Verändert Ivy die Anforderungen an den RAM?

Casazzo

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Hallo

Ich plane für die zum Glück sehr naheliegende Einführung der Ivy-Bridge Prozessoren mein System zu updaten.

Die meisten Teile habe ich inzwischen auch schon abschliessend eruiert. Beim RAM stoße ich allerdings immer wieder auf Widersprüche, bezüglich der Frequenz-Grenzen. Habe mich jetzt seit gestern nachmittag durch dieses Forum hier, Google und das Luxx gewühlt, kann aber keine wirklich taugliche Antwort finden.

Soweit ich bisher immer angenommen hatte lag die nutzbare Grenze bei Sandy-Bridge Prozessoren bauartbedingt ja immer bei DDR3-1333.

Bei Ivy habe ich nun in den Folien von Intel gelesen, dass offiziell RAM bis DDR3-2133 unterstützt werden soll.

Besitzt dieser bisher ja eher begrenzt sinnige RAM denn nun wirkliche Vorteile, oder klemmt man sich das zusätzliche Geld lieber und geht mit der Liebsten abends aus?

Danke für Eure Hilfe
Casi
 
Soweit ich weiss, wird beim Z77 Chipsatz nur nativer Support für ein paar Schnittstellen (z.B USB3.0) hinzugefügt, mehr nicht. Das würde bedeuten das Ivy wie Sandy mit dem Speicher umgeht. Sicher bin ich mir allerdings nicht, aber wird sich bestimmt jemand melden der genaueres weiss.
 
Die kommenden Z77-Intel-Motherboards unterstützen maximal 1600er Ram.
 
Casazzo schrieb:
oder klemmt man sich das zusätzliche Geld lieber und geht mit der Liebsten abends aus?

Das macht mehr Sinn.
 
stockduck schrieb:
Die kommenden Z77-Intel-Motherboards unterstützen maximal 1600er Ram.


Das ist die offizielle Frequenz. Auf Z77 Boards lassen sich natürlich per OC auch höhere Frequenzen einstellen.
 
Solange Du kein High-Computing betreibst oder Benchmark-Rekorden hinterherläufst: Mit Freundin Essen gehen.
 
Ich Zitiere mal die CB-News von heute:

Beim Speichertakt unterstützt man deutlich höherer Raten, jedoch hat die Speicherfrequenz bereits beim Vorgänger den geringsten Einfluss auf die Gesamtleistung gehabt, was sich aufgrund der gleichen Architektur auch bei „Ivy Bridge“ nicht ändern dürfte.
 
podscher schrieb:
ivy ist für 1600er ram ausgelegt .

das mag wohl stimmen aber man bekommt keinen spürbaren Performanceschub.

Als ich noch meinen Phenom 2 X4 955 hatte, lief der mit DDR2 800Mhz Ram also 400 effektiv.
Man konnte ihn natürlich auch mit DDR3 Boards laufen lassen mit 1333MHz Ram aber selbst da war der Unterschied nur messbar.

Schneller RAM ist in meinen Augen einfach nur Marketing.

EDIT:
Hier sehr gut zu sehen.
Der 945 mit 3GHz und DDR3 hat 14400 Punkte
Mit DDR2 14300 Punkte. Also nicht der Rede wert. Und das sogar bei einer anderen RAM Generation.
Von DDR3 zu DDR3 wird es noch geringer sein
 
Zuletzt bearbeitet:
solltest du nicht auf die IGP setzen(wollen) kannste dir schnelleren ram eigendlich schenken, planst du hingegen die IGP zu nutzen und zu übertakten kann man mit schnellerem ram gut einen flaschenhals beseitigen. das kann je nach IGP takt schon mal 10-20% leistung kosten wenn man beim ram geizt.
 
Bei Sandy Bridge macht die Speichergeschwindigkeit (über 1333 hinaus) jedenfalls nur sehr wenig aus:
https://www.computerbase.de/artikel/arbeitsspeicher/welcher-speicher-fuer-sandy-bridge-test.1440/

Was den CPU-Teil angeht, wird sich daran ziemlich sicher auch mit Ivy Bridge wenig ändern. An der grundsätzlichen CPU-Architektur ändert sich nicht viel und auch nicht am Cache. Die CPU-Leistung steigt nur um 4-10%. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dadurch der Speicher plötzlich doch zum Flaschenhals wird.

