evilhunter schrieb:
Je mehr die Spiele zu einer Open-World-Sandbox wurden, desto seichter wurden sie auch. Starfield habe ich nach fünf Stunden links liegen gelassen. Es hat sich so lieblos und leer angefühlt. Null Erkundungsdrang.
Gespielt habe ich die Elder Scrolls Titel fast alle, ausser Arena. "Durchgespielt" aber nur Morrowind und Oblivion.
Daggerfall war wohl der Inbegriff der leeren Sandkiste in Groesse der Sahara
evilhunter schrieb:
Dabei kann Bethesda eigentlich tolle Spielewelten bauen.
Piranha Bytes konnte das - zumindest bei Gothic 1 und 2 - deutlich besser.
aid0nex schrieb:
Bethesda hat immer schon mit generativem Leveldesign (Procedural Generation) gearbeitet.
Mein Wissenstand ist, das Daggerfall zu einem grossen Teil prozedural generiert ist, es aber
nicht dynamisch ist, sondern quasi immer der gleiche Seed zugrundeliegt. Die Welt und die Dungeons waeren sonst auf dem Datentraeger insgesamt zu gross.
Aber man merkt es halt in den Dungeons. Die allermeissten sind ohne Sinn und Verstand zusammengewuerfelt.
Spaetere Titel haben das wesentlich besser gemacht. Auch wenn sich vieles wiederholt, weil es nur ein relativ begrenztes Tileset gibt. Und in Skyrim war es irgendwie irritieren, das jeder, wirklich jeder Dungeon am Ende eine Abkuerzung zurueck zum Start hatte...
evilhunter schrieb:
Da wette ich drauf. Ein Vorteil der Bethesda Engine ist die Persistenz. Ob das gut in einer Unreal Engine umsetzbar ist?
Die Persistenz wird in gewissem Rahmen sowieso ueberbewertet.
Aber wenn ich mal an Satisfactory denke... Da kann ich auch beliebig Gegenstaende aus dem Inventar in die Welt ziehen. Und die bleiben da auch.
Chismon schrieb:
wobei "(The) Sentinel" bei mir immer für ein gewisses, ziemlich
geniales Vectorgrafik Firebird Spiel stehen wird (welches IP-rechtlich wohl Abandonware sein dürfte oder an die Entwickler zurück ging nach der Auflösung des ursprünglichen Kultpublishers MicroProse, der IP davor als letztes übernommen hatte).
Ich faends ja richtig Geil, wenn die Firma die andere Spiele wegen des Namens "Scrolls" verklagt, selber Aerger wegen Namensrechten bekaeme...
Manegarm schrieb:
Das fing erstmals bei Skyrim an. Da gab es zum ersten mal generische Quests die sich unendlich oft wiederholen lassen. Das zieht die Qualität runter.
Das ist
viel aelter als Skyrim. Das hatte Daggerfall schon. Bzw. waren da die allermeissten Quests abseits der Storyline mehr oder weniger zufallsgeneriert.
Vorallem wenn man da bei einer Gilde im Rang aufsteigen wollte, hat man teils dutzende Male die selben Quests gemacht.