Sicherung fliegt raus

Anormal

Cadet 2nd Year
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Liebes Forum,

als ich neulich versuchte meinen Computer zu starten, schaltete er sich fast sofort wieder aus. Gleichzeitig sah ich Funken zwischen Netzteil und Kabel (das nicht vollständig im Netzteil steckte) und stellte fest, das die Sicherung rausgeflogen war.
Ich dachte es läge an dem nicht richtig steckendem Kabel und versuchte es deshalb noch 2-3 mal, nachdem ich das Kabel richtig eingesteckt hatte - immer mit demselben Ergebnis (Urteilt nicht, das ganze hat sich zugetragen als ich nach Silvester nachhause gekommen bin). Bei einem der Versuche ist die Sicherung auch schon direkt rausgefolgen, als ich den Stecker in die Steckdose gesteckt habe.
Nach dem zweiten oder dritten Versuch lies er sich gar nicht mehr einschalten lassen, das könnte aber auch daran gelegen haben das die Sicherung gerade raus war. Meine Erinnerungen an die Gegebenheiten sind leider leicht verschwommen.

Davor ist mein Computer gut ein Jahr problemlos gelaufen.

Meine Fragen diesbezüglich:

A) Es liegt wohl am Netzteil oder? Falls das nicht sicher ist: Wie kann ich das Netzteil testen ohne Komponenten meines Computers oder mich zu gefährden?

B) Mein Netzteil hat ja gut 1 Jahr problemlos funktioniert, spricht etwas dagegen dasselbe wieder zukaufen? Falls das Modell schlecht ist, würde ich mich über Empfehlungen freuen.

C) Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das dabei andere Komponenten schaden getragen haben? (Mir ist schon klar, dass das schwer zu sagen ist, aber Erfahrungswerte würden mich auch interessieren)


Mein Setup:
1 x Seagate Desktop HDD 1TB, SATA 6Gb/s (ST1000DM003)
1 x Intel Core i5-4460, 4x 3.20GHz, boxed (BX80646I54460)
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS2CP4G3D1609DS1S00)
1 x ASUS R9290-DC2OC-4GD5 DirectCU II OC, Radeon R9 290, 4GB GDDR5, 2x DVI, HDMI, DisplayPort (90YV05F0-M0NA00)
1 x ASUS H97M-E (90MB0IQ0-M0EAY0)
1 x Cooler Master N200 (NSE-200-KKN1)
1 x Cooler Master G550M 550W ATX 2.31 (RS-550-AMAAB1)


Danke schon mal im Voraus für eure Hilfe :)
 
Yep.

Das wird wohl das böse NT gewesen sein.

Du solltest mal ein Neues besorgen - aber hast Du nicht noch Gewährleistung drauf - nach einem Jahr?

Frag mal beim Händler nach.

Und ob da noch was zu Manitou gegangen ist - schwer zu sagen.

Bei meinem letzten NT Crash hat´s mein Board mitgenommen.

Seit dem Zeitpunkt hab ich nur noch "überdimensionierte" NT verbaut - damit auch wirklich möglichst alle Lastwechselspitzen abgefangen werden.

Und bevor ich´s vergesse - testen würde ich dieses NT nicht mehr wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
mal ein anderes Kabel fürs NT getestet? sieht der Anschluss von Kabel zu NT optisch in ordnung aus?
 
Man könnte auch einfach nicht die billigsten Markennetzteile kaufen :P Das bequiet e10 kostet sicherlich nicht nur wegen dem Namen das Doppelte des hier genannten.

Ach ja: Beim Netzteil würd ich nicht mal mehr im Traum dran denken, das einzuschalten. Wenn Garantie/Gewährleistung dann umtauschen ansonsten übern Jordan schicken. Funken und die Sicherung fliegt? da muss man eigentlich nicht mehr groß überlegen
 
Netzteil tauschen. Wenn es Funken gab und die Sicherung flog steht jeder Alternative außer Frage.
Im PC kann der Fehler nicht gewesen sein da er galvanisch vom Netz getrennt ist durch das Netzteil. Die Sicherung sichert jedoch das 230VAC Netz ab. Daher muss der Fehler irgendwo im Netzteil sein. Selbst zu reparieren geht da meist nichts, empfehle ich auch ohne Erfahrung nicht. Das kann bis hin zum Brand gehen.

Nach einem Jahr hast du ja mindestens Gewährleistung. Bei den meisten Hersteller auch Garantie.
 
