Warum haben alle Leute was gegen Scalper?

Pinabuzz

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Ich habe mir während meiner Studienzeit das Hobby gemacht (ja, Gewerbe ist angemeldet bevor jemand was sagt), hochpreisige Elektronik zu kaufen und teurer weiterzuverkaufen.
Oftmals bin ich damit sehr auf Unmut der Leute gestossen, was bis hin zu Anzeigen wegen Beleidigung führte.
Warum beschweren sich die Leute darüber, dass andere das machen?
Wenn ein Unternehmen Sachen günstig einkauft und teurer weiterverkauft ist das "Handel", aber wenn ein Privatbürger das macht ist das asozial? das verstehe ich nicht wirklich so ganz.
Am lustigsten sind mir diejenigen, die den Artikel erst kaufen und anschliessend eine schlechte Bewertung abgeben, dass es asozial ist.
Betriebswirtschaftlich gesehen: Wenn diejenigen, die sich beschweren, die Artikel am Ende nicht mehr kaufen würden, würde man quasi den Sumpf der Scalper austrocknen. Also warum sollte man nicht die (maximale) Preisbereitschaft der Nutzer ausnutzen?
 
Hängt natürlich davon ab, wie jeder für sich selbst "asozial" definiert.
Kaufst du den ernsten Käufern alles vor der Nase weg um dich dann später daran besbsichtigt zu bereichern, finde ich das asozial. Du würdest hier nur an dich denken.

Man kann ja mal ein Beispiel aus dem Alltag nehmen, fern der Elektronikartikel:
Du musst mal eben schnell in die Drogerie und Windeln für dein Kind kaufen. Ich stehe vor dem Regal und sehe du brauchst welche, aber ich kaufe dir alles vor deiner Nase weg, obwohl ich es nicht brauche. Später stehe ich draußen vor der Drogerie und sage: Willst du Windeln kaufen? Zahl mir aber bitte xx% mehr.

Wie würdest du das finden? Asozial?
Die Beurteilung überlasse ich gerne dir.
Ich finde es fragwürdig sich so zu verhalten, aber vermutlich habe ich einfach andere soziale und solidarische Grundsätze.

Hängt einfach letztendlich von jedem selbst ab. Ich persönlich unterstütze es nicht, auch nicht als Käufer. Dann muss ich halt damit leben, dass ich den Artikel nicht einfach sofort haben kann. Bei Luxusartikeln wie Elektro durchaus vertretbar.
 
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Ich Persönlich habe was gegen Scalper, da sie mit technische Hilfsmittel Schlecht verfügbare Artikel kaufen um sie Skrupellos mit Großen Aufpreis Weiterzuverkaufen, ich kann verstehen das dann einige Leute sauer werden rechtfertig natürlich keine Beleidigungen usw.

Wenn du damit Geld Verdien will Mach ein Firma Auf und besorge die Artikel als Geschäftskunde....

 
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Pinabuzz schrieb:
Wenn ein Unternehmen Sachen günstig einkauft und teurer weiterverkauft ist das "Handel"
Wenn ein Unternehmen sich durch die Situation des Marktes bereichert, indem es etwas extrem überteuert verkauft, wird es genau so zum "Geldgierigen Abschaum der Menschheit" erklärt. Geh mal hier auf CB in irgendeinen News-Thread, wo irgendein Preis eines Apple-Produktes (inzwischen eig. fast jeder Hersteller) bekanntgegeben wird. Ich kann mir wirklich schwer vorstellen, dass es dir entgangen ist, wie sehr heute auf "kapitalistisch" denkenden Unternehmen herumgehackt wird und das längst nicht mehr nur von politisch links.

Pinabuzz schrieb:
Betriebswirtschaftlich gesehen
mehr Geld, Gewinn, Umsatz, Marktanteil, Aktienwert, etc. = mehr Geld, Gewinn, Umsatz, Marktanteil, Aktienwert, etc.

