News „Sandy Bridge E“ bekommen X79-Chipsatz

-AKI- schrieb:
Ich mache den Fehler mit High End nicht nochmal, ....

Ich kann euch sagen, viel habe ich für mein System nicht mehr bekommen (nicht mal 45%).

Im Nachhinein betrachtet wieso wollte ich ein x58 System?:


  • SLI nutzen: habe ich nie getan, nachdem ich gesehen habe wie Microruckler aussehen

  • RAID System nutzen: habe ich auch nicht gemacht, von den ganzen SATA-Ports habe ich exakt ein SATA Port benutzt. Wieso? Ganz einfach habe gleich auf ein separates System mit NAS+PDC gesetzt.
  • Ich habe gedacht ich bräuchte die ganzen PCIe Ports (SAT-Karte Sound-Karte vielleicht ein RAID-Controller) aber auch das habe ich nicht gebraucht.
  • Habe gedacht ist nicht schlecht wenn man eSATA FireWire und viele USB-Ports hat. Am ende musste ich feststellen das ich FireWire und eSATA nicht ein einziges mal benutzt habe und von USB Ports habe ich max. 4 Stück gebraucht.
  • Habe gedacht kauf dir ein Potentes Mainboard um das System vernünftig zu übertakten. Die Ernüchterung war Groß als ich sah das ich nicht über 3,4 GHz (I7-930) hinaus kam ohne das das System Instabil wurde.
Naja man muss auch mal Fehler machen und davon lernen. Jedenfalls nochmal ein Enthusiasten-System kaufen??? Ich glaube nicht!:rolleyes:
Der Post ist jetzt aber nicht dein ernst?:freak:

Du unterstellst der Plattform, das sie für deinen Fehlkauf verantwortlich ist? Wenn du dir was kaufst bist du verantwortlich dir vorher zu überlegen was du machst/willst. Jetzt zählst du auf was die Plattform kann und was du nicht genutzt hast? Selber Schuld sag ich mal. Und seit wann ist die CPU Schuld wenn sie nicht ausserhalb ihrer Specs läuft?

Ohne Worte!:freak:
Ergänzung ()

HOT schrieb:
Ich geh mal davon aus, dass der 1356 nur ein Gerücht war und letztendlich nicht verfügbar sein wird.
Intel selbst redet garnicht davon und es wird auch kein Chipsatz für eine solche Plattform angeboten. Auch eine mögliche 6-Kern-Variante des SBE wird es meiner Ansicht nach nicht geben, nur einen 1000€ 8-Kerner. Teildeaktivierte SBEs lassen sich auch besser als Xeons vermarkten.
Der 1356 ist doch schon lange vom Tisch. Gab mal ne News dazu.
 
-AKI- schrieb:
Naja man muss auch mal Fehler machen und davon lernen. Jedenfalls nochmal ein Enthusiasten-System kaufen??? Ich glaube nicht!:rolleyes:


  • Es ist auch nicht wirklich sinnvoll für Privatnutzung eine Workstation Ausstattung zu kaufen.
  • Die S1156 Generation kam ~12Monate nach der S1366 Generation. Das System war also fast ein Jahr ganz vorne mit dabei.
  • Die S1366 Generation war von Anfgang an erstaunlich stabil womit man im Büro nichts falsch gemacht hat.

Wer in Betracht zieht sich ein S2011 System zu kaufen muss stets im Hinterkopf behalten dass es wieder womöglich nur eine Generation gibt. Für S1366 gab es schließlich nicht wirklich Updates. Die EE Prozessoren sind außerhalb von Benchmarks nicht relevant. Da macht es eher Sinn in andere Komponenten zu investieren. Selbst wenn man Berechnungen durchführt. Das angekündigte LGA2011 System ist für Privatverbraucher mit durchschnittlichem Budget zu 99% ein Griff ins Klo.
 
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craxity schrieb:
@TigerFox: Das ist eine High-End-Plattform. Wenn du sie nicht brauchst ist doch schön für dich. Andere brauchen wirklich Leistung, nicht nur ne Zockerkiste.

Was definiert denn eine Highend-plattform? Dass man unglaublich teure Boards kaufen muss, um die schnellsten Prozis nutzen zu können, die aber auch problemlos auf wesentlich günstigere Boards gingen, wenn auf nutzloses triple-/quadchannel verzichtet?

