Server build?

DasKnicklicht

Cadet 4th Year
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Okt. 2018
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Hallo Leute!
Ich möchte mir gerne (irgendwann nächstes Jahr) einen Server bauen. Ich möchte den Artikel Cloud-speicher anbieten. Es sollen (ich glaub) 15 virtuelle Maschinen mit Hilfe von unraid oder etwas vergleichbarem drauf laufen.

Liste im Anhang.
Screenshot_20181027_205754.jpg
 
Warum mietest Du dir einen V Server bei Hetzner oder Strato?
 
Du wirst Preislich niemals mit den großen Cloud-Anbietern mithalten können...

Außerdem, ATX-Netzteil? Also bei Cloud-Diensten sollte 99.9% Uptime mindestens da sein, und das heißt unter anderem redundante PSUs mit guter USV vorgeschaltet.
 
Abgesehen davon, das dein Konzept so nicht gut durchdacht ist, wie @Rickmer geschrieben hat, wenn du das Konzept nächstes Jahr immer noch umsetzen willst, komm frühestens 4 Wochen vor dem Kauf wieder und frag nach, jetzt Empfehlungen für 2019 zu machen, wo 2018 noch 2 Monate vor sich hat ist totaler Käse.
 
Sowas Bastelt man doch nicht selber, und wenn doch solltest du wiederkommen kurz vor dem Kauf.
 
Nur für ein bisschen Speicher: Viel zu dicke CPUs.
Für 15 VMs: Vermutlich zu wenig RAM
Für 15 VMs: Zu lahme Disks wenn die VMs nicht andauernd auf den Speicher warten soll oder willst du Hypervisor und VMs auf die SSD packen?

Ansonsten hast du 3 Single Points of Failures: Netzteil, Board und deinen SATA-Controller.
 
Hi,

15 VM gleichzeitig und 32 GByte RAM? An welche OS dachtest Du denn da?
Der RAM ist ECC? Fuer was der SATA-Controller?
Wie gut ist Deine Internetanbindung? Symetrisch und nicht kleiner 1GB?
Da waeren noch viele offene Fragen aka redundantes NT, USV und und und...

Warum nicht einfach einen Server mieten?

BFF
 
BFF schrieb:
Hi,

15 VM gleichzeitig und 32 GByte RAM? An welche OS dachtest Du denn da?
Der RAM ist ECC? Fuer was der SATA-Controller?
Wie gut ist Deine Internetanbindung? Symetrisch und nicht kleiner 1GB?
Da waeren noch viele offene Fragen aka redundantes NT, USV und und und...

Warum nicht einfach einen Server mieten?

BFF

Es sind 2x 32 GB angegebenen. Also 64gb! Somit pro cm 4gb RAM. Das Mainboard unterstützt nur 2xsata, desswegen der SATA Controller.

Es sollen vms wie freenas openmediavault oder xpnology drauf laufen (auswählbar)

Wir haben Glasfaser und können bis zu 6gbi/s bekommen.
Ergänzung ()

snaxilian schrieb:
Nur für ein bisschen Speicher: Viel zu dicke CPUs.
Für 15 VMs: Vermutlich zu wenig RAM
Für 15 VMs: Zu lahme Disks wenn die VMs nicht andauernd auf den Speicher warten soll oder willst du Hypervisor und VMs auf die SSD packen?

Ansonsten hast du 3 Single Points of Failures: Netzteil, Board und deinen SATA-Controller.
Die vms kommen ja auf die dass, und greifen dann auf die hdds zu
Ergänzung ()

Rickmer schrieb:
Du wirst Preislich niemals mit den großen Cloud-Anbietern mithalten können...

Außerdem, ATX-Netzteil? Also bei Cloud-Diensten sollte 99.9% Uptime mindestens da sein, und das heißt unter anderem redundante PSUs mit guter USV vorgeschaltet.
Das Netzteil ist eh nur Platzhalter. Ich werde das noch ändern.

