Ubuntu Erstinstallation

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Ensign
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Hey,


ich will auf meinem Gaming Rechner Ubuntu installieren. Ich zocke eh fast nie und surfe nur, ich denke in diesem Bereich ist Ubuntu besser.

Ich habe 460GB auf der Platte frei und will Ubuntu folgendermaßen partitionieren.

/ 20GB in ext 3 formatiert
Swap 4.4GB
/boot 150mb - soll ganz praktisch sein, um den Kernel zu laden
/home - einfach der Rest - in ext 3 formatiert.

Ich habe auf einer anderen Platte meine Musik - kann ich darauf zugreifen oder müsste ich die einbinden?
 

Suxxess

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Die bindet Ubuntu automatisch ein. Nur drauf achten, dass du bei der Installation nicht deine Musik mit weglöscht. Achso, ja bei einer anderen Platte ist das kein Problem. Und wie gesagt das Mounten macht Ubuntu automatisch.
 

Daaron

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na ja, GANZ automatisch machts das nicht. Man muss entweder selbst klicken, um die Device einzubinden, oder man schreibt eben den passenden Einzeiler in die fstab... dann isses 100% automatisch
 

McBash

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Ich möchte hier ja kein Streit vom Zaun brechen aber deine Aussage bezüglich "in diesem Bereich ist Ubuntu besser'' würde ich schnell wieder revidieren.

Ich habe selber mal eine Zeit lang mit diversen Linux Distris gliebäugelt. Ende vom Lied ist, dass du schnell wieder bei Windows ankommst.

Grund hierfür ist einfach dass du dich mit allem relativ gut auskennst. Es funktioniert alles und jedes Programm. Kein rumgemuchtel und angepasse an Programmen oder lange Suchen nach alternativen.

Ich verstehe also nicht, was deiner Ansicht nach Ubuntu besser kann als Windows oder Mac OS

Gerade Ottonormalkunde der nichts am PC machen will auser Surfen ist mit Win xxxx am besten bedient.
 

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Ensign
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Ich finde Ubuntu ist ein Mix aus Win und Mac OS.
Ubuntu scheint mir stabiler und perfomance mäßig besser und ist kostenlos. Die Oberfläche finde ich zudem schöner und wenn es nicht gefällt, kann ich ja immernoch win nutzen, es wird ja ein Dualboot system.

Mal angenommen ich hätte einen Mac, könnte ich da auch Ubuntu raufpacken, Win geht ja rauf
 

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Ensign
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@suxxess:

Viren war ein kleiner Grund, Lizenzkosten ist mir Schnuppe. Das mit dem Tellerand war der ausschlaggebende Grudn
 

Daaron

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Grund hierfür ist einfach dass du dich mit allem relativ gut auskennst. Es funktioniert alles und jedes Programm. Kein rumgemuchtel und angepasse an Programmen oder lange Suchen nach alternativen.
Na wenn man im Windows auch nur mitm IE surft, Mucke nur über den WMP läuft und Office komplett von MS Office erledigt wird, dann ist es klar, dass man lange suchen muss, um Software zu finden.
Ich frag mich, was für Krüppel-Distris du da installiert hast. Consumer-Distris wie Ubuntu oder Mint warens sicher nicht, denn die haben nach der Installation das "Startmenü" randvoll mit Office-Tools, Browsern, Mailclients, Mediaplayern.... Alles was man braucht. Und das GEILSTE: du musst nicht erst 5 Stunden irgendwo auf Webseiten rumfrickeln um jedes Programm zusammenzusuchen. Du startest Synaptic (oder dessen Entsprechung), gibst den Namen oder wenigstens die grobe Suchrichtung ein, setzt ein paar Häkchen und drückst auf OK.

Gerade Ottonormalkunde der nichts am PC machen will auser Surfen ist mit Win xxxx am besten bedient.
Meinst du, weil er da schön fleißig MS nutzlos Kohle in den Rachen stopft? Oder siehst du den Vorteil von MS darin, dass man automatisch ein monströses Zielscheiben-Schild für Virencoder auf der Brust hat?

