News Südkorea: Automatische PC-Abschaltung gegen Überstunden

kiffmet

Lieutenant
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#2
Und Österreich bekommt den 12 Stunden Arbeitstag... verdrehte Welt.
 
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#3
Das gehört überall gemacht.

Es greift immer mehr um sich, dass ab gewissen Aufgabenbereichen kein Feierabend mehr bekannt ist, da jeder um seinen Job bangt oder die extra Kohle für seine Ziele erreichen will. Das geht soweit, dass sogar kranke oder im Urlaub befindliche Leute berufliche Mails lesen oder an Telefonkonferenzen teilnehmen.

Die Vorgesetzten sind oft selbst die schlechtesten Vorbilder und analog dem Leistungsprinzip und Jeder ist sich selbst der Nächste verroht auch alles in Deutschland immer mehr.
 
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#4
Klingt interessant.

Würde man unseren Beamten in gleicher Position täglich nur 2 Stunden Zugriff auf den PC gewähren würde gefühlt genauso so viel (bzw wenig) gearbeitet..
Ich bin gegen verallgemeinern und will auch nicht jeden Beamten in die selbe Ecke stecken... Meiner Erfahrung nach hat aber bisher jeder beamte ( Lehrer, finanzamt, Arbeitsamt, Bund ) im bekanntenkreis eine katastrophale Einstellung zum eigenen Job.
Von Geschichten aus dem Büro will ich gar nicht erst anfangen. Was hier an Unwille, Faulheit gepaart mit der Gewissheit unkundbar zu sein herrscht ist beispiellos.
Vorzugsweise Frauen entscheiden sich wegen der großzügigen Familienunterstützung für eine solche Laufbahn. Männliche bekannte haben sich hingegen oft für die Wirtschaft entschieden und machen jetzt halt deutlich mehr Asche. Mit allen Risiken und Nachteilen die es eben für diese Person bedeutet.
 
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#5
Ich habe ohnehin den Eindruck, dass Leute, die Arbeitsverträge haben, die ihnen mehr Arbeitsstunden auftragen, wesentlich ineffektiver arbeiten. Hier ein bisschen Laber-Besprechung, da ein bisschen Kaffee trinken, dort etwas socializing. Ich denke, wenn man den Leuten in Aussicht stellen würde nur 7 Stunden am Tag zu arbeiten, sie aber die selbe Arbeit schaffen sollen, dann würde das öfter hinhauen, als gedacht.

Mal abgesehen von all den überflüssigen Jour-Fixes, wo man 3/4 von wegstreichen könnte.
 
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#6
Das ist hart .
Aber wie machen die das? Haben die Behörden da 7 Tage die Woche auf?
Mit 5 Tagen die Woche schafft man sowas ja schon kaum, das wären (ohne Urlaub, Krankheit, Pausen) ja schon über 10 Arbeitsstunden pro Tag im Schnitt, also real ca. 12-13h pro Tag im Büro, dazu noch ne Stunde rein und raus in die Stadt.
Und wenn das der Schnitt ist gibts immer einige, die noch 2h mehr machen, schlafen Koreaner evtl. nicht?
 
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#7
Wer arbeitet denn freiwillig mehr als er muss?
 
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#9
Vor allem wird die Arbeit irgendwann ineffizient und damit im Verhältnis auch teuer. Ich merke selbst, dass meine Konzentration spätestens nach 8 Stunden deutlich nachlässt (geistig anstrengende Tätigkeit). Danach kommt nicht mehr viel vernünftiges raus. Da ist es besser, nach Hause zu gehen, und am nächsten Tag mit frischem Kopf zu starten.

Davon abgesehen machen Überstunden schlicht krank. Ein Kollege, der schon älter ist, fällt häufig mehrere Wochen am Stück aus, weil er mit Arbeit überladen wird. Aber Laptop undHandy mit nach Hause nehmen kommt bei den Kollegen häufiger vor. Ich lass den Kram im Büro,wenn es nicht zwingend sein muss. Feierabend ist für mich Feierabend. Irgendwann reicht´s...

Das ist heutzutage eher häufig. Aber ich lasse es, der Gesundheit zu Liebe. Und bezahlt werde ich dafür ja auch nicht.
 
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#10
Das gehört überall gemacht.

Es greift immer mehr um sich, dass ab gewissen Aufgabenbereichen kein Feierabend mehr bekannt ist, da jeder um seinen Job bangt oder die extra Kohle für seine Ziele erreichen will. Das geht soweit, dass sogar kranke oder im Urlaub befindliche Leute berufliche Mails lesen oder an Telefonkonferenzen teilnehmen.
Naja wenn man daheim im Bett mit der Erkältung ist (weil man die Kollegen nicht anstecken will) und dann statt Netflix entspannt! was arbeitet oder auch im Urlaub guck ich Abends meine Mails kurz! um einfach danach entspannt und ohne 200 Stück unsortiert im Postfach wieder zu starten. Mir macht meine Arbeit (Entwicklung Automotiv, unbefristet, IG Metall also guter Vertrag) und Projekte extrem viel Spaß und ich gehe da voll auf. Ich bin noch jung und hab die Energie locker über 10h auch konzentriert zu arbeiten.

