Stripesetvolume nicht schneller

Towler

Lt. Junior Grade
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Hi,

ich habe unter Windows 10 zwei alte Festplatten (weiß genaue Bezeichnungen nicht, sind aber einfach von der Resterampe) teilweise zu einem Stripesetvolume zusammen geschlossen, um ein bisschen Speed zu gewinnen.

Ich stelle aber fest, dass das in meinem Fall rein gar nichts bringt. Habe ich etwas falsch gemacht oder sind die Platten einfach ungeeignet?

Habe eine Grafik mit den Benchmarks angehängt. (bitte nicht vom Namen "Stahl Externe" verwirren lassen. Die war mal extern, steckt jetzt aber im PC)

Dankeschön :)
 

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Vindoriel

Rear Admiral
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Stripeset ist meines Wissens nach das logische "Hintereinanderhängen" von Festplatten zu einem größerem Laufwerk.

Was Du meinst, ist (R)AID-0 (ist eigentlich kein RAID, darum R in Klammern), da werden die Blöcke abwechselnd auf beide (identische) Platten geschrieben, wodurch sich die Übertragungsrate (aber auch die Ausfallswahrscheinlichkeit!) erhöht.
 

Doe_John

Ensign
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Anscheinend bringt RAID-0 nicht unter allen Umständen das erhoffte Ergebnis. Mehr bei Interesse ggfs. hier.

Wird Dir zwar wohl möglicherweise nicht gefallen, was dort zu lesen ist, aber vielleicht "tröstet" es Dich, daß ich vor einiger Zeit ein schon etwas älteres AM2-Mainboard mit 'ner SSD zurück in die Gegenwart holen wollte, und dann auch feststellen mußte, daß trotz immerhin S-ATA-2-Schnittstelle die Samsung 840Pro deutlich langsamer war als die vorher verbaute 7.200er (auch schon 'ne ältere WD-Black-640) Festplatte war. Fand ich auch nicht sooo lustich und konnte es mir obendrein auch nicht erklären. Es gibt wohl auch in der IT durchaus Phänomene, die "man" wenn überhaupt dann zumindest nicht auf den ersten Blick erklären kann.

Sicherheitshalber würde ich allerdings ein RAID-0 nur mit gleichgroßen wenn auch nicht unbedingt baugleichen Festplatten realisieren (wollen).
 
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Towler

Lt. Junior Grade
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Schade, dass es nicht geht, aber danke für die Hinweise!
 

Holt

Fleet Admiral
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Bei HDDs sind auf den äußeren Spuren mehr Sektoren pro Spur als auf den inneren, weshalb da etwa ein Faktor 2 zwischen den Transferraten auf den inneren und den äußeren Spuren liegt. Das RAID 0 wurde auf den ganz inneren Spuren angelegt, also dort wo die Transferraten sowieso gering sind und damit bekommst Du trotzdem über 80MB/s, genau wie bei G: welches fast leer ist, wo also die Testdatei auf weit außen liegenden Spuren gelandet sein dürfte. D: ist hingegen sehr voll, da ist die Testdatei auf weiter innen liegenden Spuren gelandet, entsprechend kommt bei den seq. Transferraten auch nicht mal 55MB/s raus. Es ist also alles in Ordnung und normal.
 
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