News SSD für den RAM-Slot: Viking Modular SATADIMM

Wäre ja super wenn dies für Notebooks ohne seperate Kabel kommen würde, einfach ein Notebook aufrüsten ohne gleich das System übern Haufen zu werfen. Bei einem PC sehe ich jedoch kein Sinn der hat doch sowieso Platz O.o Also 3 Steckplätze hat doch jeder Tower und wenn man noch die Steckplätze der nicht benötigten laufwerke/Floppy etc nimmt kann so einige Festplatte ihren Platz finden bevor ein RAM Riegel herhalten muss.
 
marple schrieb:
Als Nischenlösung derzeit OK, aber sonst sinnlos. Selbst wenn wie im Text beschrieben eine Datenübertragung per DIMM-Slot angestrebt wird, ist der Normungsaufwand hierfür zu groß. Statt dessen könnte man besser einen eigenen Flash-Slot entwickeln.

Und wohin damit? IMO sind die heutigen Boards eh scho so vollgestopft, das das eher sinnlos ist, da man nicht ohne weiteres irgendwelche Ports etc. weglassen kann. Somit ist die Lösung eigentlich ziemlich genial, unbenötigte Ramslots als Stromversorgung für SSD-Riegel verwenden.

Für Thinclients, oder kleine Mediacenter PC´s ists eindeutig ein vorteil, weniger abwärme und platzsparend. Was mich etwas überrascht sind die Speicherkapazitäten, sonst liest man eher von 128 - 256GB ...
 
Zuletzt bearbeitet:
auch ich als einer der ersten der mit ssds vor 3 jahren angefangen hat findet diese variante sehr interessant und mir ist das auch ganz neu. mal schaun was daraus wird. ich bin gespannt.
 
Ich hatte mich schon gefreut/gewundert, dass die Daten über die fette Anbindung der RAMs laufen würden/können - SSD mit RAM-Zugriffszeiten, das wäre ja mal was.

Aber so leider komplett uninteressant für mich :)
Ist ja auch sowieso nichts für mich, weil ich kein Unternehmen bin :p
 

Klar, diese DIMM-SSD erzeugt weniger Abwärme als eine gewöhnliche SSD... Wie kommst du auf die Idee? Und selbst wenn machen es 0,5 Watt Wärmeabgabe nun echt nicht mehr aus, außerdem wäre es im Fall der Fälle sogar noch besser, diese möglichst verteilt über das ganze System zu haben, zumindest solange an genau der Stelle keine Kühlung vorhanden ist.

Außerdem müsste so ein SSD-Slot ja auch nicht groß sein, die Größe eines PCIe x4 Slots dürfte da wohl schon längst reichen. Lässt man eben 6 überflüssige SATA-Ports oder die veraltete IDE/Floppy-Schnittstelle weg und schon hat man den Platz raus, außerdem wäre auf meinem (und vielen anderen) Board(s) wohl noch Platz für einen weiteren Slot gewesen. (Natürlich mit leicht anderem Design, aber das versteht sich wohl von selbst).
Übrigens haben Mainboards, die so wenig Platz bieten, auch oft keine 4 RAM Slots, teilweise nicht mal normale DIMM-Slots, sondern SO-DIMM. Von daher ist nix mit "Woah super toll ungenutzten Slot endlich nutzen können und übelst Platz sparen!"

Von daher halte ich die SSD-Schnittstelle weiterhin für keine schlechte Idee, zumal sie eben unabhängig vom aktuellen RAM-Standard wäre.
 
Ich finds nice, irgendwann gibts dann nen Mobo mit 45 Ram Plätzen aber dafür ohne HDD`s :D
 
hab zuerst gedacht WOW, die habens geschafft ne SSD über n Ram Steckplatz zu betreiben? wie gaukeln die denn den BS un Mainboard vor, dass es sich da um keinen Ram sondern um ne SSD handelt?
Aber leider dient der RAM Slot ja nur der Stromversorgung und die Daten werden weiterhin über SATA übertragen.
 
