Vista-Installationsprobleme

JemS58

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Hallo!

Ich habe einen Medion MD 95800, auf dem Vista32 installiert war, bis das System abgeschmiert ist. Die Neuinstallation von Vista ist nicht möglich, da anscheinend die Festplatte nicht erkannt wird (... zu alt ist für die mondänen Vistaanforderungen, hatte mal das gleiche Problem mit meinem CD-Laufwerk). Es müssten beim entsprechenden Installationsabschnitt Treiber nachgeladen werden.
Erst XP und dann Vista installieren kommt für mich nicht in Frage, da beim XP-Installieren wegen des älteren NTFS-Formats die ganze Partition hinüber sein wird und gewisse Daten mir wichtig sind.
Was kann ich tun?

Viele Grüße,

JemS58
 

JemS58

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Könnte natürlich auch an den Mainboard-Treibern liegen ...
 

JemS58

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Es läuft wohl darauf hinaus, Intel 915GM Treiber für Vista zu finden. Dieses gibt es aber wohl nicht.
 

ScoutX

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Dein Problem auseinandergenommen:
A) Du hast noch Daten auf der Festplatte, die, wie Du hoffst noch vorhanden sind.
B) Mit Sicherheit erkennt Vista die Festplatte, es wird wohl eher an den Chipsatztreibern liegen bzw. an den möglichen Bioseinstellungen ala AHCI und Co. Denn solange das Bios die HDD erkennt, solange wird auch Vista diese Platte ansprechen können. Kein Defekt vorausgesetzt

Ich bin mir nicht sicher, wie Du vorgehen wolltest. So wie sich dies anhört, wolltest Du eher eine Reparaturinstallation vornehmen, da Du Dateien auf der Systempartition retten willst?!

Eine Neuinstallation kann durchaus fehlschlagen, insbesondere wenn Du eine Sp1 DVD benutzt. Wenn es an den Treibern liegen sollte, dann musst Du diese von Medion runterladen auf ein USB Flashdrive packen und dann einbinden. Anders geht es meistens bei den wenig flexiblen Notebookbioses nicht

Mir fehlt noch der richtige Ansatz Dir zu helfen, da die Informationen zu schwammig sind, woran es konkret gescheitert ist und wie Du Installieren wolltest, ohne deine Daten zu zerstören. Wie hat sich das Abschmieren geäußert? HDD vielleicht doch kaputt.

Edit Ich vergaß dein 915:
Q5: Why doesn’t the Intel 915 Express chipset family support Windows Vista Aero?

A5: The overall graphics architecture and design of the 915 Express chipset family (with Intel® Graphics Media Accelerator 900 graphics engine) was finalized prior to Microsoft releasing details and specifications around the Windows Display Driver Model (WDDM) driver. Given this, there are hardware limitations in the 915 Express chipset architecture that would limit graphics performance and memory capabilities when attempting to run WDDM on Vista.

The hardware limitations of 915/GMA900 graphics center around not having a large enough memory table to support Vista Aero, a key feature that is part of WDDM driver support. This, along with hardware restrictions on surface placement and graphics memory alignment, results in graphics memory usage that is not optimized for Aero performance. Additionally, the lack of native hardware support in the 915 Express chipset family for Vista’s dynamic memory management would result in slower graphics performance and a sub-optimal user experience with Windows Vista Aero.

With these identified limitations, the 915/GMA900-based graphics system would not have met the performance requirements for Aero desktop composition support under Vista. This ultimately led to the decision to begin WDDM support with the Intel 945 Express chipset products, as Intel addressed these hardware limitations with the desktop and mobile Intel 945 Express chipset families.

To provide the best performance and user experience with Windows Vista on Intel 915/GMA900 platforms, Intel will support Windows Vista on 915/GMA900 with the drivers based on the XP driver model
http://www.intel.com/support/graphics/sb/CS-023606.htm#3

Theoretisch sind die Treiber sogar auf der Vista CD, siehe Link ganz unten die Tabelle.
 
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JemS58

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Hallo ScoutX!

Erstmal vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, dich durch meinen Text zu wuseln :)
Die Laptop-Hardware ist mit großer Sicherheit in Ordnung, das Abschmieren enstand durch andere Installationsprobleme von DirectX-Treibern.
Genau, ich möchte entweder Vista reparieren per Installations-Disc oder komplett neu installieren, ohne jedoch die Partition neu formatieren zu müssen, wie es bei einer eingeschobenen WinXP-Installation nötig wäre.
Der Intel-FAQ scheint eine Möglichkeit zu zeigen, jedoch kann ich die dort erwähnten 915-Treiber bzw. die .inf-Datei nicht auf der DVD finden.
Ich habe es auch schon mit anderen von Intel heruntergeladenen Chipsatz-Treibern probiert, diese auf CD gebrannt und eingebunden: Hat nichts gebracht.

