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News Überführt: Amazon kauft seltene Bücher für KI-Training und zerstört sie

@Micha- Wut? Weisst du überhaupt seit wann es die ISBN gibt? Die Annahme es gäbe keine seltenen Bücher mit ISBN ist lächerlich und muss nicht wiederlegt werden xD. Google es hergottnochmal.

Davon ab, was ist mit dem Rest? Nix dazu eingefallen? Blöd dagestanden und deshalb lieber ignoriert?
Junge du solltest besser bewaffnet in geistige Duelle gehen. Ich bin raus. Gute Nacht.
 
Du gibst nur heiße Luft von dir und wenn man was konkretes hören will, nimmst du reiß aus? Ich lach mich tot.

Du verstehst den Markt nicht. Auch die Einkäufer von Amazon werden ISBN 1234 für 5000€ nicht kaufen, wenn es die gleiche für 25ct gibt . Das müsstest selbst du verstehen .
 
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Schinken42 schrieb:
Siehe da, der erste der Lemminge von denen ich sprach.
Hättste die zur Verfügung stehenden Informationen mal zur Kenntnis genommen, dann wüsstest sogar Du, dass hier ein völlig unnötiger Shitstorm im Gange ist. Der Lemming bist eindeutig Du, denn Du läufst einer Horde Leute nach, die in ihrer berufsempörtheit glauben, dass die KI Firmen massenhaft ganze Auflagen vernichten und genau das ist nicht der Fall. Wie @Micha- und auch die Betreiber der Antiquariate ebenfalls bestätigten, gehts um Ladenhüter, die wie Blei in den Regalen liegen und auch nicht gerade das gesammelte Wissen der Menschheit in sich vereinen. Und von denen kaufen die KI Firmen jede für sich genau ein verfügbares Exemplar, um das dann einzuscannen. Es gehen also pro Titel ungefähr 15 - 20 Exemplare in die USA und werden dort eingescannnt und anschliessend vernichtet. Die restlichen Exemplare und die Manuskripte stehen der Menschheit weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Ihr bekommt also genau gar nichts genommen und die Autoren verkaufen plötzlich, nach Jahrzehnten mal wieder ein paar ihrer Werke.

Wo bitte ist also dabei der Skandal?

Skandalös ist höchstens, dass ein paar wildgewordene sofort von der unwiderbringlichen Vernichtung von besonders wichtigem Kulturgut und Wissen fabulieren. Was an Romanen, Biografien und Kochbüchern aus den siebzigern und achtzigern, die sich wohl nie besonders verkauften, besonders wichtiges Kutlurgut sein soll, das solltet Ihr mir mal erklären. Und warum die Vernichtung - aufgrund eines US Gerichtsurteils - nach dem Scan so verwerflich ist, das dann bitte auch gleich.
 
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Es wird einfach nur mit jedem Tag grotesker. Wird Zeit, dass die Kapitalismusblase endlich platzt und wir mal was Neues probieren, was dann wirklich der Gemeinschaft nutzt.
 
areiland schrieb:
Hättste die zur Verfügung stehenden Informationen mal zur Kenntnis genommen, dann wüsstest sogar Du, dass hier ein völlig unnötiger Shitstorm im Gange ist. Der Lemming bist eindeutig Du, denn Du läufst einer Horde Leute nach, die in ihrer berufsempörtheit glauben, dass die KI Firmen massenhaft ganze Auflagen vernichten und genau das ist nicht der Fall.
Glsube ich nicht also 🤷‍♂️. Kp mit wem du redest, mich meinst du nicht.
 
MichaG schrieb:
Lies nochmal genauer, da steht, dass die Originale keineswegs vernichtet werden müssen, aber die per Scan erstellten Kopien.
Ja, geht nur schlecht, wenn nicht geklärt ist, ob ein KI-Modell eine solche Kopie darstellt (das will man nicht vernichten). Steht auch in dem von mir zitierten Absatz.
Nochmal:
So war die Vernichtung der Bücher Teil der Begründung des Gerichts dafür, dass der Vorgang rechtmäßig war.
Für alles weitere muss geklärt werden, was ein KI-Modell ist. Gut, für kommende Modelle braucht man die digitalen Kopien auch. Den Aufwand betreibt man nicht für ein Training.
 
also es kommt jetzt hier wirklich drauf an, wie das ganze gehandhabt wird.

