News Snapdragon Wear 3100: Smartwatch-SoC hat einen sparsamen Co-Prozessor

Conqi

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Das im Artikel genannte Dimmen des Diplays hat doch nichts mit dem SoC zu tun. Auch das Erfassen Schritten und ähnlichem klappt schon heute problemlos. Ich sehe nicht, was Qualcomm da jetzt verbessert haben will. Das Display wird garantiert weiterhin nicht voll leuchten dauerhaft.

Ich weiß auch nicht, warum bisher kein großer Hersteller den Pebble-Ansatz gewählt hat. Das E-LCD war natürlich weniger farbenfroh und "modern" als etwa das OLED meiner Gear S3, aber die Tatsache, dass dauerhaft das Watchface meiner Wahl angezeigt wurde, war einfach so viel besser. Die Gear S3 macht das wirklich gut, aber ist trotzdem nicht perfekt, was die Erkennung angeht, wann ich auf die Uhr schaue. Gerade wenn man nicht normal steht/sitzt wie auf dem Fahrrad. Außerdem dauert es immer einen Sekundenbruchteil, was nicht schlimm ist, aber einem ins Gedächtnis ruft, dass es auch anders geht.
 

joshy337

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chillking

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Ja genau, ich finde es einfach echt gut, wenn das Display wie bei der Pebble dauerhaft an ist. Das macht die Uhr einfach viel mehr zur normales Uhr als ein tolles watchface, das aussieht, als hätte man eine analoge Anzeige am Arm.
 

xoif

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Der pebble Ansatz ist und war super mit dem dafür entwickeltem Os. Da muss man in erster Linie Fitbit "danken", dass sie die vielversprechende time 2 einfach abgesägt haben. Dass wear os in eine andere Richtung entwickelt wurde und das Look and feel eher weniger zu elcds passt, kann ich schon irgendwie nachvollziehen.
Das auch hier oft vorgetragene Argument das Display wäre der mit Abstand größte Energieverschwender halte ich im Vergleich zu OLED übertrieben. Da hier bei einer schlichten Uhrendarstellung auch wirklich nur die Pixel leuchten, die leuchten sollen. Der Ansatz das allways on Display nun mit einer extra sparsamen cpu zu betreiben, könnte also ein wirklich grosser Fortschritt sein, wenn der Wechsel ohne Wartezeiten von statten geht. Gerade der leider noch nebulöse Sportmodus mit GPS und Puls könnte für mich ein Killerfeature sein. Die reine wear os Performance des 2100 fand ich eigentlich in Ordnung. Sollte 28nm gewählt worden sein, um günstige(re) Uhren zu ermöglichen, könnte ich diese Enttäuschung ebenfalls verkraften. Das und die tatsächliche Akkuleistung werden leider erst Tests zeigen können, der Abgesang hier ist für mich jedenfalls etwas zu vorschnell.
 

Marcel55

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Die Entwicklung bei Smartwatches läuft irgendwie langsam.

Aber die sind auch gut ausentwickelt. Ich hab mir kürzlich die Gear Sport gekauft, schon ein Jahr auf dem Markt und technisch baugleich zur Gear S3 die 2 Jahre alt ist. Es gibt keinen Grund 50% mehr für die neue Galaxy Watch zu bezahlen.
Bin zufrieden mit der Uhr. Sie tut ihren Zweck, der Akku hält 2-4 Tage, die Software läuft gut, die Bedienung mit der Lünette optimal.

WearOS kommt da nicht ran. Wo Google Punkten kann dürfte die App-Auswahl sein. Was mich an der Uhr manchmal stört ist die Tatsache, dass ich z.B. auf Telegram oder Whatsapp-Nachrichten nur antworten kann, wenn ich eine Nachricht erhalten habe. Ich würde auch gerne so etwas schreiben können.
Die Anzeige der Nachrichten klappt aber ganz gut. Ich kann das Phone in der Tasche lassen und weiß was Sache ist. Dafür hab ich das Ding. Und zum anzeigen der Zeit, Datum, Kalender, Wetter, Taschenrechner. Der ganze Sport-Kram ist ne nette Spielerei, die ich nicht bräuchte.
Was mir noch fehlt ist eine App die mir ÖPNV-Verbindungen (Abfahrtzeiten) anzeigen kann.