Ich möchte 500gb für knapp 10€ im Monat anbieten können. Mit upgradeangebot von mehr Kerne und RAM, und Speicher bis zu z.b. 14tb

Bei Strato liegt der Beitrag pro 100gb bei circa 3€, also währe ich güntsiger :p
Ergänzung ()

Coca_Cola schrieb:
Sowas Bastelt man doch nicht selber, und wenn doch solltest du wiederkommen kurz vor dem Kauf.
Sorry, da sollte einen Monat stehen :)
 
ok, mit 64 GB kann man arbeiten je nach Anforderung. Ein Freenas zu virtualisieren ist grober Unfug außer zu Testzwecken. Auch die Entwickler raten explizit davon ab. Ein ZFS lebt davon, dass es vollständigen und alleinigen Zugriff auf die Festplatten haben. Du müsstest also den Controller inkl. aller Festplatten an die eine freenas VM durchreichen damit es nach best practice laufen kann. Dann haben aber deine anderen VMs keinen Zugriff mehr darauf. Wenn die freenas VM aber auch performanten Speicher liefern soll und nicht nur stumpfe Datenablage dann ist der Richtwert: 1 GB RAM pro 1 TB Storage. Schon sieht es etwas anders aus bei deiner RAM-Ausstattung.
 
snaxilian schrieb:
ok, mit 64 GB kann man arbeiten je nach Anforderung. Ein Freenas zu virtualisieren ist grober Unfug außer zu Testzwecken. Auch die Entwickler raten explizit davon ab. Ein ZFS lebt davon, dass es vollständigen und alleinigen Zugriff auf die Festplatten haben. Du müsstest also den Controller inkl. aller Festplatten an die eine freenas VM durchreichen damit es nach best practice laufen kann. Dann haben aber deine anderen VMs keinen Zugriff mehr darauf. Wenn die freenas VM aber auch performanten Speicher liefern soll und nicht nur stumpfe Datenablage dann ist der Richtwert: 1 GB RAM pro 1 TB Storage. Schon sieht es etwas anders aus bei deiner RAM-Ausstattung.
What? Bitte für Dummies :) ich versteh das nicht ganz
 
DasKnicklicht schrieb:
Bei Strato liegt der Beitrag pro 100gb bei circa 3€, also währe ich güntsiger
Du bist günstiger, weil du keine Vorkehrungen zu Backup und Daten-Redundanz eingeplant hast... zumindest das ich es gesehen habe.

Mir wäre übrigens auch geläufig, dass der Datenspeicher ein physisch separater Server ist, entsprechend schnell angebunden. Datacore wäre da z.B. ein bekannter Anbieter für Systeme.

Aber du brauchst auch für all Daten ein Offsite-Backup, sonst hast den Supergau wenn ein Blitzeinschlag oder Feuer oder sonstwas dein Raid (oder was auch immer) jenseits der Recovery-Möglichkeiten befördert. Sonst haben nachher eventuelle Kunden dann massiv wichtige Geschäftsdaten verloren -> sehr, sehr teure Klagen vor Gericht


Und, wie erwähnt, ich hoffe du hast Zugriff auf eine entsprechend massive Internetleitung mit Ausweichsvertrag falls die mal down sein sollte um zumindest minimal erreichbar zu sein.

Bei uns in der Firma z.B. haben wir Glasfaser, Kabel und noch zusätzlich DSL, wo dann entsprechend in der Firewall die gewünschte Lastverteilung konfiguriert werden kann.

PS: Eine gute Firewall (und das know-how die zu konfigurieren) hast du auf dem Plan, oder?
 
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DasKnicklicht schrieb:
What? Bitte für Dummies :) ich versteh das nicht ganz
Genau. Du willst ein freenas virtualisieren? Dann viel "Spaß" damit. Ich empfehle zur Lektüre: https://www.freenas.org/blog/yes-you-can-virtualize-freenas/, danach informierst du dich über PCIe Passthrough und stellst fest: Du kannst nur einer einzigen VM die Disks "durchreichen", danach sieht weder dein Host noch andere VMs die Disks. Oder du pappst das freenas/ZFS auf vDisks, musst dann aber jedem "Kunden" erklären, warum er kein scrubbing nutzen darf und worauf man dann noch so zu achten hat.

Ansonsten wie @Rickmer schon schrieb: Im Vergleich zu so ziemlich allen anderen Server-/Storage-Anbietern für Privatkunden hast du
  • kein zweites Rechenzentrum
  • kein Offsite-Backup
  • keine weiteren Admins die für dich einspringen wenn du mal Urlaub hast
  • niemanden außer dir, der Bereitschaft macht/hat
  • keine redundanten Internet- & Stromanbindungen
  • vermutlich keine entsprechenden Hardware-Partner, die für kritische Komponenten Ersatz in 4/8/12/24h besorgen
Das alles ist in den Preisen der großen Anbieter drin. Die reine Hardware, die zur Verfügung gestellt wird, ist da vermutlich der geringste Posten in der Kalkulation.
 
