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NewsSamsung 870 Evo SSD mit 8 TB: Unerwarteter Nachzügler mit unverschämtem UVP
Gibt sicher bei Amazon und Ali NVME auf SATA Adapter ob diese funktionieren weiß ich nicht.
Was aber super funktioniert schon mehrmals getestet SATA auf USB 3.0 Orico und Ugreen NVME auf USB 3.2.
Außer Firmeware kann man darüber nicht installieren.
Ergänzung ()
BlackByte1 schrieb:
Wenn ich das gewusst hätte dann..................... ;-)
Die Samsungs haben nämlich noch MLC Speicher der quasi ewig hält und die Crucial hat zwar TLC Speicher, nutzt den aber, solange es möglich ist wie SLC, schreibt also erstmal jede Zelle 1x bevor eine bereits beschriebene Zelle weiter gefüllt wird.
Das ist ein sehr merkwürdiges Verständnis vom SLC-Cache. Die Nutzung dieses Caches sorgt für weitaus mehr Schreiboperationen und damit für eine weitaus schnellere Alterung, nicht umgekehrt.
Erst einmal: Eine Zelle wird nicht "weiter gefüllt", sondern in jeder Zelle befindet sich ein bestimmter Spannungspegel. Im SLC-Modus müssen nur 2 (2¹) Spannungen unterschieden werden, bei MLC 4 (2²), bei TLC 8 (2³) und bei QLC 16 (2⁴). Der Exponent entspricht der Anzahl der Bits, die aus diesem einen Spannungspegel gelesen werden können. Es gibt also nicht mehrere Spannungspegel innerhalb derselben Zelle, sondern eben nur mehr Unterscheidungen.
Der SLC-Cache wird genutzt, um höhere Schreibraten zu ermöglichen, da in diesem Modus eben nur zwei Spannungspegel unterschieden werden müssen, was aufgrund der vielfach geringeren nötigen Präzision deutlich einfacher und somit schneller ist. Im Gegenzug müssen dabei aber vielfach mehr Zellen beschrieben werden, da ja zunächst nur ein Bit pro Zelle gespeichert wird. Parallel dazu beginnt die eigentliche Speicherung im für die jeweilige SSD vorgesehenen Modus, also aktuell beispielsweise TLC oder QLC.
Werden alle Daten einmal im SLC-Cache zwischengelagert, entstehen bei einer TLC-SSD genau 4 (3+1) mal so viele Schreiboperationen, da der SLC-Cache zunächst 3 mal so viele Zellen beschreibt, bevor dieselben Daten danach endgültig im TLC-Modus geschrieben werden. In der Praxis ist dieser Faktor geringer, da die Schreibvorgänge im TLC-Modus parallel zu denen des SLC-Caches beginnen und die Daten (im Optimalfall) nicht redundant geschrieben werden. Aber da der SLC-Cache ein Vielfaches schneller ist, dürfte dieser bereits einen Großteil der Daten geschrieben haben, bis "beide Seiten sich treffen".
Angenommen, der SLC-Modus ist "nur" 3 mal so schnell wie der TLC-Modus. Dann würden 3/4 der Daten im SLC-Modus geschrieben werden (und 1/4 der Daten im TLC-Modus), bis alle Daten einmal geschrieben wurden. Da der SLC-Modus gegenüber TLC genau 3 mal so viele Zellen beschreibt, kämen wir hier auf 9/4. Da die Endspeicherung aller Daten ja im TLC-Modus stattfindet, käme das hier hinzu, und wir landen insgesamt bei einem Faktor von (9/4+1), also 3,25x.
Wir haben es doch alle mehr oder weniger selbst im Griff, was zu teuer ist, wird einfach nicht gekauft, somit gibt es auch keine unnötige Diskussion darüber.
Da kann sich der Hersteller selbst am Kopfkratzen und sich frage wieso es ein Ladenhüter geworden ist.
Für ein All-Flash-NAS wäre das ganz interessant, aber nicht bei den Preisen. Für ~300€ würde ich direkt 3 davon holen und hätte die nächsten Jahre NAS-technisch ausgesorgt. Mehr Speicherplatz brauche ich da nicht wirklich.
