Hohe Piepstöne kommen entweder von der Spurnachführung (5,4 / 5,9 / 7,2 / 10 / 15 kHz), oder von gelegentlichen Selbstkalibrierungen (vor allem bei Seagate). Bei Hitachis 500ern (SLA / GLA) habe ich sowas noch nicht erlebt, obwohl ich davon schon einige Dutzend in den Händen hatte. Was sagen die SMART-Daten (s. HDTUNE)?
Ergänzung: Da habe ich doch glatt die wichtigste Piepsquelle übersehen:
Alle Netzteile, auch die üblicherweise 3 Spannungswandler auf den Festplatten, arbeiten als Schaltregler, d.h. eine Gleichspannung wird hochfrequent "zerhackt" und mittels einer kleinen Spule auf eine andere Spannung hoch- oder runtertransformiert (je höher die Frequenz, desto kleiner die Spule).
Wenn bei den Spulen die Wicklung nicht richtig fixiert ist, kommt es u.U. zu Resonanzen. Ist nicht ganz einfach, den Störenfried ausfindig zu machen, da hilft nur munteres Umstecken per Ausschlußverfahren.
Wenn die Platte auch an einem anderen Computer, oder USB-Gebäuse "piepst", kommt es tatsächlich von der Platte bzw. Elektronik. Dann mal den Finger auf die Spulen legen, und den Störenfried mit einem kleinen Tröpfchen Alleskleber oder Schmelzklebstoff fixieren. Im ausgeschalteten Zustand, versteht sich.