Server

overdriver

Lt. Commander
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Juli 2005
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1.318
1. Möchtest du mit dem PC spielen?

Nein!

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?


3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
  • Server für Heimgebrauch mit Windows Standard Server 2016 (1 Device Cal). Die Lizenz habe ich günstig erhalten.
  • MiniITX
  • Am besten Passiv gekühlt, falls das möglich ist
  • CPU mit integriert GPU
  • Viele Sata Anschlüsse (8 Sata Anschlüsse mindestens)

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)


5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
  • Gehäuse vorhanden aber nur für MiniITX
  • SFX Netzteil wahrscheinlich wird dieser ersetzt (Altersbedingt fast 8 Jahre alt)
  • SSD und HDD vorhanden

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
Preis spielt erstmal keine rolle aber es sollte so gut es geht günstig sein.

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
Ich kann warten

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Selbstverständlich selbst zusammenbauen.


Ich möchte meinen alten Server erstzen der noch mit Windows Home Server 2011 läuft (Aus Sicherheitsgründen). Die Hardware war schon zu seiner Zeit sehr langsam und es hat mich oft geärgert. Jetzt wollte ich ein Schlüssstrich ziehen und mir einen neuen Server zusammenbasteln.
 
Und was exakt soll der machen?
Nur Fileserver? Das könnte ja auch ein NAS übernehmen. Wobei 8x SATA schon viel ist^^.
 
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HPE ProLiant MicroServer Gen10 Plus
 
Nein nicht nur Fileserver, zumindest kein NAS komplettsystem. Ich verteile im Netzwerk Medien und nutze diesen für 'Videotelefonie/Chat' und auch überwachung meiner Clients (Health Status). Ich bastel mir gerne etwas eigenes.
 
Das Gehäuse ist vorhanden und die Festplatten auch mein altes ASUS E45M1-I Deluxe Mainboard (MiniITX) hatte z.B. 7 Sata Anschlüsse. Da gab es auch keine Probleme mit der Kühlung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und es scheitert beim Formfaktor des Boards nur, weil du keine 50€-100€ für ein neues, größeres Gehäuse ausgeben willst, obwohl du kein Preisrahmen hast? :) und ein neues ATX Netzteil wahrscheinlich günstiger ist als ein SFX-Pendant?

Deine bisherigen Anforderungen sind durchaus von einem Intel ATOM (in jedem Synology der + Serie) schaffbar. Natürlich ist ein kleiner Ryzen 3 oder 5 performanter, aber diese sind eben keine server-grade Hardware. Garantierte 24/7 Dauerbetrieb und IPMI externer Zugriff findet man da eher selten.

Wenn es um richtige Server geht, kommt auch Gebrauchtkauf in Frage?
 
Es gibt grob nur 20 Boards die Mini-ITX haben und 8x Sata (oder entsprechend viele SAS) und das sind alles Atom C, Atom D oder Sockel 1151 (v2). Preislich geht es ab 170/200€ los aber die meisten sind im Bereich zwischen 300 und 600€ und bei den nicht-Atoms kommt dann noch ne CPU dazu.
Ich hatte vor 1-2 Jahren auch gesucht und mich dann für mikroATX entschieden. MiniITX und so viele Ports für Laufwerke bekommst mit hin wenn du noch einen extra HBA kaufst.

@altavilla Die Trollwiese ist woanders, geh doch bitte da spielen oder verlinke das Datenblatt von deinem Vorschlag anhand dessen man erkennen kann, wie da acht HDDs rein passen sollen.
 
Ich bin jetzt am überlegen das ich vielleicht ein Ryzen 3 Setup mache mit anderem Gehäuse. Werde da zwar erstmal mit 6 Sata Anschluss auskommen aber da kann ich ja einfach eine Erweiterungskarte einbauen.

Was haltet ihr davon?

Ich weiss das ist ja wie genannt keine Server Hardware aber mein altes Board läuft auch schon 8 jahre.
Mit undervolding und etwas optimierung sollte der auch Stromsparend laufen. Ist dann zwar mit einem aktiven Lüfter aber was solls...!
 
Zuletzt bearbeitet:
Halte das nach wie vor für Geld- und Energieverschwendung... Bisschen Monitoring und Medienverteilung, selbst mit transcoding, kann jedes bessere NAS was effizienter sein dürfte als ein Selbstbau.
Bleibt das Thema "Videotelefonie/Chat" was du benannt hast. Für Setups mit Jitsi oder BBB braucht man kein Windows und so etwas zuhause mit in der Regel zu schmalem Upload ist nur was für Leute die auf Qual und Schmerzen stehen. Da kann man auch einen kleineren vServer mieten und es dort installieren.

