Unregelmäßige Abstürze und andere Probleme

Ja. Das Memtest Programm hat da einen bekannten Fehler.
 
Nur mal noch eine Frage zur Sicherheit:
Bei Memtest iin Zeile 2 die Anzeige Pass xy%. Das heisst doch "Gesamtfortschritt", oder? Wenn da also mindestens einmal 100% erreicht ist und das Ganze ohne Fehler, dann kann ich sicher sein, dass der Riegel und der Slot in Ordnung sind, oder?
Ergänzung ()

Bei mir regt sich gerade so etwas wie ein Hoffnungsschimmer, der erste Riegel hatte nämlich in Slot A2 diverse Fehler und Riegel 2 läuft bislang (65%) toitoitoi durch...
Ergänzung ()

So, mit Riegel 2 im gleichen Slot 0 Errors bei komplettem Durchlauf. Ich denke, ich habe den Schuldigen gefunden und werde versuchen, bei Alternate noch irgendwas zu erreichen. Teste dann mal sicherheitshalber noch die anderen Slots mit dem funktionierenden Riegel und kann ja jetzt erst mal mit 8GB weitermachen.
Ergänzung ()

Ich bedanke mich sehr herzlich für die geduldige Hilfe.
 
Nein du kannst nicht sicher sein, aber bei 100% hat memtest alle seine Tests mindestens alle einmal durchgeführt.

Kits muss man meist als Kit zur Gewährleistung einschicken...
Probiere das kaputte DIMM trotzdem nochmal in einem anderen Slot mit memtest86+
 
mschrak schrieb:
Entpacken von Archiven mit WinRAR oder 7-Zip gibt Fehlermeldung, das Archiv sei korrupt
...
Bei Prime95 bin beim Stresstest allerdings auf etwas gestoßen: Alle 4 Kerne schmieren beim gemischten Stresstest (Blend) sofort ab mit der Meldung "Fatal Error. Rounding was 0,499..., expected less than 0,4.
Bluescreens, korrupte Dateien und Fehler bei Prime95, drei typsiche Zeichen für RAM Fehler, noch deutlicher wie hier kann man nicht auf RAM Fehler als Ursache der Probleme gestoßen werden.

mschrak schrieb:
Sagt mir das denn nun, dass definitiv einer der RAM Riegel das Problem ist
Nein, RAM Fehler können viele Ursachen haben, die können von unpassenden Einstellungen im BIOS kommen, von verbogenen Pins im CPU Sockel oder auch von einer schlecht sitzenden CPU, wenn der Kühler ungleichmäßig Druck auf die CPU ausübt, dann kann es auch dazu kommen, dass nicht alle Pins im Sockel immer einen guten Kontakt haben.

mschrak schrieb:
Allein das Gefummel mit den 2000 Einzelteilen zur Befestigung vom CPU Kühler schreckt mich ab, die CPU-Pins zu kontrollieren..
Deutet schon auf ein Problem mit der Kühlerbefestigung hin, wenn der nicht richtig sitzt, dann kann dies schon die Ursache sein und dann laufen die Riegel in bestimmten Slots fehlerfrei, in anderen nicht. Deshalb sollte man möglichst alle RAM Riegel in allen RAM Slots durchtesten.

mschrak schrieb:
der erste Riegel hatte nämlich in Slot A2 diverse Fehler
...
mit Riegel 2 im gleichen Slot 0 Errors bei komplettem Durchlauf.
Dann dürfte der erste Riegel einen Defekt haben, wenn der zweite wirklich im gleichen Slot fehlerfrei war.

Wenn Du die RAMs zusammen als Kit gekauft hast, musst Du die auch gemeinsam als Kit reklamieren. Dann vergiss nicht auch mit dem neuen RAM erst einmal Memtest86 durchlaufen zu lassen um zu sehen ob das fehlerfrei läuft und vermutlich wäre es auch keine schlechte Idee Windows neu zu installieren, denn da könnten auch wichtige Systemdateien korrupt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo Ihr das mit dem Kühler sagt, mir schwirrt da etwas im Kopf herum, dass der von mir verwendete Prozessorsockel angeblich Probleme mit Towerkühlern hatte... Diese würden zu viel Druck auf der "unteren" Kante ausüben... Ist / war da was dran?
 