Einen RAM Slott zu verschwenden nur um ein SATA Stromkabel zu Sparern halt ich für weniger sinnvoll.

man sollte nicht vergessen, dass man sich auch den einbauplatz der ssd selbst spart!
 
schnupp schrieb:
2. könne man die techniken ja auch kombinieren. auf einer seite des moduls 4gb ram, auf der anderen die ssd ...

Tja, aber RAM und SSD werden anders angesprochen. Und welche SSD kann schon mit den Transferraten vom RAM mithalten?

Da scheint mir die Briefmarken SSD sinnvoller zu sein, denn die kann man einfach aufs MB (oder auf die Unterseite) löten. Oder eine Mini-PCI SSD (ohne Kabel inkl. Stromversorgung)
 
digitalangel18 schrieb:
Du kannst keine SSD als billigen Arbeitsspeicherersatz verwenden, Flashspeicher ist z.B. um ne Größenordnung langsamer als RAM.
Deswegen mein ich ja "Arbeitsspeicher kann man nie genug haben" - und diese SSD verschwendet einen Slot, den ich mit wertvollem Arbeitsspeicher belegen könnte :)
 
Was imo fehlt ist eher eine SATA-Variante die den Strom direkt mit übers Datenkabel anbietet, dann könnte man sich so nen Unsinn hier sparen.
Aufgrund der fehlenden Stromversorgung ist imo schon eSATA total daneben.
 
Aufgrund der fehlenden Stromversorgung ist imo schon eSATA total daneben.

eSATA hatte zumindest vor USB 3.0 schon seine Daseinsberechtigung, da man mit USB 2.0 einfach schnell an die Grenzen kam. Viele externe Festplatten brauchen so oder so eine externe Stromversorgung.
 
Der Datenaustausch einer SSD über den RAM Slot ist nicht machbar, da sonst (momentan) die SSD als RAM Riegel verwaltet werden würde was zu etlichen Problemen führen würde wie dem ausbremsen des Systems, so dass selbst Windows 95 wahrscheinlich keinen Spass machen würde. Das ganze würde zu dem zu einem System führen, dass nicht mehr hochfährt oder instabil wird, weil die SSD außerhalb der RAM Spezifikationen arbeiten müsste.

So dass man praktisch für diesen Unsinn erst mal spezielle Boards mit einer Menge Murks schaffen müsste (welcher zu Inkompatibilitäten mit etlichen normalen RAM Riegeln führen kann) damit das unterstützt werden kann. Zudem wäre der Aufwand mindestens so hoch oder gar höher und damit nicht lohnenswerter als einfach gesonderte Steckplätze für Steck SSDs die nicht auf DDR Steckplätzen basieren zu verbauen.

Die Idee hier einen oder mehrere RAM Slots gesondert für den Festplattenbetrieb zu kennzeichnen macht auch keinen Sinn. Denn das bringt absolut keinen Vorteil gegenüber einfach zueinander mechanisch inkompatiblen Slots. Denn wären sie mechanisch kompatibel könnte versehentlich der Speicher in die Festplattenslots und die Festplatten in die Speicherslots kommen was zu Problemen oder einem defekten System führen könnte.

Die aktuelle Lösung die nur den Strom aus dem Slot zieht ist auch ziemlich zweifelhaft, da solch ein Verhalten mit Sicherheit nicht vorgesehen ist, so dass unklar ist wie sich die breite Vielfalt an Board / Speicher Kombinationen hierbei wirklich verhält, besonders da die SSD mit der selben Spannung wie der RAM laufen würde und der RAM aber nicht immer mit der selben Spannung betrieben wird! Ein paar Möglichkeiten wären:
1. Es wird kein Strom für die SSD geliefert.
2. Das System fährt nicht hoch.
3. Das System wird ziemlich instabil.
4. Der restliche Speicher läuft nicht innerhalb seiner Spezifikation (ggf. langsamer).
5. Probleme im Zusammenhang mit Dual-, Triple-, Quad-, ... Channel
6. Beschädigung von Komponenten (der SSD selbst, dem restlichen Speicher, der CPU, des Boards, usw.)

