SSD aufgrund Speichermagel erweitern

Weiß nicht welches Os es ist, falls es w7 ohne SP1 war, bitte die darenrträgerbereinigung als admin starten, damit Mann die sp1 deinstallation loswird, sinnigerweise legt die systemwiederherstellung davon gleich nochmal einen widerheerstellungspunkt von an, der auch gelöscht werden will. Zusätzlich Bitte keine InstLlationsdateien (Exe, zip...)im Ordner eigene Dateien speichern sondern in Ordnern wie c:/Swsetup speichern, dürfte indexerstellung und systemwiederherstellung entlasten.
 
hongkongfui schrieb:
erkläre das mal meiner vertex2, die sich ostern plötzlich und unerwartet verabschiedet hat. :freak:

natürlich können ssds, wie alles andere auch, von hier auf gleich kaputt gehen.

Richtig, SSDs können von jetzt auf gleich kaputt gehen. Bei OCZ (also Vertex Modellen) ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit wann sie den Totalausfall erleiden :evillol:
 
hongkongfui schrieb:
erkläre das mal meiner vertex2, die sich ostern plötzlich und unerwartet verabschiedet hat. :freak:

natürlich können ssds, wie alles andere auch, von hier auf gleich kaputt gehen.


Wie jedes andere Bauteil auf dieser Welt auch. Aber Defragmentieren zerstört sie ja nicht mechanisch, oder wird mit jedem Mal ein Stückchen vom Speicher runtergehobelt?? Nein ;)
 
r0ck3r schrieb:
Bei OCZ (also Vertex Modellen) ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit wann sie den Totalausfall erleiden :evillol:

nein, so ist es nicht.
der zeitpunkt des ablebens ist streng geregelt - immer kurz nach garantieablauf. :evillol:
 
S.V.K. schrieb:
Aber Defragmentieren zerstört sie ja nicht mechanisch, oder wird mit jedem Mal ein Stückchen vom Speicher runtergehobelt?? Nein ;)

Naja, die Überspannung aufs Gate um durch die Isolationsschicht hindurch zu entladen kann man schon als die elektronische Form des Hobelns verstehen ;-)
 
Wollte auch gerade sagen, daß die Vertex-2 berüchtigt sind und für OCZ den Ruin bedeutet haben.

Die Zellen lassen sich ca. 2.000x beschreiben, was aber bei normaler Nutzung bedeutet, daß die länger leben, als eine HDD.

Die Ruhezustandsdatei blockiert leider ausgerechnet auf C: einen Platz, so groß wie der RAM+Grafikspeicher. Die Auslagerungsdatei kann man verschieben, aber auf einer HDD wäre das sinnfrei. Bei 16gb RAM braucht man aber normalerweise nichts auszulagern und kann das deaktivieren.

Defragmentieren kann etwas nutzen. Die internen Blöcke der SSD sind sehr groß. Ist eine Datei weit verstreut verursacht das viele Lesevorgänge verschiedener Blöcke. Die Garbage-Collection ist außerdem ebenfalls eine Art der Defragmentierung um komplett leere Blöcke zu erhalten.
 
Kowa schrieb:
Defragmentieren kann etwas nutzen. Die internen Blöcke der SSD sind sehr groß. Ist eine Datei weit verstreut verursacht das viele Lesevorgänge verschiedener Blöcke. Die Garbage-Collection ist außerdem ebenfalls eine Art der Defragmentierung um komplett leere Blöcke zu erhalten.

Nun hör doch bitte auf, solch gefährliches Halbwissen zu verbreiten, sonst fängt der TE (oder andere) gleich wieder mit der Defragmentierung an!

Defragmentierung ist und bleibt auf SSDs vollkommen sinnlos und verursacht zudem unnötige Schreibzugriffe.

Ja, Dateien können sehr groß und "weit verstreut" sein.... und wo ist da das Problem? :confused_alt:
Der Zugriff auf die Sektoren erfolgt nicht mechanisch mit einem Arm (wie bei einer Festplatte), der den Lese-/Schreibkopf bewegt, sondern elektronisch!
Da gibt es keine Wege, die der Lese-/Schreibkopf zurücklegen muss und deswegen Dateien möglichst nahe beieinander liegen müssen.


Unwissende können sich das so vorstellen: Ich vergleiche nun Festplatten & SSDs mit einer TV-Fernbedienung

Bei einer Festplatte hast du auf deiner Fernbedienung nur die Knöpfe "Programm hoch" und "Programm runter".
Hier macht es Sinn, dass die beliebtesten Programme möglichst weit unten und nahe beieinander liegen.

