xxMuahdibxx schrieb:
Wird hier vielleicht auch gewesen sein... Da ein Savegameeditor aber eh verdächtig ist da er gewisse Rechte braucht um zu arbeiten hat man vielleicht gedacht false positive.
Ein Savegameeditor hat halt auch einfach den Vorteil, dass er für ein Spiel ist, welches üblicherweise Steam erfordert.
Die Schadsoftware landet also immer dort, wo sie den Schaden auch anrichten kann
@Floppy5885
Was hat der Steam-Support eigentlich zu der Sache gesagt?!
PayPal anzuschreiben ist eigentlich die falsche Herangehensweise, die haben hier absolut nichts falsch gemacht!
Die sind ein Zahlungsdienstleister und dienstleisteten hier einfach Zahlungen, da die Zahlungsanfrage vom ihnen in Zusammenhang mit dir bekannten Dienst Steam kam, gab es für sie nicht mal eine Möglichkeit irgendetwas an der Transaktion suspekt zu finden, also beispielsweise das klassische "Kreditkarte eines Deutschen wird in Indonesien verwendet" oder sowas.
Dein Ansprechpartner hier muss also nicht PayPal sein sondern der Steam-Support, damit - mit etwas Glück - die Transaktionen rückgängig gemacht werden können!
Das ist der korrekte Weg dafür und die haben auch theoretisch Möglichkeiten gekaufte Items, Guthaben etc. rückabzuwickeln.
Wenn du stattdessen ein Chargeback bei PayPal durchsetzen würdest (Kannst du nicht, die haben nix falsch gemacht) sähe das so aus: Die buchen das Geld aus den Transaktionen von Steam/Valve zurück bzw. zahlen es erst gar nicht aus.
Steam hat jetzt also kein Geld für eine Leistung bekommen die sie - zwar nicht dir, aber jemandem der in deinem "Namen" handelte - gegeben haben.
Denn anders als man es sich vielleicht vorstellt zahlt PayPal nicht einfach dir Geld zurück und lässt es aber auch trotzdem beim Transaktionspartner, dieser verliert immer sein Geld.
Und Firmen mögen sowas nicht.
Ne Privatperson die als Verkäufer bei eBay ein defektes Produkt verschickt oder vielleicht sogar nur ein Paket Mehl wird doch nicht verklagen wenn PayPal den Käuferschutz zu deinen Gunsten entscheidet und du wirst auch nie wieder mit ihm zu tun haben.
Firmen vergessen nicht und Firmen haben die Angewohnheit breiter aufgestellt zu sein als irgendso ne Privatperson.
Sprich: Von denen kommt eventuell eine Zahlungsaufforderung oder sie stellen zukünftig einfach ihre Händlerbeziehung zu dir ein, d.h. Steam wirft dich raus und was dann mit deinem Account und den Spielen darauf passiert kann man sich vorstellen...
Sony, Microsoft, Nintendo usw. würden da ähnlich verfahren und eigentlich jede andere Firma auch.
Sprich: Wenn man die Handelsbeziehung zu einer Firma nicht endgültig verlieren möchte sollte man immer schauen ob es einen anderen Weg als den PayPal Käuferschutz gibt.
Erst recht wenn - wie in diesem Fall - es mit dem Steam-Support ein viel besseres Mittel gibt.