Ich sehe bisher keine Anforderungen die bisher überdimensionierte Hardware oder einen Windows Server rechtfertigen würden.
 
Naja ich habe mich eben an Windows Server gewöhnt und auf der Arbeit laufen auch Windows Server Systeme :)

Ein NAS System hatte ich damals von QNAP aber das mochte ich nicht.

Aber würdest du ein kleines Ryzen 3 System trotzdem empfehlen können?
Vielleicht könnte ich ja noch etwas mehr mit dem Server anstellen um dies zu rechtfertigen ;)
 
Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht oder was willst du mir damit sagen? Beruflich läuft auch vieles bei Azure/AWS/GCP, muss ich meine private Webseite deshalb da hosten? Nein und warum nicht? Na weil ich zum einen ganz andere Anforderungen (privat) habe und zum anderen weil ich dann die Kosten selbst zahlen müsste^^.

Mal für dich zum Realitätsabgleich: Hier werkelt ein Pentium G4600 (2C4T) und das Ding stellt Storage bereit für Backups der diversen Clients sowie zentrale Datenhaltung und hostet nebenbei noch 3 VMs: eine Monitoring-Instanz, einen kleinen Datenbankserver und ein Desktoplinux von dem mehr-oder-weniger-Thinclients im Haus verteilt sich verbinden können um darüber zu surfen und alltägliche PC-Arbeiten zu erledigen. Die Auslastung der CPU schwankt zwischen 50 und 60%.

Wenn du dir nen Ryzen 3 kaufen willst dann mach dies aber warum sollte ich oder jemand anderes dir dafür eine Rechtfertigung liefern die du bisher nicht erbracht hast mangels unklarer Anforderungen.
Wenn du mit Medien bereit stellen sowas wie Plex meinst dann lautet die nächste Frage: Transcoding notwendig und falls ja wie viele parallel? Transcoding per iGPU klappt nicht bei AMD, bleibt also per CPU und da kann man Erfahrungswerte im entsprechenden Foren oder auch hier recherchieren oder einen Blick in die Doku werfen. Erfüllt der Ryzen 3 dann die Anforderungen und du findest ein passendes Board dazu und das passt in dein Budget dann spricht da nix gegen.
Gleiches für die schwammige Videotelefonie-Geschichte. Guck in die Anforderungen der verwendeten Software aber wenn sie auf dem alten Server läuft dann wird die auch auch jedem neuen laufen (vorausgesetzt die funktioniert noch unter Server 2016 etc).

Ob Hardwarekomponente XYZ empfehlenswert ist oder nicht wird in erster Linie dadurch definiert ob damit alle Anforderungen erfüllt werden und anschließend ob diese ins Budget passt. Die Anforderungen sind aber nicht eindeutig definiert, somit ist keine klare Aussage möglich.
 
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Selbstbau mit Supermicro X11SSL-CF, RAM musst bei dir gucken je nach Bedarf. OS ist Freenas (heißt jetzt Truenas) aber das ist nix für Hobbybastler und Frickler.
Free-/Truenas hat sehr viele gute Features und ZFS ist toll aber es gibt auch einige Stolpersteine in die Laien regelmäßig rein rennen weil sie zu faul sind sich einzulesen und einfach irgendwelche Annahmen treffen oder denken, dass müsse schon irgendwie gehen und sie wüssten es ja besser.
Ich mach den Quatsch beruflich und wusste/weiß daher worauf ich mich einlasse, daher würde ich es auch nicht blind jedem empfehlen.
overdriver schrieb:
Das mit dem Transcoding wusste ich gar nicht.
Siehe in paar Zeilen vorher. Weil du irgendwelche Annahmen und Vermutungen machst. Ich empfehle, sich diese Naivität bewusst zu machen, geht mir genauso in Bereichen wo ich mich nicht wirklich auskenne. Überlege dir genau was du willst und was deine konrekten Anforderungen sind, denn das fehlt allein schon in diesem Thread. Dann kannst dir überlegen mit welchen Lösungen du dies umsetzen kannst und anhand deren Anforderungen ergibt sich welche Hardware sinnvoll ist.
Du bist hingegangen und hast dir irgendwelche Hardware ausgedacht und willst dir dann irgendwas zusammen frickeln damit es passt. Das wird nicht aufgehen bzw. endet oft in Frust oder Mehrkosten weil man sich irgendwas kauft und danach merkt, dass es so nicht klappt und dann nachkaufen muss.
 
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Hast du in der Zwischenzeit deine Anforderungen überdacht/konkretisiert? Oder gar etwas gefunden? :)

Es gibt auch genug Leute, die einen kleinen Intel NUC i3 (oder i5/i7, je nach CPU Last der Anwendungen) als sparsamen Heimserver laufen lassen. in Kombination mit ESXi (oder anderen Virtualisierungslösungen) werden VMs erstellt. Eine davon bekommt die iGPU des Prozessors durchgereicht und kann damit Plex und dergleichen bedienen/transkodieren.