Wenn das "neuartige" Bücher sind, also mit modernen Techniken gebunden etc, von denen noch einige weitere Exemplare existieren und diese nach dem scannen digitalisiert und in einer großen zugänglichen digitalen Bibiliothek abgelegt werden .... who chares. So wird wenigstens Wissen durchsuchbar in kürzester Zeit, Quervermerke einfach zugänglich und Recherchen dauern nur noch Tage statt Jahre, weil man diese Bücher sonst noch alle selbst finden, kaufen und lesen muss.

Wenn das nun Exemplare sind, die schon alt sind, wo nur noch wenige oder gar keine weiteren Exemplare existieren oder die historisch bedeutend sind, dann sollten diese Firmen in die Pflicht genommen werden, die Bücher zerstörungsfrei abzuscannen. Und natürlich dann auch digital zur Verfügung zu stellen.
 
Ich muss leider hier anmerken das hier viel Blödsinn geschrieben wird.

Wenn jemand oder eine Firma etwas kauft kann es damit normalerweise machen was es will.
(In Deutschland und der USA)

In Deutschland werden täglich tausende dieser Allerweltsbücher aus dem vorigen Jahrhundert vernichtet (weggeworfen.)

Was der Gebraucht Handel und die Büchereien wegwerfen müssen werden die meisten nicht glauben.
Weil keiner sie haben will.

Die Scan Qualität ist einfach höher wenn man die Bücher zerlegt. (auch einfacher)

In Deutschland kann jeder Druckerzeugnisse zu privaten Zweck legal einscannen.

Das Projekt Gutenberg macht schon seit Jahrzehnten das was ihr den KI Firmen vorwirft (Bücher zerstören)
Einscannen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. (auch ältere Werke.) Aber nur Autoren die keinen Schutz mehr haben.

Also Leute beruhigt euch wieder, das ist ein ganz normaler, alltäglicher Vorgang und keine Verbrechen!
 
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Tja, wenn man denen verbietet, die Werke wegen Urheberrecht einfach einzuscannen, muss man eben solche Varianten fahren. Die Bücher wurden gekauft und sind somit Eigentum. Nach amerikanischem Recht kann der Eigentümer diese Werke scannen und für seine zwecke nutzen. Wo liegt also das Problem?
 
Sebbi schrieb:
...diese nach dem scannen digitalisiert und in einer großen zugänglichen digitalen Bibiliothek abgelegt werden .... who chares. So wird wenigstens Wissen durchsuchbar in kürzester Zeit,...
Darum gehts dabei doch gar nicht!

Es geht eher um das, was ich hier: https://www.computerbase.de/forum/t...nd-zerstoert-sie.2276873/page-4#post-31696741 nannte. Die KI baut doch aus ihren Trainingsdaten keine Bibliotheken auf, sondern sie soll anhand dieser Daten lernen, möglichst natürlich zu antworten und flüssiger formulierte Antworten auszugeben. Durch den Scan von solchen Büchern z.B. aus dem deutschen Sprachraum und ganz sicher auch aus anderen Ländern, lernt die KI diese Sprachen richtig einzusetzen und feiner austarierte Texte auszugeben. Dazu sind nunmal Bücher das beste Trainingsmaterial. Denn gegenüber dem was online von sich gegeben wird, selbst auf professionellen Webseiten, strotzen die nicht vor lauter sprachlichen Missgriffen, Rechtschreibfehlern und falsch gesetzten Satzzeichen.
 
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HubertusW schrieb:
Die Scan Qualität ist einfach höher wenn man die Bücher zerlegt.
Ganz sicher nicht in einem relevanten Maß
 
relevanten Maß

Doch
Entweder muss man einen speziellen Buch Scanner verwenden (Einzelblatt bis zur Bindung)

Oder man muss den Schattenwurf des Buchrückens/Bindung nachträglich rausrechen.
Man bekommt die Seiten einfach nicht plan auf die Auflage. Geht noch am besten mit einen Foto Auflicht Scanner.
 
