Also Ich hatte ja auch schon die eine und andere Erfahrung mit dem Razer Support und kann das hier erlebte nur bestätigen.
Generell ist die Qualität der Produkte unterste Schublade und nur auf Design getrimmt. Den Rest macht das Marketing.
Und gibt es einen Defekt, dann ist der Razer Support das Gegenteil von Kulanz. Kulanz gibt es da nicht. Ich hätte mein Defektes Produkt damals auch quer über den Globus schicken sollen (obwohl bei Razer Deutschland bestellt)... das war ein guter Witz.
Zu deinem Fall, ja, das kann Razer so machen und ja, Zollgebühren an sich sind auch korrekt (je nachdem, woher das Paket kommt), wobei es 19% Einfuhrumsatzsteuer wären, da Warenwert zwischen 22€ und 150€. D.h. bei 50€ Warenwert sind es 9,50€ Zollgebühr. Diese Gebühren solltest du zahlen und müssen von Razer wieder erstattet werden und das nicht mit einem Shop-Gutschein (könnten sie ja gleich mit Essensmarken für ein Restaurant in Hongkong kommen...). Nur hat das einen Haken: wenn sie sich weigern, die Gebühren zu erstatten, dann kannst du dagegen nur rechtlich vorgehen. D.h. Anwalt aufsuchen, etc. etc.. das ist viel Streß für 38€ und wenn man keine Rechtsschutzversicherung hat, kommen noch mehr Gebühren hinzu (z.B. ca. 150€ für eine Erstberatung beim Anwalt), die man vorstrecken muss, und mehr und mehr bis man den Fall vor Gericht gewonnen hat (wenn es Razer drauf ankommen lassen will).
Kurz gesagt, verweigere die Annahme des Pakets, kontaktiere den Support, dass das eine Frechheit ist und sie sollen dir eine vertretbare Option vor schlagen, ansonsten wird Verbraucherschutz und ggf. ein Anwalt eingeschaltet.
PS:
Die Mahngebühren von Fedex brauchst du nicht bezahlen.