche ich dir viel Glück und Toi Toi. :)

Gruss Andreas

Nachtrag:
Wie verstehst du dich denn mit den anderen Angestellten - ihnen wird es wohl ähnlich ergehen? Wenn ihr euch gut versteht tut euch zusammen auch mal in der Freizeit und beredet das ganze. Ihr gemeinsam seid noch stärker!
 
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So ich habe jetzt mal alle Posts durchgelesen.
War eben etwas faul und da habe bin ich auf das Thema mit deinen Eltern gestoßen.

1. Wie sieht es mit Kindergeld aus? Hast du noch einen Anspruch darauf, wenn ja erhälst du dieses?

2. Deine Eltern MÜSSEN dich unterstützen.

Desweiteren würde ich mich an deiner Stelle nach staatlicher Unterstüzung erkundigen, da du scheinbar unter dem Existenzminimum lebst.
 
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AndreasMO schrieb:
Dein Chef kann dir quasi als Retourkutsche ein schlechtes Ausbildungszeugnis ausstellen was es für spätere Bewerbungen nicht gerade leichter macht gerade zu diesen Zeiten in der Wirtschaft.

Das ist so nicht ganz richtig. Alle Arbeitszeugnisse haben laut geltendem Recht "wohlwollend" zu sein. Zur Not ließe sich das auch einklagen, wenns wirklich soweit kommen sollte. Ich habe allerdings eher die Befürchtung, dass es schwierig wird solange in dem Betrieb durchzuhalten, bzw. der Chef nicht wirklich fähig ist überhaupt ein Arbeitszeugnis zu schreiben.

Das ist allerdings alles nebensächlich, wenn man kurz davor ist auf der Straße zu stehen. Soweit darf es jetzt nicht kommen. Deswegen:

t-kay187 schrieb:
Deine Eltern MÜSSEN dich unterstützen.

Desweiteren würde ich mich an deiner Stelle nach staatlicher Unterstüzung erkundigen, da du scheinbar unter dem Existenzminimum lebst.

Korrekt. Eltern haben die Pflicht dich auf dem ersten Bildungsweg (so wie ich das gelesen habe bist du auf dem ersten Bildungsweg - nein die Schule alleine ist kein ganzer Bildungsweg) zu unterstützen. Stichwort Unterhaltspflicht. Auch das kann man mit Rechtsmitteln einfordern, wenn es hart kommt. Wie sieht es denn mit deinen Geschwistern aus? Was sagen die zu dem ganzen Thema?

Also auch wenn es schwer fällt: Geh zum Amt und sieh zu, dass du an Unterstützung kommst! Gerade für solche Härtefälle wie dich wurde unser Sozialsystem schließlich mal erschaffen.

Edit: Vor allem haben die Mitarbeiter aufm Amt noch viel mehr Ahnung von solchen Themen als wir hier.
 
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Zitat:
Zitat von AndreasMO
Dein Chef kann dir quasi als Retourkutsche ein schlechtes Ausbildungszeugnis ausstellen was es für spätere Bewerbungen nicht gerade leichter macht gerade zu diesen Zeiten in der Wirtschaft.

Das ist so nicht ganz richtig. Alle Arbeitszeugnisse haben laut geltendem Recht "wohlwollend" zu sein. Zur Not ließe sich das auch einklagen, wenns wirklich soweit kommen sollte. Ich habe allerdings eher die Befürchtung, dass es schwierig wird solange in dem Betrieb durchzuhalten, bzw. der Chef nicht wirklich fähig ist überhaupt ein Arbeitszeugnis zu schreiben.

Ganz ehrlich. Ich glaube so ein Chef weiß nicht, wie er mit den Codes umzugehen hat.

@Scalesoldat:

Und den Gewerkschaftsbeitrag kannst Du steuerlich auch noch komplett absetzen, also geh zu Deiner Gewerkschaft, werde Mitglied und Dir wird geholfen ohne daß Du einen eigenen Anwalt einsetzen musst.

Das ist nicht so ganz korrekt. Grundlegend sind Gewerkschaftbeiträge Werbungskosten, die in der Anlage N abgesetzt werden können in voller Höhe, allerdings bezweifel ich, dass er als Azubi

1. Lohnsteuer bezahlt
2. über den Werbungskostenpauschbetrag nach §9 EStG von 920 € kommt,

so dass diese Aussage für ihn keinerlei Relevanz hat.
 
