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NewsSnapdragon C: Das kann Qualcomms Chip für 300-Dollar-Notebooks
Der Snapdragon C ist Qualcomms kleinster Prozessor für Notebooks, die den zur Computex im Mai angekündigten Pläne zufolge ab 300 US-Dollar erhältlich sein sollen. Die technischen Details zum Snapdragon C ließen die Chip-Entwickler zur taiwanischen Messe aber noch im Verborgenen, jetzt sind zumindest gewisse Details bekannt.
Die Eckdaten klingen ja extrem unangenehm für ein Alltagsgerät. Vor allem die Speicherbandbreite und das -Maximum- von 16GB gruselt und lässt auf viele Bedenkpausen schließen.
Mit ordentlichen Treibern wäre das für einen Einplatinencomputer alles sehr lecker - aber wie es an der Front bei Qualcomm aussieht, wissen wir ja.
E:
nlr schrieb:
Wir reden von 300 Dollar Geräten, die werden eher maximal 8 GB haben.
Das macht es schlimmer.
Außerdem wird es diese 300$ Geräte niemals geben. Mit viel Glück gibt es mit Edu Rabatt irgendwo ein 379$+Steuern 12" Gerät mit 720p TN Display und 32GB eMMC QLC Flash+Cloud Subscription für 6 Monate geben.
Die 300$ waren schon vor der Rampocalypse Marketingbullshit.
Das klingt völlig in Ordnung von der Leistung her für absolute Billo-Notebooks. Schneller als ein beschissener N4500 allemal.
Außerdem: 8GB für ein günstiges Notebook reicht völlig. Es gibt immer noch Geräte mit 4GB neu zu kaufen. Davon sollte man natürlich die Finger lassen, aber 8GB ist völlig in Ordnung.
Ich kann in einen 150€ N150-Mini-PC 32 GB stecken.
Was mich mehr verblüfft, ist das Fehlen von einem AV1-Dekoder. Sollen nicht ARM-Laptops besonders lange Batterielaufzeit haben? Da wäre das in HW-Form schon gut.
Völlig irrelevant, mehr Speicherbandbreite macht bei den alten Schmalspur Kernen und der Alibi iGPU genau 0 Unterschied. 25,6 GB/s sind so viel wie Dual Channel DDR4 3200, damit betreiben noch genügend Leute ihre Gaming PCs mit Raptor Lake.
Auch das Maximum wird völlig irrelevant sein, niemand kauft einen so günstig wie möglichen Laptop mit jahrealten Smartphone SoC, um ihn dann für Unmengen mit 32GB zu konfigurieren.
Mich würden Geräte mit 16GB schon massiv überraschen
Dass die Kiste zäh zu bedienen wird, ist außer Frage, an den beiden Dingen wirds aber nicht maßgeblich liegen
Dass sie im zugekauften µController-Geschäft Selbstverständliches verkünden, lässt imho wenig darauf schließen, dass auf einmal in der Notebook-Sparte ein Umdenken stattfindet. (Ja, ich habe gesehen, dass im Ursprungspost "Einplatinencomputer" steht. Die würde ich einfach mal in die selbe Kategorie stecken - gibt es solche mit Snapdragon überhaupt?)
(Ja, ich habe gesehen, dass im Ursprungspost "Einplatinencomputer" steht. Die würde ich einfach mal in die selbe Kategorie stecken - gibt es solche mit Snapdragon überhaupt?)
Genau das meinte ich. Linux-Support für das eine bedeutet nicht automatisch, dass er auch fürs andere besser wird. (Eher im Gegenteil: Die Marketing-Meldung zur Debian-Unterstützung klang schon ein bisschen nach OSS-Washing. Die Grafiktreiber sollen auch geschlossen bleiben iirc.)
(Eher im Gegenteil: Die Marketing-Meldung zur Debian-Unterstützung klang schon ein bisschen nach OSS-Washing. Die Grafiktreiber sollen auch geschlossen bleiben iirc.)
Die Frage auf die ich geantwortet bezog sich auf Einplatinencomputer, und vom Bumms unterscheiden sich die beiden verschiedenen Typen sicherlich eh nicht großartig, diese Dragonwing Teile gibt es ja auch in groß oder klein.