Studiengebühren in D! Pro oder Contra?

20 Kilo an jedem Bein meinst du... :D

@Fu Manchu
Ich weis nicht, was in deiner Schule für Geschichte gelehrt wurde, aber über Sport wurden da bei uns keine Klausuren geschrieben ;) Ich weis, war nur ein Beispiel...

Ein Fachidiot wird man so oder so, wenn man nicht aufpasst. Ich finde das soll drollig hier in Frankreich, wenn sich Deutsche in deutsch unterhalten und da sich gegenseitig die Butter aufs Brot schmieren, was sie denn so tolles im Studium erreicht haben. Da wäre mir fast ab und zu ein paar Sprüche rausgerutscht :) , ob die überhaupt wissen, was für'n Müll die erzählen.
 
Wir hatten in Geschichte die Entstehung und Geschichte der Olympiade in Griechenland, das Leben der Athleten und so. War nur ein kruer Abriss, aber immerhin.

Und wie gesagt, war ja nur ein Beispiel und das mit der Sportnote mehr ein Witz. Aber das kann ja über Gewichtung bewertet werden.


Ich halte einen Test nur insoweit für unfair, weil ein einziger Tag über die restliche Laufbahn entscheidet. Zumal auch (und gerade) bei Tests keine Chancengleichheit besteht.

Solche Tests werden vor Ort durchgeführt. Zwischen jemanden der in der Nähe der Uni lebt oder jemanden der zum Test anreisen muss (evtl stundenlang) bestehen schon Chancenunterschiede (Stress, Müdigkeit). Wenn jetzt noch körperliche Beschwerden (Krankheit, Unwohlsein, Kopfschmerzen, bei Frauen evtl. starke Krämpfe während der Regel) dann sind die Chancen noch unfairer verteilt und die Streuung der einzelnen Testergebnisse spiegelt keine adäquate Leistung mehr wieder.
Eine Leistungsspiegel über die Zeugnisnote ist da fairer. (man kann ja bestimme Fächer ausblenden wenns sein muss >> Sport).

Ich mag nun mal gleiche Chancen. Beim Abi wäre das ohne weiteres möglich durch ein bundesweites zentralisiertes Abi mit gleichem Lehrplan.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich bezahle meine steuern und ackere dafür ohne ende 12 stunden am tag und solche leute sollen umsonst sich selber durch das studium sich erreichern??? finde ich nicht fair....weil die werden später das dicke geld verdienen....

greetz
fooki
 
@fooki
Das ist kurzsichtig!
Nicht alle Studenten werden zu Topmanagern und verdienen einen haufen Geld. Absolventen leben nach dem Abschluss selten auf einem hohen Niveau, denn auch das will erst erarbeitet sein. Und Steuern zahlt auch ein ehemaliger Student, wenn er arbeitet.

Deine Vorsatellungen entsprechen hier nicht der Realität.
Wichtiger ist, dass Deutschland nicht wirklich viele Ressourcen besitzt und, um wettbewerbsfähig zu bleiben, auf Innovationen, Ideen etc. setzen muss! Diese kommen nur selten aus "mittleren Bildungsschichten".
Dafür benötigt man nunmal Menschen mit einem hohen Bildungsniveau (Dipl.-Ings. etc.)

Die dürfen dann auch gern mehr verdienen! ;)

Rate mal, weshalb Deutschland so exportstark ist!? Bestimmt nicht, weil man hier so günstig produzieren kann.

Deutschland sollte daher in Bildung, also Innovationskraft, investieren, da es langfristig im produktiven Bereich nicht mit Billiglohnländern (China, Indien) konkurieren kann.

MFG
 
Dagegen. Ich denke Deutschland braucht Akademiker. Mit Studiengebühren werden es auch nicht mehr!
 
fooki schrieb:
ich
...

greetz
fooki

Erst mal glaube ich nicht das du 12 Stunden arbeitest - nicht jeden Tag, höchstens mal im Ausnahmefall. Was machst du denn?

Desweiteren arbeiten auch viel studierte Leute sehr viel, da machst du keine Ausnahme.
Und nicht alle studierten verdienen später das große Geld - und wenn, dann freue ich mich für die.

Und bereichern (meinst du wohl mir erreichern?) tut sich kein Student. Die meisten arbeiten neben dem Studium, lernen sehr viel um ihr Studium zu schaffen und leisten später oft sehr viel für die Gesellschaft (Ärzte, Ingeneure, Manager). Oder könntest du einen komplexen Betrieb am laufen halten, einen Menschen heilen oder eine Brücke bauen?

Und wenn es dich so ärgert, warum studierst du dann nicht bzw. hast studiert? Warst wohl zu clever dafür.
 
