RAM-Defekt nach 5,5 Jahren. G.Skill Garantie?

Update 2

G.Skill hat den RMA Request akzeptiert. Die Riegel wurden verpackt und an DHL übergeben. Versand läuft nach Niederlande in das G.Skill RMA Center.


Falls dieser Thread irgendwann mal von jemandem, der das gleiche Vorhaben hat, gefunden werden sollte, anbei die Schritte:

1. Du füllst eigenständig den RMA Request Bogen auf der G.Skill Website aus und schickst diesen ab.

2. Unmittelbar danach erhältst du eine Bestätigungsmail (auf Spam-Ordner achten).

2. Spätestens nach 48 Stunden bekommst du nochmal per Mail die eigentliche RMA Bestätigung (oder ggf. Ablehnung). In dieser Mail ist deine persönliche RMA-Nummer und ein Link enthalten, der dich auf eine konkrete G.Skill RMA Seite führt. Dort registrierst du dich (oder meldest dich an bei vorhandenem Konto).

3. Nach Login kannst du den New RMA Request Button drücken, der dich zu einem Formular führt. Diesen füllst du aus und darin trägst du auch die o.g. RMA Nummer ein.

4. Das fertige Formular lässt sich nach abschicken als PDF speichern. Dort steht die Versandadresse drauf. Das Formular musst du in A4 ausdrucken und mit in den Versandkarton einlegen, wo dein RAM-Kit auch drinsteckt. Es muss der gesamte KIT versendet werden, egal ob Dual oder Quad!

5. Dein Paket/Päkchen wird gemäß dem Formular beschriftet. Auf das Päckchen schreibst du auch die dir vergebene RMA-Nummer drauf (steht alles in den Instruktionen).

6. Abschicken.

Bin gespannt wie lange das jetzt dauert und was ich als Austauschware bekomme. Updates folgen dann an Tag X.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tr8or, vanni727, ST18 und eine weitere Person
Update 3

Heute kam per UPS Post von G.Skill an. Bekommen habe ich exakt das gleiche Kit in Neu mit Produktionsdatum Jan/2026 (zumindest laut Aufkleber) in ungeöffneter Originalverpackung. So hat die Retoure vom 29.12.2025 bis 20.01.2026 rund 3 Wochen gedauert und meine Erfahrung deckt sich dann mit jener von @0x8100.

Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich das aktuell verbaute 4x8GB Ersatz-Kit (was bisher tadellos seinen Dienst verrichtet) weiter drin und "mein ursprüngliches" als Reserve belasse, oder es genau anders rum mache. Für den Fall, dass ich wieder "mein ursprüngliches" 2x16GB Kit verbaue, habe ich mich bereits entscheiden, nicht die 3600MHz zu setzen, sondern ebenfalls auf 3200MHz.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nachtlampe, Tr8or, ChatGehPeeTee und 3 andere
Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem:

  • 2 x G.Skill RipJaws V 2 x 16GB DDR4 3200 Kits (gekauft Juli 2019 bei MF)
  • Mainboard MSI B-450 A-Pro Max
  • Kingston KC2000 500GB Nvme
  • Ryzen 58003XD (vorher 3700X)

Ich hatte in letzter Zeit erst in Windows 10 eingefrorene Bilder, Bluescreens und danach Neustarts, die nur teilwese erfolgreich waren. Ich dachte erst meine Win-Installation ist zerschossen und hab die Situation genutzt, um C: zu formatieren und Windows 11 frisch zu installieren.
Nach einer Weile kam wieder das eingefroreren Bild und Neustart - diesmal startet Windows garnicht mehr sondern bleibt in einer Neustart/Reparatur-Schleife

Ich habe nun alle 4 Module einzeln auf dem A1 Slot mit Memtest86 getestet.

Blöderweise zeigt jeweils 1 Moduls jedes Kits mehrere Fehler.

Ist es nicht eher selten, dass gleich 2 von 4 Modulen defekt sind? Kann der 4-fach-Betrieb das forciert haben?
Eventuell rüste ich für die Zukunft auf 2x16 GB ab.

