News Telefonabzocke: Bundesrat bringt helfenden Gesetzentwurf erneut ein

homerpower

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#2
Klingt doch schon mal Recht gut. Vor Jahren habe ich in einer WG gelebt deren Nummer wohl schon seit 20 Jahren von allen möglichen genutzt wurde. Täglich hat das Telefon geklingelt.
Wenn ich Mal hin bin wollte ich als erstes wissen welche Firma anruft, wer am Telefon ist und woher sie die Nummer haben. Man sollte meinen die Informationen darf man ja einfordern, aber beim einfordern meiner Fragen wurde ich meist nach spätestens einer Minute auf sämtlichen Sprachen beleidigt und der Gesprächspartner hat aufgelegt.
 
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Mordhorst3k

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#3
Wird nicht viel bringen. Manche Firmen wie CenturyBiz GmbH die "Dinner for Dogs" betreiben, haben Verbot bekommen, ihr Geschäftsmodell weiterhin zu betreiben. Sie rufen trotzdem bei Leuten an...
 

LaZz

Lt. Commander
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#4
hab auch mal in ner wg gewohnt, wir hatten kein festnetz ... ergo kein solches problem...
 

deo

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#5
Seit Jahren lasse ich über die Fritzbox Werbeanrufer blockieren. Man kann zwar nur maximal 32 Einträge in "Rufsperre" anlegen, aber auch extra dafür Telefonbücher anlegen und die bei "Rufsperre" eintragen. Grundsätzlich lasse ich unbekannte und unterdrückte Nummern auf den Anrufbeantworter laufen. Später gucke ich nach, wer das war und trage die Nummer ggf. im "Rufsperre" Telefonbuch ein - fertig.
 

Andy4

Commodore
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#6
Toll, und warum haben sie darin dann nicht die zig tausenden Drittanbieter mit eingeschlossen, die dir einfach irgend welche Verträge draufknallen, nur weil du von Webseite xyz dort hin weiter geleitet wurdest(Smartphone)? Ja, ja, Drittanbieter-Sperre... Warum zum Teufel muss so etwas überhaupt erst aktiviert werden? Und können sowas auch wirklich alle Anbieter?
Und eine SMS für solche Zwecke halte ich für mehr als fragwürdig.

Gruß Andy
 
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#7
Sind dadurch auch diese Betrüger abgewürgt die einem ein Abo aktivieren alleine wenn man ne präparierte Seite besucht (bzw. dahin geleitet wird) und keine Drittanbietersperre drin hat?

Dem sollte man dringend ein Ende bereiten. Dass das überhaupt erlaubt ist...
 
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#8
Fraglich, ob die Zielgruppe dieser Abzocker so intelligent ist, spätestens bei Bestätigung in Textform die Abzocke zu entlarven.

Abzocker: Ich schicke Ihnen eine SMS, die sie nur mit "..." bestätigen müssen. Keine Sorge, da steht zwar, dass Sie mit einem Abo einverstanden sind, aber nach wenigen Tagen werde ich Ihnen die Kündigungsbestätigung des Abos per Post zuschicken. Sie müssen sonst nichts tun.
Opfer: Prima, vielen Dank.

Und die bessere Frage ist eher, ob es die Abzocker überhaupt interessiert...
Einfach eine Mahnung mit Zahlungsaufforderung und Androhung einer Klage schicken und die Leute knicken ein.

Ich kenne es aus eigener Praxis. (nein ich bin kein Betrüger/Abzocker)
So gut wie niemand kennt solche Gesetze und so etwas wie das BGB hat man vielleicht mal im Fernsehen gehört, aber nicht ein Wort darin gelesen.
Und als Abzocker hat man leichtes Spiel, wenn man Paragraphen des HGB zitiert/verlinkt, da der normaler Bürger keine Ahnung hat, dass das HGB für Kaufleute und nicht für Verbraucher Anwendung findet.
 
