Zwenner
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Ich bin nicht der Meinung, dass sich der WOW-Effekt nur dann einstellen kann. Die M5 schiebt schon recht böse im Bass, hat dann aber doch nur zwei 7"er im Gehäuse. Bass, jedenfalls recht tiefer ist für mich ein netter Zusatz, oberhalb MUSS es stimmen. Der WOW-Effekt stellt sich für mich dann ein, wenn die Kombi neutral und ehrlich ist. Der Klang muss sich vom LSP lösen, Tiefenstaffelung vorhanden sein. Die räumliche Abbildungsschärfe bzw. die Ortbarkeit von Stimme und Instrument, ist das A und O bei der Stereowiedergabe. Man kann das sehr einfach umschreiben. Ich stelle die auf dem Signal enthaltene Bandbreite (Lead, Vocalisten, Streicher, Percussions, etc.) in den Raum. Ich höre was passiert... von der Quelle zum AMP über die LSP hat das diese Konfiguration gleichwertig wiederzugeben.
Die M5 arbeitet von 100Hz bis circa 14KHz neutral, hat bei 60Hz noch vollen Pegel, bei 50Hz wird der Pegel-Abfall stärker, 40Hz sind noch hörbar. Ein Tiefbass-Spezialist (woher auch) ist sie nicht, kann aber mit einem satten und durchaus straffen Bassfundament gut bestehen. Und man könnte der M5 alles nachsagen, aber Pegel fest ist die kleine auch. Eigentlich kann die M5 nicht zickig sein, R und so aber ein I-Test lässt als Kontra (das einzige) offen:
"Für das Nutzen des vollen Klangpotentials ist ein hochwertiger AVR ab 1000 EUR notwendig"
Man sollte auch bei so einem doch teurem AVR (TX-NR818) nicht vergessen:
Nicht umsonst haben Stereo-Amps in dieser Preisklasse, nicht selten mindestens 2 Paar (eher mehr) pro Kanal.
Oder gleich ein komplett anderes Schaltungsdesign, was durchaus seine Berechtigung findet.
Und jedes Mal, wenn ich mir Siebung, Dioden, Gleichtichter und den Trafo anschaue, bekomme ich Zweifel.
Auf der anderen Seite, kann ein kleiner ClassD - im Bass auch mal richtig frech werden, unglaublich.
EDIT: Die NAD, hat doch eine MosFet-Treiberstufe?
Sicherlich, jeder macht andere Erfahrungen. Ich glaub dir das auch. Er redet ja aber nicht nur vom Bass.MAG63 schrieb:Das habe ich bei meinem AVR 808 auch erst vermutet und daraufhin meine NAD2700 für den Stereobetrieb ausprobiert. Ich konnte keinen nennenswerten Unterschied zur Nutzung mit den Internen Endstufen feststellen und habe sie wieder eingemottet. Ich nehme eher an das die M5 im Bassbereich sehr neutral, vieleicht sogar zurückhaltent sind.
Die M5 arbeitet von 100Hz bis circa 14KHz neutral, hat bei 60Hz noch vollen Pegel, bei 50Hz wird der Pegel-Abfall stärker, 40Hz sind noch hörbar. Ein Tiefbass-Spezialist (woher auch) ist sie nicht, kann aber mit einem satten und durchaus straffen Bassfundament gut bestehen. Und man könnte der M5 alles nachsagen, aber Pegel fest ist die kleine auch. Eigentlich kann die M5 nicht zickig sein, R und so aber ein I-Test lässt als Kontra (das einzige) offen:
"Für das Nutzen des vollen Klangpotentials ist ein hochwertiger AVR ab 1000 EUR notwendig"
Man sollte auch bei so einem doch teurem AVR (TX-NR818) nicht vergessen:
Also ein Transistor-Komplementärpaar pro Kanal.Zwenner schrieb:Beide AVRs (und auch die Vorgänger) haben TOSHIBA vom Typ TTA0001 + TTC0001 in der Treiberstufe.
Dieses Transistor-Komplementärpaar ist für 100W ausgelegt...
Nicht umsonst haben Stereo-Amps in dieser Preisklasse, nicht selten mindestens 2 Paar (eher mehr) pro Kanal.
Oder gleich ein komplett anderes Schaltungsdesign, was durchaus seine Berechtigung findet.
Und jedes Mal, wenn ich mir Siebung, Dioden, Gleichtichter und den Trafo anschaue, bekomme ich Zweifel.
Auf der anderen Seite, kann ein kleiner ClassD - im Bass auch mal richtig frech werden, unglaublich.
EDIT: Die NAD, hat doch eine MosFet-Treiberstufe?
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