Super Pille gegen das Schlafen

Albert_Wesker schrieb:
@Plyfix: Ich bin pharmazeutischer Biotechnologie Student

Dann frag doch einfach mal Biologie- oder Medizin-Professoren an Deiner Uni, was sie von dem Mittel halten. Eigentlich müßtet Ihr doch genug Lektür über die in diesem Mittel enthaltenen Substanzen haben, um zu sehen, wie gefährlich sie sind.

Modafinil wurde in den 70er Jahren (damal Adrafinil) in den USA entwickelt.

Und des wundert Dich nicht, daß es sich in den 30 Jahren seitdem nicht durchgesetzt hat, wenn es doch so ein tolles Wundermittel ist?

Dieser Stress in Kombination mit unbefriedigendem Schlaf führ zu sehr vielen Leiden,

Eben. Und da mal mit Deinem Mittel auf Dauer zu wenig befriedigenden Schlaf erhält und sich nicht erholen kann, kann es ja wohl nicht wirklich empfehlenswert sein.

Das Präparat optimiert den Schlaf, und auch wenn man nicht genau weiß wie tut es das, und kann dafür sorgen dass man die oben genannten Stress-Situationen besser in den Griff bekommen und mit ihnen fertig werden kann,

Das Mittel soll körperliche Probleme lindern, indem es dem Körper die Ruhephasen nimmt? Mensch, dann wären Schlaflabore ja komplett sinnlos! Anstatt Menschen durch Schlaflabore und Therapien zu längerem Schlaf zu verhelfen, pumpen wir sie einfach mit dieser Droge voll! Sag mal, das glaubst Du nicht wirklich ernsthaft, oder?

Dem Missbrauch kann man schwer vorbeugen,
Doch, durch Verbot solcher Mittel bzw. Verabreichung nur nach Verordnung.

Scheitern tut das Durchsetzen ebenfalls durch die breite gesellschaftliche Intoleranz, Angst und Vorurteile.

Stimmt, die Leute haben Angst: vor den wissenschaftlich bewiesenen Nebenwirkungen dieses Zeugs.

Wer keines der oben geschilderten Probleme aufweist wäre auch dumm wenn er unnötig Geld ausgibt und sich das Präparat dann kauft.

Und WER eins der beschriebenen Symptome aufweist, wäre dumm, ein so gefährliches Mittel ohne Verordnung einzunehmen und zu glauben, daß so eine aufputschende Wirkung lange anhält.
 
@ Albert_Wesker

Wo steht, dass es die Schlafqualität erhöht bzw. den Schlaf optimiert?
Was bedeutet den Schlaf optimieren? Im Grunde würde ein optimierter Schlaf aus Tiefschlafphasen und REM-Phasen bestehen und den "nutzlosen" S2 weglassen. Aber kann man einfach eine Schlafphase weglassen, ohne zu wissen, für was sie eigentlich gut ist?
Und für Tagesmüdigkeit gibt es tausend Ursachen, da hilft dann auch teilweise die beste Pille nichts.
Als Pharmazeut (und ich glaube bei deinem Studiengang ist es nicht viel anders) bekommt man keinen wirklichen Einblick in die Schlafmedizin.
Du vertrittst den Standpunkt eines Pharmavertreters.
In wie weit sich die Einnahme dieses Medikaments längerfristig auswirkt, kann keiner wirklich sagen.

Nur mal ein Beispiel was auch die Psyche und Neurotransmitter betrifft:
Psychopharmaka sollten auch nur von depressiven Menschen eingenommen werden, da (laut Statistiken) die Nebenwirkungen geringer sind als bei "gesunden". Ja selbst depressive Menschen sollten mit Psychopharmaka in einer depressiven Phase anfangen, aus dem gleichen Grund wie oben.
Psychopharmaka sind aber schon längere Zeit im Einsatz als diese "Wunderpille".
 
Plyfix schrieb:
Dann frag doch einfach mal Biologie- oder Medizin-Professoren an Deiner Uni, was sie von dem Mittel halten. Eigentlich müßtet Ihr doch genug Lektür über die in diesem Mittel enthaltenen Substanzen haben, um zu sehen, wie gefährlich sie sind

Wir haben das Präparat mit der Thematik Life-Style-Drugs in der Lehrveranstaltung english im Rahmen des Studiums besprochen. Wir bekamen seriöse Informationen und Test-Ergebnisse und mussten es dann Diskutieren. Dadurch habe ich auch davon erfahren

Plyfix schrieb:
Und des wundert Dich nicht, daß es sich in den 30 Jahren seitdem nicht durchgesetzt hat, wenn es doch so ein tolles Wundermittel ist?