Leider nimmt ein NUC nur 2 Festplatten auf (1x NVMe, ggf. 1x SATA 2.5", meistens dann direkt für die VMs). Für mehr Speicherplatz sorgen dann entweder dedizierte NAS, die nur Netzwerkspeicher bereitstellen, oder diverse USB-Gehäuse. Bei letzterem muss dann natürlich auch eine VM auf dem NUC laufen, die aus den USB Platten ein NAS "macht".

Ein NUC kann bis zu 64GB RAM (2x32GB) aufnehmen. und Verbraucht, je nach CPU/Last bis < 10W (Idle, ohne aktive Festplatten bis auf die 2 intern verbauten)

Kostenmäßig kommt man da, geschätzt, auf 350€ (i3, 16GB RAM, 1TB SSD) bis 780€ (i7, 64GB RAM, 2x1TB SSDs) zzgl. NAS (ab 8Bay - 800€)/USB Gehäuse (ab 240€)


Oder mit Consumer Hardware so etwas suchen/bauen
https://www.technikaffe.de/anleitun...en_fuer_4_bis_16_festplatten_auf_einen_blick/
(leider nicht mehr sooo aktuell, sollte aber ohne großen Aufwand an heutige Hardware/Builds anpassbar sein)

Oder wie erwähnt in der Bucht nach guten gebrauchten Servern gucken.
Ich selbst habe einen HP Tower Server mit onboard SAS (=4x Sata) und einem zusätzlichen Raidcontroller mit SAS (weitere 4x Sata) für 200€ erstanden. mit Xeon i5 1225 v3 und 16GB RAM. Es passen da aber nur 4x 3.5" HDD in den Tower. Zwecks vorhandenem NAS ist das aber nicht tragisch :)

Oder ein wirkliches NAS, ggf. auch mit CPU tausch (https://www.meintechblog.de/2020/11/pimp-my-qnap-tvs-x82-cpu-upgrade-von-sky-lake-auf-kaby-lake/) und Virtualisierung

Kurzum, der tatsächliche monetäre Aufwand kommt am Ende aus der Anforderung. CPU/RAM/All-In-One (oder 2 Geräte)/"echter" Server oder Consumer "Server"/kompakt oder 4HE 19" Rack Einschub/"Steinalt" (und damit ein Heizungsersatz) oder neuer oder brandneu.
Und natürlich auch daher, ob man "basteln" will für das Hobby, oder ein fertiges System kaufen möchte, was "einfach läuft".
 
overdriver schrieb:
  • Server für Heimgebrauch mit Windows Standard Server 2016 (1 Device Cal). Die Lizenz habe ich günstig erhalten.

Das klingt nicht als hättest du eine Windows Server Lizenz. Windows Server wird als Core-CAL Modell lizensiert. Du benötigt für jeden physischen Kern eine Core-Lizenz (Mindestens 16 Core-Lizenzen pro Server) UND jeder Nutzer oder jedes Gerät das auf den Server zugreifen kann (direkt und indirekt) benötigt eine CAL (User oder Device CAL). Dabei sind die Multiplexingregeln von Microsoft einzuhalten.

Desswegen macht es auch wenig Sinn an der Hardware groß zu sparen , wenn du so oder so einen guten vierstelligen Betrag für die Softwarelizenzen ausgeben musst (du musst so oder so noch 16 Core Lizenzen kaufen).

Außerdem ist zu beachten, dass du unter Windows Server Standard nur 2 VM's betreiben darfst.
 
@Paul H. Die 2-VM-Aussage bezieht sich afaik nur darauf, dass man auf dem Host zwei Windows-VMs inklusiv-lizenziert hat. Nichtsdestotrotz kann man so viele weitere VMs betreiben wie man möchte, muss die darin laufenden Betriebssysteme jedoch gesondert lizenzieren sofern notwendig. Du kannst daher 2 VMs mit Windows und beliebige weitere VMs mit einem kostenfreien Linux betreiben. Diese Tatsache verschweigt MS nur allzu gern bzw. benennt in seinen Dokumenten immer nur Windows als OS in den VMs. Die Vorstellung, dass man auch andere Betriebssysteme virtuell nutzt scheint da irgendwie out of scope zu sein.
 
out of scope out of business

ich hab dir da mal was korrigiert :)

Aus meinem Bescheidenen Wissen heraus, würde ich für einen Heimserver eh auf ESXi oder Proxxmoxx als Hypervisor setzen, und Windows so wie alle anderen VMs dort anlegen :)
 
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