Ja, bedingt.
Nicht direkt Towerkühler, aber das PCB der Skylake CPUs ist dünner als von den älteren Generationen, verbiegt sich somit schneller.
Da der Memorycontroller auf der CPU liegt, kann das zu Problemen mit den RAM Slots kommen, wenn der Kühler zu fest oder ungleichmäßig angezogen ist.

Dann hättest du aber eher Probleme mit einem Slot und nicht mit einem Riegel.
 
mykoma schrieb:
Da der Memorycontroller auf der CPU liegt, kann das zu Problemen mit den RAM Slots kommen, wenn der Kühler zu fest oder ungleichmäßig angezogen ist.
Wobei das nicht auf Skylake beschränkt ist.

mykoma schrieb:
Dann hättest du aber eher Probleme mit einem Slot und nicht mit einem Riegel.
Eben. Vernünftigerweise testet man wenn man Probleme mit dem Rechner hat, immer erst einmal mit allen Riegel und den BIOS Einstellung so wie es aktuell läuft, damit man sehen kann ob diese Kombination Fehler produziert und damit die Probleme erklären. Um RAM Fehler möglichst von Anfang an zu vermeiden ist es Best practice den RAM Test zu machen nachdem alles zusammengebaut ist und die Einstellungen für RAM und CPU im BIOS vorgenommen wurden, noch bevor man das OS installiert. Denn RAM Fehler führen eben sonst leicht dazu, dass man auch korrupte OS Dateien auf der Platte hat, wie werden ja bei der Installation auch im RAM entpackt und dann hat man hinterher vielleicht den RAM Fehler behoben, aber immer noch ein instabiles System.

Findet man beim Test Fehler, muss das nicht zwangsweise an einem defekten Modul liegen, weshalb es sich lohnt der Sache auf den Grund zu gehen, dazu testet man dann am Besten jede Riegel einzeln in jedem Slot bzw. um es abzukürzen nimmt man dann wenn man einen Riegel einem Slot fehlerfrei getestet hat, diese Slot um alle anderen Riegel zu testen und dann einen der fehlerfrei war um die anderen Slots zu testen, sofern das Board dies erlaubt, denn nicht jedes Board kann man mit einem Riegel in einem beliebigen RAM Slot nutzen. Laufen alle Riegel und alle Slots bei dem Test fehlerfrei, liegt das Problem wahrscheinlich an den BIOS Einstellungen, die müssen gerade bei Vollbestückung mit 2 Modulen pro Kanal nicht immer passend sein und gerade wenn die Riegel nicht aus einem Kit sind und daher womöglich unterschiedliche Angaben im SPD haben, kann es sogar sein das sie mit den Daten des einen Riegel alle laufen, mit denen aus dem anderen aber nicht und wenn das BIOS beim Booten mal die Werte aus einem und mal die aus dem anderen nimmt, wird es richtig ekelig, weil dann der RAM Test mal fehlerfrei durchläuft und mal nicht.

Dann könnte auch an der Spannungsversorgung liegen oder einem anderen Problem welches erst unter Last / Hitze so richtig auftritt. Memtest86 macht ja nicht so viel Last auf dem System, daher ist ein zusätzlicher Test mit Prime95 auch immer empfehlenswert, mindestens 30 Minuten sollte ein System dies überstehen, wobei man auch gleich die Temperaturen überwachen und mindestens warten sollte, bis die stabil sind. Wenn man dann noch Furmark dazu nimmt um auch die GPU zu stressen und auch dies wenigstens eine halbe Stunden (je länger umso besser) und dabei auch alle Temperaturen im Blick hat und es keine Fehler bei Prime gibt, dann stehen die Chancen für einen stabilen Betrieb schon sehr gut. Allerdings altern auch Halbleiter und daher können RAM Fehler auch erst mit der Zeit auftreten, den Test zuweilen zu wiederholen, schadet also nicht und sollte spätestens passieren, wenn es Probleme gibt.
 
Zurück
Oben