Ich sage ja nicht, dass esnicht Leute gibt, die mit den ganzen SATA-Ports, PCIe-Lanesund dem SI was anfangen können, aber mich ärgert, dass man mit einem auch nicht wirklich günstigen S1156-Board bei Intel als Kunde zweiter Klasse gilt, was Prozis angeht. Imho täte sich Intel selbst einen gefallen, wenn die Plattformpreise ingesamt gesenkt würden.

dirky8 schrieb:
@tigerfox

Hast du irgendwelche Problem? Wenn du mit deinem Athlon 5400 auskommst ist doch Ok. Wenn du jetzt weiter flame fabrizierst dann geht jetzt ne Meldung an die Mods. Ist echt unglaublich was du hier unterstellst. Bist scheinbar nur auf Streit aus.

Ich hatte meinen 1366 vor dem 1156 und dem 1155. Also gib endlich Ruhe. Und Ob der Unterschied zwischen 17gb/s oder 21gb/s feststellbar ist oder nicht kannst du doch mit deiner Kiste garnicht nachvollziehen. Hast ja nur 4GB RAM;).

Also was willst du eigentlich?:mad: Sagen das Fortschritt/Entwicklung Scheiße sind. Das nur du was was andere brauchen? Du hast deine Abneigungen deutlichgemacht und nun ist gut. Trolle gibts....:freak:


Ich hab kein problem, ich lege nur meine Meinung dar. Ich sage nicht, dass ich mit meinem Athlon auskomme, im Gegenteil ich warte begierig auf Bulldozer, bin aber auch bereit, auf SB auszuweichen, falls BD nicht so toll wird. Und in dem Zusammenhang ärgert es mich halt, dass bei Intel Prozis mit mehr als 4 Kernen auf absehbare Zeit auch durch die Plattform so unnötig verteuert werden.
Daher frage ich dich: Wärst du mit einem S1155 ein paar monate später nicht genausolange gut und gleichzeitg günstiger bedient gewesen, wie mit dem S1366? Wenn du zu dem Zeitpunkt unbedingt ein neues System brauchtest und es sonst nur S775 gab hab ich nix gesagt, dann verstehe ich die Entscheidung.
Und das mit der RAMDisk war ne ernstgemeinte Frage. Spürt man's wikrlich? Ich dachte nämlich, dass es bei der RAMdiks ähnlich wie bei der SSD hauptsächlich um Zugriffszeiten geht, und weitere Steigerungen der Transferrate ab einer gewissen grenze egal wären.
Ich habe "nur 4GB", weil es sich bei meinem nicht mehr aufrüstbaren Board nciht lohnt, mehr einzubauen.
Ich bin absolut nicht gegen Fortschritt, aber diese monströsen Plattformen sehe ich nunmal als Schritt in die falsche Richtung. So, wie AMD es macht, halte ich es (zurzeit noch) für richtig, da kann man sich auch in nächster Zeit noch den dicksten Prozi auf ein günstiges Board setzen, wenn man nicht mehr braucht und auch boards, die mehr bieten als alle Intelplattformen zusammen, kosten nicht mehr als ein durchschnittliches SB-Board.
Aber auch hier kommen in Zukunft Entwicklungen, die ich nicht begrüße: Wenn wirklich eine IGP auch in die stärksten BD der 2. Generation integriert wird, sehe ich das ebenso als unnötige Ballast und auch der Integration des PCIe-Controllers in den Prozi und der Abkehr von der HT-Verbindung zum Chipsatz sehe ich mit gemischten Gefühlen entgegen.
 
@HOT: Was ist am Z68 High-End? Dass man die integrierte Grafik nutzen kann? Ich denke nicht. Mit Sockel 1155 kommt man auf 4 Kerne. Das ist Mainstream, mehr nicht. Wenn man 8 Kerne will, muss man sich Sockel2011 holen.
Warten wir erstmal ab, wie teuer die Systeme wirklich werden. So teuer ist die Produktion nicht. Weder der Chipsatz noch die Boards. Über die Preise entscheidet die Konkurrenz und das Marketing.