Aber das ist alles nur Software. Die Hardware an sich ist ausreichend. Die Akkulaufzeit auch.
 

tomasvittek

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Ja genau, ich finde es einfach echt gut, wenn das Display wie bei der Pebble dauerhaft an ist. Das macht die Uhr einfach viel mehr zur normales Uhr als ein tolles watchface, das aussieht, als hätte man eine analoge Anzeige am Arm.
da gibts eben genau 2 mindsets. die leute die einfach ne digitale uhr wollen und dann leute wie mich die noch nie ne uhr hatten oder wollten aber bei einem weiteren smartdisplay, dass intelligent funktionen meines handys übernimmt: ja, gerne! sagen.

übrigens hab ich gewartet und gewartet bis ich mir meine erste smart watch geholt habe (AW3) weil ich dachte:

"also, 3 tage soll sie schon halten!"

nach über einem jahr nutzen kann ich dir sagen: totaler schmu! ich hab sie:

- 23 stunden tag und nacht an
- 100% display leuchtstärke
- BT und alle smartfunktionen immer an

wenn ich morgens meine morgenroutine mache wird sie eine stunde an den charger gesteckt. ende. da würde es null unterschied machen ob sie jetzt 3 tage hält (was sie kann)

mein tipp an alle die noch keine haben: lasst euch nicht von laufzeit blenden, schaut lieber was sie kann. (selbstverständlich sollte sie immer und ohne probleme durch einen tag kommen)

zum neuen chip: eine einzige enttäuschung für mich. das einzige parameter das verbessert wird hätte ich eh nicht gebraucht :-(
 

zonediver

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Ich verstehe nicht, warum die Uhrenhersteller nicht auf ein E-Ink-Display setzen wie damals Pebble.
Damit kann man so viel Akku sparen bzw. längere Laufzeiten realisieren.

Ist natürlich gut, dass überall versucht wird effizienter zu werden, aber der Großteil wird doch vom Display verbraucht oder?
Weil E-Ink Displays enorm langsam sind - sie eignen sich nur zur Anzeige von statischen Inhalten.
Die Neuanzeige einer Information kann je nach Typ bis zu 2 Sekunden dauern - ungeeigent für eine SmartWatch.
 
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Unbrauchbarer Modemüll. Ohne mindestens eine Woche Akkulaufzeit kann man diese Produkte doch nicht ernst nehmen? Es gibt Hersteller die für 300 € Uhren verkaufen, die knapp 3 Wochen mit einer Ladung überleben. Mit E Ink Display, Wasserdicht, aktiver Pulsmessung, Schrittezähler und BT Verbindung für Benachrichtigungen.
 

andi_sco

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Scheitel

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Wegen der Displaygeschichte, da wäre die Huami / Xiaomi Amazfit Stratos / Pace 2 doch was mit ihrem transflektiven Display.
Das Farbdisplay besitzt eine Diagonale von 1.34 Zoll. Die Auflösung beträgt 320 x 300 Pixel. Wie bereits das Display der Amazfit Pace, verwendet auch die neue Amazfit Smartwatch 2 ein so genanntes „transflektives Display“. Dieser Displaytyp kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus und reflektiert einfallendes Licht. Als „Always-On“ ist das Display ständig aktiv, sodass zum Ablesen der Uhrzeit das Display nicht erst eingeschaltet werden muss.
Weitere Vorteile eines transflektiven Displays sind vor allem die besonders gute Lesbarkeit bei Sonnenschein und der geringe Energieverbrauch. Es gibt allerdings auch Nachteile, wie z.B. eine vergleichsweise geringe Blickwinkelstabilität und eine meist blasse Farbwiedergabe. Mit einem Touchscreen ausgestattet, kann die Bedienung der Smartwatch nicht nur über die seitlichen Bedientasten, sondern auch direkt über das Display erfolgen.
Quelle: https://www.techreviewer.de/huami-amazfit-sport-smartwatch-2/
Bei Amazon für 180€ bzw in Fernost für 135€ zu haben und der Akku hält halt was länger, ist aber natürlich irgendein proprietäres OS drauf.
 

gaelic

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Was versprechen sich die Leute denn von einer 10nm Fertigung im Vergleich zu 28nm in Punkto Laufzeit? Das mag vielleicht bei CPUs mit zig Millionen Transistoren, x Cores und einer Prozessorauslastung im Anschlag relevant sein. Aber bei einer Smartwatch 99% im Idle ist das vermutlich zu vernachlässigen.