Das ganze hat aber eben sehr viele Ebenen, wenn man die Frage stellt, wie genau diese Bereicherung stattgefunden hat. Klar bist du damit nicht auf dem Niveau von z.B. Nestle - für die ergibt es auch wirtschaftlich Sinn, die Ausbeutung von Kindern auf Plantagen zu "unterstützen", aber heilig wirst du mit dem Denken eben (insbesondere heutzutage) sicherlich auch nciht gesprochen.

Pinabuzz schrieb:
Also warum sollte man nicht die (maximale) Preisbereitschaft der Nutzer ausnutzen?
Betriebswirtschaftlich gesehen ergibt das sicherlich Sinn, "Kühe zu melken, solange die eben Milch geben" - Aber zu glauben, dass alles was betriebswirtschaftlich Sinn ergibt, von der Gesellschaft als moralisch voll korrekt angesehen werden sollte, weil man ja "nur Geld verdienen will", ist schon etwas naiv. Die Gesellschaft bewegt sich nunmal immer weiter weg vom kapitalistischen Denken und da geht dann für sehr viele eine große Scheere auf zwischen "betriebswirtschaftlich" und "moralisch vertretbar".

Wenn dann noch technische Hilfsmittel hergenommen werden (was von den meisten Shops ja eig. untersagt ist), hat man sich zudem auch einen unfairen "Wettbewerbsvorteil" anderen Privatkäufern gegenüber verschafft. Ich muss dir auch nciht erzählen, dass Firmen, dafür hart verurteilt werden, wenn die sich "unfaire Wettbewerbsvorteile" verschaffen. Außerdem haben Händler (als Käufer) im Handel für Verbraucher nichts verloren.

Beleidigend werden, sollte natürlich trotzdem niemand ggü. Privatpersonen. Aber du solltest dich auch nciht wundern, dass du von dem gesellschaftlichen Druck (um nciht zu sagen Hass) den viele Unternehmen aktuell zu spühren bekommen, mit dieser Geschäftsstrategie, eben auch dein Stück davon abbekommst.
 
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Pinabuzz schrieb:
Wenn ein Unternehmen Sachen günstig einkauft und teurer weiterverkauft ist das "Handel", aber wenn ein Privatbürger das macht ist das asozial? das verstehe ich nicht wirklich so ganz.

Ich gehe mal davon aus, dass du die Elektronik nicht im Großhandel gekauft hast, sondern im Einzelhandel. Der Einzelhandel dient dazu, den Verbrauchern die Waren zur Verfügung zu stellen. Wenn jetzt Personen kommen, die Waren dem Einzelhandel entziehen um diese dann wieder weiter zu verkaufen, dann ist natürlich der Frust sehr hoch. Diesen Unmut kann ich wirklich verstehen.

Wenn du Geld verdienen möchtest - kein Problem - auch mit hochpreisiger Elektronik die nur schwer verfügbar ist. Aber bitte kauf die Sachen im Großhandel und konkurriere nicht mit den Verbraucher!
 
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Das Versprechen bzw. Verständnis der Mehrheit der Gesellschaft wie eine Marktwirtschaft funktionieren sollte wird wohl in etwa so ausschauen:
  • Arbeit schafft einen Mehrwehrt, für den geschaffenen Wert gibt es eine Kompensation (Lohn)
  • Preise sollten im freien Wettbewerb entstehen
  • Preis die deutlich über Gestehungskosten liegen sind Scheiße, bzw zu hohe Gewinne von Verkäufern. Denn deren Gewinn ist der Verlust bzw. die Ausgabe der Käufer

Scalper verstoßen dagegen grundlegend.
  • Sie schaffen keinen Mehrwert. Selbst der "normale" Handel den du anführst schafft durch Verteilung, Beratung, Präsentation, Service, ... meist noch einen Mehrwert.
  • Die Wettbewerbssituation wird quasi aufgelöst. Das Gemeinsame Verknappen von Verfügbarkeit und gezielte Hochtreiben von Preisen bis zur maximalen Obergrenze entspricht eher einer Preisabsprache statt Wettbewerb
  • Dein Gewinn ist der Verlust von Anderen
 
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Wie würdest du es finden, wenn jemand morgens direkt bei Filialöffnung vor der Bäckerei steht und ALLES leer kauft. Anschließend verkauft er das Brot 2m weiter am eigenen Stand für den 3 fachen Preis.