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Andy4

Commodore
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#9
@Marcel55: Genau das ist das Problem. So, wie ich das herrauslese eben nicht. Deswegen auch mein Text weiter oben. Meinem Vater wurden 100 € abgebucht, wegen solcher Dinge. Er hat das ganze gar nicht mitbekommen. Dann war er im Handyladen, hat sein Handy dort gelassen, damit sie dass Problem lösen und die Drittanbieter-Sprerre wurde eingeschaltet... Ein Monat später wider 100 €.. Ja, was jetzt?
Sie haben Ihre Abos nicht gekündigt?
Ich vermute einfach, dass die Mobilfunk-Anbierter daran mitverdienen. Darum stellen die sich so toll an. Ist doch eigentlich logisch, dass man älteren Menschen behilflicher ist. Da kann die Wut auch nur Steigen... Naja, egal. Ich bin da auch noch, aber gekündigt habe ich bereits. Wie die Geier kreisen sie und wollen dich in einen noch besseren/teureren Vertrag drängen.

Gruß Andy
 
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CD

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#10
@Andy4: Ich würde sogar mal sagen dass die Mobilfunkanbieter mitunter selber ganz schlimm mit dabei sind wenn es um Werbeanrufe geht.

Ich hab schon so oft von der Telekom Anrufe bekommen hab die mit "Wir würden gerne Ihren Vertrag optimieren" begonnen haben. Was danach kam war meistens ziemlich lächerlich. Es wurde immer versucht, mir Zusatzleistungen aufzuschwätzen, die ich nie in Anspruch nehmen würde. Ich schreibe beispielsweise so gut wie nie SMS. Trotzdem hat die Telekom versucht, mir eine Zusatzoption mit mehr SMS anzudrehen. Oder mein Datenvolumen zu erweitern (wobei ich typischerweise pro Monat nichtmal die Hälfte vom Inklusivvolumen verbrauche). Oder eine zweite Simkarte, z. B. für mein (eventuell vorhandenes) Tablet wenn ich es denn mal unterwegs dabei habe und darüber ins Internet muss (muss ich nicht). Dabei gehe ich mal stark davon aus, dass die Telekom mein Nutzerprofil kennt (Minuten, SMS und Daten pro Monat), und mir trotzdem (oder gerade deswegen) probiert irgendwelche unnötigen Zusatzoptionen anzudrehen.

Ein mal hab ich tatsächlich eine Option dazugebucht weil sie die ersten drei Monate kostenlos war und danach automatisch storniert wurde bzw. man sie explizit verlängern musste. Nur hat die automatische Stornierung nicht so ganz geklappt, und im vierten Monat wurde mir natürlich zusätzlich Geld für die Option berechnet. Nachfrage bei der Hotline hat dann ergeben: "ups, unser Fehler, aber zurückerstatten können wir Ihnen das Geld jetzt auch nicht mehr". Ja Danke fürs Gespräch. Aber wegen so nem Bagatellbetrag dann zum Anwalt rennen ist mir auch zu blöd (weil Zeit zu wertvoll), und genau darauf scheint die Masche auch abzuziehen.

Von daher: Verträge (vor allem Abos!) nur in Schriftform.
 
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whesker

Lt. Junior Grade
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#11
Das ist die einzige gute Nachricht, welche ich seit 5 Jahren gelesen habe.

Auch wenn meine geliebte Kanzlerin mich persönlich anruft und mir 10 Millionen Euro anbietet

Werde ich sofort auflegen.
 
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#12
Bullshit... Aber wirklich... Dir Ordnungsämter haben die Freiheit zu Tausenderblöcken die Privatnummern und die restlichen Kontaktdetails weiterzuverkaufen und dann kommt ein dahergelaufener Futzi der Bundesregierung an und meint, dass wir die einzelne Anrufe(r) unterbinden müssen. Kaum eine Person weiß, dass sie das Recht hat, dem Ordnungsamt die Previlegien entziehen kann, was Wohnort und Telefonnummern betrifft. Das schließt den Rundfunkbeitrag und die Weitervergabe von persönlichen Information wie Telefonnummern mit ein.

XShocker22
 
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#13
Ich glaube du meinst das Einwohnermeldeamt
 

Crowbar

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#14
Toll, und warum haben sie darin dann nicht die zig tausenden Drittanbieter mit eingeschlossen, die dir einfach irgend welche Verträge draufknallen, nur weil du von Webseite xyz dort hin weiter geleitet wurdest(Smartphone)? Ja, ja, Drittanbieter-Sperre... Warum zum Teufel muss so etwas überhaupt erst aktiviert werden? Und können sowas auch wirklich alle Anbieter?
Und eine SMS für solche Zwecke halte ich für mehr als fragwürdig.