Ich persönlich halte nichts von Studiengebühren. Es ist ja eigentlich für die Abschaffung, sagen wir Verminderung der sozialen Ungleichheit in der Bevölkerung, um Langzeitstudenten zu vermeiden etc.. :lol: Naja ähnlich wie die kommende 19% Mehrwertsteuer ist es einfach wieder eine neue Einnahmequelle des Staates. Ob das nun soz. Ungl. vermindert oder wahrscheinlich eher verstärkt, denn der Hauptteil der Bevölkerung der Bundesrepublik ist nicht betucht gebohren, wird nicht weiter bedacht. Es ist in meinen Augen echt eine Sauerei. Wenn ich studiere, dann nur über eine Dual-Ausbildung, d.h ein Betrieb finanziert mein Studium.

Ciao. :freak:
 
Selbst wenn ich diesen Thread aus den Tiefen des Forums finde, doch das Thema ist nach wie vor aktuell. Erst letztens konnte ich an einer FH sehen, was mit Studiengebühren alles finanziert wird. Neue Fakultäten, modernere Einrichtungen, persönlicherer Kontakt zu Professoren, direkte Ansprechpartner. Wenn ich mir vorstelle das alles fällt in BW dieses Jahr weg. Wer wird dann dafür aufkommen? Es müsste sich doch dann ein Trend zur Verschlechterung aufzeigen, wenn diese Fördermittel entfallen.

@Mod

ich hätte diesen Beitrag gerne in einem BW - Studiengebührenthread geschrieben doch fand ich keinen dieser Art. Sollte es einen geben, dann wäre es schön diesen dorthin zu verschieben. Danke sehr ;-)
 
Das ist sehr abhängig von der Hochschule. Vor allem große Hochschulen werden dermaßen stark privat subventioniert, dass man eignetlich auf Studiengebühren verzichten kann.
Ich weiß es von der TU Darmstadt, dass sie im vergangenen Geschäftsjahr (trotz "Wirtschaftkrise) einen jährlichen Überschüss von 180 Mio. Euro hatte und das ohne Studiengebühren. Sprich sie weiß nicht wo hin mit dem Geld, obwohl hier schon relativ viel gebaut und erneuert wird. Ausstattungstechnisch ist sie außerdem auch größtenteils auf der Höhe der Zeit ;)
Dürfte vor allem an großen Hochschulen, wie der TU München, RWTH Aachen, Uni Stuttgart ähnlich sein. Nur das sie mit Studiengebühren noch mehr kassieren,.

persönlicherer Kontakt zu Professoren, direkte Ansprechpartner

Das hängt doch eher vom Typ Mensch ab. Auch wenn ein Dozent gut bezahlt wird, heißt es nicht, dass er Lust hat sich das Studentengebrabel anzuhören.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann baut man eben noch mehr Wohnheime, erneuert diese, erweitert Studienangebot, stellt neue Mitarbeiter ein. Es gibt genug Möglichkeiten. Außerdem ist die Frage, ob bei 180 Mio. Überschuss wirklich ein Überschuss gegeben ist oder du nur vom Gesamtumsatz redest. Der ist ja ungleich Gewinn.

Ein Dozent, welcher weniger Studenten hat kann sich diesen auch besser annehmen. Das meinte ich mit dem letzten von dir zitierten Beitrag.
 
Es ist nicht vom Gesamtumsatz die rede. ;)

Wohnheime liegen btw nicht im Auftrag der Hochschulen. Dafür ist das Studentenwerk verantwortlich.

stellt neue Mitarbeiter ein
Das ist immer leichter als gesagt. Es ist nämlich garnicht so einfach wie du denkst einen fähigen Dozenten zu finden.

Ein Dozent, welcher weniger Studenten hat kann sich diesen auch besser annehmen. Das meinte ich mit dem letzten von dir zitierten Beitrag.

Das wird so nicht gehen, weil man vor allem eine Veranstaltung nicht einfach in zwei aufspalten kann um die Last der Dozenten zu verringern. Gleichbehandlung, etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Prinzipiell bin ich gegen Studiengebühren, denn das Wissen ist Deutschlands höchstes Gut und muss damit an der Spitze der (Staats-)Ausgaben stehen. Die Kohle wäre also sinnvoll investiert.
Wobei ich aber auch sagen muss: Wenn das Geld sinnvoll genutzt wird, hätte ich nichts gegen kleinere Summen. Pro Semester max. 100 Euro.
 
Ich wäre für Studiengebühren, wenn das Geld auch wirklich direkt an die Hochschulen ginge. Das ist aber, zumindest in Rheinland-Pfalz, nicht der Fall.

Schlimmer noch, unter dem scheinheiligen Verweis auf diese Gebühren lassen es sich manche unserer nicht-so-übel bezahlten Volksvertreter (um ein Haar hätte ich "Verbrecher" stehen lassen) nicht nehmen, auch noch eine Kürzung der Mittel der Unis zu fordern, denn die Unis bekämen ja so viel mehr Geld. :rolleyes:

Bildung ist ja angeblich unser höchstes Gut, das sollte also auch was wert sein. Leider ist es wie überall: Wenn Geld ausgegeben werden soll, wird rumgezickt.
 
