Studium - Zuhause wohnen oder nicht?

  • Ersteller Ersteller Sascha-89
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Naja... kommt halt drauf an. Wenn man mit 4,0 oder generell nicht so prickelnden Noten zufrieden ist, dann gehts fast überall mit wenig Aufwand.
Ich studier Maschinenbau und komme auf ca. 40 bis 50 Stunden die Woche fürs Studium.
(In der Freizeit mache ich diverse Sachen, die mir auch viel fürs Studium bringen, aber erst in den höheren Semestern)
Aber generell stimmt das schon, während des Studiums (wenns nicht grad "Integrierte Sozialwissenschaften sind) sollte man relativ ausgelastet sein.

So weit weg von der Uni käme für mich aber auch nicht in die Tüte, denn mir sind schon 3 Minuten zu Fuß zu lang.
Mal gucken ob ich noch näher rankomme als 5 Minuten Fußweg.

Grüße vom:
Jokener
 
@t-kay Ich bin Bachelor. Ich kann nicht über Regelstudienzeit studieren... entweder ich schaff die Klausuren rechtzeitig oder ich flieg raus.
Und ob man nur 5 Minuten Fußweg hat, oder da noch 10 Minuten Bahnfahrt dazu kommen.. das macht den Kohl nicht fett.

Aber nachts betrunken.. wenn keine Bahn mehr fährt.. dann ist das umgekehrt ne verdammt lange Strecke vom Club nach Hause.. 5 Minuten Fußweg vs 5 Minuten Fußweg + 10 Minuten Bahnweg zu Fuß...



Und was das Zeitliche angeht.. in meinem Studiengang gibts genug Leute mit 60 Stundenwoche.. aber das sind meistens Streber oder Leute die Jobben. Ich mache die erste Hälfte des Semesters nichts, arbeitete Minimalstunden als Hiwi und büffel erst wie ein Verrückter einen Monat vor den Klausuren. Das mag nicht besonders effektiv oder schlau sein, aber so bleibt mit der Hälfte der Semesterferien recht viel Freizeit. Die 60 Stundenwoche darf ich mir in meinem späteren Leben noch genug reinhauen. Das muss nicht jetzt sein..
 
Zuletzt bearbeitet:
In Arheilgen wohnt man recht ruhig, allerdings darfst du auch hier nichts gegen Blockhäuser haben ;). Um welches Viertel in Arheilgen handelt es sich denn?

Griesheim, Weiterstadt oder besser noch Eberstadt ergaben keine günstigen Treffer?

FaK, Arheilgen ist kein Dorf sondern ein Stadtteil von Darmstadt.
 
an.ONE schrieb:
FaK, Arheilgen ist kein Dorf sondern ein Stadtteil von Darmstadt.

ich war da schon und bleibe bei dorf :D
nicht übel nehmen, aber arheilgen, wixhausen, kranichstein ob das nun offiziell stadteile sind oder nich, wirklich städtisch is das doch nicht.
 
Hm, na gut.. Hast ja recht ;)
 
also um welches Viertel es sich genau handelt, kann ich gar nich sagen :D

Ist aber in der Frankfurter LandStraße, Straßenbahn direkt vor der Tür
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Warst du schon mal in der Gegend und hast dich ein wenig umgesehen, oder hast du bisher nur online nach Wohnungen geschaut?
Bekommst du bei dir auch das Darmstädter Echo? Ich kann die die Samstagsausgabe mal zuschicken wenn du möchtest, in sind immer haufenweise Wohnungen aus der Region Darmstadt-Dieburg zu finden. Online gibt es hier ja kaum brauchbare Schmuckstücke ;).

Wie schon ein paar mal erwähnt, schau am besten mal nach Eberstadt und Griesheim, vielleicht auch Weiterstadt. Aus diesen Städten kommst du am schnellsten nach Darmstadt (gerade aus Eberstadt).
 
jap, war 4 vier mal in Darmstadt gewesen - war jetzt ehrlich gesagt einfach froh mal ne schöne Wohnung gefunden zu haben - einrichtung ist komplett neu, großes zimmer und alles schön hell.
Habe auch schon zugesagt - und für den Anfang wird das ja auch nicht so schlecht sein.

Nach ein zwei Semester kann ich mich ja dann nochmal umschauen.

Danke euch aber für eure Hilfe - da bekommt man auch mal andere Meinungen zu hören ;)
 
Dann wünsche ich dir mal Alles Gute in der neuen Wohnung und viel gelingen in der Uni. Vielleicht sieht man sich mal auf einer der Partys ;)

Grüße!
 
Viel Spaß in der neuen Wohnung und lass das Studium nicht zu sehr leiden ob der neuen Freiheit:)
 
Hallo!

Dieser Thread ist ja nun schon ein paar Tage alt aber trotzdem noch aktuell.
Während der Ausbildung (Endet Mai 2010) wohne ich noch zu Hause.
Bis jetzt verdiente ich 514 € Netto + 154 € Kindergeld.
Von diesem Betrag gab ich alles bis auf 150 € ab.
Nun denn, im dritten Lehrjahr habe ich nun 50 € mehr zur Verfügung, die ich dann auch ansparen werde fürs Studiium.

