Servus miteinander,
der Internetzugang für mind. 2 PC's bei MDCC hat mir auch einiges Kopfzerbrechen gekostet. Die Kommunikationspolitik von MDCC ist ja nun ... so klasse, dass man auch in eine Glaskugel schauen könnte.
Ich habe aus früheren Zeiten einen Router von Linksys, der bei anderen Anbietern treu seine Dienste tat.
Von Beginn an habe ich den Eindruck, dass MDCC einfach sein eigenes Netzwerk zwischen sich und seinen Kunden fährt. Weshalb zum Beispiel massiv weniger Internetbedrohungen spürbar sind - ich gehe schwer davon aus, dass MDCC sein Netz entsprechend schützen wird und muss. Das ist ganz bequem für die Menschen höheren Alters, die einen PC vom Markt zu Weihnachten mitbringen, anklemmen und sich freuen.
Als ich mich nach Einwahldaten erkundigte, hieß es ganz einfach: "Einfach Windows installieren und los." Übersetzt: Mit allen Windows-typischen offenen Scheunentoren ins Netz....
Zur Frage "Router anklemmen, weil 2 PC's" hieß es im Service genauso lapidar: "Keine Besonderheiten." "Nein, auch nicht bei den Kabeln." "Nein, auch nicht bei den Anmeldungen."
Ich war im Fachmarkt und dort hieß es: "Wenn Sie bei MDCC sind, nehmen sie D-Link-Router." Wow, ich war baff ob soviel Zuvorkommenheit....
Nun habe ich heute den 2. Anlauf im Abstand von 1 Jahr durch und BIN jetzt mit 2 PC's im Internet.
Die Lösung waren weder D-Link, noch MAC-Adressen-Anmeldung, noch Fritzbox, noch DHCP, noch Cross-Over oder normal.... Nein, die Lösung war das BAUCHGEFÜHL! Und dieses sagt: Das MDCC-Netz gibt dir schon "vorgeschaltete" Sicherheitstechnologien (Firewalls etc.) und eine im Prinzip feste IP. Und was du noch brauchst, ist eigentlich nichts weiter als eine Dose, die aus einem Kabel zwei Kabel macht.
So ein Dingens nennt sich Switch. Interessant, dass weder Service noch Fachmarkt noch Foren diesen Punkt aufgreifen. Ich habe nach "Herumstochern im Heuhaufen" (ich komme weder in das Menü meines Routers geschweige denn in das des nicht dokumentierten MDCC-Modems) nichts weiter getan, als
ein ganz gewöhnliches Netzkabel vom MDCC-Modem in einen der Switch-Ports des Routers gesteckt (der Router hat einen zentralen Eingang, den man normalerweise nutzen würde, wäre man nicht bei MDCC) und die beiden PC's stecken selbstredend genauso gewöhnlich in Switch-Ports.
Kurz gefasst: Ich nutze vom Router nur den Switch. Nix weiter. Keine Adressen, keine Anmeldungen, keine Dienste, keine....
Die PC's waren so eingerichtet (siehe "offene Scheunentore"), dass jeder einzeln ins Internet kam. Und jetzt laufen 3 gewöhnliche Kabel (ich halte nichts von WLAN) in den Switch-Ports, wovon eben ein Kabel stets das Eingangssignal "Internet" einspielt und die beiden anderen es als Ausgangssignal bekommen.
Zusammenfassung
1. Man installiere einen bzw. dann mehrere PC's so, dass sie einzeln erfolgreich ins Internet kommen (ganz einfach alle bisherigen Windows-Sicherheitsempfehlungen (z.B. keine Freigabe für jedermann, kein Netbios, kein Automatisches Netzwerksuchen....) ignorieren)
2. Man kaufe sich irgendeinen Switch für den Anschluss von mind. 3 PC's (i.d.R. werden mind. 4 Ausgänge angeboten)
3. Man stöpsele einfach PC's wie AUCH das ganz normale (LAN-)Kabel aus dem tollen Modem in die Ausgänge des Switches. Es ist völlig egal, welches Kabel wo sitzt. Hauptsache, sie stecken alle.
4. Man schalte alles ein und .... freue sich....
Anmerkungen:
1. MDCC ist nicht durchschaubar(wie zwingt man den Kunden zur Nutzung von "Service", manche glauben ja, das wäre tolles CRM (Client Relationship Management), aber scheunentor-einfach gestrickt (sonst würden mehrere tausend Kunden einfach internetlos sein und dementsprechend reagieren)
2. MDCC fährt ein eigenes Netz mit Schutz, sonst würde innerhalb von Tagen der "Scmutz" der tausenden offenen Scheunentore das Netz lahmlegen bzw. die Firmenexistenz gefährden
3. Nicht entmutigen lassen, wenn "Service" oder andere "Spezialisten" im Prinzip genauso viel "wissen" wie man selbst. Mich erinnert das ein wenig an die "Matrix": Manche Regeln kann man biegen, andere kann man überspringen....
Danke für die Geduld beim Lesen!