Das klingt mehr nach jemanden der gerade ne Prüfung vorbereitet oder ähnliches. Jedenfalls nicht Professionell und nicht durchdacht. Das Ding könnte man sich daheim evtl. hinstellen, aber keine Versicherung würde dich (bzw. deine GmbH) noch (be)halten sollte ein Kunde mit dem Anwalt kommen - denn das ist unproffesionell und fahrlässig!
 
Bei der CPU steht übrigens ES dabei, also Engineer Sample = Keiner kann dir garantieren, dass die CPU vollständig so funktioniert, wie sie soll.
 
snaxilian schrieb:
Genau. Du willst ein freenas virtualisieren? Dann viel "Spaß" damit. Ich empfehle zur Lektüre: https://www.freenas.org/blog/yes-you-can-virtualize-freenas/, danach informierst du dich über PCIe Passthrough und stellst fest: Du kannst nur einer einzigen VM die Disks "durchreichen", danach sieht weder dein Host noch andere VMs die Disks. Oder du pappst das freenas/ZFS auf vDisks, musst dann aber jedem "Kunden" erklären, warum er kein scrubbing nutzen darf und worauf man dann noch so zu achten hat.

Ansonsten wie @Rickmer schon schrieb: Im Vergleich zu so ziemlich allen anderen Server-/Storage-Anbietern für Privatkunden hast du
  • kein zweites Rechenzentrum
  • kein Offsite-Backup
  • keine weiteren Admins die für dich einspringen wenn du mal Urlaub hast
  • niemanden außer dir, der Bereitschaft macht/hat
  • keine redundanten Internet- & Stromanbindungen
  • vermutlich keine entsprechenden Hardware-Partner, die für kritische Komponenten Ersatz in 4/8/12/24h besorgen
Das alles ist in den Preisen der großen Anbieter drin. Die reine Hardware, die zur Verfügung gestellt wird, ist da vermutlich der geringste Posten in der Kalkulation.
KuanYin schrieb:
Das klingt mehr nach jemanden der gerade ne Prüfung vorbereitet oder ähnliches. Jedenfalls nicht Professionell und nicht durchdacht. Das Ding könnte man sich daheim evtl. hinstellen, aber keine Versicherung würde dich (bzw. deine GmbH) noch (be)halten sollte ein Kunde mit dem Anwalt kommen - denn das ist unproffesionell und fahrlässig!
Banned schrieb:
Bei der CPU steht übrigens ES dabei, also Engineer Sample = Keiner kann dir garantieren, dass die CPU vollständig so funktioniert, wie sie soll.
Vielen Dank für die Beratung :3 ich würde auch von anderen eine besseren belehrt und habe jetzt ganz andere Pläne. Bessere und neuere Komponenten, keine gebrauchte und alte Serverhartware und vor allem keine Virtualisierungen! Wer Hostunlimited von YouTube kennt, weiß was ich machen möchte :D
 
Moin,

bevor du irgendwas in die Richtung überlegst, stell dir mal einen Owncloud Server hin, sichere den entsprechend ab und belaste die Kiste mal richtig.
Du wirst feststellen, dass sich dort, selbst für den Privatgebrauch, viele Probleme ergeben die du noch gar nicht auf dem Schirm hast. Damit rede ich noch nicht mal von Backup, Desaster Recovery, Trafficengpässen oder ähnlichen. Allein die korrekte Konfiguration der Dienste und der Benutzerverwaltung reicht für den Anfang.

Einen Server produktiv betrieben bedeutet, ständige Weiterentwicklung, Trends und Sicherheitsvorfälle beobachten, Risikien bewerten. Du kannst nicht einfach was hinstellen und es dann laufen lassen....zumindest nicht ohne schlechtes Gewissen.
Wenn du dies dann noch kommerziell vermarkten möchtest, hast du noch ganz andere Themen auf dem Tisch.
Datenschutz, Verfügbarkeit, Redundanzkonzepte,Qualitätssicherung,Testsysteme, Service-Hotline, Haftung im Schadensfall bzw. Regressansprüche und und und....

professioneller Serverbetrieb ist keine Spielwiese und nichts was man nebenbei mal machen kann.

VG
 
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