Studiengebühren, wie hoch sollten sie maximal sein?

Wie hoch dürften Studiengebühren pro Semster sein?


  • Umfrageteilnehmer
    221
was spricht dagegen, einmal im monat nen hunni zur seite zu legen?
 
@morphium

dagegen spricht nichts, für die die es sich leisten können.
Für 80 Prozent der Studenten sind ja auch die Studiengebühren kein Beinbruch, es geht in erster Linie um die 20 Prozent Bafög-Empfänger, für die sind 100 Euro im Monat sehr viel Geld.
 
@ filbersish

Ich bitte dich. Natürlich gibt es die Paradebeispiele eines armen Bafögempfängers, der null von seiner Familie unterstützt werden kann und der an den Studiengebühren zu knabbern hat. Wer allerdings den Höchstsatz erhält, sollte aber ganz ruhig sein, denn so viel Geld im Monat steht den meisten nicht einfach so zur Verfügung!
Genauso schlimm sieht es aber auch für die aus, die es gerade nicht mehr bekommen (weil sie sich erlaubt haben, ihr ganzes Geld nicht zu verprassen). Aber das ist ein anderes Thema.
 
@Seppuku

der Höchstsatz für Bafög liegt in Bayern bei 595 Euro im Monat.
Jeder weiß das man davon nicht leben kann und nebenher arbeiten muß.
 
manche azubis wären froh über die knapp 600€!
 
@ filbersish

Und jetzt überlege mal, welcher Student von den Eltern einfach mal so 600€ pro Monat bekommt. Bei einem Kind gehts ja vielleicht noch. Jetzt hat man aber eventuell noch eine Schwester oder einen Bruder, der auch studiert. Dann sind es pro Monat 1200€. Und da muss sich jede Normalverdiener-Familie schon mehr oder weniger stark einschränken.
Und von 600€ kann man sehr wohl leben. Wer das nicht als Student schafft, macht definitiv etwas falsch. Ich bin sogar mit weniger ausgekommen.
 
das kommt drauf an wie spartanisch man leben will, ebenso gibt es da regionale Unterschiede was die Lebenshaltungskosten angeht.

In der Region Nürnberg/Erlangen kommst mit 595 Euronen nicht sehr weit.
Außer du gehst nur zur Norma einkaufen, gehst nie weg und rauchst nicht, tja und Kleiderkauf ist sowieso nicht drin....dann könnte es knapp reichen wenn du den Cent 3 mal umdrehst...aber wer will
schon so ein Studentenleben auf Super-Sparflamme führen? Denke keiner.
 
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Dagegen steht: München, naturwissenschaftliches Studium, angemessene Kleidung, Weggehen, Nichtraucher...
Wie gesagt: Auch ein sparsames Leben will gelernt sein.
Welcher Student geht nicht primär zu Norma, Aldi und co.? Ich kenne keinen (doch, ein paar habe ich gekannt, aber die hatten ein monatliches Budget von deutlich über 1000€ (von den Eltern)). Dass ich mir dann nicht regelmäßig Tommy Hilfiger oder Lacost Shirts für 100€ kaufen kann (wenn man es überhaupt nötig hat...), ist jedem klar. Dafür gibt es auch günstigere Alternativen.
Vielleicht ist es für den ein oder anderen auch eine gute Übung, sein Leben während der Studienzeit mit wenig Geld zu organisieren. Es geht, auch ohne auf großartiges verzichten zu müssen!
Aber jetzt sind wir etwas vom Thema abgekommen ;).
 
@filbersish
nicht alle auszubildenden wohnen noch zuhause bei mutti und vatti! ich kenne auch einige die mehrere hundert km wegen der ausbildung weggezogen sind... und sag den leuten dann mal, sie sollen von 450€ netto im ersten lehrjahr "vernünftig" leben!
 
ja das ist sicher auch ein Problem, ich würde dann ganz einfach keine Berufsausbildung anfangen wo die Lehrlinge ein Hungerslohn verdienen, Ausbeutung sollte nicht unterstützt werden meiner Meinung nach.
 
ehm, es gibt nur ne handvoll ausbildungsberufe wo man mehr wie 450€ netto (erstes lehrjahr) bekommt! eine frisörin bekommt teilweise weniger wie 300€ im monat...
 
genau, arbeitslos und hartz4 ist deutlich besser :rolleyes:
 
Studiengebühren sind sinfol und notwendig, in England müssen alle Studenten Studiengebühren in höhe von 3-4000 Pfund pro Jahr abführen und da hat sich auch keiner beschwert der das Geld nicht hat während des Studium kann es sich leihen und dann Anteilsmäßig entsprechend seines Späteren Gehaltes zurückzahlen.

Und wer sich wegen der 500€ pro Semester davon abhalten lässt ist selber schuld, die Studiengebühren habe ich schon um mehr als das doppelte im ersten Jahr wieder rein bekommen ( und das wohl gemerkt bei den Englischen Studiengebühren), da man auch entsprechend mehr verdient als eine Gelernte kraft.

Ergo -> außer wenn Ihr einen Brotlose sache ala Kunstgeschichte Studiert habt ihr die Studiengebühren in null Komma nichts wieder drin.

Warum sollte der "Kleine man" bezahlen das Ihr später mehr verdient, das ist schließlich eine Investition in eure zufunkt!
 
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@ dngfng

Weil der kleine Mann und der Staat auch von den Leistungen eines Studenten nach dem Studium teilweise stark profitiert. Ein Studium ist auch so schon teuer (Kosten, Verdienstausfall,...) und je nach Studium sehr zeitintensiv. Wenn es doch so einfach und rentabel wäre, warum studiert dann nicht jeder?
Aber die Thematik hatten wir auf den vorherigen Seiten schon.

Und bitte nicht einfach einzelne Dinge zwischen verschiedenen Ländern vergleichen. Das macht keinen Sinn!
 
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nun ja ich halte Studiengebühren nicht für gerecht.

auch wenns weltweit natürlich häufig eingesetzt wird.
 
@morphium

es sind mehr als nur 2 Wege nach dem Abitur.
Studieren oder Berufsausbildung....es gibt noch eine Dritte Möglichkeit Geld zu verdienen ohne von Firmen als Lehrling ausgebeutet zu werden, und ohne an der Universität horrende Studiengebühren zu bezahlen. ;)
 
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