Ich hab ein 1156-System und die PCIe-Lanes sind sehr knapp. Der X79 scheint für meine Anforderungen genau zu passen.

@Tigerfox: High-End heißt für mich: Hohe Leistung, gute Erweiterbarkeit.
Intel wird doch nicht die Hälfte der RAM-Controller deaktivieren, weil dir das Board ein paar Euro zu teuer dadurch wird. Das wäre der größte Schwachsinn überhaupt. AMD hat bei den Bulldozern ja auch den RAM-Controller verbessern müssen, weil Dual-Channel für 8 Kerne eigentlich knapp ist.
Du übersiehst auch die Vorteile der neuen Plattform. Wenn ich da 8 SAS2-Anschlüsse drauf habe mit nen guten Intel-Controller und Intel-Treibern, dann spare ich mir evtl. einen 400-500€ teuren Controller. Da kann das Board auch ruhig ein paar Euro mehr kosten.

Für dich ist Sockel 1155 ok. Oder AM3. Wobei man bei AM3 auch unterscheiden muss. Du kannst zwar einen Bulldozer wahrscheinlich auf ein 60€-Board stecken. Aber dann hast du auch nur 16 PCIe-Lanes und kein SLI/Crossfire. Wenn du mehr willst, muss es der 890FX sein und die Boards werden wieder wesentlich teurer.
 
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Hm, also unter zwei Voraussetzungen stell ich mir das System X79 ziemlich stark vor:
a) PCI-Express 3.0
b) Möglichkeit, auch Ivy Bridge CPUs darin zu betreiben

Ich glaube, wenn beides erfüllt ist, hat man damit ein System, welches gut 3-5 Jahre halten kann. Warum glaube ich das?

1. Man könnte sich zu Beginn eine 4-Core CPU (billigstes Modell z.B.) kaufen für ich schätze mal so 250-300 Euro. In 2-3 Jahren könnte man die dann in ein 8-Core-Modell in 22nm gebraucht z.B. umtauschen für günstig Geld gegenüber einer ganzen System-Neuanschaffung
2. Die Speicherbandbreite ist mit Quadchannel selbst in 5 Jahren kein Flaschenhals glaube ich.
3. Mit PCI-Express 3.0 kann man auch zukünftige Grafikkarten mit großer Bandbreite fahren. Sogar mit zwei Grafikkarten.
4. Ich glaube, dass die CPU-Anforderungen der Spiele in den nächsten Jahren kaum noch zunehmen. Auch jetzt zeigen die Benchmarks ja, dass die CPU relativ wenig Leistungsplus pro neuer Generation mit sich bringt, vor allem wenn man hohe Grafikoptionen wählt. Die Spiele, die da eine Ausnahme bilden, sind meisten schlecht programmiert finde ich. Auf jeden Fall wird ein 22nm Octa-Core für Spiele bestimmt auch in 5 Jahren noch satte Leistung bringen.
5. I/O-Kapazität ist dank massig PCI-Express-Lanes auch gegeben, und die Daten für die Transferraten über 1GB/s für die breite Masse nötig sind müssen erst mal erfunden werden ;) (vllt holografische Dateien? xD)

Sollte aber keine 22nm Unterstützung und auch kein PCI 3.0 dabei sein, sieht die Rechnung natürlich anders aus. Naja, hoffen wir mal =)
 
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Endlich ein wenig mehr Infos :D Ich freue mich schon wenn ich auf den 2011er Sockel umsteigen kann. Wenn Intel - dann HighEnd :evillol:

@ -AKI-

Selbst schuld wenn du dir für deine Ansprüche die falsche HW kaufst. Und BTW, der Wertzerfall ist bei anderen Sockel ebenfalls so hoch ;)
 
craxity schrieb:
@Tigerfox: High-End heißt für mich: Hohe Leistung, gute Erweiterbarkeit.
Intel wird doch nicht die Hälfte der RAM-Controller deaktivieren, weil dir das Board ein paar Euro zu teuer dadurch wird. Das wäre der größte Schwachsinn überhaupt. AMD hat bei den Bulldozern ja auch den RAM-Controller verbessern müssen, weil Dual-Channel für 8 Kerne eigentlich knapp ist.
Du übersiehst auch die Vorteile der neuen Plattform. Wenn ich da 8 SAS2-Anschlüsse drauf habe mit nen guten Intel-Controller und Intel-Treibern, dann spare ich mir evtl. einen 400-500€ teuren Controller. Da kann das Board auch ruhig ein paar Euro mehr kosten.