Das Problem: Es gibt nur diese eine Bäckerei. Sonst verkauft keiner Brot und man kann es nicht selbst backen.
 
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Scalper kaufen im Einzelhandel den Leuten sinnlos Dinge vor der Nase weg.
Einzelhändler/Unternehmen kaufen im Großhandel wo mehr Menge vorhanden ist. Der Großhandel kauft direkt bei der Industrie.

Du kaufst als kaufmännisches Unternehmen im Einzelhandel, finde den Fehler.

Anscheinend musst du gerade Betriebswirtschaftlich noch viel lernen.

Hättest du ein wenig kaufmännisches Verständnis könntest du sogar günstiger einkaufen als du es beim Einzelhandel zu UVP tust. :D
 
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Ich sehe das anders herum: Wenn ein 'Unternehmen' das macht, ist es asozial, weil es - mithin alle - das für den Profit machen und damit die Bedürfnisbefriedigung der gesamten Bevölkerung in Geiselhaft nehmen. Wenn ein privater Hansel sich ein paar Euro damit dazuverdient, mag das in der Summe der Hansel nicht schön sein, weil es den Preis in einer Marktwirtschaft in die Höhe treibt - aber das ist ja nur eine sekundäre Preiserhöhung. Nvidia produziert ja keine Grafikkarten, weil es einen Bedarf danach gibt, sondern um Profit zu machen.
 
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Abe81 schrieb:
Nvidia produziert ja keine Grafikkarten, weil es einen Bedarf danach gibt, sondern um Profit zu machen.
Bitte was? Ohne Bedarf/Nachfrage wird es keine Käufer geben die dem Verkäufer den Profit bescheren. Generell ein sehr verquere Haltung die du da hast. Der kleine Mann darf auf Profit aus sein, aber die große Firma darf es nicht?
 
Selber schrieb:
Bitte was? Ohne Bedarf/Nachfrage wird es keine Käufer geben die dem Verkäufer den Profit bescheren.
Ja, das nennt sich 'notwendige Bedingung', es ist aber keine hinreichende: Wenn es den Bedarf gäbe, aber keinen Profit in dem Geschäft, würde NVIDIA keine Grafikkarten produzieren.
Selber schrieb:
Der kleine Mann darf auf Profit aus sein, aber die große Firma darf es nicht?
Das steht dort nirgendwo. Es steht sogar explizit als negativ konnotiert ("... nicht schön..."). Es steht dort, dass es die sekundäre Preiserhöhung ist, nach der Preiserhöhung, die ein kapitalistishes Unternehmen auf Produkte ansetzt.
 
Pinabuzz schrieb:
Wenn ein Unternehmen Sachen günstig einkauft und teurer weiterverkauft ist das "Handel", aber wenn ein Privatbürger das macht ist das asozial? das verstehe ich nicht wirklich so ganz.
Die Unternehmen bieten eine Reihe von Hardware an, für mich als Endkunde besteht der Mehrwert daher unter anderem darin, dass ich nicht bei 12 Herstellern bestellen muss, sondern bei einem einzelnen Händler alles bestellen kann. Ein Scalper produziert mit seinem Geschäftsmodell aber keinen Mehrwert, im Gegenteil habe ich als normaler Endkunde einen Mehraufwand durch den Scalper. Das ist der Unterschied.
 