Wegen den strikten Auflagen durch sture und unverbesserliche Verantwortliche wie z.B. dir

Plyfix schrieb:
Eben. Und da mal mit Deinem Mittel auf Dauer zu wenig befriedigenden Schlaf erhält und sich nicht erholen kann, kann es ja wohl nicht wirklich empfehlenswert sein.

Das ist nicht mein Mittel, und man dadurch wird der Schlaf eindeutig signifikant verbessert.

Plyfix schrieb:
Das Mittel soll körperliche Probleme lindern, indem es dem Körper die Ruhephasen nimmt? Mensch, dann wären Schlaflabore ja komplett sinnlos! Anstatt Menschen durch Schlaflabore und Therapien zu längerem Schlaf zu verhelfen, pumpen wir sie einfach mit dieser Droge voll! Sag mal, das glaubst Du nicht wirklich ernsthaft, oder?

Wenn du meinen Beitrag sorgfältig gelesen hättest würdest du wissen wie ich es gemeint habe. Glaube kaum dass Schlaflabore und Therapien bei den geschilderten Umständen zu längerem Schlaf verhelfen können.

Plyfix schrieb:
Dem Missbrauch kann man schwer vorbeugen,

Doch, durch Verbot solcher Mittel bzw. Verabreichung nur nach Verordnung.

Schade dass du ein Verbot einforderst, wodurch so vielen Menschen in deinem Land geholfen werden könnte.

Plyfix schrieb:
Stimmt, die Leute haben Angst: vor den wissenschaftlich bewiesenen Nebenwirkungen dieses Zeugs.

Das Meistgekaufteste Medikament weltweit Aspirin verfügt ebenfalls über etliche Nebenwirkungen.

"Laut einer Untersuchung der Boston University School of Medicine sterben jährlich 16.500 Amerikaner an Magenblutungen, die durch Aspirin und ähnliche Schmerzmittel verursacht werden; in 170.000 Fällen kommt es zu schwerwiegenden Magenschäden"

Plyfix schrieb:
Und WER eins der beschriebenen Symptome aufweist, wäre dumm, ein so gefährliches Mittel ohne Verordnung einzunehmen und zu glauben, daß so eine aufputschende Wirkung lange anhält.

An Modafinil wird ständig weiter geforscht und erst Juni 2007 wurde die weiterentwickelte Version - Armodafinil (Nuvigil®) von der Food and Drug Administration (FDA) in den USA zugelassen. Dieses verlängert die Wirkungsdauer!

@Seppuku: Mit Schaf optimieren ist gemeint dass wenige Stunden Schlaf ausreicht um Leistungsfähig und konzentriert und nicht Müde tagsüber zu sein. Man könnte auch sagen, dass es die Schlafqualität um vieles verbessert.
Modafinil ist nicht vergleichbar beim Wirkungsprozess mit Psychopharmaka, Amphetaminen und Stimulanzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherlich ist eine temporäre, kurzzeitige Anwendung von Modafinil reizvoll, in Bezug auf einen Zeitraum von erhöhtem Leistungsbedarf (Projekte, Prüfungen, etc.). Die Indikationen der Nebenwirkungen beziehen sich auf eine längerfristige Einnahme des Präparats. Aber solange es keine Langzeitstudien gibt, bewegt man sich mit der Einnahme auf sehr dünnem Eis und kann das Risikopotential nicht abschätzen.
 
@tomsen78

Ich zitiere Aus der Packungsbeilage: "Modasomil darf bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Modafinil nicht angewendet werden.

Wir bereden hier den Einsatz außerhalb des eingeschränkten Anwendungsgebiets. Wie Jet-Lag, Depression, ADS bzw. ADHD, bipolare-Störung aber im wesentlichen Schlafprobleme, Schlafrhythmusstörungen worunter in den Industrie Staaten immer mehr und mehr Menschen leiden! Und über die dringend empfohlene Anwendung aufgrund der geringen Nebenwirkungen vergleichsweise zu Schlaftabletten und Stimulanzen oder Alkohol.

Bei überwiegendem Großteil von Narkoleptikern wirkt das Präparat ausgezeichnet. Sie schlafen so gut in der Nacht dass die Müdigkeitserscheinungen Tagsüber, trotz der bleibenden Ursache für die Krankheit Narkolepsie, stark abnehmen.

Aus dem zweiten Link kann ich nur folgende Meldung über das Abhängigkeitspotential herauslesen:

"Bisher haben Studien noch keine Anhaltspunkte dafür erbracht, dass Modafinil abhängig macht oder auf Dauer andere schwerwiegende Folgen hat."
 