Natürlich gibt es auch Tage wo man total gestresst aus dem Büro kommt, dann will auch ich nix mehr von der Arbeit wissen. Wichtig ist nur, dass der Arbeitgeber es quasi nicht vorraussetzt und es jedem selbst überlassen ist wie er
 
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#11
Steuerung der Geburtenrate... Ja also ich würde unter den Umständen auch keine Kinder in die Welt setzen. Zum einen wüsste ich nicht wann ich die machen sollte und zum anderen sehe ich die ja dann nie. Außerdem blüht denen nach einer durch Vernachlässigung gekennzeichneten Kindheit das gleiche sinnlose Leben.
Arme Menschen in Südkorea!
 
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#12
Dachte das hätte man mit Windows 10 eh schon für jeden eingeführt.

Nennt sich Windows-Update mit ungefragten Zwangsneustart. Verhindert nicht nur, dass man weiterarbeiten kann, sondern zerstört auch ungespeicherte Arbeitsfortschritte :rolleyes:
 
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#13
In diesem Fall, ist weniger mehr... Ich arbeite nur das was Vertraglich und laut Gesetz vorgeschrieben ist. Überstunden sind für mich Tabu.
Lieber etwas weniger verdienen aber dafür mehr Freizeit und für mich bedeutend mehr Lebensqualität. Auf das kommt es bei mir an.
 
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#14
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#15
Sehe ich auch so.
Ich mag meine Arbeit und damit es auch so bleibt arbeite ich so viel wie ich muss und nutze sie nicht mit übermäßigen Überstunden ab.
Ich lebe nicht um zu arbeiten, ich arbeite um zu leben.
 
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#16
In diesem Fall, ist weniger mehr... Ich arbeite nur das was Vertraglich und laut Gesetz vorgeschrieben ist. Überstunden sind für mich Tabu.
Lieber etwas weniger verdienen aber dafür mehr Freizeit und für mich bedeutend mehr Lebensqualität. Auf das kommt es bei mir an.
Überstunden machen bedeutet aber auch wieder mehr Freizeit, wo man sie haben möchte (man verschiebt seine Freizeit).
Kommt aber auf den Betrieb an, bei uns kann man auszahlen lassen (als Single fürn Ar***) oder später bei Bedarf (oder wenn wenig zu tun ist) wieder in Freizeit "umwandeln". Die Überstunden können sich auch über mehrere Jahre ansammeln und auch der alte Urlaub verfällt nicht Ende März.

Ist halt eine Sache des Miteinander zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber...
 
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#17
Überstunden machen bedeutet aber auch wieder mehr Freizeit…
nein!! es kann, muss aber nicht.
es gibt verträge da wird erst über x überstunden es als überstunde angerechnet oder es gibt festgehalt ohne stundenregelung und du musst halt deine arbeit leisten oder du willst bonuse erreichen ..

--> Überstunden bedeuten NICHT unbedingt mehr Freizeit und das bei seeehr vielen Leuten.
 
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#18
@Vindoriel: Und wenn du Pech hast, hast du nach 20 Jahren dann 150 Urlaubstage und 2000 Überstunden auf deinem Lebzeitkonto angesammelt (um später mal kürzer zu treten, für schlechte Zeite oder whatever) und die Firme geht pleite. :freak:
 

Pandora

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#19
Das ist hart .
Aber wie machen die das? Haben die Behörden da 7 Tage die Woche auf?
Mit 5 Tagen die Woche schafft man sowas ja schon kaum, das wären (ohne Urlaub, Krankheit, Pausen) ja schon über 10 Arbeitsstunden pro Tag im Schnitt, also real ca. 12-13h pro Tag im Büro, dazu noch ne Stunde rein und raus in die Stadt.
Und wenn das der Schnitt ist gibts immer einige, die noch 2h mehr machen, schlafen Koreaner evtl. nicht?
So in etwa, 6 Tagewoche und 10~12 Stunden Täglich im Büro sind keine Seltenheit, Feiertage und Urlaub gibts natürlich auch deutlich weniger als bei uns. Ist in Japan, China etc nicht viel anders und die Blicke wenn man denen was von einer 36 Stundenwoche erzählt :freak:
 
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#20
Das ist heutzutage eher häufig. Aber ich lasse es, der Gesundheit zu Liebe. Und bezahlt werde ich dafür ja auch nicht.
Stimmt. Andere Laender, andere Sitten. In Nordamerika wird man z.b. meistens nach Stunde bezahlt in der Industry. Wenn du in der Regierung arbeitest kannst du entweder glueck haben, oder du hast derbe verloren. Suche einfach mal nach Phoenix Pay System. Aber die haben maximal 37.5 Stunden Woche, wobei die meisten die ich kenne zwischen 30 und 33 Stunden arbeiten.
Ich z.B. mag gerne Ueberstunden machen. Ich mache guten Stundenlohn und werde auch nach Stunde bezahlt. Alles was ueber 80 stunden in 2 wochen raus geht, wird mit 1.5x meinem normalen Gehalt bezahlt. Zudem mag ich meinen Job sehr und hab zudem noch kreative Arbeitszeiten.
 
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