Fireplace April 2026
TeamViewer Motive 4

Reihenfolge der Netzwerkverkabelung

Eist

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Hallo,

ich bin kürzlich in eine Wohnung mit FTTH der Telekom gezogen. Der Techniker hat bereits das Glasfasermodem im Verteilerkasten der Wohnung installiert, an welches ich meine Fritzbox 7590 erfolgreich angeschlossen habe. Damit steht der Router im bzw. unter dem Verteilerkasten im Flur, allerdings würde ich gerne den Router ins Wohnzimmer umziehen. Im Verteilerkasten gibt es ein Patchpanel mit drei Anschlüssen (Wohnzimmer, Büro, Schlafzimmer), welche ich alle ins Netzwerk einbinden möchte.

Wird es funktionieren wenn ich einen Switch in den Verteilerkasten setze, mit dem Patchpanel der drei Zimmer verbinde und zusätzlich das Glasfasermodem einbinde?

Damit wäre der Ablauf für den Zugang im Büro wie folgt:

Glasfasermodem -> Switch -> Patchpanel Wohnzimmer -> Fritzbox -> Internet Signal -> zurück zum Switch -> Büro

Würde diese Kette so funktionieren oder muss das Glasfasermodem zwingend mit einer direkten Verbindung an den Router angeschlossen werden ?

Danke erst mal, wäre super wenn ihr mir helfen könntet
 
Gute Frage. Es besteht die Möglichkeit, dass das funktioniert (soll heißen, dass man sich das irgendwie gruselig hinbasteln kann). Allerdings glaube ich nicht wirklich dran.

Anderer Vorschlag: Lass den Router wo er ist und stell dir dafür Switch+AP ins Wohnzimmer. Das sollte deine eigentliches Problem, von dem du nichts erzählst, lösen.
 
Switch zwischen FritzBox und Glasfaser Modem funktioniert vermutlich nicht. Ein Netzwerkkabel geht aber. Damit verlierst du aber wohl die Verbindung zum Büro wenn jeweils nur ein Kabel in jeden Raum geht.
 
So, wie ich das verstehe sind die entsprechenden Dosen in der Verteilung gemeint, oder? Sprich eine reine Datenleitung vom Verteiler in die Zimmer.

Es kommt wohl auf den Switch an, den du verwenden willst und ob du an den Switch noch was anderes hängen willst. (Allerdings würde mir das optisch schon nicht gefallen)

NeoExacun schrieb:
Anderer Vorschlag: Lass den Router wo er ist und stell dir dafür Switch+AP ins Wohnzimmer. Das sollte deine eigentliches Problem, von dem du nichts erzählst, lösen.

das wäre wohl das sinnvollste.
 
So wie du das schilderst, wirds nicht funktionieren. Dazu müsstest du VLANs nutzen und nochmals einen Switch vor den Router setzen. Die bessere Idee ist wie oben erwähnt, einen Router ohne WLAN in den Verteilkasten zu setzen und dann im Wohnzimmer einen Access Point.
 
Ein lokales Netzwerk könntest du so aufbauen, aber in Verbindung mit dem Internet wird das so nix, du musst 1. Modem, 2. Router, dann 3. Switch / Patch Panel schlage daher auch die Lösung der anderen hier vor und schließe mich an, macht am meisten Sinn einen Router in den Verteilerkasten zu setzen und im jeweiligen Stockwerk einen AP.
 
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Von den einzelnen Zimmern laufen leider nur jeweils ein Netzwerkkabel zum Verteilerkasten.

Das eigentliche Problem ist das der Router nur provisorisch vor dem offenen Verteilerkasten auf dem Boden steht. Der Verteilerkasten ist flach in der Wand eingelassen, ich müsste erst mal testen ob die Fritzbox überhaupt reinpasst und falls nicht diese mit einem Flachkabel heraus führen und an der Wand befestigen. Da wäre der Router im Wohnzimmer die elegantere Lösung. Zusätzlich müsste ich noch auf das WLAN der Fritzbox verzichten und ein ähnlich leistungsstarken AP besorgen.

Eine vergleichbare Lösung wäre doch einen günstigen Router ohne WLAN mit drei zusätzlichen LAN Ports in den Verteilerkasten zu setzten und die Fritzbox als AP ins Wohnzimmer zu ziehen, richtig ?
Welche Anforderungen hat das Glasfasermodem (HG8010u) an den Router oder kann ich jeden billig Router anschließen ?
 