Aufgrund der Versandkosten würde sich ein zeitversetztes Einschicken wohl nicht lohnen bzw. würde G-Skill sowas überhaupt mitmachen, wenn es eine Bestellung war?
 
Hallo,

vorweg ist es sinnvoller, den Einzeltest wegen Signalreflexionen im Slot A2 zu machen. Den Test i.a. solltest du auch unter stock settings durchführen (jegliches OC im BIOS deaktivieren. XMP ist auch OC!).

Dann zu deinem Kit: Verstehe ich das richtig, dass du zwei mal ein Dual-Kit gekauft hast und je ein Modul der beiden Kits nun Fehler produziert?

Eine Vollbestückung bedeutet mehr Stress für den Speichercontroller in der CPU. In der Hinsicht leidet also nicht der Speicher selbst, sondern der Controller - aber - eine Vollbestückung bedeutet auch potentiell mehr Hitzestau bzw. heizen die Module sich gegenseitig auf. Bei schlechter Kühlung gibt es dadurch eine indirekte Kausalität zum "schnelleren Tod" durch Vollbestückung. Auch zu hoch gesetzte Spannungen im BIOS kann auf langer Sicht den Modulen schaden. Manche Mainboards packen beim XMP-Profil grundsätzlich mehr als nötig drauf. Aber auch wenn alles perfekt war, ist und bleibt ein Speicherriegel eine Hardwarekomponente, die auch ganz normal "verschleißt", auch wenn man sie ausschließlich mit stock settings betreibt.

Zu der RMA: G-Skill möchte immer, dass das vollständige Kit verschickt wird, auch wenn der Nutzer meldet, dass nur ein Modul defekt ist. Wenn bei dir jetzt tatsächlich von jedem Kit ein Modul den Schaden hat, müsstest du eine RMA für beide Kits beantragen. Ob das in einen einzigen RMA-Prozess gebündelt werden kann weiss ich nicht genau, aber ich meine, dass man in dem RMA-Bogen mehrere Seriennummern angeben konnte.
 
Danke für die Hinweise. Ich hab die Tests tatsächlich im A2-Slot durchgeführt (also den 2. von der CPU aus gesehen).
Ja richtig, es sind 2 Kits á 2x16GB

Zuletzt hatte ich alles auf Default laufen. Vor einiger Zeit lief der PC aber mal im leichten Undervolting (als die Strompreise 2022 explodierten). Die genauen Werte weiß ich allerdings nicht mehr, auch ob ich nur die CPU oder auch Ram getuned hatte.

Gut, dann mach ich mich mal schlau, inwieweit ich die RMA durchführen muss: 2 einzelne oder zusammen.
Ich werde berichten.
 
ShiftC schrieb:
Hallo,

vorweg ist es sinnvoller, den Einzeltest wegen Signalreflexionen im Slot A2 zu machen.
Es lohnt sich auch die Terminierungs-Widerstände mal manuell zu konfigurieren, vor allem auch bei Vollbestückung. Meine Riegel (siehe Signatur) würden ohne manueller Nachjustierung auch Fehler werden, sie funktionieren aber alle 4 perfekt. SoC-Spannung auch mal prüfen, ggf. festnageln auf einen sinnvollen Wert.
 
@DarkSoul ja das kann hilfreich sein, aber diese Stellschrauben (ProcODT, VSoC etc.) sollten erst in Frage kommen, wenn man zunächst sicherstellen kann, dass unter stock settings keine Fehler auftreten. Hier hat jeder Speicher ohne Fehler zu funktionieren (sofern der Rest außerhalb des Speichers keine Mängel hat). Der TE schreibt, dass nur zwei von vier Modulen im Einzeltest einen Fehler werfen. Er hat uns aber weiterhin nicht verraten, ob er diesen Test auch mit stock settings durchgeführt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Tests habe ich (bin aber nicht der TE ... sorry fürs hijacken ;) ) mit Standard-Einstellungen durchgeführt (ohne XMP).
Ist es normal, dass im Bios ca. 1,225V DDR Voltage angezeigt werden?
 
Sapphire Forum
Zurück
Oben