Bei einer SSD hast du auf der Fernbedienung ein Zahlenfeld mit allen verfügbaren Programmen.
Hier kannst du jedes Programm direkt anwählen, egal wo es liegt. Deswegen macht auch das Sortieren der Programme auf die unteren Positionen hier absolut keinen Sinn

:cool_alt:


Als Zusatz ist vielleicht für den ein oder anderen noch interessant, dass TRIM als spezielle Funktion (Danke Kowa! hier handelt es sich natürlich um das sog. "Wearleveling") dafür sorgt, dass alle Sektoren (Zellen) gleichmäßig abgenutzt werden und alleine dadurch wird eine Fragmentierung (Aufteilung auf teils "weit entfernte" Sektoren) gefördert, schadet aber weder den Platten, noch der Geschwindigkeit!
 
Zuletzt bearbeitet:
r0ck3r schrieb:
Ja, Dateien können sehr groß und "weit verstreut" sein.... und wo ist da das Problem? :confused_alt:
Der Zugriff auf die Sektoren erfolgt nicht mechanisch mit einem Arm (wie bei einer Festplatte), der den Lese-/Schreibkopf bewegt, sondern elektronisch!
Da gibt es keine Wege, die der Lese-/Schreibkopf zurücklegen muss und deswegen Dateien möglichst nahe beieinander liegen müssen.
Die Zeit für das Lesen einer Datei besteht nicht nur aus Zugriffszeiten, die bei einer SSD tatsächlich gering sind, sondern auch aus einem gewissen Verwaltungsaufwand. 100 kleine Zugriffe dauern auch bei einer SSD länger, als 20 Blöcke, die 5x größer sind. Das Setzen der Adressregister, Vorbereiten der Puffer etc geschieht ja nicht in Nullzeit.

Bei einer intel X-25 war das noch sehr deutlich. Bei aktuellen SSD ist das Problem aber wirklich eher unbedeutend.
r0ck3r schrieb:
Als Zusatz ist vielleicht für den ein oder anderen noch interessant, dass TRIM (eine spezielle Funktion) dafür sorgt, dass alle Sektoren (Zellen) gleichmäßig abgenutzt werden
Nein, diese Funktion erledigt das Wearleveling.

SSDs schreiben nur in sehr großen Blöcken (=Eraseblocksize), die in der Praxis selten erreicht werden, was dazu führt, daß viel Platz unbenutzt bleibt. Dadurch wäre die SSD dicht, noch ehe sie voll ist. Um diesen Zustand zu verhindern hält die SSD viel mehr Platz als ihre Nennkapazität bereit. Zu schreibende Daten werden ggf. erst gesammelt um große Datenblöcke zu erreichen und wenn Zeit ist, werden die verstreuten Daten bei der GarbageColletion auf wenige Blöcke umkopiert um viele komplett freie Blöcke zu gewinnen.
TRIM unterstützt diesen GC-Vorgang, indem das Betriebssystem der SSD mitteilt, wenn Blöcke frei werden. Dies war bei HDDs bisher nicht nötig. Statt TRIM kann man auch binäre Nullen schreiben (Secure-Erase), was aber ungleich aufwändiger ist, als die Information, daß Sektor 1000-1500 als gelöscht betrachtet werden kann.
Eine SSD sollte das Schreiben von Nullen erkennen und abfangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Korrekt, bei TRIM habe ich mich vertan. ;)

Der Verwaltungsaufwand der Zugriffe wird bei der Samsung 840er Pro bspw. mit 90.000 IOPS (Write, 100.000 Read) recht flott erledigt sein.

Gut, die X-25 ist ja auch schon ein wenig in die Tage gekommen und kann eigentlich nicht mehr mit aktuellen Vergleichen mithalten, wenn man bedenkt, dass man mittlerweile locker eine TB SSD kaufen kann (sofern man das nötige Kleingeld hat) :D
 
Frazer1 schrieb:
Defragmentierung ist der Tod für die SSD!!!

Hör sofort auf damit, fals du es noch machst!!!
So ein Schwachsinn, woher nimmst Du den Mist?

xxMuahdibxx schrieb:
Jup mach deine SSD immer schneller kaputt ... sie freut sich aufs ersetzen.
Na und, die ein oder zwei P/E Zyklen die das kosten, sind doch egal.

