Proxmox Disks in neuen Server?

h00bi

Fleet Admiral
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Ich nutze aktuell noch ein altes Intel Haswell Notebook als Proxmox Server. Das eingebaute Display als Konsole war manchmal sehr praktisch, der Akku als mini-USV ebenfalls, solange er nicht funktioniert hat.
Nun wird mir die Kiste aber zu langsam, ich möchte auf einen übrigen Mini PC mit einem Ryzen 3 umsteigen.

Ist es möglich einfach die beiden SSDs rüber zu hängen und los geht's?
Oder wird Proxmox bei so einem Plattformwechsel nicht mehr booten?
 
Ich würde vermutlich neu aufsetzen und dann die VMs und LXCs per Backup zurückspielen.
 
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Ich bin auch klar für die Backup (Proxmox Backup Server), neu installieren und wiederherstellen.

Das ist der einzige Weg es wirklich sauber zu haben nicht ständig möglichen Fehlern oder komischen Verwalten hinterher tauchen zu müssen.

Solltest du kein Backup haben, wäre jetzt der Moment wo du das ändern solltest ;)
 
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Booten wird es aber die Netzwerk-Interfaces werden nicht korrekt hoch kommen. An der Stelle muss du von Hand einmal die IP(s) den neuen Interfaces zuweisen und evtl. die udev-rules für die alten Interfaces löschen.
Ist am Ende wie ein Debian umziehen, gibts genug Doku zu.
 
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Probier's doch einfach und falls es schief geht kannst du immernoch ein Restore von Backup durchführen...
 
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Ich hatte die Config mit einem Notebook wie du und bin auf ein Mini umgezogen. Platten rein, danach nur die IP geändert und alles lief , wie gewohnt.
 
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du brauchst ja nicht unbedingt einen "richtigen" PBS (Backup Server), sondern kannst ja jede VM einzeln "irgendwo hin backuppen" wo noch gerade genug Platz dafür ist.
die VMs würde ich mir erstmal sichern (und testweise mal zurück spielen, geht ja parallel ohne das Original zu überschreiben) und dann den Proxmox Server komplett neu aufsetzen.
ich weiß nicht wie es dir geht, aber nach einer Weile Proxmox auf einer Hardware findet man doch meist noch etwas, was man nächstes Mal anders machen würde, ich kriege das jedenfalls beim ersten Schuss nie 100% hin. Da will man vielleicht doch das Root FS etwas anders haben (default sind glaube ich 100GB?) oder doch ein bisschen Swap für den Fall der Fälle (natürlich ist swappen unerträglich langsam, aber die Kiste ka*** halt nicht komplett ab). Ja, das kann man auch alles "nachträglich" noch richten, ich persönlich halte neu aufsetzen aber für einfacher und wahrscheinlich sogar schneller.

über welche Datenmengen reden wir denn überhaupt?
letztens gab es mal wieder irgendwo (Medie Markt?) externe 5TB USB HDDs zu einem für aktuelle Verhältnisse sehr guten Kurs (130€ oder so, ok, ich habe die auch schon für 8x€ bekommen). Das wäre vielleicht was "jetzt für den Umzug" und später als Backup...
 
Mickey Mouse schrieb:
Da will man vielleicht doch das Root FS etwas anders haben (default sind glaube ich 100GB?) oder doch ein bisschen Swap für den Fall der Fälle (natürlich ist swappen unerträglich langsam, aber die Kiste ka*** halt nicht komplett ab).

/ vergrössern: Mit lvm + resizefs geht das online ohne downtime.

swap vergrössern: Geht auch online ohne dowtime, linux unterstützt auch mehrere swap-devices, man braucht also das vorhande swap-device noch nicht mal dafür anfassen.

Einfach mal weniger in windowsisms denken :-)
 
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