Studium - Zuhause wohnen oder nicht?

  • Ersteller Ersteller Sascha-89
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Studiere in Hannover und hab über die Jahre ne Menge Pendler gesehen.
Teilweise kamen die Leute sogar aus Wolfsburg.
Und da ist kaum noch einer über. Muss nichts heißen...

Aber ich glaube einfach, dass man wesentlich froheren Mutes zur Vorlesung geht, wenn man das Haus verlässt und 10 Minuten mit dem Fahrrad fährt, also die langen Fahrten auf sich zu nehmen.
Ebenso ist es leichter sich mit anderen zu treffen um zu lernen.
Mathematischen Stoff über ICQ mit anderen Leuten zu pauken.. geht gar nicht.


Außerdem bleibt immer noch das Studentenleben. Warum sollte man sich das entgehen lassen? Auch wenn man dafür evtl. auf gewissen materiellen Wohlstand verzichten muss.


Da du irgendwie auch NULL Ahnung von dem ganzen hast.. solltest du dich aber trotzdem erstmal über die finanziellen Möglichkeiten schlau machen.
D.h. die Wohnungspreise anschauen. Dann Bafögrechner durchhauen. Klären ob und wieviel Geld du von denien Eltern bekommen könntest.
http://www.studis-online.de/
DAs ist ne gute Seite.. hier gibts 1. den Bafögrechner und nen Budgetrechner und sonst auch gute Tipps.




@Sherman123 Ein Bachelorstudium verbietet es nicht ein jahr länger zu studieren? Bei mir schon.. es sei denn ich nehme Urlaubssemester oder sowas.

400€ Jobs nebenbei sollten kein Problem sein. Es schränkt die Freizeit aber dann doch ein.. vor allem wenn man in der Klausurenphase auch arbeiten muss.. dann muss man nämlich sehr früh mit dem lernen anfangen.
Die beste Möglichkeit ist es wohl in den Ferien schaffen zu gehen. Da kann man gut Geld verdienen und man langweilt isch ja eh nur.
 
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Ja mit Bafög hatte ich mich ehrlich gesagt noch nicht so wirklich beschäftigt, da ich vermutlich keins bekommen werde..

Will aber halt auch nciht ständig von meinen Eltern abhängig sein, im Sinne von "bezahlt mal dies, mal das etc." - das stört mcih ncoh an der Vorstellung.

Fahren die Studenten unter euch eigentlich Auto, oder verzichtet ihr ganz darauf?

lg
 
Es fährt kaum ein Student Auto. Es sind monatliche Kosten die fast der Miete entsprechen.
Man wohnt in einer Großstadt.
Die Parkmöglichkeiten sind schlecht.
Meistens bekommt man ein Semesterticket, dass für den öffentlichen Nahverkehr und teilweise den Regionalverkehr gilt.

Was Bafög angeht.. man kann es versuchen. Selbst wenn nur 50€ monatlich rausspringen.. das ist zur Hälfte ein Geschenk vom Staat.

Und die Abhängigkeit.. ja das ist eine schwierige Situation. Aber wenn deine Eltern es haben.. ich meine die meisten Eltern wollen ihren Kindern doch auch ermöglichen zu studieren.
Und dieses anfangen von wegen "bezahl dies, bezahl das" erübrigt sich ja. Normalerweise wird von den Eltern ein fester Betrag überwiesen..
 
Sascha-89 schrieb:
Will aber halt auch nciht ständig von meinen Eltern abhängig sein, im Sinne von "bezahlt mal dies, mal das etc." - das stört mcih ncoh an der Vorstellung.

Und während der Schulzeit? Du hättest ja auch nach der 9. Klasse nebenbei arbeiten können, um dir das Abitur leisten zu können.

Klar, finanziell unabhängig zu sein ist besser. Ist aber halt nicht immer drin...sehr viele Studenten werden irgendwie von ihren Eltern unterstützt.
 