@Albert_Wesker:
Also, mit Verlaub, aber dein letzter Satz ist absoluter Schwachsinn: Modafinil verbessert eben nicht die Schlafqualität, es wirkt ausschließlich auf die Vigilanz, deshalb ist der deutsche Handelsname ja auch "Vigil".

Für alle, die es nicht wissen: Vigilanz beschreibt den Grad des Wachseins, also von komatösen Zuständen, über Benommenheit bis hin zu bewußtseinsklaren Zuständen bei voller Orientierung.

Dies ist das einzige Wirkumsspektrum dieser Substanz und damit auch ihr ganzer "Zauber", sie wirkt lediglich auf die Vigilanz des Probanden bzw. Patienten.

Ich muss dir aber recht geben, dass dieser Wirkstoff im Vergleich zu anderen bis auf das nicht ganz auszuschließende Abhängigkeitspotential eher nebenwirkungsarm zu sein scheint. Man denke beispielsweise nur an "Bupropion" (Handelsanme: Zyban), ein Medikament zur Entwöhnung bei Nikotinabhängigkeit.
 
Die Erfahrung hier finde ich interessant:
Quelle: http://www.zeit.de/2003/35/M-Modafinil?page=all

Also dieses Mittel birgt meines Erachtens ein hohes Suchtpotential, zumindest ein psychisches. Doch durchaus interessant ist es schon. Es werden wohl keine 20 Jahre vergehen und es stehen Pillenautomaten am Arbeitsplatz und es herrscht ein strenges Koffeinverbot, in allen öffentlichen Gebäuden. ;)

Und mir ist noch etwas aufgefallen. Fast alle die Medafinil eingenommen haben, haben auch mehr geträumt. Also wenn man durch Träume alles am Tag erlebte verarbeitet, ist es ja schonmal gut. Es scheint, als würde das Medikament den Schlafzustand optimieren. Von Missbrauch reden wir hier ja nicht. Also ich sehe es nicht als Ziel an, 48h am Stück wach zu sein, aber ein Traum wäre es schon, mal nicht am Arbeitsplatz über dem Keyboard einzunicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wie kommt es denn jetzt, dass Albert_Wesker nun schon anfängt anders zu argumentieren, als in seinen ersten Postings? Machte es am Anfang noch den Eindruck er wollte das _Medikament_ verwenden, um die eigene Produktivität zu steigern, kommen wir langsam in die Richtung, dass dieses _Medikament_ bei Narkoleptikern hervorragend Funktioniert. Weswegen es übrigens auch ein Medikament ist und kranken Menschen helfen soll.

Klasse Bericht tomsen82. Hab ihn sehr aufmerksam gelesen, genau so wie ich hier diese Diskussion schon seit heute morgen verfolge! Ich denke in dem Bericht wird gerade im letzten Teil klar, wo die Anwendungszwecke dieses Wirkstoffes liegen UND wo nicht!

Genau wie da Bozz geschrieben hat, wäre eine temporäre Einnahme sicherlicher reizvoll. Aber wie in dem Bericht zum Selbstversuch aufgezeigt, möchte man diesen wachen Zustand nicht mehr missen. Man nimmt dann das Medikament weiterhin in dem Glauben man könnte jederzeit aufhören, aber warum nur wenn man doch so viel schafft, mehr Geld erarbeiten kann und dann noch Zeit für seine Hobbys findet. UND GENAU DAS IST SUCHTVERHALTEN!
 
Jap, ist schon verführerisch...ich habe in letzter Zeit nach der Arbeit auch kaum Gelegenheit um meinen Verpflichtungen und Hobbys gleichermaßen nachzukommen. Ich wünsche mir oft dass ich die Zeit anhalten könnte oder dass ich 5 Tage Wochenende und 2 Tage Arbeit hätte. Aber das geht nunmal nicht und man muss Prioritäten setzen, anstatt Zeit vom Schlaf zu stehlen. Es ist nunmal zu befürchten dass sich in 30 Jahren, wenn die erste große Gruppe von Anwendern in den USA 50-60 Jahre alt ist (denke in den 70ern waren es noch keine Zehntausende, die das Zeug schluckten), sich herausstellt, dass die Zeit nicht gewonnen/gestohlen, sondern nur geliehen ist. Meiner Meinung nach lebt man umso gesünder, desto natürlicher man lebt. "Be water my friend"....Ups, der ist ja vermutlich auch aufgrund von Drogenmissbrauch gestorben (siehe wiki- Bruce Lee). :freak:
 
@ Albert_Wesker

Warum ist es von der Wirkungsweise nicht mit Psychopharmaka vergleichbar?
Beide stellen einen Eingriff ein das Transmittersystem dar (Serotonin bei Psychpharmaka, Dopamin bei Modafinil). Außerdem ist der genaue Wirkmechnismus von Modafinil noch nicht bekannt, also kannst du auch nicht mit einer anderen Wirkweise argumentieren.