Meine Mutter und meinen Vater könnte man als Ottonormal-Kunden bezeichnen. Beide benötigen: Browser, Office, evtl. etwas Mediaplayer, Mailsystem,... Und beide haben kein Problem damit gehabt, als ich ihnen ein Ubuntu-System aufgesetzt habe, anstatt für die aus Altkomponenten zusammengeschraubte Office-Möhre erst noch ne MS-Lizenz zu kaufen.

Linux ist NICHT mehr nur für Enthusiasten, Ubuntu hat Linux erfolgreich in den Haushalt gebracht, und Mint machts jetzt nur noch etwas besser. Du solltest echt mal über den Tellerrand gucken und deine Erfahrungen von wahrscheinlich vor 10 Jahren mal revidieren.

Sicherer bei Viren da Linux nicht so stark im Fokus steht wie Windows? Einsparung bei den Lizenzkosten? Oder einfach weil man mal über den Tellerrand schauen möchte?
Sind doch alles gute Gründe, und alle sind absolut valide. Auch wenn vor Jahren schon anderweitiges "versprochen" wurde, die Anzahl der Viren für Linux in freier Wildbahn kannste immer noch an einer Hand abzählen, nachdem du ins Sägeblatt gegriffen hast.
 
O

ontaiwolf

Gast
Ich möchte hier ja kein Streit vom Zaun brechen aber deine Aussage bezüglich "in diesem Bereich ist Ubuntu besser'' würde ich schnell wieder revidieren.

Ich habe selber mal eine Zeit lang mit diversen Linux Distris gliebäugelt. Ende vom Lied ist, dass du schnell wieder bei Windows ankommst.

Grund hierfür ist einfach dass du dich mit allem relativ gut auskennst. Es funktioniert alles und jedes Programm. Kein rumgemuchtel und angepasse an Programmen oder lange Suchen nach alternativen.

Ich verstehe also nicht, was deiner Ansicht nach Ubuntu besser kann als Windows oder Mac OS

Gerade Ottonormalkunde der nichts am PC machen will auser Surfen ist mit Win xxxx am besten bedient.
Das ist Blödsinn. Gerade wenn jemand nur surfen will, ist mit Linux sogar besser bedient. Keine Viren oder Trojaner, Sicherheitsupdates (sowie ganz normale Updates für Browser), automatische Einrichtung des Systems (Flash, Codecs, Treiber usw., zumindest im Fall Ubuntu). Browser sind genau die gleichen wie unter Windows, außer IE natürlich, aber der ist eh Mist.

So wie ich das sehe, warst du nicht bereit dich an das neue System anzupassen. Du wolltest einen Ersatz für Windows, warum auch immer, bist dabei auf die Nase gefallen und bist zu Windows zurück. Soweit ok, nur ist Linux deswegen nicht wirklich schlechter. Es ist anders.

Du startest Synaptic (oder dessen Entsprechung), gibst den Namen oder wenigstens die grobe Suchrichtung ein, setzt ein paar Häkchen und drückst auf OK.
Ju, oder Software-Center, weil Synaptics nicht mehr vorinstalliert ist.
 
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longwalk

Lieutenant
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/ 20GB in ext 3 formatiert
Swap 4.4GB
/boot 150mb - soll ganz praktisch sein, um den Kernel zu laden
/home - einfach der Rest - in ext 3 formatiert.
Eigentlich brauchst du nur:

/ 12GB (kannst aber auch die 20 nehmen, das ist also ok) aber in ext4
Swap so groß wie dein Arbeitsspeicher (eigentlich bracht man den kaum noch aber wenn du den Ruhezustand nutzen willst/kannst - oft funktioniert der nicht - dann muss der so groß wie dein RAM sein)
/home den Rest - brauchst du aber eigentlich auch nur ein paar GB, den Rest kannst du zusammen mit Win einfach auf NTFS nutzen, so mach ich das (bei mir mach ich /home nie größer als 12 GB)

Mal angenommen ich hätte einen Mac, könnte ich da auch Ubuntu raufpacken, Win geht ja rauf
Ja das geht auch, hab ich aber nie gemacht, da kein Mac.

Aber ich würd dir vorschlagen zuerst mal über eine Live-CD zu testen. Wenn du sagst du hast nen Gamer Rechner, dann hast du sicher auch ne Graka von NVidia oder AMD, da musst du dann halt schauen wie es mit den Treibern ist. Ich hab ne NVidia und die wird fast von alleine installiert.
 

aki

~amd64
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