Robin. schrieb:
Erst letztens konnte ich an einer FH sehen, was mit Studiengebühren alles finanziert wird. Neue Fakultäten, modernere Einrichtungen, persönlicherer Kontakt zu Professoren, direkte Ansprechpartner.
Ich erachte sowas als selbstverständlich und nicht als erst durch Studiengebühren zu realisierende Leistungen. Hier in NRW entfallen ab dem WS11/12 die Studiengebühren (natürlich genau dann wenn ich fertig bin!). Für den Ausfall soll es einen Ausgleich aus Steuermitteln geben. Vielleicht gibt es sowas in BaWü auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn mit den Studiengebühren die Beiträge der Landesregierung für die Universitäten im Lande nicht zurück gefahren werden und gleichzeitig die Qualität des Studiums verbessert wird, bin ich für Studiengebühren.

Die Realität sieht aber leider so aus, dass nach Einführung der Studiengebühren die Uni Förderung der Länder zurückgefahren wird und gleichzeitig sinnloses mit den Gebühren veranstaltet wird (wie zB Gebäudesanierungen). So etwas verbietet sich natürlich. Ich habe leider auch den Eindruck, dass sich die politischen Kräfte Bildung durch Schule und Uni nur in das Wahlprogramm schreiben lassen, weil man es halt erwartet. Für Bildung bleibt dann aber nicht viel übrig; Einrichtungen werden förmlich kaputt gespart.

Aus meiner aktiven Studienzeit kann ich mich noch an folgende Ereignisse erinnern:
1. Eine vakante Prof Stelle im Studiengang Sportwissenschaft wird nicht neu besetzt. Sportstudenten machen einen "erotischen" Kalender und bezahlen mit den Erlösen die Prof Stelle.
2. Uni hat zuwenig Geld für ordentliche bestellte Wissenschaftler. Um Geld zu sparen, werden Lehrer von benachbarten Schulen herangezogen, die dann Uni und Schule miteinander verwechseln und den Studenten "Quark" aus der Schule vermitteln (wollen).
3. Um Geld zu sparen, werden bestehende Studiengänge in BA/MA umgewandelt, ohne die Strukturen und Vermittlungspläne anzupassen. Gleichzeitig wird die finanzielle und personelle Ausstattung reduziert.
4. Durch die BA/MA Umstellung kocht jede Uni ein eigenes Süppchen (jede Uni setzt unterschiedliche Schwerpunkte in jedem Studienfach; Vergleichbarkeit unter den Unis ist so kaum möglich und verhindert einen einfachen Uniwechsel), so dass ein Wechsel zu einer anderen Uni im selben Bundesland schon schwierig wird. Ein Wechsel zu ausländischen Universitäten ist so gut wie unmöglich.

Aus meiner Sicht ist die Frage nach Studiengebühren verfehlt. Wichtiger wäre es, konsequent die Gelder für Bildung und Wissenschaft zu erhöhen. Deutschland kann nur als hochqualifiziertes Land die nächsten 50 Jahre überstehen. Dafür braucht es bestens ausgebildete Universitätsabsolventen, die die Entwicklung vorantreibt. Dabei wäre es natürlich schöner, wenn die Möglichkeit eines Uniabschlusses nicht vom schnöden Mammon abhängt, sondern jedem möglich ist.
 
Zum Thema:

ich wohne in Bayern, dort gibt es noch Studiengebühren. Daher würde ich heutzutage nicht mehr studieren gehen und mich nach dem Abi selbstständig machen, von zu Hause aus am PC arbeiten.
Berufsausbildung käme für mich auch nicht in Frage, da man finanziell ausgebeutet wird und nur ein Hungerslohn bekommt. Völlig unattraktiv.

Meine Prognose: Studiengebühren werden über kurz oder lang wieder komplett in Deutschland von der Bildfläche verschwinden, zurecht!
 
exoplanet schrieb:
Zum Thema:

ich wohne in Bayern, dort gibt es noch Studiengebühren. Daher würde ich heutzutage nicht mehr studieren gehen und mich nach dem Abi selbstständig machen

wo warst du denn in bayern..ich finde die studiengebühren haben schon einen sinn..zumindest an unserer hochschule hat man gesehen wo das geld hingeht...ausstattung und so....es wurde jedes semster auch ein vortrag darüber gehalten, was mit den gebühren angestellt wird...:D
 
Ich bin gegen Studiengebühren für das Erststudium! Jeder muss die Chance zur Weiterbildung haben. Ich bin auch gegen die Rückzahlung des Bafögs beim Erststudium. Junge Menschen mit Schulden in ihr Erwerbsleben starten zulassen ist das allerletzte.
 
ich gebe fabig Recht.

Aber dieses Thema hat sich zum Glück bald erledigt.
Soweit ich informiert bin gibt es nur noch in Bayern Studiengebühren, auch da wird der Irrsinn mit Studiengebühren früher oder später fallen.
 
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