Nach meiner Ausbildung will ich nun studieren.
Am liebsten würde ich dann hier im Ruhrgebiet bleiben, aber ich hätte auch nix dagegen, weiter weg zu ziehen.
Aber.. hat es denn wirklich soooo viele Vorteile, weg zu ziehen, wenn man mit den Eltern an sich gut klar kommt?

Große Ansprüche habe ich nicht, ich weiß, wie es ist sehr wenig zu haben und wie man mit eben solchen hinkommt.
Das habe ich ja von Kindheitstagen an gelernt (Großfamily mit wenig Geld).

An sich will ich auch nach der Ausbildung einen Schnitt machen, da wäre der Hinzug zum Studienort ja perfekt für.

Auch denke ich, dass sich mein Leben dann so oder so sozial und beruflich gesehen hauptsächlich in die "neue" Stadt verlagern würde, weswegen ein Umzug auch positiv wäre.

Negativ wäre dann eben nur, dass ich meine Familie eher selten sehen würde und meinen Freund noch seltener.
Mitziehen kann er nicht, also würde er hier bleiben und wir wuürden uns gerade mal sehen, wenn ich Zeit hätte, nicht lernen müsste und gerade nichts mit meinen "neuen" Studiumskollegen was unternehme in der neuen Stadt.

Dazu muss ich sagen, dass ich das Studium dann todernst nehmen werde, denn ich will das Studium mit möglichst guten Ergebnissen abschließen.
Eine extreme Partygängerin mit extremen Alkoholonsum bin ich auch nicht, aber gegen ab und an mal eine Party hätte ich nichts einzuwenden, so lange das Studium nicht drunter leidet.

Wenn ich denn umziehe, was stände mir dann zu?
Meine Mutter ist Hausfrau, und mein Vater arbeitet und bekommt ca. 900 € netto raus.
Davon werden drei Personen ernährt: Er, meine Mutter und mein jüngster Bruder, der derzeit noch Kindergeld bekommt, einen Hauptschulabschluss hat und die mittlere Reife nachholen wird ab dieses Jahr.
Mein zweiter jüngerer Bruder (die beiden jüngsten sind Zwillinge) hat gerade die Ausbildung abgeschlossen und geht Vollzeit bei seinem Ausbildungsbetrieb arbeiten, verdient 1200 € Netto, wird ab September per Fernstudium das Abi nachholen und danach auch studieren.
Und mein ältester Bruder (28 Jahre) wohnt auch noch zu Hause, hat einen Hauptschulabschluss + Bäckerlehre, bekommt derzeit Hart-4 (bildet aber da Ü25 eine eigene BG), arbeitet im Moment noch auf 1-€ Basis bei einer sozielan Einrichtung mit und wird da vorraussichtlich ab September auf Vollzeit übernommen und fällt dann zum Glück aus dem Hartz-4 Bezug raus.

Mein einer jüngerer Bruder wird während des Studiums zu Hause wohnen bleiben, da er dann weiter nebenher bei seiner jetzigen Firma hier im Ort arbeiten gehen kann so oft es geht, wird dann aber natürlich weniger verdienen als auf Vollzeit.

Warum habe ich euch das alles jetzt aufgelistet?
Ganz einfach, bei Bafög wird ja das Einkommen der Eltern mit einbezogen, kann es passieren, dass auch das Einkommen der Geschwister ran gezogen wird?
Ich kann es mir selbst kaum vorstellen, aber man weiß ja nie, und den Ämtern würde ich meinen eigenen fiesen Erfahrungen nach ALLES zutrauen.
Von den 900 € meines Vaters wird er wohl auch die nächsten Jahre drei Personen von ernähren müssen, meine Mutter sucht einen Job, hat dank früherer harter Arbeit nachweisbare Gelenk- und Hüftschäden, wodurch sie nicht alle Arbeiten machen kann und mein Bruder wird wohl zumindest die nächsten 2-3 Jahre mit Nachholen der Abschlüsse beschäftigt sein.

Kann mein Vater da dann noch ran gezogen werden, mich während des Studiums von den 900 € mit zu versorgen?
Und: Da werde ich dann ja eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, wird er trotzdem noch um Unterhalt herangezogen werden, weil ich dann immer noch unter 25 bin?

Neben dem Studium werde ich dann noch arbeiten gehen, wo und als was ist mir egal, da bin ich flexibel, hauptsache es kommt Geld rein.

Eine 50 - 60 Stunden Woche oder noch mehr würde mir nix ausmachen, dieses würde ich dann sogar gerne durchziehen, es ist schließlich für meine Zukunft, und wer was erreichen will muss auch was dafür tun.

Wenn ich denn ausziehe, was würdet ihr am ehesten empfehlen? Eine eigene kleine Wohnung? Eine WG? Oder Ein Studentenwohnheim?