Gruß,

JemS58
 

ScoutX

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Du hast natürlich die A....karte mit dem 915 gezogen, da es für diesen keinen WDDM Treiber gibt. Auf der Original Vista DVD sollte aber der XPDM Treiber schon vorhanden sein. Aber eigentlich interessiert dies nicht, da es die IGP betrifft, du brauchst wohlmöglich den Chipsatztreiber. http://support.intel.com/support/chipsets/sb/CS-020149.htm
Sowohl Matrix Storage als auch das ICSIU sind auch für Vista zu haben und in einer relativ neuen Version.

Konkret: Du hast eine Reparaturinstallation <--> Inplace Upgrade versucht und das System will sich nicht reparieren lassen, weil diese eine Datei fehlt? Steht denn definitiv dort, dass er nach Treibern gesucht wird?
Eine Neuintallation würde deine Partition löschen, bei Dir ist nur das Inplaceupgrade möglich.
Hast Du nun eine Sp1 DVD oder non Sp1 DVD genommen? Denn eine Reparatur funktioniert nur mit dem passenden Datenträger zum Servicepack deines OS.
 

JemS58

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Die Treiber von Deinem Link http://support.intel.com/support/chi.../CS-020149.htm habe ich schon probiert, zumindest Matrix Storage scheint es nur als ausführbare Datei und nicht als inf-Datei zu geben. Die Vista-Installationsroutine akzeptiert aber anscheinend nur inf-Dateien.
Ich benutze eine Nicht-SP1-Vista-DVD, habe aber davor SP1 installiert. Wäre aber nicht so schlimm - mit einer Neuinstallation könnte ich auch leben, solange die Partition nicht dran glauben muss.

Sowohl bei der Neu-Installation als auch bei der Reparatur wird die Festplatte nicht erkannt, also gar keine erkannt, und damit auch nicht die Möglichkeit gegeben, ein Laufwerk zur Bestimmung des Installationspfades zu bestimmen. An dieser Stelle bietet ja nun der Installationsassistent die Möglichkeit, den Treiber über CD etc. nachzuladen. Ich habe nun das entpackte ".INF Update Utility - Zip Format" con der Intel-Homepage eingelesen. Und die Vista-Installation hat darin die "Intel 82801 PCI Bridge - 2448 (\infinst_autol\Vista\dmi_pci.inf)" erkannt und eingespannt. Leider wird damit die Festplatte immer noch nicht erkannt.
 

ScoutX

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http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=N&ProductID=2032&DwnldID=16023&strOSs=All&OSFullName=All Operating Systems&lang=eng

Falls Du diese aktuellen inf Dateien genommen hast und Vista nur die PCI Treiber, aber keine IDE oder Sata Treiber einbinden möchte, dann weiß ich so langsam nicht mehr woran es liegt.

Siehst Du denn mit anderen Systemen, wie z.B. über Gparted Live CD die Festplatte?
Solangsam befürchte ich einen Hardwaredefekt.
Im Moment fallen mir nur zwei Dinge ein. Gparted ausprobieren und falls dies keine Festplatte erkennt, die Notebookfestplatte an einen anderen PC hängen zur Datensicherung.

Ich werd mir derweil nochmal überlegen, woran es scheitern könnte, falls kein Hardwaredefekt vorliegt.
Bitte um Rückmeldung.
 

JemS58

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Ich habe diese Dateien genommen: http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=N&ProductID=2032&DwnldID=16026&strOSs=All&OSFullName=All Operating Systems&lang=eng
Müsste das gleiche sein, aber eben nicht als .exe, die die Vista-Installation ja nicht anerkennt.

Von alleine bootet das System immerhin immer bis zu einem gewissen Punkt, bis es sich aufhängt (Im abgesicherten Modus wird das Laden der crcsys-Datei noch angezeigt). Als ich nun das Notebook mit Knoppix 3.1 bootete, kam allerdings eine (es war die enizige) Fehlermeldung:
"Unknow bridge ressource 2: assuming transparent
PCI Device 00:1f.2 not available because of ressource collisions"
Unter /mnt/hda1, hda2 und hda5 werden keine Dateien angezeit, was mich aber auch nicht verwundert angesichts der Inkompatibilitäten mit NTFS.

Ich kann aber immer noch nicht so recht an einen Hardware-Defekt glauben, es wäre schon ein großer Zufall, wenn gerade nach misslungener Treiber-Installation die Southbridge ausfiele.
 

ScoutX

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Mein Link sollte eigentlich nur die Versionsnummer bestätigen, also die aktuellste 9.0.... Hmmm.