Das ist ein sehr merkwürdiges Verständnis vom SLC-Cache. Die Nutzung dieses Caches sorgt für weitaus mehr Schreiboperationen und damit für eine weitaus schnellere Alterung, nicht umgekehrt.
Erst einmal: Eine Zelle wird nicht "weiter gefüllt", sondern in jeder Zelle befindet sich ein bestimmter Spannungspegel. Im SLC-Modus müssen nur 2 (2¹) Spannungen unterschieden werden, bei MLC 4 (2²), bei TLC 8 (2³) und bei QLC 16 (2⁴). Der Exponent entspricht der Anzahl der Bits, die aus diesem einen Spannungspegel gelesen werden können. Es gibt also nicht mehrere Spannungspegel innerhalb derselben Zelle, sondern eben nur mehr Unterscheidungen.
Der SLC-Cache wird genutzt, um höhere Schreibraten zu ermöglichen, da in diesem Modus eben nur zwei Spannungspegel unterschieden werden müssen, was aufgrund der vielfach geringeren nötigen Präzision deutlich einfacher und somit schneller ist. Im Gegenzug müssen dabei aber vielfach mehr Zellen beschrieben werden, da ja zunächst nur ein Bit pro Zelle gespeichert wird. Parallel dazu beginnt die eigentliche Speicherung im für die jeweilige SSD vorgesehenen Modus, also aktuell beispielsweise TLC oder QLC.
Werden alle Daten einmal im SLC-Cache zwischengelagert, entstehen bei einer TLC-SSD genau 4 (3+1) mal so viele Schreiboperationen, da der SLC-Cache zunächst 3 mal so viele Zellen beschreibt, bevor dieselben Daten danach endgültig im TLC-Modus geschrieben werden. In der Praxis ist dieser Faktor geringer, da die Schreibvorgänge im TLC-Modus parallel zu denen des SLC-Caches beginnen und die Daten (im Optimalfall) nicht redundant geschrieben werden. Aber da der SLC-Cache ein Vielfaches schneller ist, dürfte dieser bereits einen Großteil der Daten geschrieben haben, bis "beide Seiten sich treffen".
Angenommen, der SLC-Modus ist "nur" 3 mal so schnell wie der TLC-Modus. Dann würden 3/4 der Daten im SLC-Modus geschrieben werden (und 1/4 der Daten im TLC-Modus), bis alle Daten einmal geschrieben wurden. Da der SLC-Modus gegenüber TLC genau 3 mal so viele Zellen beschreibt, kämen wir hier auf 9/4. Da die Endspeicherung aller Daten ja im TLC-Modus stattfindet, käme das hier hinzu, und wir landen insgesamt bei einem Faktor von (9/4+1), also 3,25x.
Theoretisch richtig, wenn die MX500 denn einen SLC Cache hätte, was sie nicht hat.
Sondern sie hat nen RAM Cache und als Flash Speicher nur TLC. Ausserdem kann die SSD auchnoch den System-RAM als Cache nutzen (nennt sich Crucial Momentum Cache).
ABER, und jetzt kommts, denn da schummelt die MX500 quasi Softwareseitig / Controllerseitig, beim beschreiben wird nicht eine TLC Zelle komplett "vollgeschrieben" und dann die nächste, sondern eine TLC Zelle wird wie eine SLC Zelle erstmal nur mit 1-2 Spannungszuständen wie eine SLC Zelle "beschrieben" und dann kommt die nächste Zelle dran usw. Und danach dann wird das intern umsortiert um wieder paar Zellen komplett frei zu haben für den nächsten Schreibvorgang.
Heisst, wenn du auf eine 1000 GB Crucial MX500 auf einen Schlag 250 GB an Daten drauf schreibst, dann ist jede Zelle genau 1x mit Daten beschrieben worden.
Der freie Speicherplatz der SSD wird quasi wie ein SLC Cache genutzt (Pseudo-SLC-Cache). Einen dedizierten SLC Cache gibt es nicht.
Deshalb ist die schnell und weil die Zellen gleichmäßig beschrieben werden nutzen die sich auch gleichmäßig ab was die SSD so zuverlässig macht.
Ich empfehle daher, bevor du hier was erzählst was auf das jeweilige SSD Modell gar nicht zutrifft, dich erstmal mit der Funktionsweise der erwähnten SSD zu befassen.