Das von tomsen78 beschriebene Beispiel zeigt eindeutig Anzeichen einer psychischen Abhängigkeit!

Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, stellt der REM-Schlaf (träumen) die regerative Phase des Gehirns nach geistiger Belastung dar. Jedoch findet in anderen Schlafphasen andere Erhohlungsprozesse statt.
Wie kann man da von verbesserter Schlafqualität schreiben, wenn im Grunde der größte Teil der Nacht (Schlafphasen S1,S2,S3 und S4) vernachlässigt zu werden scheint?
Als ich mich damit auseinandergesetzt habe, war die Funktion der Schlafphase S2 noch nicht bekannt. Trotzdem macht sie den größten Teil eines "normalen" Schlafs aus. Aber ist er deswegen vernachlässigbar?
Zeige mir doch einmal Schlafmedizinische Auswertungen von Leuten mit Modafinil. Ein solches Schlafprofil würde mich wirklich interessieren!

Wie Kissing_a_Nun trifft es relativ gut auf den Punkt.
 
einfach nur krank !
warum müssen immer son paar Spinner den menschlichen Gegebenheiten ins handwerk pfuschen ?
der Körper braucht nunmal seine Schlaf+Traumphasen - bekommt er sie nicht holt er sie zwangsläufig nach...
wozu gibs denn Kaffee ?
ausserdem kann man mit täglicher MEDITATION auch in den Genuss von geistiger Vitalität kommen !
ohne den Körper künstlich aufzupeppen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Kaffee sollte aber auch kein Ersatz sein für den unzureichenden Schlaf. Hier hat man genau dasselbe Abhängigkeitsverhalten. Nach mehreren Jahren funktioniert man ohne Kaffee nicht mehr. Es ist eigentlich auch ein "legales" Mittel um sich zu pushen. Ich hab schon im Geschäft Leute erlebt die förmlich mit Kaffee abheben und meines erachtens einen Koffein-Flash schieben. Das Modafinil scheint da ähnlich zu wirken aber wenigstens zittern einem nicht die Hände :p

(Ein Freund von mir trinkt locker 10 Tassen jeden Tag (also 2 Liter) und er braucht sogar nach einem Bier Abends noch ne Tasse, kein Einzelfall, gesellschaftlich anerkannt, finde ich traurig.)

Dieses Medikament ist eine traurige Entwicklung, aber doch so verführerisch. Wie gerne würde ich "freudig" meine Arbeit verrichten. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Seppuku schrieb:
@ Albert_Wesker
Warum ist es von der Wirkungsweise nicht mit Psychopharmaka vergleichbar?

1.
"Vigil® mit dem Wirkstoff Modafinil ist ein Benzhydrylsulfinyl-Acetamid-Derivat und unterscheidet sich in seinen zentralnervösen Wirkmechanismen von allen bisher existierenden Substanzen, die zur Steigerung von Wachheit eingesetzt wurden. Weder stimulierend wirksame Antidepressiva, koffeinhaltige Substanzmischungen noch Amphetamine, die klassischen Stimulantien, zeigen vergleichbare Effekte an den vigilanzregulierenden Zentren des Hypothalamus und den verbundenen Nervenstrukturen"

2.
Es scheint möglicherweise die Ausschüttung von GABA zu verlangsamen, eines schlaffördernden Neurotransmitters im Gehirn. Es könnte auch auf das Histamin-System wirken, das mit der Schlafregulierung zu tun hat.

Was man allerdings weiß: Modafinil unterscheidet sich von den meisten Wachmachern. Amphetamine wie Dexedrin zum Beispiel halten wach, indem sie den Spiegel des Neurotransmitters Dopamin steigen lassen – mit der Folge, dass das Gehirn mit Dopamin überschwemmt wird. Dopamin, sagt Joyce Walsleben, Direktorin des Zentrums für Schlafstörungen an der New York University, ist eine Keule, die das Herz rasen lässt, nervös macht und ein Gefühl der Hochstimmung erzeugt. Wenn die Wirkung solcher Stimulanzien nachlässt, ist der Crash äußerst unangenehm.