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§ 267 Urkundenfälschung

(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
.
.
.

Stellt eindeutig eine Urkundenfälschung dar. Ergo: Besser lassen.

Vorab: Dies soll keinen Rechtsrat darstellen.
Also dein Arbeitgeber ist definitiv dazu verpflichtet deinen Lohn pünktlich an dich zu entrichten. Genauso wie du dazu verpflichtet bist pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Erfolgt das nicht stellt dies einen Pflichtverletzung aus dem Arbeitsvertrag dar. Entstehen dir aufgrund seiner Pflichtverletzung weitere Kosten, ist über Schadensersatz nachzudenken.

Das ist jedoch nur graue Theorie und bringt dir in der Praxis meist nichts. Denn wer möchte gegen seinen ArbeitG gerichtlich vorgehen oder zumindest mit rechtl. Schritten drohen, wenn er dort weiter Arbeiten möchte (angesichts der Lage des Arbeitsmarktes wohl eher "muss").

Was ich auf jeden Fall rate ist, alle Kosten, die aufgrund seiner zu späten Überweisungen entstanden sind, genau zu dokumentieren. Wenn alle Stricke reissen, muss halt doch mit Prozesskostenhilfe geklagt werden. Kann sich dabei nur um Jahre handeln.

Außerdem hast du auch einen Anspruch auf ein wahrheitsgemäßes, deine weitere berufliche Laufbahn nicht hinderndes Zeugnis. Wenn du ordentliche Arbeit geleistet hast und dir nichts anzulasten ist, darf dir auch kein schlechtes Zeugnis ausgestellt werden.
Aber in einer solchen Situation nach einem Zeugnis zu fragen ist immer ungünstig.

Daher einfach aus deinem ungekündigten Arbeitsverhältnis bewerben. Und sagen, dass du eine neue Herausforderung suchst bzw. deinen Horizont erweitern willst. Ohne Führerschein ist das zwar umso schwieriger aber "wad mud dad mud".

Also würde ich auch nur das Drohen oder Andeuten von rechtlichen Schritten als absolutes "ultima ratio" zurückstellen und Zähne zusammenbeissen.
 
Weil hier einige Beiträge grad im Aquarium gelandet sind, vielleicht noch einmal der Hinweis auf einen möglichen Gewerkschaftseintritt (sofern du dir das finanziell leisten kannst). Die kennen sich mit solchen Problemen auch bestens aus.

Frontplayer schrieb:
Aber in einer solchen Situation nach einem Zeugnis zu fragen ist immer ungünstig.
[...]
Also würde ich auch nur das Drohen oder Andeuten von rechtlichen Schritten als absolutes "ultima ratio" zurückstellen ...

"Ungünstig" würde ich jetzt nicht sagen. Der Arbeitgeber ist zu einem Zeugnis verpflichtet. Da gibt es nichts ungünstiges. Über die Art und Weise wurde ja schon einiges gesagt. Sollte das Zeugnis "ungünstig" ausfallen, bleiben nur, wie du korrekter weise schon erwähnt hast, rechtliche Schritte als letztes Mittel.

@TimBeam90
Wichtig ist aber, dass du jetzt etwas tust. Selbstmitleid und Angststarre bringt dich nicht weiter, viele Hinweise und Tipps hast du jetzt bekommen. Arsch hoch und ausführlich informieren gehen.
 
Kopi80 schrieb:
Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.

Mit ungünstig meinte ich eher das Singal an den Arbeitgeber, dass man sich nach etwas Anderem umsieht. Wozu möchte man denn sonst ein Zeugnis haben. Und spätestens wenn du nach einem Zeugnis fragst hat der Arbeitgeber dann keine Zweifel mehr ob er dich eher wohlwollend behandelt und evtl. auch mal mittelfristig das Geld rechtzeitig überweist oder eben nicht.