Ansonsten finde ich den Weg den z.b. amazfit geht sehr gut: transfelktives Display. Hat nicht den Nachteil der e-Inks aber dennoch eine super Laufzeit und permanente Anzeige.
 

Pipmatz

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Für Leute die hohe Akkulaufzeit haben möchten,, bleiben nur noch solche Sachen wie:

Garmin vivoactive 3

Oder die Zwitter:

Nokia Steel HR.
Und diese neue Garmin

Ich hoffe diese Nische wird auch weiter verfolgt!

Pulsmessung, Sportfunktionen, Benachrichtigen..
Reicht doch.

ich versteh nicht warum manche da krampfhaft auf einer SmartWatch E-Mails lesen wollen, Bilder anschauen und dann noch SMS schreiben. Das ist lächerlich. (Selbst per Sprachkommando wird sich das nicht durchsetzen, höchstens im Auto)
 

Marcel55

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Unbrauchbarer Modemüll. Ohne mindestens eine Woche Akkulaufzeit kann man diese Produkte doch nicht ernst nehmen?
Das einzige, was sinnlos ist, ist dieser Kommentar.
Was hat man davon, dass es ne Woche hält?
Warum packt man die nicht einfach als Ladegerät, entweder Nachts oder wenn man die zum Sleep Tracking nutzen will beim Frühstück oder Abends beim kochen etc.
2 Tage hält so ne Uhr mindestens und innerhalb dessen findet man bestimmt ein Zeitfenster wo man sie nicht tragen muss und Aufladen kann.
Was verbessert werden könnte ist die Ladezeit, zumindest bei den Samsung Gear Uhren dauert das so 1,5-2 Stunden von leer auf voll, das geht besser.
 

gaelic

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2 Tage hält so ne Uhr mindestens und innerhalb dessen findet man bestimmt ein Zeitfenster wo man sie nicht tragen muss und Aufladen kann.
Meine amzfit Pace 2 (Stratos) hält mit koninuierlicher HR Messung / Schlaftracking / Stepcounter eine ganze Woche. Nur wenn ich Sporttracking aktiviere (GPS) dann gehts natürlich schneller Richtung 0%, eh klar.
 

nr-Thunder

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Weil E-Ink Displays enorm langsam sind - sie eignen sich nur zur Anzeige von statischen Inhalten.
Die Neuanzeige einer Information kann je nach Typ bis zu 2 Sekunden dauern - ungeeigent für eine SmartWatch.
Um dich zu korrigieren. Es ist kein E-Ink, die Pebble hat ein E-LCD, bei der Steel Time sogar in Farbe, dass 30FPS wiedergibt. Damit waren auch Spiele wie Flappybird möglich. Ist flüssig genug mit einem angepassten UI.

@Marcel55: Ich habe Bluetooth zum Beispiel bei meiner Steel Time ausgeschaltet mit einem sparsamen Watchface, ich komme hier auf 1 bis 2- Wochen Akkulaufzeit. Es geht also nicht mehr darum dass man sowieso jeden zweiten oder dritten Tag laden muss, sondern ich bekomme wirklich den Luxus mich nicht darum zu kümmern. Irgendwann zeigt die Uhr an dass es geladen werden muss, und ich hab immer noch einen Tag Zeit. Für mich ist eine Uhr schön aber nicht wichtig genug, um jeden Tag ans Laden denken zu wollen, wenn ich sie 2-3 Tage die Woche nutze.
 

elknipso

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Das klingt durchaus interessant, ich denke wir werden auf Basis des neuen Prozessors nun wirklich smarte Smartwatchs sehen. Das was die aktuellen Modelle, und selbst ganz neue Spitzenmodelle wie die Galaxy Watch, aktuell bieten würde ich noch als ziemlich traurig bezeichnen.

Habe diese aus dem Grund auch wieder nach einem kurzen Test verkauft, und bin mal gespannt wie die neuen Modelle so aussehen werden, und was sie leisten. Vielleicht werden die Dinger auch mal endlich dünner und allgemein eleganter.
 

iSight2TheBlind

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Ich habe Bluetooth zum Beispiel bei meiner Steel Time ausgeschaltet mit einem sparsamen Watchface, ich komme hier auf 1 bis 2- Wochen Akkulaufzeit.
Nur dass du dann eben eine Smartwatch hast, keine Smartwatch.

