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Realitätsnahe Rennsimulation gesucht

Ich sehe das etwas anders als die meisten hier. Sicherlich spürt man keine G Kräfte und das Fahrverhalten lässt sich nicht 1:1 von der Simulation auf die Realität übertragen, weil man wohl kaum ein identisches Auto vorfindet.
Jedoch bietet eine gute Simulation nach meiner Erfahrung sehr wohl ein gutes Training bezüglich der richtigen Reaktion in kritischen Situationen, denn erstes werden die Reflexe geschult und 2. macht man instinktiv in Notsitutionen viel eher das richtige am Steuer, da man ein besseres Gefühl für die grundsätzlichen Reaktionen des Autos erhält, etwas Adaptionsfähigkeit mal vorausgesetzt. ich kann konkret von Vorfällen berichten, bei denen mir eine gute Vorstellung von grundsätzlichen Fahrzeugreaktionen durch das Simracing mir den Allerwertesten gerettet hat, da ohne dieses instinktive Richtighandeln das ganze ein böses Ende genommen hätte.
Im Grunde genommen ist es sogar schwerer in einer Sim eine Notsituation kontrollieren zu können aufgrund fehlender G- Kräfte, die Grundsätzliche Fahrdynamik ist bei guten Simulationen aber schon sehr nah an der Realität. sprich ein Querstehendes Tempo mit Fahrzeug X bedarf ziemlich gleicher Korrekturparameter wie im realen Leben.
 
Sein Straßenfahrzeug samt Alljahresreifen et cetera mit einem virtuell simulierten Rennfahrzeug zu vergleichen und dabei Rückschlüsse auf die Realitätsferne von Rennsims zu folgern ist jetzt aber auch nicht direkt realitätsnah, Mr Nightmare.

*hust* Allwetterreifen , ich zweifel mal an das ich auf einen 2010er M3 Allwetterreifen schnallen würde :)
Aber red du mal ^^
 
Heutzutage wird doch überall mit/in Simulationen trainiert, u.a. Rennfahrer machen dies. Wieso wird hier von 2 verschiedenen Welten gesprochen?

Die größten Unterschiede dürften in den Auswirkungen für den Fahrer bzw. dessen Körper selbst liegen. In einer Simulation gibt es logischerweise keine, da fehlende G-Kräfte, etc. Man spürt man Auto nicht (außer durch Force Feedback), kann sich also schlechter an die Grenzen herantasten.

Vom reinen Fahrverhalten her halten sich die Unterschiede aber im Rahmen.
 
Auch hast du kein "Druck", was das ganze imo sinnlos erscheinen lässt.

Wenn du in Spiel XY mit 200 gegen die Mauer knallst "Mist, Runde nicht gültig".
Im echten Leben ist dir das dann egal, da wirst du garnichtsmehr bewerten können...
 
Tambay schrieb:
Heutzutage wird doch überall mit/in Simulationen trainiert, u.a. Rennfahrer machen dies. Wieso wird hier von 2 verschiedenen Welten gesprochen?
ich glaube manche leute denken vor dem posten zu wenig nach und schauen nicht über den tellerrand. da kommen gedanken wie "echtes leben ist nicht wie im PC" und dann werden zu diesem gedanken ein paar sätze geschrieben.

aaaaber, ich bedanke mich für die tipps.
 
Andregee schrieb:
Ich sehe das etwas anders als die meisten hier. Sicherlich spürt man keine G Kräfte und das Fahrverhalten lässt sich nicht 1:1 von der Simulation auf die Realität übertragen, weil man wohl kaum ein identisches Auto vorfindet.
Jedoch bietet eine gute Simulation nach meiner Erfahrung sehr wohl ein gutes Training bezüglich der richtigen Reaktion in kritischen Situationen, denn erstes werden die Reflexe geschult und 2. macht man instinktiv in Notsitutionen viel eher das richtige am Steuer, da man ein besseres Gefühl für die grundsätzlichen Reaktionen des Autos erhält, etwas Adaptionsfähigkeit mal vorausgesetzt. ich kann konkret von Vorfällen berichten, bei denen mir eine gute Vorstellung von grundsätzlichen Fahrzeugreaktionen durch das Simracing mir den Allerwertesten gerettet hat, da ohne dieses instinktive Richtighandeln das ganze ein böses Ende genommen hätte.
Im Grunde genommen ist es sogar schwerer in einer Sim eine Notsituation kontrollieren zu können aufgrund fehlender G- Kräfte, die Grundsätzliche Fahrdynamik ist bei guten Simulationen aber schon sehr nah an der Realität. sprich ein Querstehendes Tempo mit Fahrzeug X bedarf ziemlich gleicher Korrekturparameter wie im realen Leben.