Michael R. schrieb:
Eigentlich sollte dir Windows gar nicht erlauben, die SSD zu defragmentieren und gute Defragmentierungsprogramme sollten dich auch davor warnen.
Falls du das Windows schon frisch auf der alten SSD installiert hast, hat Windows schon die richtigen Einstellungen für diese gesetzt.
Blödsinn³, selbstverständlich kann man eine SSD normal Defragmentieren und zuweilen ist das auch durchaus sinnvoll, denn eine SSD hat das Filesystem, hier NTFS, wie eine HDD und wie bei der HDD ist bei der SSD die Fragmentierung des Filesystems ein Thema. Zwar führt die nicht zu Kopfbewegungen aber zum Verkürzen der Zugriffslängen, wenn Dateien stark fragmentiert sind. Wer mal die Werte für 4k und die für lange sequentielle Zugriffe in den Benchmarks vergleicht, dem sollte klar sein, dass die kurzen Zugriffe langsamer als lange Zugriffe sind.

Corsair 600T schrieb:
WAS??? Und ich habe vorher extra noch einen "Profi" gefragt. Der meinte nur: " Eine Handvoll Defragmentierungen schadet ihr nicht". Hätte ich das gewusst...
Dein Profi hat recht, nicht die Typen die hier irgendwelche blödsinnigen Phrasen auf der "Fachpresse" wiedergeben. Defragmentieren kosten zwar vielleicht ein bis zwei P/E Zyklen, aber Crucial garantierte 3000 für die NANDs Deiner SSD und im Dauerschreibtest auf xtremesystems.org haben die NANDs der m4 bei einer sogar über 30.000 P/E Zyklen gehalten, das macht also nichts aus.

Jesterfox schrieb:
Eine Handvoll schadet zwar nicht tiefgreifend, aber es sind halt komplett sinnfreie (weil es bei einer SSD nix bringt) Schreiboperationen die die Zellen abnutzen.
Auch totaler Mist, weil alle die das Behaupten keine Ahnung von einem Filesystem haben und welchen Einfluss die Fragmentierung auf die Zugriffe hat.

hongkongfui schrieb:
erkläre das mal meiner vertex2, die sich ostern plötzlich und unerwartet verabschiedet hat. :freak:
Das ist eine Schrott-SSD mit einem Schrott-Controller, dem Erstlingswerk einer Startups, was hast Du davon erwartet? Die ganzen SSDs mit einem Sanforce der ersten Generation sterben gerne mal spontan und OCZ hat auch andere Baureihen mit dem Problem, weil da teilweise Schrott-NAND verbaut wurde. Die ist also kein Maßstab und offenbar auch nicht beim Defragmentieren gestorben, oder?

Kowa schrieb:
Wollte auch gerade sagen, daß die Vertex-2 berüchtigt sind und für OCZ den Ruin bedeutet haben.
So ist es, weil OCZ eben auch teils den größten Mist an NAND verbaut hat, da könnte ein P/E Zyklus schon was ausmachen und OCZ hat immer die Life Time Throttle in der Firmware der Sandforce aktiviert, die wussten warum.

Kowa schrieb:
Die Zellen lassen sich ca. 2.000x beschreiben, was aber bei normaler Nutzung bedeutet, daß die länger leben, als eine HDD.
Bei der m4 sind 3000 P/E Zyklen garantiert und mindesten 10.000 sollten real möglich sein.

Kowa schrieb:
Die Ruhezustandsdatei blockiert leider ausgerechnet auf C: einen Platz, so groß wie der RAM+Grafikspeicher.
Wer den Ruhezustand nicht braucht, der kann es ja deaktivieren um Platz zu sparen, aber bei Notebooks würde ich den aktiviert lassen.
Kowa schrieb:
Die Auslagerungsdatei kann man verschieben, aber auf einer HDD wäre das sinnfrei. Bei 16gb RAM braucht man aber normalerweise nichts auszulagern und kann das deaktivieren.
Deaktivieren ist aus verschiedene Gründen keine gute Option und das gilt auch dafür die auf eine HDD auszulagern. Aber wer genug RAM hat, kann sie ruhig auf 2GB festlegen.

Kowa schrieb:
Defragmentieren kann etwas nutzen. Die internen Blöcke der SSD sind sehr groß. Ist eine Datei weit verstreut verursacht das viele Lesevorgänge verschiedener Blöcke. Die Garbage-Collection ist außerdem ebenfalls eine Art der Defragmentierung um komplett leere Blöcke zu erhalten.
Die Fragmentierung hat mit der Organisation der Daten innerhalb der SSD nichts zu tun, also auch nicht mit der GC. Es geht um die Organisation der Daten auf Filesystemebene und damit die Länge der Zugriffe, was indirekt natürlich Einfluss darauf hat, wie der Controller die Daten über die NANDs verteilt (Stichwort Schattenfilesystem).
 