Für dich ist Sockel 1155 ok. Oder AM3. Wobei man bei AM3 auch unterscheiden muss. Du kannst zwar einen Bulldozer wahrscheinlich auf ein 60€-Board stecken. Aber dann hast du auch nur 16 PCIe-Lanes und kein SLI/Crossfire. Wenn du mehr willst, muss es der 890FX sein und die Boards werden wieder wesentlich teurer.

Es geht ja eben nicht nur um ein paar Euro. Gute X58er Boards kosten schnell mal 50€ mehr als gute P67er und bei der neuen Plattform rechne ich noch mit ein paar € mehr. Und ich sehe ja ein, dass es für ein paar Leute sehr toll ist, den ganzen Kram schon auf dem Board zu haben, aber überleg dochmal, wieviele gern einen sixcore in ihr S1155 bzw vergleichbar teures board stecken würden, und wieviele unbedingt die Vorteile von 2x16 in der CPU statt im nForce200 haben wollen und 14SATA-Ports brauchen.

Und ja, 890FX-Boards sind deutlich teurer als solche mit 870er, aber immernoch günstiger als ein halbwegs brauchbares P67-Board mit 2 x8 PCIe. Und welches Board bietet hier wohl mehr, hm?

@Cey123: Du versprichst dir da von den falschen Features etwas. Ivy Bridge wird nicht auf S2011 laufen, denn Ivy Bridge ist ja nur der Name für den Sandybridge-shrink für S1155. Ob für S2011 dann auch etwa zeitgleich 22nm-Prozis kommen, weiss ich nicht, aber kann gut sein, werden dann aber wahrscheinlich ebenso teurer sein als ihr Ivy Bridge-Pendant, wie es aktuell S1366 Prozis gegenüber S1156 sind. Bin mir gerade auch nicht sicher, ob überhaupt noch Quadcores für S2011 erscheinen.
PCIe Gen3 wird es ja nach diesen Folien erstmal nur für die Graks geben und gerade da hat sich gezeigt, dass Bandbreite nicht so der Flaschenhals ist. Eine HD5870 oder GTX480 ist mit PCie Gen1 x16/Gen2 x8 genauso schnell wie mit Gen2 x16, mit Gen1 x8/Gen2 x4 nur unwesentlich langsamer.
Speicherbandbreite ist ebenso kein Flaschenhals, Sandy Bridge iist mit DDR3-1333 genauso schnell wie mit DDR3-2133 und ich glaube auch S1366 ist mit nur zwei Kanälen kaum langsamer.

EDIT: Mal ne Frage zu den Folien, hat der PCH jetzt eigtl 12 PCIe-Lanes, von den 4-8 für das DMI abgehen, oder 16, so dass in jedem Fall 8 übrig bleiben? Und wenn der User die Bandbreite des DMI im EFI bestimmen kann, wie hier in der News steht, was passiert dann mit den Lanes, wenn sie nicht für DMI genutzt werden?
 
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Da die S.2011 CPUs aber auch für Multisockel Systeme gedacht sind, machen 4 Speicherkanäle sehr wohl Sinn.
 
Und es gefällt mir eben nicht, wenn der Desktop-Nutzer Dinge mitbezahlen muss, die erst im Servebereich von Nutzen sind.
 
Tigerfox schrieb:
Und ja, 890FX-Boards sind deutlich teurer als solche mit 870er, aber immernoch günstiger als ein halbwegs brauchbares P67-Board mit 2 x8 PCIe. Und welches Board bietet hier wohl mehr, hm?

Als "halbwegs brauchbar" kann jeder definieren, was ihm in den Kram paßt. Erkläre doch mal konkret, unter Betrachtung aller Features, inwiefern z.B. ein FX890 Deluxe4 gegenüber einem gleich teuren P67 Extreme 4 mehr bietet.
 