Das Erfragen eines Zeugnisses beim Arbeitgeber komt i.d.R. dem Fordern der Rechnung in einem Restaurant gleich. "Bitte den Zettel, ich mache mich alsbald davon".
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
also hab nejn normalen arbeitsvertrag..nix tarifliches..bekomm auch nur 380€ netto..ja..alle anderen die ich kenne verdienen im ersten lehrjahr schon 500 netto..

naja miete...im rückstand bin ich ned..aber wenn ich erst mitten im monat zahlen kann regen die sich schon auf...

mit den anderen versteh ich mich nur teils..mit dem türkn mal ned..der macht nie was un lässt mich immer ales alleine machen..der cousin vom cheff is n arschloch und hat zudem weniger ahnung als ich..aber hm lässt mich garnix machen..eig versteh ich mich daher nur mit einem..aber dem is das alles egal da er noch daheim wohnt..dh. mit denen ist nicht zu rechnen

so hm..kindergeld bekomme ich ich beziehe auch bab...

meine geschwister..hjm die ham den kontakt abgebrochen..die ham auch was dagegen das ich ausgezogen bin..brüder (17/26) schwester (28)

aklso ich bin im moment noch in der verdi..ich weis muss eig zur ig..die ham mein wechsel nur nochned durch

so zwecks arbeitszeugniss..das kann ich selber schreiben..wenns alles stimmt muss er das unterschreiben..die codes kenn ich alle...

so und bitte hört auf euch über die urkundenfälscherei zu streiten...wenn man ein mieses arbeitszeugniss hat hat man was falsch gemacht da bringt selber schreiben meist nix da der chef das nich unterschreiben wird

also ich hab auch rausgefunden das ich ne rechtschutversicherung habe..dh. ich kann also ma nen anwaalt kontaktieren...

meine freunde raten mir alle davon abe..die lassen sich aber auch alles gefallen..naja denen gehts ja auch nich so wie mir...

werde mich dann also an den anwalt wenden und da weiter machen...
amt hm müsste ich ma schaun das ich da hinkomm für evtell weitere förderung
 
Also,

dadurch das du 380 € netto verdienst, brauchst du dir keine Gedanken zu steuerlichen Themen zu machen., da ich nicht denke, dass du andere Einkünfte hast.
Desweiteren solltest du dir bewusst sein, dass du als Azubi, sofern außer der Probezeit, praktisch unkündbar bist.
Und zum Thema Eltern:
- Sprich mit ihnen und wenn sie dich überhaupt nicht unterstützen drohst du damit, das Geld, was dir zu steht einzuklagen. Dabei solltest du aber die Einkommensverhältnisse bedenken, denn ich glaube bei einem Einkommen von unter 1.100 € sind sie nicht verpflichtet dich zu unterstützen, was dann der Staat übernimmt.
 
hm meine eltern gehn beide nich arbeiten... mein vater war beamter bei der post..meine mutter weis ich garned was die war ich glaub schneiderin aber ned sonderlich lange
 
380€ Netto

Öh was ist dass denn für eine Ausbeute?

Ich würde wircklich ne neue stelle suchen
 
So wie gesagt da bin ich wieder.Habe die Sache mit unserem Anwalt durchgesprochen,gelesen hat er auch einiges hier.

1, Sofort zum Anwalt der kostet dich nichts,und das dann mit ihm Abklären wie ihr weiter vorgehen tut.
2, Handwerkskammer darüber informieren.
3 zusehen das du deine Lehre fertig bekommst,wenn nicht mehr zu lange dauert,evtl.andere suchen..

Auf jeden Fall solltest du ,es tunlichst unterlassen dir selber ein Zeugnis zu schreiben.Er darf vom Gesetzt schon keine falschen Angaben machen.
Halt uns auf dem Laufenden. Viel Glück.
 
Das ist klar, dass der AG vom Gesetz her keine falschen Angaben machen darf,
allerdings sind manche Formulierung ganz schön tückisch, so dass jemand,
der sich mit Zeugnis-Codes nicht auskennt, annimmt, das Zeugnis wäre gut,
was allerdings nicht so ist.

@TimBean90:
Wenn du möchtest kann ich mir ein Zeugnis mal durchlesen.
 
nein ich hab mir sowas ned geschrieben..das is auch unnötig bis jetzt...ich mein nur..man kann es selbst verfassen..wenn der chef es für ok befindet bzw er der meinung ist es entspricht der warheit so unterschreibt ers auch..aber sich sein eigenes zeugniss einfach ma so zu schreiben gehtn klarerweise nicht...

wenn ich das zeugniss von meim chef i-wann bekomme kann ich mich ja ma melden^^...oder ich gebs bei meiner gewerkschaft ab und die überprüfen das auch für umme
Ergänzung ()

ja danke das du dich informiert hast...ich werde so bald es mir möglich ist..mich an den anwalt wenden..sollte spätestens nächste woche gehen...und hwk ja da muss ich eh noch anrufen....

ja andere lehrstelle is eig unnötig da ich demnächst meine prüfungen hab..
 
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