Es gibt auch ein paar Vertex 2 Besitzer welche glück hatten :) Hab schon knapp 9 TB geschrieben... vertex 2.PNG

BTT: Für den Ruhezustand Reserviert Windows bei dir 16 GB. Wenn der Ruhezustand ausgeführt wird werden da alle Daten aus dem Ram auf die SSD geschrieben...
 
Meine Vertex2 120GB hatte etwas über 10TB als sie auch plötzlich verstarb, nach 1½ Jahren. Denke daran die wichtigen Daten regelmäßig zu sichern, denn der Ausfall kündigt sich bei der nicht an.
 
So, habe nun unter %appdata% einige Dateien gelöscht, brachte etwa 5 GB. Danach noch einige Mods aus dem "My Games" Ordner. Zudem noch hier und da einige Dateien. Bin jetzt bei etwa 23,30 GB freiem SSD Speicher (Ruhezustand ist noch nicht deaktiviert). Der Ordner WinSXS hat etwa 10,90 GB, jedoch habe ich gelesen, dass man hier besonders vorsichtig sein muss wenn man was löschen will.

Anbei noch zwei Screenshots von der Systemwiederherstellung und den Auslagerungsdateien. Was meint ihr dazu?


js92iz6y.jpg


j34s5tdq.jpg





Da einige hier meinen, den Ruhezustand zu deaktivieren ist riskant, habe ich das noch nicht gemacht. Besteht dabei irgend ein Risiko?
 
Im WinSXS nichts selber löschen, die Auswirkungen sind nicht absehbar. Das was da drin liegt sind Komponenten die von einem oder mehreren Programmen benötigt werden.

Zum Ruhezustand: verwendest du ihn? (also Suspend to Disk, damit du den PC auschalten kannst, aber nach dem Neustart wieder alle Programme da sind) Wenn nicht kannst du ihn einafch deaktivieren. Ansonsten kannst du ihn halt nachher nicht mehr verwenden ;-)
 
Keine Auslagerungsdatei zu verwenden ist nicht empfehlenswert, dass mögen einige Programme nicht und machen dann Probleme, die schwer zu lokalisieren sind. Da würde ich auf der SSD eine 2GB (also Benutzerdefinierte Größe und dann Min = Max = 2GB) anlegen.
 
Jepp, Auslagerungsdatei nicht deaktivieren. Die wird unter anderem auch von Windows selbst benötigt (soweit ich weiß nutzt die Windows zum defragmentieren des Speichers), auch manche programme sind darauf angewiesen. Aber 1-2 GB sollten reichen.
 
Die Dateiauslagerung bringt doch nur was, wenn ich Programme habe, die den RAM komplett füllen. Ist das nicht der Fall brauche ich das ja nicht zu aktivieren, frisst ja dann nur unnötig 2GB freien Speicher, oder?

Bezüglich Ruhezustand: Was heißt "Ansonsten kannst du ihn halt nachher nicht mehr verwenden"? wenn ich mittels CMD powercfg -H Off eingeben. Wenn ich den Ruhezustand später wieder aktivieren will einfach mit CMD als Admin powercfg eingeben. Oder geht das nicht?
 
Es gibt Programme die brauchen die Auslagerungsdatei immer, die können dann manchmal einfach aus unerklärlichen Gründen abstürzen, daher ist diese immer an zu lassen.
Wenn du gut englisch kannst und es dich interessiert:
http://blogs.technet.com/b/markrussinovich/archive/2008/07/21/3092070.aspx


Ruhezustand kannst du wieder aktiveren wenn du ihn mal brauchen solltest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bezüglich Wiederherstellungspunkten noch eine Frage: Wie schnell steigt die "Derzeitige Belegung"? Ich habe jetzt schon gut 200MB zusammen, das nach etwa 45 Minuten Laufzeit. Wenn ich das deaktiviere werden dann alle Punkte gelöscht? Was bringt das löschen an Speicher? Und was habt ihr da eigenstellt?

Und wie groß ist bei euch die maximale Belegung?
 
Du hast doch die maximal Belegung auf 1Gb eingestellt, lass es dabei und vergiss die Wiederherstellungspunkte, dieses 1GB wäre mir die Sicherheit schon wert.
 
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