Im Grunde haste recht, aaaaaaaber :D

Viele reagieren aber im Reallife über weil beim einlenken das Heck ausfedert und mitlenkt. Was an sich keine kritische Situation ist.

Des weiteren sind heutige Strassenfahrzeuge was das Feedback betrifft fast alle grausam. Der Grenzbereich wird künstlich hoch gesetzt und "oben" bleibt nicht mehr viel Platz.

@Nightmare
Dafür kauft man das von BMW genial vermarktete Competition Paket welches auf der Rennstrecke langsamer als das Standardfahrwerk ist
 
Polishdynamite schrieb:
Im Grunde haste recht, aaaaaaaber :D

Viele reagieren aber im Reallife über weil beim einlenken das Heck ausfedert und mitlenkt. Was an sich keine kritische Situation ist.

Des weiteren sind heutige Strassenfahrzeuge was das Feedback betrifft fast alle grausam. Der Grenzbereich wird künstlich hoch gesetzt und "oben" bleibt nicht mehr viel Platz.

@Nightmare
Dafür kauft man das von BMW genial vermarktete Competition Paket welches auf der Rennstrecke langsamer als das Standardfahrwerk ist

Zum ersten. Das kann schon kritisch werden, wenn es in einer unübersichtlichen langgezogenen Kurve einer Landstraße passiert bei Tempo 200, weil plötzlich ein Lkw vor dir auftaucht und du nicht ins Heck krachen willst. :-) Mit jeder Bremsung ging das Auto quer so das ich exakt 5 mal von der Vollbremsung zum lösen der Bremse und gegenlenken wechseln musste. Am absoluten Limit ist ein entlastetes Heck schon kritisch. Der sonst rasende Beifahrer hat beinahe eingemacht und ist danach sehr langsam gefahren :-)

Zu 2. Ich kann nicht für alle Autos sprechen aber ich lese häufig Fachzeitschriften und bin schon allerhand gefahren und die meisten Pkw sind eher gutmütig leicht untersteuernd abgestimmt mit frühzeitig erkennbaren Grenzbereich. Problematischer fand ich immer die Kisten von Freunden, die meinten härter ist besser so das sie ihr Gewindefahrwerk extrem hart einstellten.
 
Der Andregee gibt eigentlich das wieder was auch der René Rast schreibt. Er benutzt zum Beispiel rFactor 1 um sich auf neue Fahrzeuge vorzubereiten. Den Oreca 03 hat er zuerst am PC gefahren und dann auf der Rennstrecke. Und da sagt er selber dass er im echten Auto dann gleich in der ersten Kurve wusste wie sich das Auto (ungefähr) verhält. Klar kommt man mit einer Simulation nicht an RL ran, aber es kann einem eine gute Vorbereitung geben was Reaktionsvermögen, Reflexe und co angeht.
 
Ich wußte das an mir ein Rennfahrer verloren gegangen ist :-)

Ich weiß ja nicht wie das bei anderen ist aber ich erkenne deutliche Parallelen zwischen Sim und Realität in den Reaktionen der Autos und kann mich da jeweils sehr gut hineinversetzen. Vielleicht bleibt das ja einigen verwehrt
 
Mein Onkel fährt einige Boliden, die man sonst nur aus der Playstation oder dem PC kennt und als ich noch nicht meinen Führerschein besaß und diese Autos ein paar mal mit ihm über den Parkplatz bewegt habe, fühlte sich das komplett anders an. Würde nicht gerade auf so eine ''Simulation'' setzen.
 
Auch ein paar Parkplatzrunden und sonst keiner weiteren Fahrerfahrung würde ich jetzt nicht als taugliches Bewertungskriterium sehen.
 
Als Fahranfänger fehlt einem jegliches Feingefühl zumal ja nicht einmal geklärt wurde was PC und playstation konkret bedeutet. GRID vielleicht oder besser noch NFS?Die Krönung der Aussage sind natürlich die Parkplatzrunden
 
Ich selbst habe auch bereits beruflich bedingt einige Sportwagen bewegt, dazu gehörten vor allem Porsche-Fahrzeuge bis hin zum 996 GT3, dem 993 GT2 und dessen Nachfolger aber bspw. auch ein Ferrari F355 oder eine Shelby Cobra.
Dennoch konnte ich das dabei nicht ausreichend beurteilen.
Dazu braucht es definitiv mehr als nur zwei, drei Runden auf einem Rundkurs in sportlicher Fahrweise - und selbst das bleibt ja nur den Wenigsten gegönnt. Allein schon muss einmal die zunächst anliegende "Freude am besonderen Fahren", das Adrenalin dabei etc. abgelegt sein. Erst dann kann man sich vielleicht langsam darauf konzentrieren Unterschiede auszumachen. Und bis dahin wirken teilweise Arcade-Rennspiele wie Grid durchaus gleichwertig realistisch. Wer anderes behauptet wird nur durch simple "Anders-Eindrücke" wie dem Gefühl im Sitz zu hocken und das Lenkrad in den Händen zu haben beirrt.
 