Wie schon von mehreren gesagt, dieser Fetischismus, dass eine Smartwatch erst einen Monat durchhalten muss bevor sie kaufbar ist ist ziemlich engstirnig.
Die meisten Leute haben in den letzten Jahrzehnten eh keine Uhr mehr getragen und nun ist es plötzlich unmöglich eine Uhr zu kaufen die man mal eine Stunde am Tag nicht tragen kann.

So ziemlich jeder findet eine Stunde am Tag, evtl. auch verteilt, in der er die Uhr ablegen und laden kann, beispielsweise im Schlaf oder wenn man unter der Dusche ist (Ich habe ein Milanaise-Armband, wenn ich damit duschen würde würde ich unabsichtlich meinen Körper epilieren) und das Teil zu laden wird sehr schnell völlig natürlich, aufgrund des magnetischen Ladekabels der Apple Watch gerade lächerlich komfortabel.

Diese Nachricht zeigt aber natürlich wieder wie richtig der Satz "Wer es ernst mit Software meint muss seine eigene Hardware bauen" von Alan Kay ist.
Die Android Wear Anbieter - mittlerweile deutlich dominiert von der Fossil-Group - sind auf die Hardware die Qualcomm ihnen liefern kann und die Software von Google angewiesen, damit kann wirkliche Innovation nicht stattfinden.
Apple und Samsung können sich viel freier entfalten, da die Prozessorentwickler dort (im übertragenen Sinne) im selben Gebäude sitzen wie die Softwareentwickler und die Designer der Uhr.
Ergänzung ()

Noch ein Punkt von dem die Apple Watch profitiert: Sie dient als ergänzendes Produkt zu einem iPhone und hat damit ganz andere Marktbedingungen als eine Android Wear Smartwatch.

Anders als Android Wear Smartwatches ist sie nicht durch andere Watches im gleichen Funktionsumfang ersetzbar, d.h. eine Apple Watch kann nur mit einem iPhone betrieben werden und ein iPhone spielt nur mit einer Apple Watch wirklich optimal zusammen.
Damit setzt sich der Käuferkreis schon automatisch aus Leuten zusammen die 700€ für ein iPhone ausgeben können, eine Gruppe die eher 350€ für eine Smartwatch ausgeben (können) wird als die Käufer eines 200€ Moto G6.
Und die Apple Watch ist eben konkurrenzlos, es besteht quasi keine Gefahr, dass jemand mit einem iPhone zur Smartwatch einer anderen Firma greift.
Asus oder Motorola können zwar Android Wear Watches herstellen, die Gefahr, dass ein Käufer eines ZenPhone oder eines G6 Plus aber zur Android Wear Uhr von der Fossil Group greifen ist sehr hoch.
Man muss der beste sein oder genau den Geschmack der Kunden treffen, sonst verliert man den Verkauf an die Konkurrenz.

Mit der Apple Watch bekommt Apple von ihren iPhone-Kunden mehr Geld, mit der Moto 360 ist nicht garantiert, dass die Käufer eines G6 Plus auch zur Smartwatch von Motorola greifen.

Und obendrein existiert allein um die Apple Watch ein Ökosystem welches weiteres Geld einbringt, so bietet Apple AirPods als Zubehör für das iPhone und die Watch an, man verkauft Armbänder mit einem proprietären Verbindungssystem und das Tauschen der Armbänder ist so einfach, dass die Kunden diese Möglichkeit auch nutzen.

Jeder Käufer einer Apple Watch hat bereits 400-1200€ für ein iPhone ausgegeben und wird evtl. nochmal 190€ für AirPods sowie 60-500€ für eines oder auch mehrere Armbänder ausgeben.
(und es gibt auch noch höherwertige Modelle der Watch, die vom Innenleben und damit Entwicklungsaufwand her gleich sind, aber 250 (Steel) bis 900 (Edition) Euro mehr kosten)

Selbst wenn Apple an der Watch nichts verdienen würde lohnt sich eine stetige Weiterentwicklung, da damit das Ökosystem gefestigt wird und jemand der AirPods, eine Watch und eine Sammlung an Armbändern hat nicht so schnell zum Android Smartphone samt Smartwatch greift.

Auf dieser Basis ist es für Apple viel einfacher teure Dinge wie eine eigene Prozessor/Hardwareentwicklung für die Apple Watch zu betreiben als für die Fossil Group, die einzig am Verkauf einer einzelnen Smartwatch Geld verdient und sonst aus der Sache völlig raus ist oder Qualcomm, die nur am Verkauf einer einzelnen Komponente einer (günstigen) Smartwatch Geld verdienen.
 
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