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Suche Verstärker für meinen Kopfhörer

skylight

Cadet 1st Year
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Juni 2013
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8
Hallo,
ich habe einen DT990 Pro 250 Ohm Kopfhörer und brauche nun einen passenden Verstärker. Eine Soundkarte hab ich schon, die Asus Xonar DGX. Besondere Wünsche hab ich eigentlich nicht, außer vielleicht einem Lautstärkeregler. Ich will halt nur die Kopfhörer anschließen.
 
In der DGX ist bereits ein KH-Verstärker integriert.

Gruß, Eisholz
 
Ist Dir der KH an der Soundkarte denn zu leise? Falls ja, wäre ein stärkerer KHV eine Lösung. Wenns Dir laut genug ist, besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf.
 
Darauf musst du nix geben. Das wäre unendliche sinnlos. Da hättest du ganz am Anfang lieber tiefer in die Tasche greifen sollen und lieber ne Asus Essence Stx gekauft.
Die Xonar sollte aber reichen.
 
Ich empfinde den KH selbst auf voller Lautstärke als relativ leise, deshalb wollte ich mir ja einen stärkeren KHV kaufen, habe aber leider keine Ahnung davon.
 
Ich würde Dir dann eher einen FiiO E10 oder FiiO E09 empfehlen. Ansonsten wäre der Umstieg auf eine Asus ST/X sicherlich mit die beste und preiswerteste Alternative.
 
Laut Amazon kann man an der DGX den so genannten "Exciter Modus" (für KH mit mehr als 64 Ohm)einstellen, hast du das schon getan?

Gruß, Eisholz
 
Ist der KHV der DGX aktiviert?
 
Daß du dir später mal Boxen anschaffst ist ausgeschlossen? Dann würde ich nämlich direkt einen Vollverstärker kaufen. Kostet natürlich erstmal etwas mehr.
 
Volle Lautstärke im KH gibt es nur am hinteren Anschluss der Karte. Am Frontausgang ist und bleibt der KH leiser / zu leise. Das hatte mich auch gewundert, hatte mir nämlich extra wegen dem KHV die Xonar gekauft. Wenn Du trotzdem einen Frontausgang brauchst, bzw. das umstöpseln am Rechner hinten zu lästig ist gibt es eine schöne Lösung. Man nehme einen Adapter der aus 3,5mm Klinke zwei mal 3,5mm Klinke macht, z. B. so was: http://www.ebay.de/itm/3-5mm-Kopfho...puting_Audiokabel_Adapter&hash=item5d253fb392

Dann noch so was und Du kannst Deinen KH bequem oben am Schreibtisch einstöpseln und hast die volle Leistung des KH-Verstärkers der Xonar: http://www.ebay.de/itm/3fach-USB-2-...ng_USB_Kabel_Hubs_Adapter&hash=item45fce72b79
 
Ah ok, der KHV war deaktiviert. Ich habe allerdings noch eine Frage, ich habe noch einen alten Kenwood DP 1510 CD Player. Ich möchte meinen Kopfhörer auch nutzen um von ihm CD's abzuspielen, gibt es da irgendwie einen Gerät womit man die Quelle per Knopfdruck umstellen kann, also quasi zwischen PC und dem CD Player?
 
Entweder ein y-Kabel für den Kopfhörer oder in dem Fall einen KHV wo du die Soundkarte + den CD Player anschließt.
 
skylight schrieb:
Aber der reicht nur für 150 Ohm.

EDT: Könntet ihr mir diesen hier empfehlen: http://www.amazon.de/DynaVox-CSM-11...rker-silber/dp/B0012B1YMY/ref=pd_sim_sbs_ce_5

Du kannst einen Kopfhörerverstärker unmöglich auf ne bestimmte Ohm zahl festlegen, im sinne von, 150 Ohm sind kein problem, 160 Ohm laufen nicht.

1. Wichtig ist die Ausgangsleistung die am Anschluss anliegt. Und das hat mit der Ohm angabe gar nix zu tun.
2. Am Kopfhörer ist nicht die Impendanz das entscheidendste, sondern der Wirkungsgrad.
Ein dt 990 mit 250 Ohm lässt sich leichter antreiben als ein AKG K701 mit 62 Ohm.
 
Darkseth88 schrieb:
Du kannst einen Kopfhörerverstärker unmöglich auf ne bestimmte Ohm zahl festlegen, im sinne von, 150 Ohm sind kein problem, 160 Ohm laufen nicht.