Zum Linuxfehler: 00:1f.2 SATA controller: Intel Corporation 82801HBM/HEM (ICH8M/ICH8M-E) SATA AHCI Controller
Das passt wieder zum Fehlerbild, obwohl die diversen Kernels hier und da eh Probleme mit der Chipsatzerkennung haben. Nehmen wir es als Hinweis.

http://forums.microsoft.com/TechNet/ShowPost.aspx?PageIndex=0&SiteID=17&PageID=0&PostID=2841505
Dort sind einige Ansätze, sollte es sich wirklich um ein hartnäckiges Treiber-/ Dateiproblem handeln. Wohlmöglich durch die DirectX Geschichte verursacht.
Aber ich sag es nochmal : Du hast im Moment Sp1 installiert, deine DVD funktioniert nicht mehr so wie sie soll.
Deswegen http://www.vistahelpdesk.de/index.php?page=215&printview=1
nutzen. Die ISOs gibt es auch vom Microsoft Downloadcenter - wurden extra für Sp1 bereitgestellt.
Mit der CD die diversen Recovery und Wiederherstellungsoptionen aufrufen. Falls diese deine HDD nicht mehr erkennt sieht es einfach düster aus.
Den Crcsys Fehler hättest Du eher erwähnen sollen :rolleyes:
 

JemS58

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So, ich habe das Image von Deinem Link ausprobiert (http://www.vistahelpdesk.de/index.ph...15&printview=1) und bei ca. 75% des Fortschrittsbalkens von "Windows lädt Dateien ..." kommt eine Fehlermeldung:
"Windows has encountered a problem communicating with a device connected to your computer. (...)
Status: 0xc00000e9
Info: An unexpected I/O error has occoured. "

Das Image jedenfalls scheint korrekt gebrannt zu sein :)
Jetzt wird's wirklich düster.
Das mit der crcdisk.sys hatte mich bisher nicht wirklich beunruhigt, da sich bei diversen Computerkonfigurationen, die nicht mehr booteten, der PC genau an dieser Stelle aufhängte (trat bei den unterschiedlichsten Problemen auf, die crcdisk.sys scheint einfach die letzte Datei zu sein, die auftritt, beovor irgendwelche unprotokollierten Prozesse abstürzen - das aber reine Spekulation).
 

ScoutX

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Nach meiner Erfahrung ist bei einem crc Fehler bzw. Abbruch in 90 % aller Fälle die HDD involviert. Sei es AHCI Fehler, Raideinstellungen etc. pp.
Die anderen 10 % sind PCMCIA , USB Geräte oder einfach ungewöhnliche Dinge, die man ohne LOG Datei nur durch Raten herausfinden kann. Vista crasht meiner Meinung nach bei jeder Mücke, die das Betriebssystem kompromittieren könnte. Die erhöhten Hardwaresicherheitsfeatures lassen grüssen.
Aber Du weißt ja selbst was CRC ist und mehr steckt hinter der Crcdisk.sys auch nicht.
Nach der crc wird meine ich auch schon der Kernel vollständig in den Arbeitsspeicher geladen.

Du kannst noch einen letzten Versuch starten und alle Geräte abziehen und im Bios alles deaktivieren ausser natürlich die HDD und dann hoffen, dass die Reparaturkonsole durchläuft.
Mehr bleibt dir doch gar nicht mehr übrig. Sollte der Sata Controller doch defekt sein, könntest Du das nur noch mit einer Ersatzfestplatte testen. Denn vielleicht ist gar nicht der Kontroller des Mainboards sondern der der Festplatte beschädigt.

Letzten Endes ist der Test einer Ersatzfestplatte vielleicht der einfachste Weg, Dir über das Problem Klarheit zu schaffen, ob nun Vista Sp1 nicht mit deinen Notebookkomponenten klarkommt oder ein Defekt vorliegt.
 

JemS58

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Hallo ScoutX,

nochmals vielen Dank für deine Hilfe. Nachdem auch eine Reparaturinstallation mit ausgehängten Komponenten gescheitert ist, gebe ich die Festplatte, bzw. den Kontroller nun auf. Zum Glück ist das letzte Backup noch nicht ganz so lange her ...
 

fraundant

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Der Beitrag ist zwar schon ein wenig älter, aber zumindest habe ich ihn mir bei einem ähnlichen/gleichen Problem mit meinem PC durchgelesen. Ich habe für mich eine Lösung gefunden.

Hatte das gleiche Problem: Vista startet nicht mehr und bleibt im grünen Laufbalken ohne weitere Fehlermeldung hängen. Beim abgesicherten Modus das Gleiche. Hatte keine Hardwareveränderungen gemacht und ausser einem Defender-Update auch keine Softwareveränderungen am Vorabend.
Dann der "Hit in Tüten": Nach dem lesen dieses Beitrages und ein paar Tests mit abgestöpselter/deaktivierter Hardware ein Boot von CD...... und?... das Gleiche!!!! Er hängt im grünen Balken. Also kein Softwareproblem! Ich alles im gehäuse kontrolliert und mal "so rumgedrückt"... Bis ich auf den Chipsatzkühler gedrückt habe. Er war wackelig / halb lose.
Kühler fest angedrückt, PC gebootet... GEHT!! Also ist die Kiste wegen einem überhitzten Chipsatz ausgestiegen.:smokin:
 
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