@Andree
Das mit dem LKW sind extrem Situationen welche selbst erfahrene Rennfahrer in Bedrängnis bringen können, da gehört doch einiges an Glück zu. Nicht nur ein Rennfahrer hat sich schon mal im Acker wiedergefunden. Ich ging eher von Situationen ohne Wanderschikane aus. Man bekommt jedes Auto am Kurveneingang bewusst quer (ohne Handbremse), das selbe gilt für unbewusst, nur die wissen dann oftmals nicht was zu tun ist.

Was du bezüglich des Gewindefahrwerks beschrieben hast ist richtig. Es gibt einen mit ner Corvette ZR1 der sehr viel Entwicklungsarbeit ins Fahrwerk, Belüftung und Bremsen gesteckt hat. Sein Ziel war das Auto sowohl auf der Strasse als auch auf dem Track GP Rennstrecken (länger als 5 Runden) am Limit bewegen zu können, denn dazu sind bis auf die Flachkäfer in den GT Ausführungen kaum Autos in der Lage. Er hat sehr viel Geld ins Fahrwerk investieren müssen bis er NACHWEISSLICH schneller war als das Serienfahrwerk mit Blattfedern. Das KW Gewindefahrwerk ist übrigens nach kurzer Zeit aus dem Auto geflogen.
Da hocken auch keine Deppen in den Entwicklungsabteilungen, BMW hat aber ne gute Marektingabteilung die einem sowas verkauft.

@Dom
Marc Hennerici macht es ebenfalls so.


Den letzten 3 Posts kann ich nur zustimmen. Sehe es ähnlich wie Andre, wenn man in einer Simulation schnell unterwegs ist merkt man deutliche Parallelen, auf diese kommt man aber nicht indem man kurz mal 2 Stunden ne Simulation fährt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um festzustellen, dass es sich komplett anders fährt, als an einem Lenkrad am PC, reichen doch wohl Parkplatzrunden? Die Rede ist hier eher von Praktika-Parkplätzen, die riesig sind.

Dass man da kein 30 seitiges Fazit über's Auto geben kann, sollte jedem klar sein.

Mittlerweile darf ich ja auch auf Straßen fahren. :D
 
also, 300 ps über nasse fahrbahn scheuchen, wahrscheinlich mit hütchen und so spässen, ne, da bringt trainieren am pc mit lenkrad net wirklich was.... kannst vlt. deine motorik verbessern am pc ... lenken,schalten,gas,bremse ... koordination, reaktionsverhalten. Aber grundsätzlich würde ich mal sagen, ein Auto zu fahren ist eigtl. ziemlich leicht, mal von PS-Monstern abgesehen (gehe ich mal davon aus ;)), vorallem die ganzen modernen Autos, da ist soviel Elektronik und Sicherheitszeug drin, da kommen höchstwahrscheinlich noch Stützräder aus den Radkappen raus :D .... Ein Auto im RL am limit zu bewegen ist aber was ganz anderes als in ner Simulation <- hier sehe ich schon auch 2 verschiedene Welten.
 
Ach ja, wieder was zum Schmunzeln. :)
Was sind denn SPEZIAL-AUTOS ? Und was soll das für ein Führerschein sein ?
Bist Du sicher das Du schon alt genug bist um selbigen zu machen ? :rolleyes:

Zum Thema Simulation und Realität.
Es soll User geben die wirklich Glauben das sie wenn sie Flight Simulater X oder DCS A-10 Daddeln meinen das sie auch in Real Fliegen können. :D

Mal eine Frage: Was glaubt ihr warum z.b. eine Jetpiloten Ausbildung Millionen kostet ?
Was glaubt ihr warum Professionelle Simulatoren Millionen kosten ?

Und was manche User schon so alles gefahren sind. Porsche-Ferrari-Lamborgini, alles 300 PS+ :D

Gruß aus Berlin. :schluck:
 
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