1. Wichtig ist die Ausgangsleistung die am Anschluss anliegt. Und das hat mit der Ohm angabe gar nix zu tun.

Absolut falsch. Nicht umsonst wird bei vernünftigen KHV Herstellern die mögliche Ausgangsleistung nach Ohm gestaffelt angegeben.

Darkseth88 schrieb:
2. Am Kopfhörer ist nicht die Impendanz das entscheidendste, sondern der Wirkungsgrad.
Ein dt 990 mit 250 Ohm lässt sich leichter antreiben als ein AKG K701 mit 62 Ohm.

Dein Beispiel ist zwar richtig, pauschalisieren lässt sich das allerdings auch nicht. Vom Grundsatz her sind bei gleichem Wirkungsgrad und unterschiedlicher Impedanz hörbare Lautstärkeunterschiede vorhanden.
 
Mr_Blonde schrieb:
Absolut falsch. Nicht umsonst wird bei vernünftigen KHV Herstellern die mögliche Ausgangsleistung nach Ohm gestaffelt angegeben.

Eben nicht falsch. Es rein nach der Ohm zahl zu staffeln ist totaler Unsinn. Ein T90 mit 250 Ohm kommt mindestens 2-3 mal so laut, wie ein Hifiman HE 500 mit nur 38 Ohm, welcher nen SEHR schlechten Wirkungsgrad hat, und daher deutlich mehr Power braucht. In dem Fall müsste man für nen T90 die niedrigste Gain stufe einstellen, 0-64 Ohm (weil der genau so laut kommt wie mein 32 Ohm Superlux), während man für den HE 500 eher "300-600 Ohm" braucht.
Wo liegt da also der Sinn, für den HE 500 eine niedrige Gain stufe zu wählen, wo man den KHV auf 90% drehen muss damit er Zimmerlautstärke erreicht, oder andersrum, bei nem 250 ohm T90, oder 600 ohm T1 (welche beide extremst effizient sind, und extrem laut kommen) eine hohe stufe, bei dem schon 5% zu laut sein könnten.

Welche Ausgangsleistung ausreicht, wird eben nicht nur nach der Ohm angabe festgelegt, sondern bestenfalls nach der kombination von Impendanz, Wirkungsgrad, und evtl Treibertechnologie.
Genau deswegen ist diese "mögliche ausgangsleistung nach Ohm" totaler Unfug. Ausgangsleistung ist nicht Ohm, sondern Watt.
Creative gibt ja bei seinen billig karten auch "600 Ohm KHV" an, dennoch ist selbst eine xonar DGX lauter.

Daher ist es Blödsinn nach solchen sinnlosen angaben zu gehen, wie "16-300 Ohm KHV", den man nicht nehmen kann, weil man nen 350 Ohm KH hat, oder so.

Edit: Mein T90 braucht z.B. trotz 250 Ohm gar keinen KHV. Der klignt am Smartphone wunderbar, ohne dass ich was zu meckern hätte.
Insofern halte ich es auch für Schwachsinn, wenn leute behaupten, ein T70 wäre nicht für unterwegs geeignet, der T70p aber schon weil er 32 Ohm hätte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Leistung (in Watt) nach der Impedanz zu staffeln ist schon sinnvoll (da es dort eine direkte Abhängigkeit gibt). Aber sie sagt halt ohne den Wirkungsgrad des Kopfhörers nichts über die erreichbare Lautstärke aus.

Von daher sind diese "bis xxx Ohm" Angaben bei den KHVs wirklich nur Quark. Eine Angabe "ab xxx Ohm" könnte sinnvoll sein, falls eine niedrigere Impedanz einen zu hohen Stromfluss zur folge hätte... dürfte bei Kopfhörern eher nicht passieren. Ist eher ein Problem wenn man irgend welche 2 Ohm Boxenkonstruktionen an einen 16 Ohm Verstärker anschließt, oder so...
 
@ Darkseth88

Die Ausgangsleistung lässt sich nur nach Ohm staffeln und ist absolut unabhängig vom Wirkungsgrad.
Der Wirkungsgrad kommt erst ins Spiel, wenn man den Schalldruck berechnen möchte, also die Lautstärke.
Vielleicht wolltest Du schon vorher auf die Lautstärke Bezug nehmen, dennoch ist und bleibt die Aussage "1. Wichtig ist die Ausgangsleistung die am Anschluss anliegt. Und das hat mit der Ohm angabe gar nix zu tun." völliger Unsinn.
Dafür ist die anliegende Impedanz nämlich maßgeblich.;)
 
Es werden übrigens in ein paar Monaten auch Stereoboxen gekauft, weshalb ein Vollverstärker vielleicht doch Sinn machen würde.
 
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