Gruß Andy
Das sehe auch ich als gravierenderes Problem an.
Im worst-case übrigens: Die Lastschrift abzüglich des regulären Monatsbeitrags retournieren.
 

anexX

Lt. Commander
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#15
Tja, das "Neuland" bietet zwielichtigen Firmen eine schier unerschöpfliche Masse neuer Möglichkeiten die Leute am Geldbeutel zu neppen. Eine Bestätigung per Email ist ebenfalls lächerlich denn es gibt Firmen denen würde ich durchaus zutrauen das sie sich einfach eine neue Emailadresse auf den Kundennamen anlegen und sich die "Bestätigung" selbst schicken. ^^
 
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#16
Das ist richtig, richtig gut!!!!

Zum einen darf man nicht einmal "Ja Hallo sagen" und zum anderen gibt es viele Menschen die auf dieser Masche hereinfallen.

Mein Vater hatte es mal erlebt. Mobilcom hat ihn nach seiner Kündigung angerufen. Als er abnahm, war 3 Sekunden Ruhe und er frage "Ja?". Zack und schon war ein Neuer Vertrag zustande gekommen mit prekären Bedingungen. In der Telefonaufzeichnung hieß es "Möchten Sie den Vertrag abließen? Ja?". Zack und da kam 3 Tage später der Brief. Man kommt zwar raus, aber die ganzen Rennereien die man hat sind mega nervig.

Sein alter Vertrag: 1 GB, 200 Freiminuten und 200 freie SMS jeweils mit Galaxy A3 2016 für 15€ im Monat.

Der neue Vertrag sollte beinhalten: 500MB, 100 Freieinheiten. Also 100 SMS/Minuten insgesamt und kein Handy. Für 14€ im Monat. Kein Smartphone.

O2 hatte es bei mir auch versucht mit der Frage ob ich umgezogen sei. Klickt man auf dieser Mail irgendwas Falsches an oder unterschriebt diesen Brief ist man im neuen Vertrag. Unfassbar sowas.
 
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#17
Mein Vater hatte es mal erlebt. Mobilcom hat ihn nach seiner Kündigung angerufen. Als er abnahm, war 3 Sekunden Ruhe und er frage "Ja?". Zack und schon war ein Neuer Vertrag zustande gekommen mit prekären Bedingungen. In der Telefonaufzeichnung hieß es "Möchten Sie den Vertrag abließen? Ja?". Zack und da kam 3 Tage später der Brief. Man kommt zwar raus, aber die ganzen Rennereien die man hat sind mega nervig.
Glaube kaum dass die so vorgehen.
Das würde ja m.E. schon die Tatbestände Betrug und Urkundenfälschung erfüllen. Dafür gibt es mindestens ein dickes Bußgeld.
 

Sennox

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#18
@Marcel55

Dafür musst du das aber beweisen können und welcher Privatmann zeichnet schon ständig alles auf?
Mobilcom schneidet sich das passend zurecht und behauptet dann vor Gericht "Was los? Wir haben gefragt, du hast zugestimmt".
Da du das Gegenteil nicht beweisen kannst steht es Aussage gegen Aussage
 
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#19
Diese Methoden dienen der Einschüchterung des Kunden, die Unternehmen haben überhaupt nicht vor, solche gebastelten Aufzeichnungen jemals einem Gericht vorzulegen.
Wenn du widersprichst und nicht zahlst, kommt i.d.R. Inkasso-Müll und vielleicht noch ein gerichtlicher Mahnbescheid, mehr nicht.

Man verlässt sich darauf, dass der durchschnittliche Verbraucher sofort in Panik verfällt, wenn der die Worte Inkasso, Anwalt, Schufa und Gericht hört.
 
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#20
Das sind aber nicht wirklich seriöse Geschäftspraktiken...
Von Mobilfunk-Providern und Resellern sollte man da schon etwas mehr seriösität erwarten können. Die nagen ja nicht gerade am Hungertod, und selbst wenn.
Wenn ich als Kunde sowas erleben würde, geh ich da doch nie wieder hin. Irgendwann wurden alle Kunden vergrault und dann?

Wenn der Kunde kündigt dann entweder ein neues, gescheites Angebot machen und wenn der Kunde auch das nicht will dann halt nicht, gut. Vertrag endet, fertig.
Bei mir war es bisher auch eigentlich immer so.
 
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