RX 9070 XT: Vereinzelte Driver Timeouts nach behobenem RAM-Defekt – Hardware oder Software?

Leif2602

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1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7 9800X3D
  • Arbeitsspeicher (RAM): Patriot Viper 32 GB (2×16 GB) DDR5-6000 CL30 (läuft aktuell mit JEDEC 4800 MT/s, EXPO deaktiviert)
  • Mainboard: MSI MAG B650 Tomahawk WiFi
  • Netzteil: Corsair RM850x
  • Gehäuse: Lian Li LANCOOL 216 RGB
  • Grafikkarte: ASUS Prime Radeon RX 9070 XT OC White
  • HDD / SSD: WD Black SN850X 1 TB
  • BIOS: nicht aktuellste Version
  • AMD-Treiber: 25.10.30.02-250925a-420529C
  • AMD-Chipsatztreiber: 8.05.04.516
  • Betriebssystem: Windows 11 Home 25H2
  • BIOS Version: BIOS E7D75AMS.1O0 (Build 24.06.2025)

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):

Hallo zusammen, Ich hoffe, ihr könnt mir bei der Einordnung meines Problems helfen.


Ende Mai habe ich meinen PC neu zusammengebaut. Anfang/Mitte Juni traten einmalig kurze Artefakte beim Laden in Escape from Tarkov sowie beim Aktivieren von Raytracing in Silent Hill 2 Remake auf. Beide Spiele liefen danach sofort wieder normal und die Artefakte sind nie wieder aufgetreten.


Direkt danach habe ich einen ca. 30-minütigen OCCT-VRAM-Test mit ca. 92 % VRAM-Auslastung durchgeführt. Der Test verlief ohne Fehler.


Am 19.06. erhielt ich in DOOM: The Dark Ages beim Ändern der Grafikeinstellungen einen AMD Driver Timeout. Danach lief das Spiel wieder normal.


Anfang Juli bekam ich einen MEMORY_MANAGEMENT_BSOD. Die Windows-Speicherdiagnose meldete einen Hardwarefehler und es stellte sich heraus, dass mein RAM defekt war.


Am 09.07. habe ich den RAM gegen ein neues Kit ersetzt. Seitdem sind keine MEMORY_MANAGEMENT-BSODs mehr aufgetreten.


Am 24.07 erschien im Zuverlässigkeitsverlauf ein LiveKernelEvent Code 193 . Während der Nutzung ist mir dabei nichts aufgefallen.
Ich habe den Eintrag erst zwei Tage später beim Kontrollieren des Zuverlässigkeitsverlaufs entdeckt.


Am 30.07. erhielt ich beim ersten Start von Poppy Playtime während eines Alt-Tabs zu HWiNFO erneut einen AMD Driver Timeout. Im Zuverlässigkeitsverlauf erscheint dazu LiveKernelEvent Code 117. Die Minidump wurde mit WinDbg analysiert. Die Analyse zeigt VIDEO_TDR_TIMEOUT_DETECTED (117) mit Verweis auf amdkmdag.sys


Nach einer Neuinstallation des AMD-Treibers mittels DDU tauchten zusätzlich LiveKernelEvent 1A8 und 1B8 im Zuverlässigkeitsverlauf auf. Die beiden LiveKernelEvents traten im Zeitraum der Deinstallation und anschließend Neuinstallation des Grafiktreibers mittels DDU auf. Ob sie damit zusammenhängen, weiß ich allerdings nicht.


Seitdem konnte ich den Driver Timeout trotz mehrerer Versuche (Alt-Tab, HWiNFO usw.) nicht erneut reproduzieren.


Seit dem RAM-Tausch habe ich viele Stunden Cyberpunk 2077, Borderlands 4 und Escape from Tarkov gespielt. Dabei gab es keine weiteren Driver Timeouts, keine Artefakte und keine Bluescreens.

Nachtrag:
Heute ist zusätzlich ein LiveKernelEvent A1000001 aufgetreten, als der PC im Idle auf dem Desktop war. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht am Rechner, daher kann ich nicht sagen, ob es sichtbare Symptome (z. B. kurzer Blackscreen) gab. Der PC ist jedoch nicht neu gestartet und lief anschließend normal weiter.
Die zugehörige AMD_WATCHDOG-Dumpdatei wurde in WinDbg analysiert und zeigt:


  • MODULE_NAME: amdfendr
  • IMAGE_NAME: amdfendr.sys
  • FAILURE_BUCKET_ID: LKD_0xA1000001_amdfendr!unknown_function

Mich interessiert vor allem eure Einschätzung, ob die bisherigen Symptome eher auf einen beginnenden GPU-Hardwaredefekt oder eher auf ein Software-/Treiberproblem hindeuten. Falls ihr weitere Test empfehlen könnt oder ich bestimmte Informationen nachreichen soll, mache ich das natürlich gerne

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?

RAM ersetzt (vorher durch Windows Memory Diagnostic als defekt bestätigt)

Windows Memory Diagnostic nach dem RAM Tausch erneut durchgeführt → keine Fehler

OCCT VRAM-Test (ca. 30 Minuten, 92% VRAM-Auslastung) → keine Fehler

AMD-Grafiktreiber mit DDU vollständig entfernt und neu installiert

SFC ausgeführt → ohne Fehler

Ereignisanzeige überprüft → keine WHEA-Logger-Einträge

Driver Timeout durch Alt-Tab/HWiNFO mehrfach versucht zu reproduzieren → bisher nicht gelungen
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Tipps:
  • BIOS des Mainboards aktualisieren, Verbessert in der Regel die Kompatibilität mit dem Arbeitsspeicher, ggf. auch mit der Grafikkarte. Welche BIOS-Version ist denn installiert? Dies lässt mit CPU-Z oder HWiNFO auslesen.
  • aktuellen AMD-Chipsatztreiber (8.07.16.1035) installieren ist heute am 30.07.2026 neu erschienen
  • aktuellen Grafikkartentreiber installieren, zurzeit die Version 26.7.1, die korrekte Versionsnummer wird in der Adrenalin-Software oder in GPU-Z angezeigt.
  • Wird ein Riser-Kabel verwendet, weil die Grafikkarte senkrecht eingebaut ist?
 
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BIOS-Version ist 1.O0 vom 24.06.2025
Die Installierte AMD Chipset Software ist Version 8.05.04.516, ich werde auf die aktuelle 8.07.16.1035 aktualisieren.
Beim Grafiktreiber ist der aktuelle WHQL-Treiber 26.7.1 installiert.
Ein Riser-Kabel verwende ich nicht.
 
Das BIOS würde ich ebenfalls aktualisieren, bei einer folgenden Versionen taucht dieser Eintrag auf: "Optimized with AMD EXPO Technology: Featuring Ultra Low Latency."
Das könnte die Kompatibilität und Stabilität mit deinem RAM auch bei hohem Takt verbessern.
 
Falls die iGPU on ist - deaktivieren.

Evtl. auch RAM manuell auf 6000 stellen.

Oder sogar auf 5600.
 
Treibertimeouts, wenn man nen Spiel am Zocken ist, wo das Typischerweise halt nicht bekannt ist ... hört sich hart nach instabilem ram an.
 
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