Koffein wirkt auf einen anderen chemischen Signalweg, auf den Botenstoff Adenosin. Aber auch dabei kommt es zur chemischen Flut im Gehirn, die die Hände des Kaffeetrinkers zittern lässt.
und weiter
Modafinil ist dabei ganz anders: Es umgeht das Dopamin und beschränkt dessen Aktivität auf die neurologischen Prozesse, die mit Wachheit zu tun haben. Es scheint nicht als Breitband-Stimulans zu wirken. Das ist im Übrigen ein Grund, sagt Walsleben, dass Modafinil noch keine Straßendroge geworden ist: Anders als Kokain oder Amphetamine macht es nicht high, und die Wirkung tritt erst Stunden nach der Einnahme ein. Narkoleptiker, die unter plötzlichen Schlafattacken leiden, lieben Modafinil, weil es sie den ganzen Tag wachhält und das zwanghafte Einnicken unterbindet.

--- also wie kommst du auf Dopamin und Vernachlässigung einzelner Schlafphasen? Einzigartig ist es auch dadurch dass es kein Suchtpotential (entgegen den Meldungen einiger CB-User) aufweist, was auf den ersten Blick kaum nachvollziehbar scheint bei dem Effekt!

@The-Heinz: "Also warum sich vergiften wenn es so viel einfacher geht?"

Der Ansicht bin ich auch, jedoch vergiftet Modafinil nicht (nerwünschte Wirkungen treten bei der empfohlenen Tagesdosis von 200 bis 400 mg selten auf und bestehen in erster Linie aus leichten bis mäßigen Kopfschmerzen). Und es geht sehr offensichtlich bei sehr vielen Menschen auch nicht anders also ohne starke Einbußen bezüglich der Lebensqualität.

Medikamente sind auch deswegen da um die Lebensqualität zu verbessern. Modafinil tut dies mit vergleichsweise vernachlässigbaren Nebenwirkungen. Langzeitwirkungen wurden bisher nicht beobachtet. Jedoch existieren sag ich mal sicherlich bei 95% aller Medikamente welche. Diese treten dann nach exzessiven Gebrauch über Jahre hinweck. Manche Schmerzmittel schädigen die Nieren bereits nach mehreren Monaten Einsatz. Seit 9 Jahren Einsatz, etlichen Tests vorher und Studien nachher gibt es keine Meldungen darüber. Falls es irgendwelche Organe schädigen sollte dann muss dies langsam geschehen und auch beobachtbar sein.

-
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ehrlich, egal was da nun drin ist oder wie es wirkt, BRAUCHEN TUT DAS KEIN MENSCH!

Wenn wirklich jeden Tag so unglaublich fertig ist, sollte man über nen Lebenswandel nachdenken anstatt sich mit Medikamenten voll zu dröhnen.

Wenn man nicht so unverantwortlich mit seinem Körper umgeht, braucht man sowas auch nicht. Und Phasen, wie zB. nach der Geburt eines Kindes gehen erstens vorbei und zweitens haben das schon Milliarden Menschen überlebt.

Also warum sich vergiften wenn es so viel einfacher geht?

MfG
 
@ Albert_Wesker

Hast du vor Modafinil zu testen?
 
Nurmal so ne Frage, aber wofür sollte mann so lange wach bleiben, dass 8 stundne sclaf nicht ausreichen ?
 
Also ich verfolge das Medikament schon ziemlich lange, wurde ja auch bei US-Bomber-Piloten etc getestet und die waren dann 48h einsatzfähig! ES ist ja sogar schon wieder etwas besseres in der Mache um die Zeit noch zu erhöhen!

Meine Meinung: ES kann als Helferlein eingesetzt werden: Jetlag, Prüfungen etc
Aber man sollte bedenken dass man das auch alles ganz ohne die Pille aushalten und überleben wird, man macht es sich nur besonders leicht! KLar ist es verlockend die Nacht durchzulernen beim Studium und am nächsten Tag wieder fit zu sein in der Vorlesung, aber auch andere schaffen das Studium ohne auf Medikamenten zu sein.

Ausserdem glaub ich setzt es die Toleranz zu etwas anderem zu greifen auch etwas herab, weil warum nicht mal ne Line Koks oder Crystal Meth, das Modafinil schadet ja auch nicht! Ich wette wenn man das Modafinil zur Verfügung hat wird man es bei jeder Kleinigkeit benutzen und nicht nur in Extremsituationen!
 
Zuletzt bearbeitet:
ich schon! gebt mir ein Medikament wo ich komplett ohne Nebenwirkungen auf Schlaf verzichten kann! Ich nehme es sofort, jeden Tag! Die Möglichkeiten wären überragend! Dennoch würde ich nicht ganz auf Schlaf verzichten wollen.. macht ja auch Spaß ne :D
Aber wenn ich nur so die Woche 2 mal Schlafen müsste.. ich wär dabei!
 
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