Den 250€ Router zum AP zu degradieren... naja.
Welchen Speed hast du denn gebucht? Theoretisch tuts da jeder Router, es gibt aber viele die nur 100Mbit/LAN WAN Durchsatz schaffen. Entweder weil der WAN Anschluss nur als 100Mbit Port ausgelegt ist oder weil sie einfach zu schlapp sind.

Die Doppelbelegung des einzelnen Kabels zum Wohnzimmer geht entweder per Adapter (dann auch nur 100Mbit) oder per VLAN (kost Geld für 2 managed Switche).

Ích würde mal checken (lassen) ob man durch das Rohr ins Wohnzimmer nicht einfach noch ein weiteres Kabel einziehen kann und dann im Wohnzimmer eine Doppeldose setzen (lassen).
 
Weitere Kabel lassen sich leider nicht mehr ziehen.
Gebucht ist 100/40 Mbit/s. Würde aber schon gerne lokal 1Gbit/s haben wollen.
Wie wäre der Aufbau dann mit VLAN und 2 managed Switches ?
Kenne mich da leider nicht so aus.
 
Wenn die Hausverkabelung ordentlich gemacht wurde und alle 8 Adern pro Anschluss aufgelegt sind, könntest Du vom Modem zur Fritzbox und von der Fritzbox zurück zum Patchpanel das Kabel in 2x 100 Mbit/s aufteilen

Modem - Y Splitter (Anschluss 1) - LAN - Y Splitter (Anschluss 1) - Fritzbox - Y Splitter (Anschluss 2) - LAN Y Splitter (Anschluss 2) - Patchpanel

-> https://www.amazon.de/kwmobile-Netz...&qid=1540201206&sr=8-4&keywords=Y+Adapter+LAN

Deine Leitung würde es nicht bremsen, da du 100 Mbit/s gebucht hast. Ist aber auch nur eine Notlösung
 
Ist halt auch die Frage wie telefoniert werden soll?
"Eine vergleichbare Lösung wäre doch einen günstigen Router ohne WLAN"
Das ist nicht der Punkt, sondern ob über den Router telefoniert werden soll. Durch diese Funktion werden die Router teuer, nicht durch integriertes WLAN, allenfalls durch 5 Ghz WLAN.
Also bleiben nur die 2 Varianten: Kabel aufteilen in 2 x100Mbit. Aber nicht ratsam, wenn man unbdedingt die 100Mbit bei den Clients anliegen haben möchte. Nicht das dann doch nur 80Mit/s ankommen.
Also bleibt nur mit Router und AP zu arbeiten, bzw. mit 2 Routern, wenn am 2. Router telefoniert werden soll.
Dann kann man eine günstige Fritzbox kaufen, z. B. 7290 das WLAN ausschalten und die 7590 im Wohnzimmer aufstellen und auch daran telefonieren. Das wäre das Optimale. Man spart sich auch evt. einen Portswitch, der sonst noch im WZ fehlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Telefoniert wird nicht über den Router, der Telekom Anschluss wird nur für die Internetnutzung verwendet.
Also läuft es auf einen zweiten Router hinaus.
Werde ich das Glasfasermodem mit dem Ubiquiti EdgeRouter ER-X betreiben können ?
Falls ja, wäre das wohl die beste Lösung oder hat das Teil irgendwelche Nachteile gegenüber einer vergleichbaren Fritzbox ?
 
Ich würde versuchen die FB in den Kasten zu bekommen, alles an die FB (die drei Anschlüsse und das GF-Modem) anschließen, dann im Wohnzimmer einen 1750e an die Netzwerkdose.
 
Eist schrieb:
Telefoniert wird nicht über den Router, der Telekom Anschluss wird nur für die Internetnutzung verwendet.
Wozu dann überhaupt eine Fritzbox, wenn Du weder DECT-Basis, noch Modem, noch sonstige Spezialfunktionen der Kiste brauchst? Verkauf das Teil und hol dir von dem Geld den Edgerouter und nen schönen UAP-AC-pro fürs WLAN. Besser kann man sich kaum aufstellen.
Natürlich kannst Du dein Glasfasermodem mit dem ER-X betreiben sowie mit jedem anderen reinen Router auch.
 
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