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Wäre echt tragisch, wenn du richtig auf die Schnauze fällst, mit "Gewerbe ist angemeldet" kommst du als kleiner Student nicht weit🤣🤣
 
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snickii schrieb:
Scalper kaufen im Einzelhandel den Leuten sinnlos Dinge vor der Nase weg.
Einzelhändler/Unternehmen kaufen im Großhandel wo mehr Menge vorhanden ist. Der Großhandel kauft direkt bei der Industrie.
[...]
Hättest du ein wenig kaufmännisches Verständnis könntest du sogar günstiger einkaufen als du es beim Einzelhandel zu UVP tust. :D
Scalper sind auf kurzfristige Gewinne mit vergleichsweise geringer Investition aus. Als ernsthafter Handel muss man in der Regel wesentlich mehr bieten, hat damit höhere Investitionen und muss meist auch ein gewisses Risiko übernehmen. Zudem kann man im Großhandel als normaler Händler meist nur kleine Teile des Gesamtvolumens abgreifen (kann also keine gezielte Verknappung herbeiführen).
Naja und die meisten Verträge enthalten mittlerweile, dass die Geschäftsbeziehungen beendet, wenn der Händler ein Verhalten an den Tag legt, welches für die vertretenen Marken negativ ist. Die Klauseln werden gern mal genutzt um Händler einzufangen, die Preise zu sehr drücken, bei Wucher kommt das Ding aber auch..
 
Ich sage mal so ... mir kanns egal sein xD.
Ich kaufe von denen nichts und ich finds lustig, wenn ein Depp sich bei mir meldet ^^.
Wie war das, dass jeden Morgen ein neuer ... :p
Letztlich sind doch die Leute schuld, die das Zeug suchen und kaufen.
Würde man es nicht kaufen, bleiben die Scalper drauf sitzen.
Nunja ... ist ja nicht nur hier so: Siehe Sneaker, Kunstszene, Autoszene.
Überall so ziemlich das gleich ^^.
 
speedy55 schrieb:
Letztlich sind doch die Leute schuld, die das Zeug suchen und kaufen.
Ggf. ist ihre alte kaputt gegangen, oder die war für neuere Spiele einfach zu langsam, aber die einzigen erhältlichen GPUs wurden zu lächerlich hohen Preisen auf ebay verkauft. Dann sollten die halt einfach keine kaufen? Waren die wirklich selber "Schuld" daran, weil Sie zum falschen Zeitpunkt eine GPU kaufen wollten?

Ich denke da jetzt halt eher mal an die extremeren Situationen (was ja jetzt stark nachgelassen hat), wo GPUs zur UVP innerhalb von Sekunden ausverkauft waren (z.B. im AMD-Shop), wirklich nur um am gleichen Tag auf ebay verkauft zu werden (so alá - hab eine bestellt, hier meine Bestellbestätigung, wer will mir dafür X€ Aufpreis zahlen). Und da willst du mir jetzt erzählen, dass die Leute, die das bei ebay gekauft haben (weil sie eine "brauchten") selber schuld sind?

Das dumme Argument "dann kaufst du halt keine (und hast dann halt auch keine - musst du halt verzichten)" funktioniert doch spätestens bei wichtigeren Dingen nicht mehr, die wirklich jeder braucht - Klopapier, oder eben auch Autos, wo div. Modelle wirklich schwer zu bekommen waren (und wo man ggf. auch nciht einfach irgendein Auto kaufen kann - wenn man z.B. 2020 einen Kleinbus wollte (nicht in der Luxusvariante), kam man bei den Herstellern oft nicht mal mehr auf eine Warteliste (Bestellungen komplett geschlossen)... Ja, GPUs sind ggf. nicht so wichtig, wie ein Auto zu haben, oder Klopapier, aber wie du sagst "überall so ziemlich das gleiche" - eben die gleiche Einstellung: Ich bereichere mich selbst durch eine "Notlage" - und das (wie schon mehrfach betont wurde) ohne einen wirklichen Service o.Ä. zu bieten, ohne einen Mehrwert zu schaffen, eben ohne wirklich ein "Händler" zu sein.
 
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Abe81 schrieb:
Ja, das nennt sich 'notwendige Bedingung', es ist aber keine hinreichende: Wenn es den Bedarf gäbe, aber keinen Profit in dem Geschäft, würde NVIDIA keine Grafikkarten produzieren.
Stimmt, aber das ist ja nicht der Fall und irgendwie nicht relevant für das Thema.
Abe81 schrieb:
Das steht dort nirgendwo. Es steht sogar explizit als negativ konnotiert ("... nicht schön..."). Es steht dort, dass es die sekundäre Preiserhöhung ist, nach der Preiserhöhung, die ein kapitalistishes Unternehmen auf Produkte ansetzt.
Auch korrekt, aber nicht relevant für den Kunden. Ob das eine primäre oder sekundäre Erhöhung ist, kann mir als Kunde egal sein. Ich muss den Endpreis zahlen.
 