Ich habe zwar noch ein klein wenig Zeit, aber ich bin ein Mensch, der gerne alles plant, einfach mal spontan ins "kalte Wasser" springen tue ich nicht gerne, zumal man dies meistens bei beruflichen Angelegenheiten auch sein lassen sollte.
 
Also ich würde dir zu einer privaten WG oder einem Wohnheim raten, je nachdem was dir wichtiger ist.
In einer privaten WG kann man sich sein Umfeld besser gestalten, hat Einfluss auf die Mitbewohner (welche es sind/werden) und ein paar mehr Freiheiten.
Dafür ist ein Wohnheim in der Regel etwas strikter Organisiert, es gibt meistens Hausmeister und oft sind sie sehr günstig für das gebotene.
Was dir da wichtiger ist musst du selber entscheiden, ich habe aber schonmal in einem Wohnheim gewohnt und kann in einer privaten WG produktiver lernen, dadurch dass man intensiveren Kontakt zu den Mitbewohnern hat ("Ey, du bist schon zum fünften Mal am kochen heute! Geh lernen!" :D).

Geschwister können für den Unterhalt nicht herangezogen werden, bei dir wäre also nur dein Vater unterhaltspflichtig.
Da gibt es aber auch feste Regeln, die Selbstbehalte und Freibeträge festschreiben.
Und bei eurer Situation dürfte er meiner Einschätzung nach nicht mehr zahlen müssen.
Die Frage ist eher, ob eine zweite Ausbildung überhaupt durch Bafög gefördert wird.
Da bin ich mir überhaupt nicht sicher, aber es könnte sein, dass die zweite Ausbildung die erste vertiefen bzw. weiterführen muss.
(Also Maschinenbau studieren nachdem man Steuerfachgehilfe gelernt hat wäre dann nicht mehr)

Wenn es dir aber wirklich so ernst ist, dann kannst du dich (nach dem ersten Semester) für Stipendien und Förderungen bewerben.
Zumindest an Büchergeld (bis zu 80€) kommt man recht leicht ran, wenn man gute Noten hat und 80€ sind ja schonmal was.

Und zu deinem Freund: Entweder du studierst in der Nähe, oder es wird in die Brüche gehen.
Das klingt jetzt hart, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass schon 20km zuviel sind, wenn die Lebensmittelpunkte auch auseinanderliegen.
Wünscht man natürlich keinem, dir also auch nicht, aber diesmal geht wohl ausnahmsweise mal "studieren über probieren".

Grüße vom:
Jokener
 
Danke für die Antwort.
Die Sache mit der WG oder einem Wohnheim muss ich noch mal gründlicher überdenken.

Die Frage ist eher, ob eine zweite Ausbildung überhaupt durch Bafög gefördert wird.

Warum denn nicht?
Meine jetzige Ausbildung ist eine normale Ausbildung nach dem dualen System.
Sie ist so weit ich weiß nicht förderfähig für BAFÖG und beeinflusst den Anspruch deswegen doch nicht oder?
Das wäre doch nur bei rein schulischen Ausbildungen so, oder?
Die sind ja auch meistens Bafög-förderungsfähig.

Mit der Beziehung:
Nunja, mein Freund meckert ja jetzt schon manchmal rum, dass ich zu viel Zeit auf meine Ausbildung "verschwenden" würde und zu wenig für ihn aufbringen würde.
Nunja, ich möchte meine Ausbildung eben nicht nur mittelprächtig oder schlecht abschliessen sondern mit guten bis sehr guten Bewertungen.
Zudem mache ich ab September einen Vorbereitungskurs für das First Certificate of English von Cambridge, das auch seine Zeit in Anspruch nehmen wird.
Und danach mache ich dann auch die Prüfung für das Zertifikat.

Englisch ist wichtig, und wenn man da sogar ein Zertifikat hat, so kann dieses ja nicht schädlich für die berufliche Zukunft sein.
Da mein Ausbildungsbetrieb wert auf Weiterbildungen legt unterstützen sie mich finanziell bei solchen Weiterbildungen.
Im Studium wird dann wohl noch weniger Zeit vorhanden sein, besonders wenn man auch nicht in der gleichen Stadt wohnt.
Ist und wird eben schwierig, aber das gehört nicht direkt in dieses Thema hier.

Beeinflusst diese normale, duale Ausbildung die ich zur Zeit mache (als Bürokauffrau) meinen Baföganspruch?
Sie ist ja nicht förderungsfähig.

Ich solte auch erwähnen, dass mein Studium in einen anderen Bereich fällt als dem kaufmännischen-verwalterischen.
 
da du im moment kein bafög beziehst ist es egal, ob die ausbildung gefördert wird oder nicht. selbst wenn du reines schülerbafög beziehen würdest, ist das erste studium auf jedenfall noch förderungsberechtigt.
nachdem du ja noch nicht so alt zu sein scheinst, wirst du elternabhängiges bafög beantragen können - bei dem einkommen deiner eltern wird dir das auch mit 100% zustehen.
 
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