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Beides hat Vor-und Nachteile, über die die du nur selbst sagen kannst wie wichtig sie dir sind.

Aus eigener Erfahrung: Zu Hause läßt sichs gut aushalten und studieren.
Aber um den besten Kontakt zu Kommilitonen zu bekommen zwecks Lerngemeinschaften hat das mit Wohnung nahe Uni einen unschätzbaren Vorteil.

Zwecks Finanzierung schlage ich einen flexiblen Hiwi Job vor, da verdient man passabel und kann sich die Arbeitszeit häufig sehr flexibel einteilen, was in der Prüfungszeit wirklich toll ist.
 
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Abseits der Vorteile der nahen sozialen Anbindung an Uni und Kommilitonen, ist ein Auszug ein neuer Lebensabschnitt, der einen persönlich weiter bringt.

Allein Wäsche waschen, einkaufen gehen und die Bude putzen, mit Mitbewohnern abhängen, streiten und wieder versöhnen, Partys feiern und selbst entscheiden, wann diese endet, sich mit Ämtern rumärgern und die nette Kommilitonin mal nach Hause zum Kaffee einladen, das sind Dinge, die dich weiter bringen als bei deinen Eltern wohnen zu bleiben.

Über das Finanzielle mach dir mal keine so großen Gedanken. BAföG gibt es in vielen Fällen, vielleicht können die Eltern noch einen Teil beitragen und jobben bleibt immmer eine Option. Da ich schon etwas älter war, als ich mein Studium begann, musste ich einen Großteil selbst schultern und das ganze Studium über arbeiten. Da war ab und an mal Ebbe in der Kasse, was kein schönes Gefühl ist, aber wenn man will, schafft man das.

Wenn Du dich fragst, ob Du dann noch den Kontakt zu alten Freunden aufrecht erhalten kannst, muss ich dich leider etwas enttäuschen. Sicher, wirkliche Freunde wird man nicht aus den Augen verlieren, aber ein Studium in einer anderen Stadt verändert deinen Lebensmittelpunkt so massiv, dass Du dich langsam aber sicher deiner alten Umgebung entwöhnst. Andere Dinge werden wichtiger. Du lernst andere Menschen kennen, vielleicht eine Partnerin und eh Du dich versiehst, ist dein altes Leben irgendwie vorbei. Man spricht mit seinen alten Freunden nicht mehr so ausgiebig, auf einmal sind andere Themen relevant und dein Leben läuft in eine andere Richtung. Das spürst Du dann und auch andere.

Bei mir riss der Kontakt zu meinen alten Freunden nicht ab, aber er reduzierte sich auf seltenere, dafür intensivere Momente. Freundschaften verändern sich eben auch. Unvermeidlich.

Klingt jetzt etwas seltsam, aber lass dich mal entspannt und gespannt auf dein Studium ein. Es wird wenige Dinge in deinem Leben geben, die so viel verändern werden. Und 'ne Menge Spaß neben dem ganzen Stress gehört auf jeden Fall dazu!
 
@ kryptolan

Und während der Schulzeit? Du hättest ja auch nach der 9. Klasse nebenbei arbeiten können, um dir das Abitur leisten zu können.

Klar, finanziell unabhängig zu sein ist besser. Ist aber halt nicht immer drin...sehr viele Studenten werden irgendwie von ihren Eltern unterstützt.

klar, da hast du durchaus recht. Aber wenn man noch zuhause wohnt, ist das auch wieder was anderes ;).

Bin während der Schulzeit auch jobben gegangen, brachte so ca. 300 € im Monat was mir auch gereicht hat. Hoffe das im Studium in der Art beibehalten zu können, mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung der Eltern sollte dass dann denke ich reichen. ( Bafög bekomme ich nicht.)