HubertusW schrieb:
nein
HubertusW schrieb:
Entweder muss man einen speziellen Buch Scanner verwenden (Einzelblatt bis zur Bindung)
was ja für Amazon ein Ding des Unmöglichen ist

HubertusW schrieb:
Oder man muss den Schattenwurf des Buchrückens/Bindung nachträglich rausrechen.
Und?
1. Das konnte man schon vor 10+ Jahren ohne manuellen Aufwand
2. Schattenwurf interessiert keine, wenns eh nur zu Text wird

HubertusW schrieb:
Man bekommt die Seiten einfach nicht plan auf die Auflage.
auch nicht nötig - Scanner können ohne Probleme die Buchseiten plan rechnen während ein Buch lose durchgeblättert wird
 
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Natürlich geht das alles. Aber wenn man hundertausende Bücher einscannen will ist es auch für größere Firmen eine Kosten/Zeitfrage.
Buch zerlegt als Einzelblatt, je nach Seiten Anzahl 10-30 Minuten und wenig Nachbearbeitung.
Nicht die Hardware ist ein Problem, sondern die Leute die es machen müssten.
Man hat ja gesehen was dabei rauskommt vor ein paar Jahren.

Und ich sehe kein Problem, wenn 1 Einzel Exemplare von Tausenden vernichtet wird.
(Mache Ich täglich - passiert täglich überall)

Auch der Vorschlag für Oxfam. Die werfen auch extrem viel weg und behalten nur die Bücher die sich weiterverkaufen lassen.

Der Schattenwurf/Bindung kann für die Erkennungsrate abträglich sein.
 
HubertusW schrieb:
Aber wenn man hundertausende Bücher einscannen will ist es auch für größere Firmen eine Kosten/Zeitfrage
Und dem wird alles untergeordnet, schon klar, ganz gleich ob Milliardengewinne gefahren werden oder nicht, oder deswegen jemand darauf geht.

HubertusW schrieb:
Buch zerlegt als Einzelblatt, je nach Seiten Anzahl 10-30 Minuten und wenig Nachbearbeitung.
Da bist ja ohne Zerlegen schneller

HubertusW schrieb:
Und ich sehe kein Problem, wenn 1 Einzel Exemplare von Tausenden vernichtet wird.
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär


HubertusW schrieb:
Der Schattenwurf/Bindung kann für die Erkennungsrate abträglich sein.
Nein
 
Milliardengewinne
Es wird ja nicht nur von Multi Milliarden Unternehmen gemacht.

Da bist ja ohne Zerlegen schneller
Das must du mal vormachen, ein Buch mit Einzelblatt Scan in weniger als 30 Minuten einzulesen.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär
Warum sollte jemand ein Buch mehrfach einscannen (zerlegen), ausser es wäre vielleicht fehlerhaft.

Erkennungsrate
Nun gut du bist anderer Meinung. Ich belass es mal dabei und gehe schlafen.
 
Da hat es sich ja gelohnt das Google schon vor Jahren Millionen Bücher in allen möglichen Sprachen gescannt hat.

So weit ich weiß hat Google die Bücher damals allerdings nicht zerstört.
 
NoNameNoHonor schrieb:
wo bitte wird auf die Urheberrechtsverletzung seitens Amazon hingewiesen ?

Das wurde in der letzten Meldung zu dem Thema ausführlich behandelt. U.a. auch von mir selbst. Diese Meldung ist hier auch in dieser entsprechend verlinkt.
 
Schinken42 schrieb:
Niemand nehme ich an.
Mangelnde Aussichten etwas zu ändern delegitimieren aber keine Kritk.

Na dann: Attacke ⚔️
 
Bart1 schrieb:
Und in wie weit ist es die Verantwortung des Nutzers?
Die volle Verantwortung. Auch hier gilt, dass dich Unwissenheit nicht schützt.

Die Aussage „Ich boykottiere Amazon“ zieht halt nicht, wenn man tagtäglich deren Web Services nutzt.
 
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