Eine gewisse Rolle könnte schnellerer Speicher theoretisch für die integrierte GPU spielen, die bei Ivy Bridge ordentlich an Leistung zulegt (ca. 50%). Wo bei SNB noch 1333 ausreicht, könnte die iGPU von IVB möglicherweise etwas mehr brauchen, um optimale Leistung zu bringen.
Aber sicher sagen kann man das wohl erst, wenn es ausführlich getestet wurde.

Außerdem, ob eine Intel IGP etwas mehr oder weniger langsam ist... wen kümmert das? :D
 
Höchstens 1800er RAM's, obwohl 1333er oder 16000er auch dicke & vollkommen ausreichend sind. Der Unterschied ist so minimal und man merkt ihn einfach nicht.

Also: Geld in etwas anderes investieren.
 
mich ebenso :P
bin aber bereits versorgt mit meinen XMS3 1600ern die auch 1866 machen .
 
Wofür braucht man eine etwas schnellere iGPU bzw. wem tut es weh, wenn die vielleicht speicherbedingt ein paar Prozent langsamer läuft?

Die Allermeisten, die bewusst auf eine dedizierte Grafikkarte verzichten, werden mit ihrem Rechner eh nicht spielen wollen.

Für Videowiedergabe reicht schon die Leistung der alten HD-Grafik der ersten Generation locker aus. Ein FullHD-Video, das flüssig mit seiner Nenn-Bildrate läuft, läuft auf einer etwas schnelleren iGPU auch nicht besser.

Mit 2D-Grafik oder auch Aero Glass kam sogar schon die antike GMA-Grafik klar.

Mir fallen einfach keine Anwendungsfälle ein, wo man wirklich etwas mehr iGPU-Leistung brauchen würde. Entweder reicht sie sowieso dicke aus, oder aber auch 10 oder 50% mehr machen den Kohl nicht fett und eine dedizierte GPU ist angesagt.

Die einzige Ausnahme sind Rechner (z.B. Subnotebooks), wo eine dedizierte GPU einfach nicht möglich ist, aber auf denen auch gerne mal (anspruchslosere) Spiele gespielt werden möchten. Aber bei Notebooks hat man auf die Geschwindigkeit des verbauten Arbeitsspeichers meist sowieso wenig Enfluss.
 
es gibt kleine ältere spiele die nicht so flüssig laufen mit der hd3000 . z.b. nfs underground . nicht jeder ballert nur auf seinem pc . gibt auch andere spiele .
 
also ich spiele League of Legends mit der iGPU und freue mich schon riesig darauf endlich schatten einstellen zu können. durch das OCen des speichers auf 1866MHz war genug leistung geschaffen um die (wichtigen) effektdetails von mittel auf hoch zu stellen.

klar bei einer solch geringen leistung mag vielen 20% mehr leistung lächerlich erscheinen aber ich bin der meinung das gerade bei wenig leistung jedes mehr an leistung mitgenommen werden sollte. wenn ich auch nur 1-2FPS mehr bekommen so nehm ich sie mit.

allerding muss auch gesagt werden das hoher speichertakt auch nur was bringt wenn man die iGPU soweit übertaktet hat das tatsächlich ein flaschenhals entsteht. bei der HD3000 passenderweise bei 1600MHz und danach erst wieder bei 1800MHz und 2200MHz GPU takt, was es hier sehr einfach macht da der ramtakt immer recht nah am GPU takt sein sollte .
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde an eurer Stelle ernsthaft eine dedizierte Grafikkarte in Betracht ziehen, statt zu versuchen aus einer Intel-iGPU das letzte bisschen Leistung herauszukitzeln.

Es muss ja nicht gleich ein High-End-Modell sein. Z.B. ne nette kleine HD7750 würde euch auch in NfS oder LoL mit ganz neuer Grafikpracht verwöhnen und die paar Watt mehr sollten in einem ausgewachsenen Desktopsystem mit Quadcoreprozessor doch kein Problem sein.

Allein schon die viel besseren Treiber wären es mir wert.
 
klar, du magst recht haben aber wenn ich mir ne GPU kaufe dann ne richtige.

vorerst habe ich mir zur aufgabe gemacht aus der iGP alles zu holen, ist wie käfer tuning. Mach aus NIX etwas :)
zumal ich intel echt mal ne chance geben will was die GPU angeht.
 
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