Wann seid ihr denn so auf Wohnungssuche gegangen? Da ich ja erst Mitte August erfahre, wo ich denn letztendlich genommen werde, ist es mir auch erst ab da möglich, oder?

lg
 
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eater schrieb:
zieh da hin, 40 km pendeln kann man für 6 monate oder so machen, danach nervt es einfach nur.
Außerdem bleibt man dann wegen "nur einer" Vorlesung auch mal zu hause - und schwupp haste den anschluss verloren

Das kann ich nur bestätigen! Ich hatte mal einen täglichen Weg von ca. 60 Kilometern zur Uni, außerdem mit umständlicher Anreise durch öffentliche Verkehrsmittel (nur alle zwei Stunden eine Bahnverbindung!). Im Laufe entwickelte sich die Anreise immer mehr zu einem Kampf gegen den inneren Schweinehund, der auch immer öfter die Oberhand behielt.
Ich würde dir dringend raten, dir eine kleine Wohnung / Zimmer in WG oder Studiwohnheim zu besorgen. Deine Noten werden es dir danken, und abgesehen davon fördert es deine Selbständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Je länger du im Hotel Mama gastierst, umso schwieriger wird der Abflug... und bei den Mädels kommt es auch besser an, wenn "Mann" alleine wohnt. :D
 
Jap, bin mittlerweile eigentlich auch davon überzeugt ;).
Das einzige is noch, dass man über die Studiwohnheime nicht allzu gutes hört - wirklich Ruhe zum lernen hat man da doch auch nicht oder?

Wann würdet ihr euch denn auf Wohnungssuche begeben? Bei mir gestaltet sich der Monat Juli etwas schwieriger, da ich da eigentlich jeden Tag arbeiten muss.

lg
 
Das kommt auf das Studentenwohnheim an, eine pauschale Aussage zu treffen ist da schwer.

Ich war viele Jahre in einem, und da war immer genug Ruhe.
 
Sascha-89 schrieb:
Jap, bin mittlerweile eigentlich auch davon überzeugt ;).
Das einzige is noch, dass man über die Studiwohnheime nicht allzu gutes hört - wirklich Ruhe zum lernen hat man da doch auch nicht oder?

Wann würdet ihr euch denn auf Wohnungssuche begeben? Bei mir gestaltet sich der Monat Juli etwas schwieriger, da ich da eigentlich jeden Tag arbeiten muss.

lg

So früh wie möglich, umso größer ist die Auswahl. Vor weiteren Überlegungen könnte Vor-Ort-Recherche sinnvoll sein. Du könntest z.B. mal zu deiner zukünftigen Uni fahren und dich dort mal bei AStA oder Studentenwerk über Wohnungs- oder Wohnheimsituation erkundigen. Vielleicht können die dir direkt weiterhelfen oder dich zumindest an jemanden weiterleiten.
Außerdem sollte es dort auch ein schwarzes Brett geben mit WG- oder Wohnungsangeboten bzw. der Möglichkeit, entsprechende Gesuche aufzugeben.
 
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Unbedingt hinziehen. Warum, Du wirst viel mit Deinen Kollegen Protokolle durchziehen, zusammen lernen, Krams ausarbeiten und dann wirds schnell spät und dann noch fahren??? Uns sollte man abends noch mal um den Block ziehen, bist Du immer der, der davon hört aber nicht dabei war. Letztlich solls auch für einige ganz gut sein, mal ab von Mutti zu hausen.
 
Ich persönlich wohn mitterweile schon in meiner zweiten Wohnung.
Mit ungewöhnlichen 17 Jahren bin ich wegen der Ausbildung bereits ausgezogen.
Der eine Monat den ich mit dem gefüllten Regionalbus hin- und her pendelte hatte mir vollkommen gereicht.
Zu den Vorteilen/Guten Seiten einer eigenen Wohnungen muss ich nichts weiter sagen, eine eigene Wohnung will ich nicht mehr missen.

Für die Wohnungssuche hatte ich stets zuerst wg-gesucht benutzt. Hier findet man nicht nur WG's sondern auch Angebote für ganze Wohnungen.
In "Studentenstädten" ist das Angebot eigentlich reichlich.
 
