News TSMC-Fertigung: „Wir haben High-NA-EUV-Systeme, aber wir sagen nicht, wie viele“

Volker

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wirtschaftlich machts wenig sinn jetzt auf high na euv zu setzen weil die maschinen teuer sind. gleichzeitig lässt man sich von intel aufholen. tsmc möchte optimieren und viel geld verdienen, denn die maschinen sind garantiert nicht zu teuer, das geld ist da.

hoffe intel kommt so richtig in fahrt und wischt denen eine aus
 
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Eine Firma mit soviel Erfahrung wird wohl wissen was sie tut. Im Gegensatz zu Intel sind die nicht in der Position ohne Wenn und Aber All-In gehen zu müssen.
 
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Dass Intel darauf setzt, zeigt doch, dass TSMC ihre laufende Fertigung, absolut im Griff haben.
 
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Mindestens 1 System werden sie definitiv haben. Alles andere wäre ein zu großes Risiko.
 
@mmdj Es geht überhaupt nicht um den Anschaffungspreis der Maschinen, sondern den hochgradig kostspieligen Einsatz in der Produktiv-Fertigung für High-NA. Allein der Fakt, daß TSMC schon etliche High-NA-Maschinen besitzt, sollte schon genügen, um zu erklären, weswegen man vom Einsatz absieht.

Die Belichtungsmaschinen à 380–420 Millionen pro Stück sind die sprichwörtlichen Erdnüsse für TSMC.
Das Problem ist, daß die Fertigung in High-NA um ein vielfaches teurer ist als traditionelle Low-NA-Fertigung.

Was ASML und Intel halt immer wieder gern verschweigen (wenn sie die High-NA Nebelkerze schwenken), ist das selbst schon einfaches High-NA EUV Single-Patterning selbst gegenüber Low-NA EUV Douple-Patterning eben auch deutlich teurer ist v

Sowas fällt dann bei Intel gern schnell unter den Tisch und dürfte dazu führen, daß sie sich selbst finanziell strangulieren, vor allem bei den bereits angehäuften Schuldenbergen und geringen Gewinnen dank outsourcing.


Man sollte auch nicht vergessen, daß HighNA auch ein kleineres Reticle-Limit besitzt. Sprich die maximale Größe eines zu belichtenden Dies schrumpft um den Faktor der NA und damit der Durchsatz massiv.

ASML will halt auch nur verkaufen, tut sich aber seit Jahren sichtlich schwer eine Folge-Generation an Maschinen an den Mann zu bringen, wenn diese nicht nur schon deutlich teurer in der Anschaffung allein sein, sondern auch noch der Einsatz um Faktoren teurer in der Praxis ist …

Fernab dessen, sollte man auch gewahr sein, daß wie immer es Intel Richtung Erfahrungsgewinn darstellt, TSMC, Samsung und Andere wie Micron, SkHynix bereits erst die schwere Geburt der ersten EUVL-Systeme und danach die reguläre Nutzung im praktischen Einsatz erlebt und seit Jahren erfolgreich benutzt haben und somit gerade TSMC trotzdem noch einen extremen etliche Jahre währenden Vorsprung bei Allem Richtung EUVL besitzen.

Intel ist halt nach dem 10nm Fiasko notgedrungen und besonders medienwirksam auf den High-NA Zug aufgesprungen, um die Öffentlichkeit in die Irre zu führen, man habe einen Joker in Santa Clara. Mitnichten!

Nein hat Intel nicht. Intel versucht bloß seit Jahren, den Mangel an EUVL-Kompetenz durch den Einsatz von High-NA zu kompensieren. Ein Trugschluß, der nach hinten los gehen wird, weil dadurch Intel zwar theoretisch und auf dem Papier führend werden könnte (kleinere Node), sich dadurch aber selbst dem Bankrott ausliefert — TSMC kann kleinere Fertigungsgrößen mit dem selben alten Equipment erreichen.

Wir erleben somit praktisch eine Wiederholung der DUVL/EUVL-Misere von damals …
 
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TechFA schrieb:
Intel ist halt nach dem 10nm Fiasko notgedrungen und besonders medienwirksam auf den High-NA Zug aufgesprungen, um die Öffentlichkeit in die Irre zu führen, man habe einen Joker in Santa Clara.
Vor allem wenn es danach aussieht, dass Intels medienwirksames High-NA Gerede zu einem Start in der Produktion führen dürfte, der kaum vor TSMC liegt.

Klar ist aber auch, klappern gehört zum Handwerk und Intel muss halt sen Eindruck erwecken, dass sie die Zukunft im Griff haben. TSMC kann es etwas entspannter machen und sagt hier letztlich, dass sie im Labor testen können, ab wann der Wechsel sinnvoll ist und dass sie das Thema auf dem Schirm haben.
 
mmdj schrieb:
hoffe intel kommt so richtig in fahrt und wischt denen eine aus
Von wo kommt die starke Sympathie für Intel?
Du kennst die Geschichte von Intel schon? Wie unsauber die waren?
 
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Am Ende zählt auf Fertigerebene doch vor allem Kosten pro Wafer bei gleichzeitiger Konkurrenzfähigkeit dessen was drauf ist. Wenn die Konkurrenzfähigkeit mit günstigerer Fertigung noch gegeben ist bleibts eben dabei. Irgendwer muss die Chips schließlich auch kaufen.

Wäre ein Haushalt eine Aktiengesellschaft würden Aktionäre auch besorgt fragen warum man die Zettel am Kühlschrank nicht mit 3D gedruckten Klebepads anbringt. Hausfrau/Hausmann findet aber die Neodym Magnete reichen, der Notizblock hält.
 
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