Frazer1 schrieb:
Defragmentierung ist der Tod für die SSD!!!
Hör sofort auf damit, fals du es noch machst!!!
So ein Schwachsinn, woher nimmst Du den Mist?
xxMuahdibxx schrieb:
Jup mach deine SSD immer schneller kaputt ... sie freut sich aufs ersetzen.
Na und, die ein oder zwei P/E Zyklen die das kosten, sind doch egal.
Michael R. schrieb:
Eigentlich sollte dir Windows gar nicht erlauben, die SSD zu defragmentieren und gute Defragmentierungsprogramme sollten dich auch davor warnen.
Falls du das Windows schon frisch auf der alten SSD installiert hast, hat Windows schon die richtigen Einstellungen für diese gesetzt.
Blödsinn³, selbstverständlich kann man eine SSD normal Defragmentieren und zuweilen ist das auch durchaus sinnvoll, denn eine SSD hat das Filesystem, hier NTFS, wie eine HDD und wie bei der HDD ist bei der SSD die Fragmentierung des Filesystems ein Thema. Zwar führt die nicht zu Kopfbewegungen aber zum Verkürzen der Zugriffslängen, wenn Dateien stark fragmentiert sind. Wer mal die Werte für 4k und die für lange sequentielle Zugriffe in den Benchmarks vergleicht, dem sollte klar sein, dass die kurzen Zugriffe langsamer als lange Zugriffe sind.
Corsair 600T schrieb:
WAS??? Und ich habe vorher extra noch einen "Profi" gefragt. Der meinte nur: " Eine Handvoll Defragmentierungen schadet ihr nicht". Hätte ich das gewusst...
Dein Profi hat recht, nicht die Typen die hier irgendwelche blödsinnigen Phrasen auf der "Fachpresse" wiedergeben. Defragmentieren kosten zwar vielleicht ein bis zwei P/E Zyklen, aber Crucial garantierte 3000 für die NANDs Deiner SSD und im
Dauerschreibtest auf xtremesystems.org haben die NANDs der m4 bei einer sogar über 30.000 P/E Zyklen gehalten, das macht also nichts aus.
Jesterfox schrieb:
Eine Handvoll schadet zwar nicht tiefgreifend, aber es sind halt komplett sinnfreie (weil es bei einer SSD nix bringt) Schreiboperationen die die Zellen abnutzen.
Auch totaler Mist, weil alle die das Behaupten keine Ahnung von einem Filesystem haben und welchen Einfluss die Fragmentierung auf die Zugriffe hat.
hongkongfui schrieb:
erkläre das mal meiner vertex2, die sich ostern plötzlich und unerwartet verabschiedet hat.
Das ist eine Schrott-SSD mit einem Schrott-Controller, dem Erstlingswerk einer Startups, was hast Du davon erwartet? Die ganzen SSDs mit einem Sanforce der ersten Generation sterben gerne mal spontan und OCZ hat auch andere Baureihen mit dem Problem, weil da teilweise Schrott-NAND verbaut wurde. Die ist also kein Maßstab und offenbar auch nicht beim Defragmentieren gestorben, oder?
Kowa schrieb:
Wollte auch gerade sagen, daß die Vertex-2 berüchtigt sind und für OCZ den Ruin bedeutet haben.
So ist es, weil OCZ eben auch teils den größten Mist an NAND verbaut hat, da könnte ein P/E Zyklus schon was ausmachen und OCZ hat immer die Life Time Throttle in der Firmware der Sandforce aktiviert, die wussten warum.
Kowa schrieb:
Die Zellen lassen sich ca. 2.000x beschreiben, was aber bei normaler Nutzung bedeutet, daß die länger leben, als eine HDD.
Bei der m4 sind 3000 P/E Zyklen garantiert und mindesten 10.000 sollten real möglich sein.
Kowa schrieb:
Die Ruhezustandsdatei blockiert leider ausgerechnet auf C: einen Platz, so groß wie der RAM+Grafikspeicher.
Wer den Ruhezustand nicht braucht, der kann es ja deaktivieren um Platz zu sparen, aber bei Notebooks würde ich den aktiviert lassen.
Kowa schrieb:
Die Auslagerungsdatei kann man verschieben, aber auf einer HDD wäre das sinnfrei. Bei 16gb RAM braucht man aber normalerweise nichts auszulagern und kann das deaktivieren.
Deaktivieren ist aus verschiedene Gründen keine gute Option und das gilt auch dafür die auf eine HDD auszulagern. Aber wer genug RAM hat, kann sie ruhig auf 2GB festlegen.
Kowa schrieb:
Defragmentieren kann etwas nutzen. Die internen Blöcke der SSD sind sehr groß. Ist eine Datei weit verstreut verursacht das viele Lesevorgänge verschiedener Blöcke. Die Garbage-Collection ist außerdem ebenfalls eine Art der Defragmentierung um komplett leere Blöcke zu erhalten.
Die Fragmentierung hat mit der Organisation der Daten innerhalb der SSD nichts zu tun, also auch nicht mit der GC. Es geht um die Organisation der Daten auf Filesystemebene und damit die Länge der Zugriffe, was indirekt natürlich Einfluss darauf hat, wie der Controller die Daten über die NANDs verteilt (Stichwort Schattenfilesystem).