Ich rate dir dazu eher nach Wohnung in der Umgebung Darmstadt zu suchen. Die Stadt selbst ist relativ teuer. Griesheim kannst du eigentlich auch ausschliessen.

Schau mal nach Eberstadt und Weiterstadt, da sind die Mietkosten nicht mehr allzu hoch. Tipp: Wolfskehlen (allerdings ne schlechtere Anbindung - Busse fahren nur alle halbe Stunde, am WE nur jede Stunde.)
Ich wohne selbst in Griesheim und zahle für meine kleine 2,5 Zimmerwohnung nur noch 350€ warm. Nur gibt es kaum vergleichbares hier. Aber wer sucht, der findet.

Eberstadt ist mit der Linie 1, 6, 7 und 8 gut an Darmstadt angebunden (knapp 8-9min. Fahrt).
Griesheim ist vom Marktplatz genauso schnell zu erreichen. Unter der Woche fährt hier die 4 und die 9.

Du wirst wahrscheinlich an der TU studieren, oder? Vom Luisenplatz zur Lichtiwiese fahren haufenweise Busse.

Sind naürlich auch recht viele Studentenpartys am Start :)

Schau so früh wie möglich nach Wohnungen. Günstige sind hier recht schnell vergeben. Wenn du es schaffst, in nächster Zeit nach Darmstadt zu kommen, dann schau mal ins Darmstädter Echo. Der Wohnungsmarkt bietet hier schon so einiges an. Aber trödel nicht rum :)

Grüße aus Griesheim,
Andi
 
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hey, wollte mich erstnochmal für die rege Beteiligung bedanken :).

Bin wie gesagt mittlerweile auch von einer eigenen Wohnung überzeugt.


Schliesslich will man sich die Parties auch nicht entgehen lassen (gehört ja in gewisser Weiße auch zum Studentenleben dazu ;) - und nüchtern zu bleiben um dann noch heimzufahren ist auch nicht immer leicht - denke ich zumindest - :D.
 
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Wofür brauchst du denn 2-3 Zimmer? Modelleisenbahn? 10.000-Teile-Puzzle? ;-)

Als Student brauchst du üblicherweise ein Zimmer, manchmal anderthalb. ;-) Für eine 3 Zimmer-Wohnung zahlst du vermutlich 350+, eher 400+ wenn du keine ganz grauenhafte Gegend zum Nachbarn haben willst. Für die Hälfte kannst du auch ganz gut leben.

Guck mal eher, dass du ein oder zwei Zimmer für 200-250€ bekommst. Das reicht dem Durchschnittsstudenten aus und ist auch noch einigermaßen bezahlbar. Übrigens werden 3-Zimmer-Wohnungen nur ungern an alleinstehende Studenten vermietet. Vermutlich würdest du nicht mal eine Wohnung in der Größe bekommen. ;-)
 
ok :D - da hast du allerdings recht ;)

was versteht man eigetnlich unter einer "1 1/2 -zimmer wohnung" ..? ;)
 
Ich denke in Darmstadt selbst kommst du da unter 400 Kalt für eine 2 Zimmer Wohnung nicht raus. Wie gesagt, ist Darmstadt recht teuer. Dingeldein Immobilien und Immobilien Gass meiden, die sind unverschämt teuer. Gerade bei der Provision.

Suche mal, wie schon von mir erwähnt, in Eberstadt. Von dort bist du schnell in der Innenstadt Darmstadt und hast auch sonst sehr gute Anbindungen.

2 Zimmer sollten reichen. Ich habe eine 2,5 Zimmerwohnung mit 62m², allerdings ist das halbe Zimmer auch eher zu streichen. Paar Kartons rein, Bügelbrett, Werkbank und schon ist das "Zimmer" voll.

Musst halt schauen, wieviele Möbel du hast.
 
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