Der 890FX bietet 42 PCIe-Lanes in der Northbridge und 2 in der Southbridge, der P67 nur 16 in der CPU und 8 im PCH (alles abzüglich A-Link/DMI). Die SB850 bietet 6xSATA 6Gb/s, der P67 nur 2x, weshalb auf besser ausgestatten P67-Board häufig 1-2 Marvell-Controller verbaut werden, zusammen mit LAN und USB3.0 wird hier oft eine PCIe-Bridge von PLX notwendig. Daher ist das Deluxe4/5 mit ~130€ sogar noch günstiger als das P67 Extreme6 und müsste ehr mit dem Extreme4 verglichen werden. Beim Lesen eines Reviews von so manchem hochpreisigem P67-Board krieg ich die Krise, wenn ich lese, das ein PLX-Chip mit 8 Lanes mit nur einer davon am Chipsatz hängt, während die restlichen Lanes auf SATA3, USB3 und LAN verteilt werden. Tlw. sind 2 Realtek-LANs verbaut und beid ehängen am PLX!

Besonders auffällug fand ich das bei Gigabyte, hier gibts 2 PCIe 8x erst ab UD4 für ~150€, vorher nur x16/x4. Dafür ist das UD4 schlechter ausgestattet als vergleichbar teure P67er-Boards anderer Hersteller und beudeutend schlechter als das 890FXA-UD5.
 
Tigerfox schrieb:
Und es gefällt mir eben nicht, wenn der Desktop-Nutzer Dinge mitbezahlen muss, die erst im Servebereich von Nutzen sind.

Du mußt dir ja keine S.2011 Plattform kaufen.
Für normale Desktop Nutzer ist die S.1155 Plattform gedacht.
Wer mehr Lanes bei voller Geschwindigkeit braucht, greift eben zum X79 bzw. jetzt zum X58.
 
Tigerfox schrieb:
Und es gefällt mir eben nicht, wenn der Desktop-Nutzer Dinge mitbezahlen muss, die erst im Servebereich von Nutzen sind.

Diese Attitüde ist m.E. nur verständlich, wenn
a) ein speziell auf deine Bedürfnisse verschlanktes Design billiger zu gestehen ist,
b) die eingesparten Gestehungskosten an den Kunden weitergegeben werden.

Beide Voraussetzungen sind nicht erfüllt. Es ist billger für intel eine Enthusiasten-Plattform aus einer bestehenden Serverplattform abzuleiten, als ein solche grundsätzlich eigenständig zu entwickeln, zu vermarkten und zu supporten. Die Preise der Boards bilden sich am Markt. Man nimmt letztlich so viel, wie man meint zu bekommen bzw. der Zahlungsmoral der Kunden zumuten zu können.
 
@Chaosmayhemsopa: Ich will ja eben nicht mehr Lanes bei voller Gescchwindigkeit, sonder nur mehr Kerne.

@WeltalsWille: Du meinst also es würde den Kunden nicht billiger kommen, wenn es SB für S1155 auch mit 6-8 Kernen gäbe und man dafür nicht extra Serverboards fürn Desktop kaufen müsste?
 
Tigerfox schrieb:
Der 890FX bietet 42 PCIe-Lanes in der Northbridge und 2 in der Southbridge, der P67 nur 16 in der CPU und 8 im PCH (alles abzüglich A-Link/DMI). Die SB850 bietet 6xSATA 6Gb/s, der P67 nur 2x, weshalb auf besser ausgestatten P67-Board häufig 1-2 Marvell-Controller verbaut werden, zusammen mit LAN und USB3.0 wird hier oft eine PCIe-Bridge von PLX notwendig. Daher ist das Deluxe4/5 mit ~130€ sogar noch günstiger als das P67 Extreme6 und müsste ehr mit dem Extreme4 verglichen werden. Beim Lesen eines Reviews von so manchem hochpreisigem P67-Board krieg ich die Krise, wenn ich lese, das ein PLX-Chip mit 8 Lanes mit nur einer davon am Chipsatz hängt, während die restlichen Lanes auf SATA3, USB3 und LAN verteilt werden. Tlw. sind 2 Realtek-LANs verbaut und beid ehängen am PLX!

Besonders auffällug fand ich das bei Gigabyte, hier gibts 2 PCIe 8x erst ab UD4 für ~150€, vorher nur x16/x4. Dafür ist das UD4 schlechter ausgestattet als vergleichbar teure P67er-Boards anderer Hersteller und beudeutend schlechter als das 890FXA-UD5.