Nanana, immer langsam mit den jungen Pferden!

* Was ist denn "Sicherung". Der Leitungsschutzschalter oder der Fehlerstromschutzschalter? Das ist eine sehr wichtige Information, weil es dann schon mal zwei grundsätzlich unterschiedliche Fehlerursachen sein können. [Leitungsschutzschalter erkennst du daran, dass er 1 TE breit ist, also ca. 18mm, ein Fehlerstromschutzschalter a.k.a. "FI", a.k.a. "RCD" hat normalerweise 4 TE, also etwa 72mm Breite. Außerdem hat eine RCD immer eine Testtaste, ein LS-Schalter nie.]

* Ein "Funke" ist einfach ein Lichtbogen und ein ganz normaler Vorgang bei jedem Steckvorgang unter Spannung. Es gibt so gut wie immer einen Lichtbogen wenn ein Stecker eingesteckt wird, das ist in fast allen Fällen völlig normal, meistens unsichtbar und hat soweit auch mal keine schlimmen Auswirkungen. [Ein bisschen Verschleiß an Steckdose und Stecker]

Du solltest unbedingt das Kabel mal an einem anderen Gerät testen. Kaltgerätekabel hat jeder wie Sand am Meer und dementsprechend auch die Geräte dazu. ;)

Generell würde ich bei einem ein Jahr alten Netzteil erst mal den Support kontaktieren und hoffen, das Teil ausgetauscht zu bekommen. Auswirkungen auf deine Bauteile sollte das normalerweise nicht haben, es gibt aber manchmal Ausnahmen.

Seit dem Zeitpunkt hab ich nur noch "überdimensionierte" NT verbaut - damit auch wirklich möglichst alle Lastwechselspitzen abgefangen werden.

Der Tipp ist absoluter Unsinn. Ich habe (als Elektrotechniker) keine Ahnung, was "Lastwechselspitzen" sein sollen (Google findet dazu auch nur drei Einträge, das spricht sehr für einen Neologismus), was er damit (vermutlich) meint ist sowas wie das dunkler werden der Glühbirne wenn man den Staubsauger einschaltet.
Nun ja, heutige Netzteile besitzen einen Weitbereichseingang, d.h. sie kommen mit Spannungen von etwa 100 V - 240 V AC zurecht. Wenn man jetzt den Staubsauger einschaltet, sinkt die Spannung halt kurzzeitig von 230 V auf vielleicht 200 V ab. Das ist dem Netzteil also scheiß egal.
Außerdem sind heutige Netzteile bei einer Belastung von etwa 80 % - 100 % am effizientesten, d.h. mit einem leistungsfähigeren Netzteil verbraucht man auch noch mehr Strom weil es ineffizienter ist.
Es mag ja sein, dass bei einem kurzzeitigen Netzausfall ein leistungsfähigeres Netzteil länger stützt, aber diese Ausfälle sind in der Praxis unrealistisch bis nicht existent, weshalb der "Tipp" einfach nur Müll ist.
Jeder, der sich vor Datenverlust absichern will, kommt nicht um eine USV.
 
Das übliche Problem mit Threads, die auf der Hauptseite auftauchen, leider :(
Es wäre schön, wenn man sich ein wenig mehr zurückhalten würde, wenn man sich mit der Thematik kein Stück beschäftigt hat und nicht sofort loszubrüllen, dass das Netzteil defekt wäre, obwohl wichtige Informationen fehlen!

Bitte mal nachschauen, was für eine Sicherung verbaut ist, ohne diese Info ist es nicht möglich, mit Sicherheit zu sagen, dass es das Netzteil ist!
Es kann schlicht sein, dass der Einschaltstrom etwas höher ist, aber das Netzteil noch völlig in Ordnung!

Denn nur weil die Sicherung raus fliegt, heißt das noch lange nicht, dass irgendetwas defekt sein muss!
Es heißt nur, dass die Sicherung denkt, dass ein Kurzschluss vorliegt und auslöst...


Daher:
bitte erst einmal nachschauen, was für eine Sicherung verbaut ist...
Ergänzung ()

foolproof schrieb:
Der Tipp ist absoluter Unsinn. Ich habe (als Elektrotechniker) keine Ahnung, was "Lastwechselspitzen" sein sollen (Google findet dazu auch nur drei Einträge, das spricht sehr für einen Neologismus)
Nein, einfach eine Erfindung von einigen Personen, die keine technische Relevanz aufweist...
Was er meint sind die Spitzen bei den Lastwechseln, die Sekundärseitig durch die Komponenten verursacht werden können.

