schadet Undervolting den cpu ?

Ich hab' auch schon einmal irgendwo gelesen, dass Undervolting der CPU schaden kann, halte das aber aus oben genannten Gründen für Blödsinn; es wird eher so sein, dass die CPU untervoltet länger "lebt". Ich glaub', dass Undervolting schädlich sein kann, stand hier: Die VID bei Intel-CPUs - Mythos oder Stunde der Wahrheit?
Das wurde aber erst letzen Monat überarbeitet, und jetzt steht dort nur noch:
Falsch: Eine eingestellte VCore unterhalb der von Hersteller festgelegten VID ist besonders gut für die CPU.
Es besteht ein Unterschied zwischen "nicht besonders gut" und "schädlich". Wahrscheinlich ist mit "nicht besonders gut" die mögliche Instabilität bei zu niedriger VCore gemeint. Eine Begründung dafür, warum Undervolting schädlich sein sollte, habe ich noch nirgends gefunden und widerspräche wohl auch den Gesetzen der Physik.
 
Ah ok und das verstehst du als nicht schädlich?

Trauriges Ergebnis derartiger Einsparversuche ist dann leider oft genug eine defekte Hauptplatine mit gegrillten Spannungsreglern.


Edit: Und du hast dein Zitat falsch interpretiert. Da steht nicht, das es nicht besonders gut ist für die CPU, sondern das die Aussage das es besonders gut ist falsch ist.
 
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Das betrifft aber das Mainboard und nicht die CPU. :p

Aber Du hast natürlich recht, dass die Spannungsregler durch Undervolting stärker belastet werden. Man darf es halt nicht untertreiben. :D


Edit: Na ja... man kann auch Korinthen kacken: Wenn die Aussage, dass Undervolting besonders gut für die CPU ist, falsch ist, dann stimmt es nicht, dass Undervolting besonders gut für die CPU ist. Ergo ist Undervolting nicht besonders gut für die CPU, und zwar im wörtlichen Sinne.
 
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Der CPU schadet es aber auch. Sieht man in dem Diagramm im entsprechendem Abschnitt. Die Voltage ist im Wechsel höher als die eigentliche VID --> nichts mit länger leben etc. :)
 
Beim Undervolten ist dann der "Maximum Negative Overshot" außerhalb der Spezifikationen, was, so wie ich das verstehe, schimmstenfalls in Instabilität resultieren kann.

Allerdings gebe ich Dir, was die möglicherweise schädigende Wirkung auf das Board betrifft, recht. Das habe ich außer Acht gelassen.

Fazit: Untervolten kann das Mainboard schädigen und die CPU instabil werden lassen.
Können wir uns darauf einigen? :)
 
Dionysos808 schrieb:
Beim Undervolten ist dann der "Maximum Negative Overshot" außerhalb der Spezifikationen, was, so wie ich das verstehe, schimmstenfalls in Instabilität resultieren kann.

Mir geht es um den Peak Wert. Wenn dieser zu hoch ist (was er in diesem FAll ja ist, weil er über der VID liegt), ist das ja nicht gut für die CPU.
 
Bei dem Diagramm, auf das Du Dich beziehst, wurde aber gar nicht untervoltet. Ich hab' mir das grad nochmal angeschaut, und bin ein wenig über die dazugehörige Überschrifft verwirrt. Im Text steht, dass der VOffset durch manuelle Falscheingabe entfernt wurde; passend dazu sieht man im Diagramm eine Idle-Spannung, die gleich der VID ist. Das ist in meinen Augen aber Übervolten - sehr merkwürdig. Ich werd' mir das später nochmal genauer zu Gemüte führen. Jedenfalls muss die "Peak-Voltage" beim Untervolten niedriger sein als bei Standardspannung.
 
soll ich den wert jetzt wieder leicht anheben von 0.8 V auf die 1 V ?

und 2. Frage geht die grafikkarte beim untertakten kaputt ? hab sie gerade beim ram takt auf 500 Mhz gebracht und die wurd sofort derbe kühler ~ 8°
 
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Nö, wenn du die Grafikkarte in 2D etwas runtertaktest macht das der gar nichts. Obwohl sie das eigentlich auch von selbst machen müsste.
 
jaja der GPU Clock geht ja auf 240 Mhz runter aber der speicher bleibt bei sinnlosen 975 Mhz
 
Auch wenn's ein bisschen offtopic ist: Ich meine mal gelesen zu haben, dass diese extremen Taktsprünge zwischen 2D und 3D schädigend sein können, gerade für den VRAM, was auch der Grund dafür ist, dass ATi nicht von sich aus die Taktraten für 2D so stark senkt. Unter anderem daher auch der hohe Idle-Verbrauch. Wie gesagt: Meine ich mal gelesen zu haben.
 
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Jo vielen dank für die vielen antworten.
werde jetzt den vore nicht auf 0,5 machen ist mir zu gefährlich
aber ich glaube das ati das auch deswegen nicht mit dem vram macht weil das bild flackert wenn der vram takt umgestellt wird und das sei nervig oder so...
 
Hab auch grad mit dem Undervolten meiner Komponenten angefangen. Habe ein paar Werte, die sich unter Prime, spielen und ein paar anderen Stressprogrammen als perfekt stabil rausgestellt haben. Meint ihr die Taktänderungen / Spannungsänderungen sind in diesem Fall schädlich?

CPU: Phenom 2 940 (mit K10stat automatisch getaktet)
P0: 4*3000 Mhz @ 1,0750 V; NB @ 0,8375 V
P1: 4*2300 Mhz @ 0,9125 V; NB @ 0,8125 V
P2: 4*1800 Mhz @ 0,8125 V; NB @ 0,8125 V
P3: 4*800 Mhz @ 0,6375 V; NB @ 0,8000 V

Grafikkarte: ATI Radeon 4890
3D: 850 Mhz / 975 Mhz @ 1,183 V
2D: 175 Mhz / 175 Mhz @ 0,923 V

Verbrauch Gesamtsystem im Idle: 120 Watt

Lässt sich am Arbeitsspeicher noch was drehen, wie viel könnte man da zusätzlich sparen?

PC ist übrigens absolut Lautlos. (Außer unter synthetischem Stresstest von allen Komponenten gleichzeitig)
 
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