Gerade letzteres ist nicht unbedingt für alle Board und Speicherkombinationen auszuschließen oder sogar mit einigen Kombinationen sehr wahrscheinlich!



Alles in allem ist das ganze hier grober Schwachsinn! Und dabei meine ich nicht die SSD Stecklösung an sich, sondern dass man den RAM Slot hierfür missbraucht. Es müsste wenn schon ein eigener Slot hierfür entwickelt werden oder aber Slots benutzt werden deren Aufgabenbereich nicht so speziell ist wie der von RAM Slots (z.B. PCIe oder spezielle Slots die nicht auf RAM Slots aufbauen).
 
@AP Nova:
Wieso brauchen die die so oder so ?
Die brauchen die weil man nicht mal konsequent sein konnte. Hätte man eSATA direkt so ausgelegt, dass es neben den Daten auch bis zu 15Watt liefern kann, wäre eSATA der Renner geworden weil man nicht zu jeder 3,5Zoll Platte ein fast ebensogroßes (oder zumindest sperriges) Netzteil dazu gebraucht hätte.
So ist es in der Regel doch nur ne Ergänzung von USB, reine eSATA-Geräte gibts doch fast keine.
Und wenn sich USB3 nächstes Jahr durchsetzt ist eSATA vermutlich eh bald weg vom Fenster.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man so oder so ein Netzteil braucht (bei den größeren Kalibern) hat(te) eSATA durchaus seine Berechtigung, da es einfach schneller ist. Geht man davon aus, dass der komplette notwendige Strom über das Datenkabel wandert natürlich nicht mehr, allerdings bietet doch USB 3.0 auch nur 5 Watt Stromfluss an, oder nicht? Zumindest für 3,5" und 7.200 rpm dürften 5 Watt dann doch knapp werden, womit selbst das nicht die Antwort schlechthin ist.
Trotzdem wird eSATA aber wohl wieder noch bedeutungsloser, denn USB 2.0 und USB 3.0 sind kompatibel, dementsprechend hat USB 3.0 schon eine gute Verbreitungsbasis, während eSATA meines Erachtens beim normalen Anwender nie wirklich Anklang fand. Da zumindest vorerst auch keine Bandbreitenbeschränkung mehr durch USB 3.0 vorliegt gibt es keinen Grund mehr, auf eSATA zu setzen und man verwendet einfach das aktuell verbreitetere.
 
AP Nova schrieb:
Wenn man so oder so ein Netzteil braucht (bei den größeren Kalibern) hat(te) eSATA durchaus seine Berechtigung
Du verstehst scheinbar nicht was ich meine. Hätte man eSATA vernünftig designed (drum habe ich ja geschrieben 15Watt, das reicht auch um ne 3,5 Zoll Platte mit 7200rpm anlaufen zu lassen), dann hätte man halt kein Netzteil mehr gebraucht. Das wäre imo der Schlüssel zum Erfolg gewesen wohingegen die mangelhafte Stromversorgung immer noch der Haken an USB (1/2/3) ist.
Ist ja nicht als müsste man hier mit Hochspannungen hantieren.
 
Wobei du bei ITX oft das Problem hast, dass da entweder SO-DIMM drauf kommt oder teilweise auch nur ein Slot existiert, bestenfalls 2 verbaut sind. Ein freier Slot dürfte da tendentiell schon selten sein.
 
Warum motzen hier soviele über die Entwicklung? Man kann es später in zB. HTPC´s platzsparend eingesetzt werden, oder in heutige PC mit 4GB RAM, wo bekanntlich zwei freie Slots unbenutzt sind.
Selbst mit SATA Kabel würde ich schon heute einer normalen SSD Vorziehen. Tolle Entwicklung.
 
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