Da kanns schon mal sein, dass die Kondensatoren leerlaufen, z.B. wenn die GraKa gerade hoch taktet...

Aber darauf das Netzteil zu dimensionieren, in der Hoffnung, dass man daraus einen Vorteil hat, ist einfach Käse.
Man hat nur in den seltensten Fällen einen Vorteil durch größere Netzteile. Und solange das gleiche Layout/die gleiche Plattform verwendet wird, schon mal gar nicht.
Da wird die höhere Leistungsdichte schlicht mit einem schnelleren Lüfter kompensiert. Die Kondensatoren sind z.T. auch die gleichen, also auch hier kein Vorteil....
Daher halte ich es schlicht für Quatsch, anzunehmen, dass ein 650W statt 550W, welches auf der gleichen Plattform basiert, nennenswert länger halten wird...


Aber auch vermeintlich bessere Komponenten müssen auch gar keine bessere Haltbarkeit bedeuten!
Denn woher wissen wir, dass diese Komponenten nicht schlicht notwendig sind, aufgrund höherer Belastung eben jener?!

Ergo:
Das Netzteil sollte man immer passend zum System wählen.
Es zu groß zu wählen, bringt meist mehr Nachteile als Vorteile mit sich...
Und ein 550W Netzteil ist schon sehr großzügig bemessen, für ein SIngle GPU/CPU System!
Damit kann man durchaus in vielen FÄllen sogar 2 ordentliche Grafikkarten mit versorgen - zum Beispiel 2 Tahiti Karten (Radeon 7970, nicht GHz Version)...
 
Der war gut. Also die neueste Ansicht mancher hier im Forum ist:
Nein, wenn deine Sicherung fliegt ist nicht das Gerät defekt, die Sicherung ist eben kaputt und löst aus, weil sie gerade Bock darauf hat.

War im anderen Thread genau das Gleiche. da hatte der TE den Rechner in mehreren Stromkreisen getestet und jedesmal hat es die Sicherung gewürfelt, aber die Spezialisten dort waren der Ansicht dass es nur an der Sicherung liegen kann die urplötzlich den Anlaufstrom eines 500W-Netzteils nicht mehr ausgehalten hat.

Sträubt zwar jedem Elektriker die Haare zu Berge, aber hier laufen eben echte Experten rum, die das auf jeden Fall besser wissen
 
Ja, weil ja auch moderne B16 Automaten die Regel sind und es ja mal überhaupt keine L16 und H16 Automaten mehr gibt :rolleyes::
Oder weißt du, welche Sicherung bei ihm verbaut ist?!
Ich nicht.

Und wenn du ein wenig in diesem Forum suchen würdest, würdest du feststellen, dass in vielen Fällen tatsächlich die Leitungsschutzschalter an die 50 Jahre jung sind...

Daher ja auch die Frage, Was für eine Sicherung es denn genau ist!
Oder meinst du nicht auch, dass es sinnvoll ist, diese Information zu haben, um es wirklich halbwegs beurteilen zu können?!
 
Und mit der gleichen falschen Argumentation kommst du jedes Mal. Mit dir zu diskutieren ist da völlig überflüssig, du weist es ja besser. Wozu lernt man auch einen Beruf mehr als drei Jahre lang und übt ihn jahrzehntelang aus. Ach ja, richtig, damit man hier im CB-Forum gesagt bekommt, wie es geht, schon klar.

Wie schon mal geschrieben liegt der Auslösestrom bei den ach so alten Automaten im ungünstigsten Fall bei der dreifachen Nennlast, was bei einem 16A-Automaten eben bei 48Ampere oder über 11 Kilowatt liegt. ein 2moderner" Leitungsschutzschalter B16 hat den gleiche Kurzschlußstrom, er ist nur etwas träger in der Auslösecharakteristik.

In vorliegendem Fall könnte es das Kaltgerätekabel sein oder die Kaltgerätebuchse, die Schaden genommen hat, aber auf gar keinen Fall die Sicherung, oder willst du uns jetzt ernsthaft weiß machen, es wäre die Schuld der Sicherung, wenn es bereits zum Überspringen eines Funken kommt und sie fliegt?
 
Gut, und die Netzteilspezifikationen erlauben einen Inrush von bis zu 100A, welcher Automat fängt Diesen?
 
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