Ich hatte explizit gebeten alle Features dieser Boards zu berücksichtigen. Warum kaprizierst du dich ausschließlich auf die, die beim AM3-Board besser sind und dichtest obendrein dem P67 Extreme 4 schlechte Eigenschaften anderer P67-Boards an, die dieses nicht besitzt?
 
Der normale Kunde kann mit mehr als 4 Kernen kaum etwas anfangen. Wenn er mehr Leistung will, soll er zum 2600k greifen und den übertakten.
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Der normale Kunde

Was heisst normal?.... Normal ist relativ. Die die 6 oder mehr Kerne benötigen brauchen diese und sehen dies als normal an ;)

Jeder soll kaufen was er für richtig hält. Man kann die eigene Meinung nicht auf andere übertragen ;)

Mir würde es auch nie in den Sinn kommen ein Mainstream Board mit einer Mainstream CPU zu kaufen.....
 
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Tigerfox schrieb:
@WeltalsWille: Du meinst also es würde den Kunden nicht billiger kommen, wenn es SB für S1155 auch mit 6-8 Kernen gäbe und man dafür nicht extra Serverboards fürn Desktop kaufen müsste?

LGA1155 bietet ja nach deinem gewichtigen Urteil eine unzureichende Plattform und SandyBridge ist mit dieser unerwünschten GPU kontaminiert. Insofern kann man auf dieser Basis natürlich kein Angebot generieren.
 
WeltalsWille schrieb:
Ich hatte explizit gebeten alle Features dieser Boards zu berücksichtigen. Warum kaprizierst du dich ausschließlich auf die, die beim AM3-Board besser sind und dichtest obendrein dem P67 Extreme 4 schlechte Eigenschaften anderer P67-Boards an, die dieses nicht besitzt?

Weil ich nicht die Zeit habe, mich mit dem board im Einzelnen auseinanderzusetzen und es mir auch um den Plattformvergleich ankam. Die S1155 kann nur mit mehr Zusatzchips die Ausstattung des 890FX nahezu erreichen, ist aber beim gleichen Preis immer unterlegen. Wenn du bei gleicher Ausstattung vergleichst, musst du eher Boards mit 870er und 880X bzw bald 990X mit dem P67 vergleichen, die nochmal bedeutend günstiger sind.

EDIT: Nein, nicht unzureichend, nur zu teuer. Mir würde so ein P67-Board für 130-150€ reichen, ich brauche nicht mehr als einen PEG und hier seh ich das mit der IGP noch halbwegs ein. Aber bei AMD bekomme ich die gleiche Ausstattung für nahezu den halben Preis und wenn BD kommt, steh ich damit sogar besser da.

CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Der normale Kunde kann mit mehr als 4 Kernen kaum etwas anfangen. Wenn er mehr Leistung will, soll er zum 2600k greifen und den übertakten.
Wenn ein Thuban bei AMD schneller als ein Deneb ist, dann ist auch ein sixcore SB schneller als ein 2600K. Nur weil der schon schneller als alles außer Gulftown ist, heisst das nicht, dass 2 Kerne mehr nix brächten. Durch die S2011-Plattform wissen wir aber ja nun, dass mehr als 4 Kerne bei Intel in den nächsten Jahren kaum günstig zu haben sein werden.
 
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Oktanius schrieb:
Was heisst normal?.... Normal ist relativ.
Nein, normal ist das, was der Mehrheit entspricht.

Der normale Kunde benutzt Office surft im Internet und spielt ein bisschen. Da reicht eigentlich ein Dualcore, aber 4 Kerne bieten noch ein wenig Reserve. Und damit werden 95% der Kunden abgedeckt.

Diejenigen, die Rendern oder mit SLI/CF spielen wollen, greifen zu 4 Kernen + HT od. einer Enthusiastenplatform, die mehr Kerne bietet.

Somit bietet Intel für beide Gruppen etwas: S.1155 für die normalen Benutzer und S.1366/S.2011 für die Enthusiasten.

PS: Die fehlenden Prozente werden durch Xeons abgedeckt, aber die bewegen sich dann preislich auch in einer anderen Liga. ;)
 
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