Wenn das alles stimmt, ist da natürlich relevant für das Thema: Wenn es bei dem privaten Hansel verwerflich ist, sollte es umso verwerflicher bei den Primär-Profiteuren sein. Warum empfindet man das nicht so, obschon der Logik ja zugestimmt wird? Das nennt sich Naturalisierung gesellschaftlicher Vorgänge. Das ist schon so in Fleisch und Blut übergegangen (vermutlich ist man nie mit einer anderen Form der Vergesellschaftung aufgewachsen), dass einem das wie ein Naturprinzip vorkommt. Nur wenn der kleine Hans das Prinzip, das er ja ebenso gelernt und verinnerlicht hat, für sich anwendet, ist das als Scalping verwerflich zu nennen. strange.
 
Abe81 schrieb:
Wenn es bei dem privaten Hansel verwerflich ist, sollte es umso verwerflicher bei den Primär-Profiteuren sein. Warum empfindet man das nicht so, obschon der Logik ja zugestimmt wird?
Empfindet man doch (Also Profit aus der Situation zu schlagen = scheiße), da brauchst du dir also keine Strohmänner ausdenken und musst nur mal in div. Threads hier auf CB schauen, wo es die letzten Jahre so u.A. um nVidias Preis-Politik ging als Reaktion auf die Situation am Markt. Ist dir dieser Unmut über nVidia und Co wirklich entgangen, oder ignorierst du das halb-gekonnt einfach mal?

Zudem ist ja hier auch schon mehrfach im Thread erwähnt worden, dass es einen Unterschied ist, ob ein Händler Profit aus Verkäufen schlägt, der auch ganz andere Risiken zu tragen hat, Gewährleistung, Reklamationen, bieten und abwickeln muss, seine Ware (ggf. sogar unter Auflagen) vom Hersteller, bzw. aus dem Großhandel kauft (wo er auch nur Menge X zugesproichen bekommt und eben nciht alleine so viel kaufen kann (weil er zuerst kommt) wie er will), etc. und dem "Hansel", welcher Ware im Markt für Endverbraucher kauft, um sie dann weiterzuverkaufen.

Alternate darf ja auch z.B. gerne einen Drucker bei Mindfactory kaufen, weil die Buchhaltung da gerade einen braucht, aber wenn Alternate jetzt einfach ALLE Drucker bei Mindfactory kaufen würde (und am besten auch noch von der restlichen Konkurrenz), um die dann selbst teurer zu verkaufen (was sie können, weil sonst niemand mehr welche auf Lager hat), ist das halt etwas anderes. Dafür ist der Endverbraucher-Markt eben nciht gedacht. Diese Manipulation des Marktes, der dann eben best. Produkte nicht mehr auf Lager hat, findet mit Scalpern aber eben statt, zwar nciht von einem Einzigen Individuum, sondern eben in Masse.
 
nciht schrieb:
Empfindet man doch (Also Profit aus der Situation zu schlagen = scheiße), da brauchst du dir also keine Strohmänner ausdenken und musst nur mal in div. Threads hier auf CB schauen, wo es die letzten Jahre so u.A. um nVidias Preis-Politik ging als Reaktion auf die Situation am Markt. Ist dir dieser Unmut über nVidia und Co wirklich entgangen, oder ignorierst du das halb-gekonnt einfach mal?
Da ist man gegen die Erhöhung des Profits, aber nicht gegen diesen selbst. Das schlägt sich ja auch in den von dir erwähnten 'div. Threads' nieder: Man wirft dem jeweiligen Unternehmen 'Gier' vor, dabei handelt(e) es schon immer so und muss auch bei Strafe des Untergangs so handeln.
 
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